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Olympiakos Piräus (Basketball)

griechischer Basketballverein‎
Olympiakos Piräus (Basketball)
Olympiakos Piräus Basketball Logo.png
Spitzname Thrylos (Legende),
Erythrolefki (Rotweißen)
Gegründet 1931
Halle Stadion des Friedens und der Freundschaft
(14.490 Plätze)
Homepage olympiacosbc.gr
Präsident GriechenlandGriechenland Panagiotis Angelopoulos
Teammanager GriechenlandGriechenland Nikos Lepeniotis
Trainer LitauenLitauen Kęstutis Kemzūra
Liga Euroleague
2018/19: 9.. Platz
  A2 Ethniki
2018/19: (Basket League) 14.. Platz
Farben Rot und Weis
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts
Erfolge
12 × Griechischer Meister
9 × Griechischer Pokalsieger
1 × Europapokal der Landesmeister
2 × ULEB Euroleague
Intercontinental Cup

Olympiakos Piräus BC vollständig Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios (griechisch Ολυμπιακός Σύνδεσμος Φιλάθλων Πειραιώς, deutsch: Olympische Vereinigung der Sportfreunde von Piräus), kurz Olympiakos ist die ausgegliederte Basketballsektion des griechischen Sportvereins Olympiakos SFP. Der Verein ist eine von elf Mannschaften, die über eine A-Lizenz der ULEB Euroleague verfügt. Neben mehreren Meisterschaften und Pokaltiteln erspielte sich Olympiakos auch einige europäische Titel.

GeschichteBearbeiten

Olympiakos Piräus wurde am 10. März 1925 gegründet. Die Mitglieder der Vereine „Piräus Sport- und Fußballverein“ und „Fußball Fan Club von Piräus“ sprachen sich 1925 auf einer historischen Versammlung für die Auflösung beider Vereine und die Gründung eines neuen Klubs aus. Die Gründungsmitglieder Notis Kamperos und Michalis Manouskos waren die Namensgeber. Notis Kamperos schlug den Namen Olympiakos vor, Michalis Manouskos, der erste Präsident von Olympiakos Piräus, vervollständigte ihn: Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios, O.S.F.P.

Im Jahr 1931 wurde die Basketball-Abteilung von Olympiakos Piräus gegründet. Spitzname des Vereins ist die Legende (griechisch Θρύλος Thrylos). Die Basketball-Abteilung gehört zu den Top-Teams im griechischen und europäischen Basketball. Olympiakos Piräus ist mehrfacher griechischer Meister und Pokalsieger, holte zudem auch einige europäische Titel.

Aktuelle SituationBearbeiten

Nachdem Olympiakos in der Saison 2018/19 in der ersten Runde der Playoffs nicht gegen Erzrivalen Panathinaikos angetreten war, wurde der Verein mit dem Zwangsabstieg bestraft. So nimmt der Verein Olympiakos ab der Saison 2019/20 mit seiner ersten Mannschaft am internationalen Wettbewerb der EuroLeague teil und spielt mit einer zweiten Auswahl, in der hauptsächlich jüngere Spieler zum Einsatz kommen, in der A2 Ethniki.

StadionBearbeiten

 
SEF-Innenansicht im Oktober 2009

Die Basketball-Abteilung von Olympiakos Piräus trägt alle Heimspiele im Stadion des Friedens und der Freundschaft aus (griechisch Στάδιο Ειρήνης και Φιλίας Stádio Irínis kai Filías, kurz SEF).

Die moderne Arena fasst in Basketballveranstaltungen 14.940 Zuschauer und befindet sich in Neo Faliro, einem Stadtteil von Piräus.

TitelBearbeiten

Aktueller KaderBearbeiten

(Stand: 18. Juli 2019)

Nr. Name Nationalität Position Größe [cm] Jahrgang Seit
01 Taylor Rochestie Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Guard 188 1985 2019
07 Vasilis Spanoulis Griechenland  Griechenland Guard 192 1982 2010
11 Nikola Milutinov Serbien  Serbien Center 213 1994 2015
14 Aleksandar Vezenkov Zypern Republik  Zypern / Bulgarien  Bulgarien / Griechenland  Griechenland Forward 206 1995 2018
15 Giorgos Printezis Griechenland  Griechenland Forward 206 1985 2011
16 Kostas Papanikolaou Griechenland  Griechenland Forward 206 1990 2016
03 Brandon Paul Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Guard 193 1991 2019
00 Kevin Punter Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Guard 190 1993 2019
21 Augustine Rubit Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Forward 201 1989 2019
06 Antonis Koniaris Griechenland  Griechenland Guard 191 1997 2019
02 Wade Baldwin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Guard 193 1996 2019
10 Will Cherry Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Guard 185 1991 2019
22 Ethan Happ Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Center 208 1996 2019
33 Willie Reed Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Center 211 1990 2019

KadertiefeBearbeiten

Pos. Starter Bank Bank Reserve
C Milutinov Reed Happ
PF Printezis Rubit Vezenkov
SF Papanikolaou Paul
SG Spanoulis Punter
PG Rochestie Cherry Koniaris Baldwin

Bedeutende oder bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

→ siehe auch: Ehemalige Spieler des Olympiakos.

