Mittweida

Große Kreisstadt im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland

Die Hochschulstadt[2] Mittweida ist eine Stadt im Landkreis Mittelsachsen im Bundesland Sachsen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Mittweida.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mittweida
Mittweida
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mittweida hervorgehoben

Koordinaten: 50° 59′ N, 12° 59′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Mittelsachsen
Verwaltungs­gemeinschaft: Mittweida
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 41,26 km2
Einwohner: 14.475 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 351 Einwohner je km2
Postleitzahl: 09648
Vorwahl: 03727
Kfz-Kennzeichen: FG, BED, DL, FLÖ, HC, MW, RL
Gemeindeschlüssel: 14 5 22 360
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 32
09648 Mittweida
Website: www.mittweida.de
Oberbürgermeister: Ralf Schreiber (CDU)
Lage der Stadt Mittweida im Landkreis Mittelsachsen
AltmittweidaAugustusburgBobritzsch-HilbersdorfBrand-ErbisdorfBurgstädtClaußnitzDöbelnDorfchemnitzEppendorfErlau (Sachsen)FlöhaFrankenberg/Sa.Frauenstein (Erzgebirge)FreibergGeringswaldeGroßhartmannsdorfGroßschirmaGroßweitzschenHainichenHalsbrückeHarthaHartmannsdorf (bei Chemnitz)Königsfeld (Sachsen)Königshain-WiederauKriebsteinLeisnigLeubsdorf (Sachsen)Lichtenau (Sachsen)Lichtenberg/Erzgeb.LunzenauMittweidaMühlau (Sachsen)Mulda/Sa.Neuhausen/Erzgeb.NiederwiesaOberschönaOederanOstrau (Landkreis Mittelsachsen)PenigRechenberg-BienenmühleReinsberg (Sachsen)RochlitzRossau (Sachsen)RoßweinSaydaSeelitzStriegistalTauraWaldheimWechselburgWeißenborn/Erzgeb.ZettlitzZschaitz-OttewigSachsenKarte
Über dieses Bild

GeographieBearbeiten

Geographie und GeologieBearbeiten

 
Zschopau bei Mittweida

Die Stadt Mittweida liegt größtenteils westlich des Zschopautals im Mittelsächsischen Bergland. Die Altstadt entstand am Unterlauf des Altmittweidaer Baches (Gottesaubach) unweit der Mündung in die Zschopau. Die meisten Ortsteile liegen beiderseits des Flusses im oder nahe dem Zschopautal. Prägend ist insbesondere die Lage an der Talsperre Kriebstein im Norden der Stadt. Einzig die Ortsteile Frankenau und Thalheim liegen an Frankenauer Bach und Erlbach, die zur Zwickauer Mulde hin entwässern.

In Hinsicht auf die geologischen Verhältnisse Sachsens befindet sich Mittweida im Zentrum des sächsischen Granulitgebirges. Die Umgebung der Stadt ist von dem im Granulit eingelagerten und hier weitgehend texturlosen rötlichen Granit des Typs Mittweida geprägt. Aufschlüsse befinden sich beispielsweise im Zschopautal.[3] Im Bereich des Hochschulcampus an der Leisniger Straße finden sich als geologisches Naturdenkmal die „Teufelssteine“, übermannsgroße Cordieritgneisblöcke.

NachbargemeindenBearbeiten

Angrenzende Gemeinden sind Kriebstein, Rossau, Lichtenau, Altmittweida, Königshain-Wiederau, Seelitz und Erlau, alle im Landkreis Mittelsachsen gelegen.

StadtgliederungBearbeiten

 
Heimatmuseum „Alte Pfarrhäuser“

GeschichteBearbeiten

 
Rochlitzer Straße im Vorfeld des Tages der Sachsen 2009
 
Eisenbahnüberführung Mittweida, Hainichener Straße, Infotafel am Widerlager

Der Ursprung von Mittweida liegt in dem langgestreckten, nach 1160 gegründeten Waldhufendorf am Altmittweidaer Bach, welches damals die Fluren des späteren Altmittweida und Mittweida umfasste. Der Name bezeichnet eine Siedlung mitten in einer (Wald-)Weide. Mittweida wurde erstmals 1209 erwähnt und 1286 als oppidum (Stadt) bezeichnet. Im Jahr 1350 wird das nun selbstständige Dorf Altmittweida südlich von Mittweida als antiqua Miteweide erwähnt. Im Mittelalter war die Stadt von einer Stadtmauer mit vier Stadttoren umgeben. Neben der Kirche befand sich ein Adelssitz, der sich am Standort des heutigen Museums „Alte Pfarrhäuser“ befand. Dieser war im 14. Jahrhundert im Besitz derer von Haugwitz. Nach 1360 bildete sich eine Ratsverfassung heraus. Das bedeutet, dass die Stadt von einem Ratskollegium mit einem Bürgermeister an der Spitze regiert wurde. Im Jahr 1398 erwarb Mittweida die niedere Gerichtsbarkeit (Erbgerichte). Der Erwerb der oberen Gerichtsbarkeit erfolgte im Jahr 1423.

