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Ramstein Air Base

Militärflugplatz in Deutschland

Die Ramstein Air Base (kurz: Ramstein AB / RAB) ist ein Militärflugplatz der United States Air Force und das Hauptquartier der United States Air Forces in Europe, der United States Air Forces Africa sowie das Hauptquartier des Allied Air Command Ramstein, einer NATO-Kommandobehörde zur Führung von Luftstreitkräften. Von dem 603d Air and Space Operations Center[1] auf der Ramstein Air Base werden die Planung und Steuerung der Kampfdrohnen-Einsätze gegen mutmaßliche Terroristen im Irak, Afghanistan, Somalia, Jemen sowie die Drohnenangriffe in Pakistan koordiniert.[2][3][4][5][6][7]

Ramstein Air Base
C-130 and Ramstein AB Control Tower.jpg
Kenndaten
ICAO-Code ETAR
IATA-Code RMS
Koordinaten

49° 26′ 13″ N, 7° 36′ 1″ OKoordinaten: 49° 26′ 13″ N, 7° 36′ 1″ O

237 m (778 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1 km östlich von Ramstein-Miesenbach
Basisdaten
Eröffnung April 1951
Betreiber United States Air Force
Fläche 1400 ha
Terminals 1
Start- und Landebahnen
08/26 3200 m × 45 m Asphalt
09/27 2828 m × 45 m Asphalt

Der Militärflugplatz liegt unmittelbar südöstlich von Ramstein-Miesenbach, rund zehn Kilometer westlich von Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz). Mit rund 8.225 Militärangehörigen, weiteren 132 Reservisten und 831 Zivilbediensteten, die 2014 auf der Basis arbeiteten[8], ist die Ramstein AB die personell größte Einrichtung der US Air Force außerhalb der Vereinigten Staaten. In der gesamten Kaiserslautern Military Community leben rund 52.000 US-Amerikaner (Stand: September 2013[9]).

Die US Air Force nutzt den Stützpunkt hauptsächlich als europäische Drehscheibe für Fracht- und Truppentransporte sowie als Ziel von Evakuierungsflügen; denn im nahen Landstuhl befindet sich das größte US-amerikanische Lazarett außerhalb der Vereinigten Staaten, das Landstuhl Regional Medical Center.

In Ramstein waren US-amerikanische Kernwaffen gelagert, die 2005 mutmaßlich abgezogen wurden.[10]

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Zentralgebäude mit Flugfeld, von Burg Nanstein aus gesehen
 
Eine F-4E Phantom II auf der Ramstein Air Base während des Manövers REFORGER ’82

Während des Zweiten Weltkrieges benutzte die deutsche Luftwaffe einen Abschnitt der unvollendeten Reichsautobahn Saarbrücken – Mannheim (Strecke 38) nahe der Ortslage von Ramstein als Autobahn-Behelfsflugplatz. Gegen Ende des Krieges eroberten die vorrückenden US-Streitkräfte die Anlage. Im April 1951 begannen die US-Amerikaner gemeinsam mit den Franzosen, zu deren Besatzungszone das Gebiet gehörte, mit der Erweiterung der Basis. Deren südlicher Teil beherbergte ab 1952 mit der Landstuhl Air Base den eigentlichen Flugplatz, während im nördlichen Teil Mitte 1953 die Ramstein Air Force Installation mit Hauptquartieren und Verwaltung ihren Betrieb aufnahm. Beide Teile wurden schließlich zum 1. Dezember 1957 unter dem Namen Ramstein-Landstuhl Air Base zusammengelegt und der Name später zu Ramstein Air Base vereinfacht. Zunächst waren dort Kampfflugzeuge der Typen F-84 und F-4 stationiert.