StatistikenBearbeiten

Die höchsten Siege in der A1 EthnikiBearbeiten

Berücksichtigt werden Ergebnisse ab 1992[1]

Begegnung Ergebnis Differenz Saison
Olympiakos – GS Lavrio 108-39 +69 2015/16
Olympiakos – AO Pangrati 123-58 +65 1994/95
Olympiakos – AO Ampelokipoi 129-69 +60 1994/95
Olympiakos – EK Kavalas 115-61 +54 2015/16
Olympiakos – Near East 105-54 +51 2001/02
Olympiakos – EK Kavalas 113-62 +51 2012/13

Erfolgreichste WerferBearbeiten

Für Olympiakos erspielte Punkte in der A1 Ethniki.[2][3]

Nat. Name Position Zeitraum Punkte
Griechenland  Giorgos Printezis Power Forward 2002–2009, 2011– 3.230
Serbien  Milan Tomić Point Guard 1991–2004 2911
Serbien  Dragan Tarlać Center 1992–2000 2503

(Stand: 28. Juni 2019)

Die europäischen TitelBearbeiten

Der erste europäische Titelgewinn (Rom, 24. April 1997)Bearbeiten

Runde Gegner Heim  Auswärts 
Gruppenphase 1 Deutschland  ALBA Berlin 64–67 61–62
Italien  Fortitudo Bologna 96–80 72–81
Belgien  Spirou Charleroi 87–60 79–72
Kroatien  Cibona Zagreb 62–61 61–63
Spanien  Estudiantes 110–78 78–87
Gruppenphase 2 Russland  ZSKA Moskau 82–51 79–70
Italien  Olimpia Milano 87–84 71–73
Israel  Maccabi Tel Aviv 69–60 78–82
Achtelfinale Serbien  Partizan 60–61 81–71
74–69v
Viertelfinale Griechenland  Panathinaikos 65–57v 69–49
Halbfinale Slowenien  Olimpija Ljubljana 74–65
Finale Spanien  Barcelona 73–58

Der 2. Titel in der ULEB Euroleague 2011/12Bearbeiten

Runde Gegner Heim  Auswärts 
Gruppenphase
(Gruppe A)
Spanien  Gescrap Bizkaia 88–81 61–76
Turkei  Fenerbahçe Ülker 81–74 70–86
Spanien  Caja Laboral 84–82 79–81
Italien  Bennet Cantù 86–61 63–64
Frankreich  SLUC Nancy 91–78 79–74
Top 16
(Gruppe E)
Russland  ZSKA Moskau 78–86 64–96
Turkei  Galatasaray 88–81 77–78
Turkei  Anadolu Efes 83–65 67–65
Viertelfinale Italien  Montepaschi Siena 75–55 82–75
76–69 80–81
Halbfinale Spanien  FC Barcelona Regal 68–64
Finale Russland  ZSKA Moskau 62–61

„Repeat“ – der 3. Titel in der ULEB Euroleague 2012/13Bearbeiten

Runde Gegner Heim  Auswärts 
Gruppenphase
(Gruppe C)
Spanien  Caja Laboral 85–81 89–72
Turkei  Anadolu Efes 75–53 72–98
Litauen  Žalgiris Kaunas 61–79 77–63
Kroatien  KK Cedevita 79–77 84–62
Italien  Armani Milano 82–81 84–71
Top 16
(Gruppe F)
Spanien  Caja Laboral 82–74 74–82
Turkei  Beşiktaş JK 77–64 79–60
Spanien  FC Barcelona Regal 77–90 68–76
Italien  Montepaschi Siena 72–74 68–67
Israel  Maccabi Tel Aviv 67–73 78–77
Turkei  Fenerbahçe Ülker 82–71 78–73
Russland  BK Chimki 79–70 87–82
Viertelfinale Turkei  Anadolu Efes 67–62 72–83
71–53 73–74
82–72
Halbfinale Russland  ZSKA Moskau 69–52
Finale Spanien  Real Madrid 100–88

TabellenpositionenBearbeiten

Platzierungen in der A1 Ethniki / Basket League (1964–2019)

P. 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2
3 3 3
4 4 4 4
5 5 5 5
6 6 6 6
7 7 7 7 7 7
8 8 8 8
9
10 10
11
12
13
14 14

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Auflistung der höchsten Siege Olympiakos
  2. Rekord Printezis
  3. Printezis schreibt Geschichte
  Commons: Olympiacos BC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien