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Fenerbahçe (Basketball)

türkischer Basketballverein‎
(Weitergeleitet von Fenerbahçe Ülker)
Fenerbahçe (Basketball)
Full Star Yellow.svg
Logo von Fenerbahce Spor Kulubu
Logo des Namensponsors Beko
Gegründet 1913
Halle Ülker Sports Arena (seit 2012)
(13500 Plätze)
Homepage fenerbahce.org
Präsident TurkeiTürkei Ali Koç
Trainer SerbienSerbien Željko Obradović
Liga ULEB EuroLeague
2017/18: 2. Platz
  Türkiye Basketbol Ligi
2017/18: 1. Platz
Farben Gelb-Dunkelblau
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts

Fenerbahçe (Basketball) (offiziell Fenerbahçe Beko, aufgrund Name-Sponsorings mit dem Haushaltsgerätehersteller beko) ist ein türkischer Basketballverein in Istanbul und repräsentiert die Männer-Basketballabteilung des Sportvereines Fenerbahçe SK.

GeschichteBearbeiten

Der spätere Verein Ülkerspor wurde im Jahre 1975 unter dem Namen Nasasspor gegründet und war 20 Jahre lang eine mittelmäßige Mannschaft im türkischen Basketball. Mit der Übernahme des Klubs durch den Lebensmittelherstellers Ülker wurden zugleich höhere Ziele anvisiert.

Der Klub wurde in Ülkerspor umbenannt und bestritt schon in der darauffolgenden Saison das Finale der türkischen Meisterschaft und erlangte zudem das Recht, in der nächsten Saison am Korac-Cup teilzunehmen. In den letzten zwölf Jahren bestimmte Ülkerspor, zusammen mit Efes Pilsen, die türkische Basketball-Liga. In dieser Zeit bestritten sie acht Mal ein Finale und konnten dieses drei Mal für sich entscheiden.

Nach der gewonnenen Meisterschaft 2006 stellte der Verein seinen Spielbetrieb ein und fusionierte mit der Basketballabteilung des Sportvereins Fenerbahçe SK.

Die Fusion als solches sieht letztendlich ähnlich wie bei den beiden anderen Traditionsvereinen Istanbuls aus. Während die beiden anderen Vereine jeweils durch andere Markennamen (wie Cola Turka bei Besiktas und Café Crown bei Galatasaray) der Ülkergruppe unterstützt wurden, bekam Fenerbahçe nach der Einstellung des Basketballbetriebes bei Ülkerspor den Namen der Unternehmensgruppe. Ülkers CEO, Murat Ülker, war bereits vorher schon bekennender Fan als auch Mitglied des Vereins Fenerbahçe SK. Die Sympathien des Firmenchefs dürften daher die Entscheidung bei der Namenswahl erleichtert haben. Ülkerspor war zuvor vertraglich an die ULEB Euroleague gebunden da man jedes Jahr automatisch einen Euroleague Platz zugesichert bekam, um diesen Platz nicht zu verlieren spielte die Namenswahl bei der Fusion zudem eine Rolle.

Fenerbahçe Istanbul behielt jedoch weiterhin die Vereinsfarben, das Logo, das Emblem usw. bei. Die Änderung und Fusion seitens Ülkerspor bzw. Ülker beläuft sich in dieser Hinsicht daher lediglich auf das Sponsoring der Basketballabteilung des Sportvereines. 2015 wurde der Sponsorenvertrag mit Ülker beendet.[1]

Der größte sportliche Erfolg, war der Gewinn des ULEB Euroleague Cup am 21. Mai 2017. Mit einem 80-64 Sieg gegen Olympiakos Piräus krönte sich Fenerbahçe SK zum Euroleague-Meister. Finals MVP wurde Ekpe Udoh gekürt.