Seit 1971 sind Transportflugzeuge des Military Airlift Command (MAC) (heute Air Mobility Command (AMC)) in der Pfalz stationiert. Das Hauptquartier der United States Air Forces in Europe (USAFE) wurde im März 1973 von Wiesbaden-Erbenheim nach Ramstein verlegt. Am 28. Juni 1974 wurde das Hauptquartier Allied Air Forces Central Europe (AAFCE) als Vorläufer des heutigen Headquarters Allied Air Command auf der Ramstein Air Base aufgestellt.[11]

1994 verließen die letzten dauerhaft hier stationierten Kampfflugzeuge vom Typ F-16 den Stützpunkt.

Im Dezember 2005 geriet die Air Base wegen CIA-Gefangenenflügen (extraordinary rendition) in die Schlagzeilen. Vom 7. März 2003 bis zum 10. April 2006 sicherten Bundeswehrsoldaten die Eingänge und kontrollierten Fahrzeuge; es wurden turnusmäßig jeweils etwa 150 Soldaten eingesetzt.

Zu einer zeitweiligen erneuten Stationierung von Kampfjets kam es ab Frühjahr 2015 im Rahmen eines sogenannten „Theater Security Packages“ (TSP) durch F-15C des 125th Fighter Wing der Florida Air National Guard aus Jacksonville.

Als Zwischenstopp auf dem Rückflug von einem Truppenbesuch im Irak besuchte US-Präsident Donald Trump am 27. Dezember 2018 die Air Base Ramstein.

Heutige NutzungBearbeiten

 
Panorama über die Ramstein Air Base aufgenommen vom Bismarckturm (Landstuhl)
 
Blick auf die Ramstein Air Base mit Rollfeld, Passagierterminal, Ramstein BX/PX und Hangar

FührungsfunktionenBearbeiten

Ramstein ist Basis von Kommandobehörden der NATO und des US-Militärs. Dazu gehört auch die Einsatzzentrale des Raketenabwehrsystems der NATO.

Fliegende VerbändeBearbeiten

Nach der Schließung der Rhein-Main Air Base im Rahmen des Rhein-Main Transition Program zum 31. Dezember 2005 wurde die Ramstein Air Base zum wichtigsten europäischen Stützpunkt für den Lufttransport der US-Streitkräfte. Diese Aufgabe obliegt dem 86th Airlift Wing, dem eine Reihe fliegender Staffeln unterstellt sind.

Auch die Ein- und Ausreise vieler in Europa stationierter US-Soldaten und ihrer Angehörigen wird seitdem über Ramstein abgewickelt. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, wurde unter anderem eine zweite Start- und Landebahn gebaut, ein zusätzliches Passagierterminal, ein Frachtterminal sowie Verwaltungsbauten neu errichtet. Des Weiteren wird die ältere Startbahn saniert und verlängert sowie ein Passagiergate neu gebaut. Nach dem derzeitigen Stationierungskonzept wird die Ramstein Air Base intern als Main Operating Base bezeichnet.

Verwundete US-Soldaten aus arabischen Kampfgebieten werden nach einer ersten Notversorgung nach Ramstein eingeflogen und zum nahegelegenen US-Militärkrankenhaus Landstuhl Regional Medical Center zur medizinischen Weiterbehandlung überführt.

Im Zuge der bis 2022 geplanten Schließung der britischen Basis RAF Mildenhall sollen die KC-135R Stratotanker des dortigen 100. Air Refueling Wing und ihrer Staffel, der 351. Air Refueling Squadron, in die Pfalz verlegt werden.

AtomwaffendepotBearbeiten

Auf dem Fliegerhorst Ramstein befand sich eines der letzten in Deutschland verbliebenen US-Atomwaffendepots (Lagerkapazität: 216 Nuklearsprengköpfe), das wohl seit 2005 geräumt ist. Mutmaßlich waren dort bis dahin 130 strategische Atombomben vom Typ B61-3/4 gelagert, die eine einstellbare Sprengkraft im unteren Kilotonnenbereich hatten, da sie von Kampfbombern gegen anrückende Truppen abgeworfen werden sollten. Es ist nicht bekannt, wie viele Bomben tatsächlich vor Ort in rund um die Uhr bewachten Bunkern gelagert waren, da die USA zu Anzahl und Standort ihrer Atomwaffen bis Mai 2010 grundsätzlich keine Auskunft erteilten.[10] Es kann aber davon ausgegangen werden, dass es sich bei Ramstein bis zur vermutlichen Räumung im Jahr 2005 um das größte mit strategischen Atomwaffen belegte Sondermunitionslager (englisch: Special Ammunition Storage – SAS) in Europa handelte.

