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Proteus Airlines

ehem. französische Fluggesellschaft
Proteus Airlines
F-GRPM B.1900D Proteus ZRH 27AUG99 (6928130883).jpg
IATA-Code: YS
ICAO-Code: PRB
Rufzeichen: PROTEUS
Gründung: 1985
Betrieb eingestellt: 2001
Fusioniert mit: Régional Compagnie Aérienne Européenne
Sitz: Saint-Apollinaire, Côte-d’Or, Frankreich
Heimatflughafen:

Flughafen Dijon-Longvic

Flottenstärke: 21[1]
Ziele: national
ist 2001 mit Régional Compagnie Aérienne Européenne fusioniert. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor der Übernahme.

Proteus Airlines war eine französische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Saint-Apollinaire, Frankreich. Im Jahr 2001 vereinigte sie sich mit Flandre Air und Regional Airlines (Frankreich) zur Régional Compagnie Aérienne Européenne.[2]

GeschichteBearbeiten

Ursprünglich war die Fluggesellschaft unter dem Namen Proteus Air System bekannt. Erst seit Mai 1996 begann der Flugbetrieb unter dem heutigen Namen. Im August 1997 unterzeichnete die Gesellschaft eine Franchise-Vereinbarung mit Air France. Im Jahr 1999 erwarb Proteus Airlines die Regionalfluggesellschaft Flandre Air, mit der sie zusammen mit Regional Airlines am 1. April 2001 zur Régional Compagnie Aérienne Européenne fusionierte.[3][4]

FlotteBearbeiten

Proteus Airlines betrieb unter anderem folgende Flugzeugtypen:[5][6]

Flotte bei BetriebseinstellungBearbeiten

Zuvor eingesetzte FlugzeugeBearbeiten

ZwischenfälleBearbeiten

Proteus Airlines hat einen Unfall mit Todesopfern zu verzeichnen:

Am 30. Juli 1998 kollidierte über der Bucht von Quiberon eine Beechcraft 1900D der Proteus Airlines und eine private Reims Cessna F177RG Cardinal. Beide Flugzeuge brachen in der Luft auseinander und stürzten ins Meer. Es gab keine Überlebenden. Insgesamt starben bei dem Unglück 15 Menschen an Bord der beiden Flugzeuge. (Proteus-Airlines Flug 706)

Gründe für die Kollision waren zum einen das Verhalten der Crew der Beechcraft, da sie vom Kurs abwich, vom Instrumenten- in den Sichtflug wechselte und das Vorflugrecht der Cessna missachtete, zum anderen die Tatsache, dass die Piloten beider Flugzeuge nicht genügend Ausschau nach anderen Maschinen hielten.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international 2000/01. Zürich-Airport 2000, S. 160.
  2. Listing of currently active and defunct airlines in France. 8. November 2013, abgerufen am 28. August 2017.
  3. boeing | 2001 | 1173 | Flight Archive. Abgerufen am 28. August 2017.
  4. History |About REGIONAL |REGIONAL, filiale d'Air France. 27. Februar 2012, abgerufen am 28. August 2017.
  5. Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Zürich-Airport 1987–1999.
  6. Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international 2000/01. Zürich-Airport 2000, S. 159.