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GeschichteBearbeiten

Rüderswil ist eine alemannische Siedlung und erhielt ihren heutigen Namen in der Zeit der fränkischen Herrschaft im 8./9. Jahrhundert. Der Name ist auf den Sippenältesten "Ruodheri" zurückzuführen.

Geographie und BevölkerungBearbeiten

Rüderswil liegt im Emmental. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Lützelflüh, Trachselwald, Lauperswil, Landiswil und Hasle bei Burgdorf. Die Gemeinde besteht aus den Orten Zollbrück, Rüderswil, einem Teil des Ortes Ranflüh und Schwanden. Ende 2015 lebten 2364 Personen in der Gemeinde, davon 93 Ausländer. Zollbrück im Südosten der Gemeinde ist mit Lauperswil zusammengewachsen und mittlerweile grösser als der Ort Rüderswil. Die Fusionsbemühungen mit der Gemeinde Lauperswil scheiterten im Mai 2009 an der Ablehnung durch Lauperswil.

PolitikBearbeiten

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 47,9 %, BDP 18,9 %, SP 8,5 %, EDU 6,2 %, GPS 4,1 %, FDP 3,7 %, glp 3,5 %, EVP 3,2 %, CVP 1,1 %, Alpenparlament 1,0 %.[2]

PersönlichkeitenBearbeiten

  • im Weiler Schönholz der Gemeinde Rüderswil wurde ca. 1615 der am 27. August 1653 in Bern hingerichtete Bauernführer Niklaus Leuenberger geboren
  • von 1812 bis 1824 wirkte als Pfarrer in Rüderswil Gottlieb Jakob Kuhn
  • im Dorf Ranflüh, Gemeinde Rüderswil wurde der Zoologe Johann Büttikofer (1850–1927) geboren
  • Marco Mucha (* 14. April 1954 in Rom) (Bürgerort Rüderswil), Radierer, Drucker und Schriftsteller, Leiter von Radierungkurse, Malerei schaft hier.[3]
  • der Politiker Hans Grunder (BDP) wurde 1956 in Rüderswil geboren.

BilderBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Resultate der Gemeinde Rüderswil. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 23. April 2016.
  3. Marco Mucha. In: Sikart , abgerufen 23. Januar 2016.