Zentraler Baustein der Kampfdrohnen-EinsätzeBearbeiten

 
Eine General Atomics MQ-1 Predator feuert eine Hellfire-Rakete ab.
 
General Atomics MQ-9 über Afghanistan mit vier Hellfire-Raketen und zwei 500-Pfund Bomben als typischer Bewaffnung
 
US-Geheimdienst-Diagramm, Darstellung der Dronensteuerung über Ramstein per Satellit

Seit dem Jahr 2011 ist die Flugleitzentrale auf dem US-Militärbasis Ramstein Dreh- und Angelpunkt für völkerrechtlich umstrittene Drohnenaktivitäten der USA in Afrika. Darüber berichteten erstmals im Mai 2013 der NDR, der WDR und die Süddeutsche Zeitung und stießen damit eine Debatte über die deutsche Verwicklung in den Drohnenkrieg an.[7] Die genaue Rolle von Ramstein wird aufgrund der Geheimhaltung nicht in jedem Detail klar. Allerdings versicherte das US-Militär, dass die Verantwortung für alle militärischen Operationen in Afrika beim 2008 neu eingerichteten Oberkommando des US-Militärs für Afrika „United States Africa Command“ liegt. Dieses sitzt seit 2008 in Stuttgart-Möhringen, wo ca. 1500 Soldaten und zivile Angestellte arbeiten. Der Süddeutschen Zeitung und Panorama lagen Stellenausschreibungen für Geheimdienstanalysten in Stuttgart vor, deren Arbeitsbeschreibung sein soll, „Ziele“ – auch Menschen – für die Ziellisten der US-Amerikaner zu „nominieren“. Damit würden offenbar in Stuttgart gezielte Tötungen in Afrika geplant. Satellitendaten der Drohnen werden in Ramstein empfangen und an die steuernden Drohnenpiloten in den USA übertragen, etwa auf der Holloman Air Force Base in New Mexico. Meistens von den USA aus werden dann Verdächtige per Drohnenangriff getötet.[12]

US-Präsident Barack Obama erklärte am 19. Juni 2013 in Berlin in einem überspezifischen Dementi, Deutschland sei kein „Ausgangspunkt“ („launching point“) für Drohnenangriffe.[13]

Nach einem Bericht des deutschen Politmagazins Panorama vom 3. April 2014 legen Dokumente des US-Militärs und die Aussage eines ehemaligen Drohnenpiloten nahe, dass auch die Drohnenangriffe in Pakistan und in Jemen über Ramstein abgewickelt werden.[14] In Ramstein betreiben US-Militärs und US-Geheimdienste seit Februar 2003 das Auswertungszentrum „Distributed Common Ground System 4“ (DGS-4) für die weltweiten US-Drohneneinsätze. Das DGS-4 in Ramstein ist eine von fünf weltweit operierenden Einheiten, die Drohnenbilder auswerten, die anderen sind DGS-1 im CIA-Hauptquartier in Langley, DGS-2 auf der Beale Air Force Base in Kalifornien, die DGS 3 in der US-Militärbasis in Südkorea Osan Air Base und die DGS-5 auf der Joint Base Pearl Harbor-Hickam in Hawaii. In der Einheit DGS-4 werden die Livebilder der Drohnen analysiert und mit nachrichtendienstlichen Erkenntnissen abgeglichen. Der US-Geheimdienstkoordinator James Clapper bezeichnete 2010 das DGS als das „zentrale Nervensystem“ US-amerikanischer Drohneneinsätze.[15] Über ein verschlüsseltes Chat-Programm namens mIRC erhalten die Drohnenpiloten, die meist in den USA sitzen, aus dem DGS-4 in Ramstein dann Analysen und Anweisungen. Dabei werde Ramstein zudem als Relaisstation genutzt, um Steuerungsbefehle an die weltweit operierende Drohnenflotte zu übermitteln.[16][17]

