Aefligen

Gemeinde im Kanton Bern in der Schweiz

Aefligen (in einheimischer Mundart: [ˈæflig̊ə])[5] ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Emmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Aefligen
Wappen von Aefligen
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Bern Bern (BE)
Verwaltungskreis: Emmentalw
BFS-Nr.: 0401i1f3f4
Postleitzahl: 3426
Koordinaten: 608994 / 215900Koordinaten: 47° 5′ 39″ N, 7° 33′ 26″ O; CH1903: 608994 / 215900
Höhe: 497 m ü. M.
Höhenbereich: 483–500 m ü. M.[1]
Fläche: 2,04 km²[2]
Einwohner: 1122 (31. Dezember 2021)[3]
Einwohnerdichte: 495 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
9,6 % (31. Dezember 2021)[4]
Gemeindepräsident: Peter Hofer ([BDP])
Website: www.aefligen.ch
Aefligen, aufgenommen aus einem Ballon am 16. April 2011

Aefligen, aufgenommen aus einem Ballon am 16. April 2011

Lage der Gemeinde
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Über dieses Bild
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GeographieBearbeiten

Aefligen liegt im unteren Emmental, im nordwestlichen Zipfel des ehemaligen Amtsbezirks Burgdorf. Das Dorf liegt direkt an der Emme und der Bahnlinie Burgdorf-Solothurn. Aefligen grenzt an die Gemeinden Rüdtligen-Alchenflüh, Fraubrunnen, Bätterkinden, Utzenstorf und Kirchberg.

PolitikBearbeiten

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2019 betrugen: SVP 45,2 %, SP 11,9 %, BDP 11,7 %, glp 6,8 %, GPS 5,4 %, EVP 6,5 %, FDP 4,3 %, EDU 2,4 %, DU 1,4 % SD 1,1 %.[6]

VerkehrBearbeiten

Die Gemeinde liegt an der Kantonsstrasse von Fraubrunnen nach Utzenstorf und Kirchberg, wo die Autobahn A1 durchführt. Die BLS betreibt in Aefligen einen Bahnhof von wo Züge nach Burgdorf und Solothurn verkehren.

GeschichteBearbeiten

 
Historisches Luftbild von Walter Mittelholzer von 1933

Die erste Erwähnung des Orts als Efflingen geht auf ein Urbar der Grafen von Kyburg von 1261/’63 zurück[7] und ist in einer Abschrift aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Der Ortsname, der 1267 als Effelingin, 1279 als Eflingen und 1280/’82 als Afflingen erscheint, ist von einem althochdeutschen Personennamen mit dem Zugehörigkeitssuffix -ing- abgeleitet und bedeutet etwa ‚bei den Leuten des *Affilo/*Effilo‘. [5]

1429 gingen die Verwaltungsrechte des Hofes Kirchberg (heute Kirchgemeinde Kirchberg) an die Stadt Bern über, die das Gebiet 1481 vollständig übernahm. Militärisch gehörte Aefligen fortan zum Amtsbezirk Burgdorf, zivilrechtlich zum Niedergericht Bätterkinden im Amt Landshut. 1798 erfolgte die vollständige Zuteilung zum Amtsbezirk Burgdorf. 1910 ereignete sich die letzte grosse Überschwemmung durch die Emme. Nach verschiedenen Hochwasser-Katastrophen, die auch Jeremias Gotthelf beschrieb, wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts beidseits der Emme Dämme angelegt. [7]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Aefligen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. BFS – generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2022
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2022
  5. a b Andres Kristol: Äfligen BE (Burgdorf) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 76. Angegebene Lautschrift: [ˈæfligə].
  6. Resultate der Gemeinde Aefligen. Staatskanzlei des Kantons Bern, abgerufen am 21. Juli 2020.
  7. a b Aefligen und seine Geschichte. (Memento des Originals vom 29. August 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aefligen.ch