Um 1550 zählte Mittweida im Amt Rochlitz zu den mittelgroßen Städten Sachsens. Bereits im Mittelalter waren Tuchmacherei und Leinenweberei die wichtigsten Erwerbsquellen. Durch die Gründung einer Spinnerei im Jahre 1816 begann der Aufstieg Mittweidas zu einer der bedeutendsten Textilindustriestädte in Sachsen. Mit der Eröffnung des Bahnhofs Mittweida an der Bahnstrecke Riesa–Chemnitz erfolgte am 1. September 1852 die Anbindung ans Schienennetz. Zwischen 1906 und 1997 zweigte von diesem die Industriebahn Mittweida–Dreiwerden/Ringethal ab.

Bezüglich der politischen Verwaltung gehörte Mittweida bis 1835 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Rochlitz im Leipziger Kreis.[4] Ab 1836 unterstand Mittweida mit den umliegenden Orten dem Amt Frankenberg-Sachsenburg der Kreisdirektion Zwickau.[5] Im Jahr 1856 unterstand Mittweida wieder der Amtshauptmannschaft Rochlitz innerhalb der Kreisdirektion Leipzig und wurde Sitz des Gerichtsamts Mittweida, dessen Bezirk im Jahr 1875 der Amtshauptmannschaft Rochlitz zugeteilt wurde.[6] Im Jahr 1825 erfolgte die Einweihung des Schützenhauses und 1837 die Einweihung der ersten Bürgerschule (heutige Pestalozzischule). 1851 wurde im Rathaus eine städtische Sparkasse eingerichtet. 1858 wurde das Theaterhaus eröffnet, welches 1912 in ein Lichtspielhaus, die heutige Filmbühne, umgebaut wurde. 1863 gründete sich die Freiwillige Feuerwehr und das Krankenhaus Mittweida wurde 1865 eröffnet. Am 7. Mai 1867 erfolgte die Gründung der privaten Bildungseinrichtung als Technikum Mittweida, aus der die heutige Hochschule Mittweida hervorging. Die Schwanenteichanlagen wurden 1876–77 angelegt. 1896–97 wurde die Wasserversorgung in Mittweida mit dem Wasserwerk an der Lehmgrube und dem heute noch genutzten Wassersturm errichtet. 1906 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Wasserwerkes am Dreiwerdener Weg. Die 1895 gegründete und 1902 in Mittweidaer Metallwarenfabrik umbenannte Firma entwickelte sich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland zum führenden Hersteller von Medaillen, Orden und Ehrenzeichen. Nach dem Krieg ging die Firma in dem volkseigenen Betrieb VEB Wälzlagerkäfigwerk Mittweida auf. 1900 wurde die neue Bürgerschule (heutige Fichte-Oberschule) eröffnet. Mit der Eröffnung der Linie Mittweida-Burgstädt-Limbach entstand 1906 die erste Buslinie in Sachsen. Am Schwanenteich wurde 1908 die neue Realschule (heutiges Gymnasium) eingeweiht. 1909 nimmt das städtische Elektrizitätswerk an der Zschopau mit einer Dampfmaschine seinen Betrieb auf, welches 1922/23 um die Wasserkraftnutzung und 1928 um ein Pumpspeicherbecken erweitert wird. Nach Inkrafttreten einer neuen Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen von 1923 tritt Mittweida aus dem Bezirksverband Rochlitz aus und wird ab 1. April 1924 kreisfreie Stadt, eine der kleinsten in Deutschland. 1927 wird das neue Handelsschulgebäude und 1928 das Finanzamt fertiggestellt. Aufgrund der wachsenden Erwerbslosigkeit wird 1927 ein Arbeitsamt eingerichtet. In den Jahren 1929/1930 erfolgte der Bau der Talsperre Kriebstein nördlich der Stadt. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte ein Tourismus im Tal der Zschopau mit der Erschließung der „Mittweidaer Schweiz“ ein. Das Stadtbad an der Zschopau wird 1932 eröffnet. 1934 entsteht der Flugplatz Mittweida an der Diebstraße.