Wenn die Mobiltelefonnummern eines Verdächtigen bekannt ist, nutzt das US-Militär das „Gilgamesh-System“. Es ist eine Art fliegender IMSI-Catcher, der an Drohnen montiert wird und alle Mobiltelefone in der Umgebung bis auf einen Meter genau orten kann. Das Gerät funktioniert dabei ähnlich einem mobilen Handymast. Der BND gibt Mobiltelefonnummern an US-Geheimdienste weiter, wobei die Bundesregierung die Auffassung vertritt, dass damit keine gezielten Tötungen möglich seien.[18]

US-Präsident Barack Obama hatte Drohnenangriffe zum wichtigsten Mittel im sogenannten „globalen Krieg gegen den Terror“ erklärt. Bislang wurden mindestens drei Deutsche durch US-Drohnen getötet, der Generalbundesanwalt ermittelte in allen Fällen. Die Tötung eines Verdächtigen mithilfe einer Drohne außerhalb eines bewaffneten Konflikts kann, wenn die Bundesregierung davon weiß und nicht dagegen protestiert, Beteiligung an einem völkerrechtlichen Delikt sein.[19]

Angehörige von US-Drohnenopfern aus dem Jemen verklagten am 15. Oktober 2014 die Bundesrepublik Deutschland, sie wollen erreichen, dass die Bundesregierung künftig bei US-Drohnenangriffen im Jemen einen Datentransfer über deutsches Staatsgebiet unterbindet. Die Kläger sehen sich selbst fortwährend einer Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt. Sie fordern ein, dass das im Grundgesetz in Art. 2 2 Satz 1 1. Alt. verankerte Recht auf Leben auch für sie gilt. Die Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), die die Kläger unterstützt, erklärte: „Die Bundesregierung muss sich klar positionieren, dass Drohnenangriffe völkerrechtswidrig sind. Sie muss gegen die USA durchsetzen, dass die Nutzung der US-Air Base Ramstein beendet wird.“[20] 2017 wurde zudem behauptet, dass auch Journalisten auf der sogenannten kill list der USA stehen.[21]

Im März 2019 fällte das Oberverwaltungsgericht in Münster ein Urteil zum US-Drohnenkrieg, dabei stellen die Richter fest, dass die Satelliten-Relais-Station in Ramstein eine zentrale Rolle beim US-Drohnenmordprogramm spielt. Damit erzielten Kläger aus dem Jemen einen Teilerfolg. Demnach kann es der Bundesrepublik Deutschland nicht egal sein, ob ein Stützpunkt auf ihrem Territorium für militärische Zwecke, die gegen das Völkerrecht verstoßen, genutzt wird. Deutschland habe eine Schutzpflicht bezogen auf das Leben der Kläger, die bisher nicht ausreichend erfüllt wurde. Eine solche Schutzpflicht bestehe bei Gefahren für das Grundrecht auf Leben auch bei Auslandssachverhalten, „sofern ein hinreichend enger Bezug zum deutschen Staat besteht“. Das sei hier der Fall, „weil die Kläger berechtigterweise Leib- und Lebensgefahren durch völkerrechtswidrige US-Drohneneinsätze unter Nutzung von Einrichtungen auf der Air Base Ramstein befürchten“. Das Gericht forderte die Bundesregierung auf, US-Drohnenangriffe auf ihre Zulässigkeit nach dem Völkerrecht zu prüfen.[22]