Außerdem spielte Fenerbahçe fünfmal hintereinander in den Final-Fours der EuroLeague (2015–2019). Zurzeit ist es ein Rekord in der türkischen Basketball Geschichte.[2]

Name-SponsoringBearbeiten

Fenerbahçe Istanbul (Männer-Basketballabteilung) – Name-Sponsoring
Zeitraum Teamname Sponsor Logo
2006–2015 Fenerbahçe Ülker1 Ülker  
 
2017–2018 Fenerbahçe Doğuş Doğuş Holding  
2018–0000 Fenerbahçe Beko Arçelik (Marke: Beko)  
 
1 Entstanden durch die Fusion der Männer-Basketballabteilungen von Fenerbahçe SK und Ülkerspor.

ErfolgeBearbeiten

NationalBearbeiten

InternationalBearbeiten

Aktueller Kader (2018/19)Bearbeiten

 
Mannschaft 2018/19
Kader von Fenerbahçe Beko in der Saison 2018/2019
Achtung: Kaderangabe ist veraltet!
(aktuelle Saison: 2019/2020)
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
1 Vereinigte Staaten  Erick Green 09. Mai 1992 190 cm Valencia Basket Club
16 Griechenland  Kostas Sloukas 15. Jan. 1990 190 cm Olympiakos Piräus
35 Vereinigte Staaten /Turkei  Bobby Dixon 10. Apr. 1983 178 cm Karşıyaka SK
32 Turkei  Sinan Güler 08. Nov. 1983 192 cm Galatasaray Istanbul
11 Kanada  Tyler Ennis 24. Aug. 1994 188 cm Los Angeles Lakers
18 Turkei  Egehan Arna 05. Jan. 1997 203 cm eigene Jugend
23 Serbien  Marko Gudurić 08. Mär. 1995 196 cm KK Roter Stern Belgrad
10 Turkei  Melih Mahmutoğlu 12. Mai 1990 191 cm (C)  Erdemirspor
Forwards (SF, PF)
3 Turkei  Efe Ergi Tırpancı 01. Jan. 1990 203 cm eigene Jugend
70 Italien  Luigi Datome 27. Nov. 1987 203 cm Boston Celtics
12 Serbien  Nikola Kalinić 08. Nov. 1991 202 cm KK Roter Stern Belgrad
16 Turkei  Barış Hersek 26. Mär. 1988 208 cm Karşıyaka SK
4 Italien  Nicolò Melli 26. Jan. 1991 205 cm Brose Bamberg
13 Turkei /Bosnien und Herzegowina  Tarık Biberovic 28. Jan. 2001 201 cm OKK Spars Sarajevo
Center (C)
44 Turkei /Jordanien  Ahmet Duverioğlu 04. Mär. 1993 209 cm Anadolu Efes SK
24 Tschechien  Jan Veselý 24. Apr. 1990 213 cm Denver Nuggets
9 Turkei  Ahmet Can Duran 28. Jan. 1999 206 cm eigene Jugend
77 Frankreich  Joffrey Lauvergne 30. Sep. 1991 211 cm San Antonio Spurs
Trainer
Nat. Name Position
Serbien  Željko Obradović Cheftrainer
Spanien  José María Izquierdo Co-Trainer
Serbien  Vladimir Androić Co-Trainer
Turkei  Erdem Can Co-Trainer
Turkei  Berkay Oğuz Co-Trainer
Serbien  Predrag Zimonjić Konditionstrainer
Turkei  İlker Belgutay Konditionstrainer
Legende
Abk. Bedeutung
(C)  Mannschaftskapitän
A-Nat Nationalspieler
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 01. Mai 2019

EhemaligeBearbeiten

Bekannte Spieler (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Fenerbahçe (Basketball) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ulker is leaving Fenerbahce at the end of this season. (Memento des Originals vom 9. Februar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/news.meridianbet.com
  2. https://www.euroleague.net/main/statistics
  3. a b Mehmet Durupınar: Türk basketbolunun 100 yıllık tarihi. Efes Pilsen Spor, Istanbul 2006, ISBN 978-975-00995-1-9 (türkisch).