Nach der Machtübernahme der NSDAP 1933 und der Reichstagsbrandverordnung beginnt auch in Mittweida die Verfolgung Andersdenkender. Am 3. März 1933 werden elf Bürger in Schutzhaft genommen und zum Teil anschließend in das KZ Sachsenburg und KZ Colditz verbracht. Alle 24 1932/33 in Mittweida lebenden Juden werden aus der Stadt vertrieben oder deportiert. Nach dem 17. Mai 1933 gehören dem Stadtrat Mittweida nur noch Nationalsozialisten an. Der Neubau der Auenblicksiedlung begann im Jahr 1938. Während des Zweiten Weltkrieges wurden in mehreren Betrieben der Stadt ausländische Arbeiter beschäftigt und in verschiedenen Lagern untergebracht. Weiterhin verrichteten etwa 500 weibliche KZ-Häftlinge eines Außenlagers des KZ Flossenbürg vom 9. Oktober 1944 bis 13. April 1945 Zwangsarbeit in einem Betrieb der Berliner C. Lorenz AG und wurden unter den Häftlingsnummern 55240 bis 55739 registriert.[7] Mindestens zwei von ihnen, Maria Lanella und Wlaska Fedasiuk, starben unter den unmenschlichen Lagerbedingungen.[8] Am 15. April 1945 besetzten US-amerikanische Truppen die Stadt Mittweida zogen sich aber am 25. April 1945 wieder nach Rochlitz zurück. Am 7. Mai 1945 trafen sich in Mittweida die alliierten Streitkräfte der US-Army und der Roten Armee, woran eine Tafel am nördlichen Widerlager der einstigen Eisenbahnüberführung Hainichener Straße erinnert. Die eigentliche Besetzung Mittweidas durch die Rote Armee erfolgte am 14. Mai 1945. Mittweida blieb im Zweiten Weltkrieg von größeren Schäden verschont. Am 5. März 1945 fielen einige Bomben im Bereich Chemnitzer Straße/Dreiwerdener Weg. Dabei wurden vier Menschen getötet.

Mittweida gehörte nach der Besetzung 1945 bis zur Gründung der DDR 1949 zum Land Sachsen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). 1947 erfolgte die Eingliederung der Stadt Mittweida in den Landkreis Rochlitz und die Stadt verlor damit ihre Kreisfreiheit. Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde Mittweida dem Kreis Hainichen im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt) zugeteilt, der 1990 als sächsischer Landkreis Hainichen fortgeführt wurde. 1952 erfolgte die Übergabe der ersten Neubauwohnungen auf der Goethestraße. Das ehemalige Gewerkschaftshaus „Rosengarten“ wurde im Juni 1953 als Pionierhaus übergeben. 1953 kauft die Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) das ehemalige Gelände des 1913 eröffneten Erziehungsheimes an der Chemnitzer Straße und nutzt die Gebäude als Bezirksparteischule für den Bezirk Karl-Marx-Stadt. Heute werden Teile der Anlagen durch das Landratsamt Mittelsachsen genutzt. Das Krankenhaus Mittweida wird 1957 Kreiskrankenhaus, heute die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH. 1959 wurde der Abbau von Braunkohle an der Torfgrube, welcher mit größeren Unterbrechungen ab 1840 erfolgte, endgültig eingestellt. Das Neubaugebiet im Bereich Lauenhainer Straße/Lutherstraße wurde ab 1963 erschlossen und mit großen Wohnblöcken bebaut. Die endgültige Fertigstellung des neuen Stadtgebietes erfolgte 1982. 1977 erfolgte die Einweihung der neuen Polytechnischen Oberschule, heute die Bernhard-Schmidt-Schule. 1978 wurde das neue Freibad an der Leipziger Straße eröffnet. 1982 ging der neue Busbahnhof an der Zimmerstraße in Betrieb. Die ersten freien Kommunalwahlen nach dem politischen Umbruch in der DDR fanden am 6. Mai 1990 statt.