Potenziell rechtswidrige US-Waffenlieferungen über RamsteinBearbeiten

2015 berichtete die serbische Zeitung Večernje novosti über Waffen- und Munitionslieferungen, die vom US-Militär über Ramstein nach Syrien geflogen worden sein sollen.[23] Ende 2017 gab ein anonymer US-Militär an, dass die USA die Militärbasis in Ramstein benutzt hat, um syrische Rebellen mit Waffen zu versorgen.[23] Nach offiziellen Angaben der deutschen Bundesregierung gab es hierfür weder Genehmigung, noch sei sie über die Waffenlieferungen informiert worden.[24] Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern prüft derzeit, ob ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet werden soll.[25] Die Ramstein Air Base befindet sich zwar auf deutschem Staatsgebiet, genießt aber ähnlich wie eine Botschaft Immunität, das heißt, sie ist von der deutschen Gerichtsbarkeit freigestellt.[26] Dadurch sind Kontrollen der US-Militäraktivitäten durch deutsche Behörden erschwert, denn deutsche Beamte und Politiker dürfen die Militärbasis nur mit Zustimmung des US-Kommandeurs betreten.[24][25] Vergangene Ermittlungen über die Ramstein Air Base, wie etwa die Entführung und den Transfer eines Imams über Ramstein zu einem ägyptischen Foltergefängnis, blieben bislang erfolglos.[25] Falls das US-Militär ohne Genehmigung deutscher Behörden Waffen und Munition nach Syrien über Ramstein transportiert hat, wurde somit gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen.[27]

Besondere VorkommnisseBearbeiten

RAF-BombenanschlagBearbeiten

 
Ramstein nach dem Anschlag des RAF-Kommandos „Sigurd Debus“ (1981)

Auf das Hauptquartier der USAFE verübte das Kommando „Sigurd Debus“ der Roten Armee Fraktion (RAF) am 31. August 1981 einen Sprengstoffanschlag, bei dem zwanzig Personen, zum Teil schwer, verletzt wurden.

FlugtagunglückBearbeiten

Bei dem bis einschließlich 1988 jährlich auf der Air Base abgehaltenen Flugtag ereignete sich am 28. August 1988 eine der größten Katastrophen, die je im Rahmen einer Flugschau vorgekommen sind. Dabei kollidierten drei Jets der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori bei der Durchführung der Flugfigur Durchstoßenes Herz. Die verursachende Solo-Maschine stürzte in die Zuschauermenge und tötete 35 Menschen sofort, hunderte weitere wurden zum Teil schwer verletzt, wodurch sich die Zahl der Toten später auf 70 erhöhte. Seitdem gibt es in Deutschland sehr strenge Regeln für militärische Flugschauen, was z. B. den Überflug der Besucher oder besonders risikoreiche Flugmanöver angeht.

Die deutsche Rockband Rammstein stritt lange Zeit ab, sich nach diesem Unglück benannt zu haben. Die Band trat jedoch kurz nach der Gründung unter dem eindeutigen Namen Rammstein-Flugschau auf.[28] Als dieses bekannt wurde, erklärte die Band, nicht mehr rechtzeitig einen anderen Namen gefunden zu haben.

