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GeographieBearbeiten

Bätterkinden liegt rund 20 km nördlich von Bern. Es befindet sich westlich der Emme am Urtenenbach und am Limpach. Die Gemeinde besteht aus den Siedlungsgebieten Bätterkinden und Kräiligen, den Weilern Alp und Holzhäusern sowie den Aussenhöfen Berchtoldshof, Buuchi, Studenacher, oberer und unterer Löffelhof, Neumatt, Niedermatt und Rütti.

Die Nord-Südausdehnung beträgt 7,4 km. Bätterkinden ist von sieben Berner (Aefligen, Fraubrunnen, Utzenstorf, Wiler bei Utzenstorf, Zielebach) und fünf Solothurner Gemeinden (Buchegg, Biberist, Gerlafingen, Lohn-Ammannsegg, Lüterkofen) umgeben.

PolitikBearbeiten

LegislativeBearbeiten

Gemeindeversammlung, wahlberechtigt sind alle seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde wohnhaften Einwohner ab dem 18. Lebensjahr mit Schweizer Bürgerrecht.

ExekutiveBearbeiten

Gemeinderat, bestehend aus 7 Mitgliedern, welche mittels Proporzwahl gewählt werden. Aktuelle Zusammensetzung (Legislaturperiode 2016–2020): 3 SVP, 3 SP, 1 BDP. Gemeindepräsident ist Beat Linder (SVP, Stand 2016).

Nationale WahlenBearbeiten

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 30,3 %, SP 23,1 %, BDP 16,6 %, GPS 7,9 %, FDP 7,3 %, glp 6,0 %, EVP 3,4 %, CVP 1,5 %, Piraten 1,1 %, EDU 1,0 %.[2]

WirtschaftBearbeiten

Öffentlicher VerkehrBearbeiten

StrassenverbindungenBearbeiten

Im Dorfteil Bätterkinden kreuzen sich zwei Kantonsstrassen: Die T12 Transportroute Solothurn-Bern in nord-südlicher Richtung. Die Strasse Lyss-Utzenstorf-Koppigen/Burgdorf in west-östlicher Richtung. Dazu kommt die Kantonsstrasse, welche Bätterkinden über Kyburg mit dem Bucheggberg verbindet. Die Autobahnanschlüsse Kirchberg (Richtung Bern) und Kriegstetten (Richtung Basel/Zürich) der A1 können in je ca. 10 Minuten Fahrzeit erreicht werden.

GeschichteBearbeiten

Die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung von Bätterkinden datiert auf das Jahr 1243.[3]

Im März 2015 stimmten die Einwohner von Bätterkinden, Utzenstorf, Wiler und Zielebach über eine Fusion zur Gemeinde Landshut ab. Ausser Bätterkinden lehnten alle Gemeinden die Fusion ab.

 
Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1953

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Jürg Schweizer: Bätterkinden. In Kunstführer durch die Schweiz. Band 3. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1982, S. 331–332.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Resultate der Gemeinde Bätterkinden. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 23. April 2016.
  3. Webseite der Gemeinde
  4. Georg Sütterlin: Leonardo Bezzola. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 18. September 2002, abgerufen am 7. Dezember 2019.