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und der Wiedergründung der Länder im Gebiet der ehemaligen DDR zum 3. Oktober 1990 gehört Mittweida zum Freistaat Sachsen. Durch die Vereinigung der Landkreise Hainichen und Rochlitz entstand im Jahr 1994 der Landkreis Mittweida, wodurch Mittweida bis zu dessen Eingliederung in den Landkreis Mittelsachsen im Jahr 2008 Kreisstadt war. Mit dem Verlust des Kreissitzes wurde Mittweida im Jahr 2008 der Titel Große Kreisstadt verliehen. Das Verbot der in Mittweida tätigen rechtsextremen freien Kameradschaft Sturm 34 und der Prozess gegen einige ihrer Mitglieder sorgten 2007 und 2008 für ein überregionales Medienecho. Die Gruppe war 2006 in Mittweida gegründet worden und hatte in der Region mehrere brutale Überfälle verübt. Im Jahr 2009 richtete Mittweida Sachsens größtes Volksfest, den 18. Tag der Sachsen, aus. Den Titel Hochschulstadt erhielt Mittweida im September 2015 verliehen. Mittweida ist Teil der Kulturregion zur Kulturhauptstadt Europa 2025.[9]

GedenkstättenBearbeiten

  • Friedensbrunnen auf dem Marktplatz zu Erinnerung an den Ersten Weltkrieg
  • Mahnmal in den Parkanlagen „Schwanenteich“ für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
  • Gedenkstein an der Feldstraße zum Gedenken an das Außenlager des KZ Flossenbürg

Eingemeindungen und VerwaltungsgeschichteBearbeiten

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Falkenhain[10][11] 01. Januar 1952 Eingemeindung nach Ringethal
Frankenau[12] 01. Januar 1996
Kockisch[13] 01. August 1923 1875 gegründete Werksiedlung Weißthal gehörte seitdem zu Kockisch[14]
Lauenhain[12] 01. Januar 1994 Zusammenschluss mit Tanneberg zu Lauenhain-Tanneberg
Lauenhain-Tanneberg[12] 01. Januar 1999
Neudörfchen[13] 01. August 1911
Neusorge, Gutsbezirk[13] 01. Oktober 1936 Eingemeindung nach Zschöppichen
Niederthalheim[13] 01. Oktober 1926 Zusammenschluss mit Oberthalheim zu Thalheim
Oberthalheim[13] 01. Oktober 1926 Zusammenschluss mit Niederthalheim zu Thalheim
Ringethal[12] 01. Januar 1994
Rößgen[13] 01. November 1900
Tanneberg[12] 01. Januar 1994 Zusammenschluss mit Lauenhain zu Lauenhain-Tanneberg
Thalheim[10] 01. Januar 1974 Eingemeindung nach Frankenau
Zschöppichen[10] 01. Juli 1973

Die heutigen Ortsteile der Stadt Mittweida gehörten über lange Zeit verschiedenen Herrschaften an. In der folgenden Tabelle wird diese Ämterzugehörigkeit dargestellt.

Herrschaftszugehörigkeit der Mittweidaer Ortsteile
Ort Zugehörigkeit vor 1590 Zugehörigkeit zwischen 1590 und 1830 Zugehörigkeit von 1830 bis 1856
Tanneberg Amt Rochlitz Amt Rochlitz Amt Rochlitz
Stadt Mittweida Amt Rochlitz Amt Rochlitz Amt Frankenberg-Sachsenburg
Neudörfchen Kreisamt Freiberg Amt Rochlitz (ab 1606) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Zschöppichen mit dem Rittergut Neusorge Rittergut Neusorge (zum Amt Rochlitz) Rittergut Neusorge (ab 1610 zum Amt Augustusburg) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Frankenau, Ober-Thalheim Rittergut Neusorge (zum Amt Rochlitz) Rittergut Neusorge (ab 1610 zum Amt Augustusburg) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Nieder-Thalheim Amt Rochlitz Amt Rochlitz Amt Rochlitz
Rößgen, Kockisch Amt Rochlitz Erbamt Meißen (ab 1764) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Lauenhain Amt Nossen (Exklave) Amt Nossen (Exklave) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Ringethal, Falkenhain Herrschaft Ringethal (zum Kreisamt Freiberg, Exklave) Herrschaft Ringethal (zum Kreisamt Freiberg, Exklave) Amt Frankenberg-Sachsenburg