WeitereBearbeiten

Am 29. August 1990 stürzte ein Militärtransporter vom Typ Lockheed C-5A Galaxy der US Air Force unmittelbar nach dem Start ab, wobei 13 der 17 Besatzungsmitglieder ums Leben kamen.[29][30]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ramstein Air Base – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 3rd Air Force - Units (Memento des Originals vom 27. Dezember 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.3af.usafe.af.mil
  2. A War Waged From German Soil: US Ramstein Base Key in Drone Attacks - International. In: Spiegel Online. 22. April 2015, abgerufen am 27. Dezember 2016.
  3. Drohnen: USA steuerten Drohnen in Afghanistan von Ramstein aus. In: zeit.de. 24. September 2014, abgerufen am 27. Dezember 2016.
  4. The Drone Papers. In: theintercept.com. 23. Mai 2013, abgerufen am 27. Dezember 2016 (englisch).
  5. Secret U.S. drone bases in Germany revealed. In: icij.org. 11. Dezember 2013, abgerufen am 22. Juni 2015 (englisch).
  6. Matthias Bartsch, Maik Baumgärtner, Nikolaus Blome, Thomas Darnstädt, Matthias Gebauer, Hubert Gude, Marcel Rosenbach, Jeremy Scahill, Jörg Schindler, Fidelius Schmid, Holger Stark, Alfred Weinzierl: Bündnisse. Der Krieg via Ramstein. In: DER SPIEGEL. Nr. 17. Spiegel Verlag, 18. April 2015, ISSN 0038-7452, OCLC 4927901, S. 20–26.
  7. a b US-Drohnenkrieg läuft über Deutschland, Panorama 30. Mai 2013, vgl. dazu die Aussage des Völkerrechtlers Thilo Marauhn.
  8. (Stand: 30. Sept. 2014 des BASE STRUCTURE REPORT - FISCAL YEAR 2015 BASELINE, Seite 200)
  9. U.S. Army Garrison Kaiserslautern: Community Overview (Memento vom 7. September 2011 im Internet Archive).
  10. a b USA haben Nuklear-Arsenal in Ramstein geräumt Spiegel Online, 9. Juli 2007.
  11. Geschichte des CC-Air Ramstein (Memento vom 5. Mai 2009 im Internet Archive)
  12. „Lenkung erfolgte über Ramstein, Tödliche Missionen via Deutschland“, ORF.at, 31. Mai 2013.
  13. Kampfdrohneneinsatz: Obama gegen Panorama, Panorama, 26. Juli 2013.
  14. Ndr: Deutschland: Schaltzentrale im Drohnenkrieg. In: daserste.ndr.de. 3. April 2014, abgerufen am 27. Dezember 2016.
  15. Ramstein ist Daten-Drehscheibe der US-Drohnenwelt, SWR, 4. April 2014.
  16. Ohne Ramstein kein US-Drohnenkrieg (Memento vom 5. April 2014 im Internet Archive), tagesschau.de, 3. April 2014.
  17. Flughafen Ramstein ist Zentrum im US-Drohnenkrieg, Süddeutsche Zeitung, 3. April 2014.
  18. John Goetz und Frederik Obermaier: US-Drohnenkrieg: „Immer fließen die Daten über Ramstein“, Süddeutsche Zeitung, 4. April 2014.
  19. John Goetz und Hans Leyendecker: Todesschlag aus Ramstein, Süddeutsche Zeitung, 16. Oktober 2014.
  20. Angehörige von US-Drohnenopfern verklagen die Bundesregierung, NDR, 15. Oktober 2014.
  21. Constanze Kurz: Drohnen jagen Journalisten? In: F.A.Z. 3. April 2017, abgerufen am 3. April 2017.
  22. US-Drohneneinsätze im Jemen: Kläger erzielen Teilerfolg, 19. März 2019
  23. a b Michael Weißenborn: „Sag nichts, frag nicht“. Stuttgarter Nachrichten, 13. September 2017, abgerufen am 1. Januar 2018.
  24. a b Frederik Obermaier & Paul-Anton Krüger: Heikle Fracht aus Ramstein. Süddeutsche Zeitung, 12. September 2017, abgerufen am 1. Januar 2018.
  25. a b c Frederik Obermaier & Paul-Anton Krüger: Millionen Schuss Munition für Kalaschnikows. Süddeutsche Zeitung, 20. September 2017, abgerufen am 2. Januar 2018.
  26. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages: Der Militärstützpunkt RamsteinStatusrechtliche Fragen und mögliche Konsequenzen bei Verstößengegen das Stationierungsrecht (2017). Zugriff am 24. Mai 2019.
  27. Deutsche Welle: USA sollen syrische Rebellen über Ramstein mit Waffen versorgt haben. Deutsche Welle, 13. September 2017, abgerufen am 2. Januar 2018.
  28. Gert Hof: Rammstein. Die Gestalten Verlag, 2001, ISBN 3-931126-32-3, S. 34.
  29. Flugunfalldaten und -bericht Lockheed C-5A Galaxy 68-0228 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 24. Juni 2017.
  30. Flugunfalldaten und -bericht des Flugunfalles mit der Nummer 51 von 1990 in der Accident Database von Plane Crash Info (englisch), abgerufen am 24. Juni 2017.