Nach der Auflösung der Ämter kamen die Orte unter die Verwaltung des Gerichtsamts Mittweida. 1875 wurden die Orte der Verwaltung der Amtshauptmannschaft Rochlitz unterstellt. Ab 1952 gehörten alle heutigen Mittweidaer Ortsteile zum Kreis Hainichen, mit Ausnahme von Thalheim (1926 aus Ober- und Niederthalheim gebildet) und Frankenau, welche zum Kreis Rochlitz gehörten. 1994 wurde aus dem Kreis Hainichen und dem Kreis Rochlitz der neue Landkreis Mittweida mit der Kreisstadt Mittweida gebildet. Seit 2008 gehört die Stadt Mittweida mit ihren Ortsteilen zum neu gebildeten Landkreis Mittelsachsen.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember[15] , in Klammern Kernstadt ohne Eingemeindungen):

 
Einwohnerentwicklung von Mittweida von 1834 bis 2018 nach nebenstehender Tabelle
1834 bis 1945
  • 1834: 8.173 (5.605)
  • 1871: 12.383 (8.845)
  • 1875: (9.093)
  • 1880: (9.218)
  • 1890: 15.531 (11.298)
  • 1910: 21.977 (17.800)
  • 1925: 22.366 (19.278)
  • 1933: (19.128)
  • 1939: 22.169 (18.746)
1946 bis 1990
  • 1946: 27.449 (22.794[16])
  • 1950: 25.151 (20.459[17])
  • 1960: (20.881)
  • 1964: 23.951 (20.314)
  • 1981: (19.609)
  • 1984: (19.180)
  • 1990: 19.782 (17.287)
1991 bis 2000
  • 1991: 19.145
  • 1992: 18.625
  • 1993: 18.384
  • 1994: 17.975
  • 1995: 17.839 (16.687)
  • 1996: 17.745
  • 1997: 17.665
  • 1998: 17.569
  • 1999: 17.277
  • 2000: 17.043
2001 bis 2010
  • 2001: 16.890
  • 2002: 16.760
  • 2003: 16.692
  • 2004: 16.589
  • 2005: 16.423
  • 2006: 16.277
  • 2007: 16.152
  • 2008: 15.907
  • 2009: 15.726
  • 2010: 15.540
seit 2011
  • 2011: 15.299
  • 2012: 15.135
  • 2013: 14.946
  • 2014: 14.873
  • 2015: 14.939
  • 2016: 14.966
  • 2017: 14.852
  • 2018: 14.645

Des Weiteren sind mehr als 6.600 Studenten an der Fachhochschule eingeschrieben, die jedoch nur zum Teil als Einwohner gemeldet sind.

PolitikBearbeiten

 
Rathaus Mittweida
 
Landratsamt Mittweida, Neubaugebäude

BürgermeisterBearbeiten

Der direkt gewählte Bürgermeister ist Vorsitzender des Stadtrates, Leiter der Verwaltung und vertritt die Stadt nach außen. Der Bürgermeister ist hauptamtlicher Beamter auf Zeit. Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre. Seit 2008 trägt er die Bezeichnung Oberbürgermeister. Die letzte Wahl des Oberbürgermeisters fand am 7. Juni 2015 statt.

Übersicht über die Bürgermeister seit 1833:

  • 1833–1848 Gotthelf Traugott Esaias Häntzschel
  • 1849–1856 Friedrich Anton Hofmann
  • 1856–1866 Oskar Friedrich Kunze
  • 1866–1875 Gustav Leopold Bernhard Stumme
  • 1875–1881 Albin Ernst Voigt
  • 1881–1885 Conrad Johannes Käubler
  • 1885–1892 Karl Emil Goldenberg
  • 1892–1899 Max Apelt
  • 1899–1929 Karl Julius Hektor Freyer
  • 1929–1935 Hermann Walter Voigt
  • 1935–1937 Gerhard Franz Vogel
  • 1937–1945 Gustav Paul Ludwig Gerd Holzapfel
  • 1945 Carl Marx Ariberth Huth
  • 1945 Johannes Vogelsang (KPD)
  • 1945–1949 Otto Walter Ehren (KPD/SED)
  • 1949–1952 Rudolph Georg Kampfrath (SED)
  • 1952–1953 Max Erhardt Riedel (SED)
  • 1953–1954 Karl Walter Kost (SED)
  • 1954–1960 Max Julius Werner Dittrich (SED)
  • 1960–1972 Günter Kluge (SED)
  • 1972–1988 Max Gerhard Imhof (SED)
  • 1988–1989 Hans Günter Beulich (SED)
  • 1990 Helene Gerda Wunderlich (SED)
  • 1990–2001 Bruno Rudolf Kny (CDU)
  • 2001–2015 Matthias Damm (CDU)
  • seit 2015 Ralf Schreiber (CDU)

BeigeordneterBearbeiten

Der hauptamtliche Beigeordnete ist erster Stellvertreter des Bürgermeisters und vertritt den Bürgermeister in seinem Geschäftsbereich. Der Geschäftsbereich umfasst Schul-/Kultur-/Sport- und Sozialangelegenheiten, Angelegenheiten des Eigenbetriebs sowie allgemeine Verwaltungsangelegenheiten. Der Beigeordnete wird vom Stadtrat gewählt. Übersicht über die Beigeordneten seit 2001:

  • 2001–2015 Ralf Schreiber
  • seit 2015 Holger Müller

Stellvertretender BürgermeisterBearbeiten

Neben dem Beigeordneten bestellt der Stadtrat einen Stellvertreter des Bürgermeisters. Der ehrenamtliche Stellvertreter wird nur in Fällen der Verhinderung des Bürgermeisters und der Verhinderung des Beigeordneten tätig. Übersicht über die Stellvertretenden Bürgermeister seit 2001:

  • 2001–2019 Jürgen Kitzing
  • seit 2019 Siegfried Schnee

StadtratBearbeiten

Der Stadtrat von Mittweida als Hauptorgan der Stadt nach der Süddeutschen Ratsverfassung setzt sich aus 22 Stadträten, die in der letzten Kommunalwahl am 26. Mai 2019 neu gewählt wurden, und dem Bürgermeister als Vorsitzendem zusammen. Folgende Tabelle zeigt das Wahlergebnis 2019 und die Sitzverteilung nach vergangenen Wahlen.[18]

Partei Sitze
1994
Sitze
1999
Sitze
2004
Sitze
2009
Sitze
2014
Sitze
2019
Stimmenanteil
2019
Sitzverteilung
CDU 11 11 11 11 13 10 40,6 %
Stadtrat Mittweida 2019
      
Insgesamt 22 Sitze
AfD 5 22,7 %
DIE LINKE 4 5 7 5 6 4 17,5 %
FDP 2 2 2 3 1 1 6,5 %
SPD 4 4 2 2 1 1 6,2 %
GRÜNE 1 0 0 1 1 1 6,5 %
Wahlbeteiligung 2019: 60,8 %

Für die Bildung einer Fraktion im Stadtrat sind mindestens zwei Mitglieder notwendig.

Übersicht über die Fraktionen im Stadtrat von 2019 bis 2024:

CDU: 10 Mitglieder, Fraktionsvorsitzende Katrin Schütte

AfD: 5 Mitglieder, Fraktionsvorsitzende Anke Seidel

DIE LINKE: 4 Mitglieder, Fraktionsvorsitzender Torsten Bachmann

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Gold ein schwarzer Löwe mit roter Zunge und Bewehrung.“ Das Wappentier, erstmals im Jahre 1423 nachweisbar, geht auf die Markgrafen von Meißen zurück.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Mittweida pflegt Partnerschaften mit Bornheim (Nordrhein-Westfalen), Viersen (Nordrhein-Westfalen), Česká Lípa (Tschechien) und Gabrowo (Bulgarien).

Daneben bestehen freundschaftliche Kontakte zu folgenden Orten: Thalheim-Gemeinden (T(h)alheimer Treffen), Slawutytsch (Ukraine)[19][20], Weiz (Österreich), Peterborough (England), Lambersart (Frankreich), Bornem (Belgien), Bardejov (Slowakei), Molde (Norwegen), Calau (Deutschland).

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Johannes-Schilling-Haus

MuseenBearbeiten

Auf dem Kirchberg befindet sich das Heimatmuseum „Alte Pfarrhäuser“. Teil des Museums ist das „Johannes-Schilling-Haus“, welches Plastiken, Skizzen und Erfindungen des Bildhauers und Schöpfer des Niederwalddenkmals, Johannes Schilling zeigt. Im Heimatmuseum befindet sich weiterhin die Loest-Ausstellung, welche persönliche Gegenstände des in Mittweida geborenen Schriftstellers Erich Loest zeigt.

Seit 1992 gibt es das Raumfahrt-Museum Mittweida von Tasillo Römisch.[21][22]

Im Stadtgebiet sind insgesamt 20 Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus verlegt.

BauwerkeBearbeiten

 
Kursächsische Postmeilensäule auf dem Marktplatz
 
Stadtkirche
 
Marktplatz

Auf dem Marktplatz steht eine rekonstruierte kursächsische Postdistanzsäule mit einem vierfachen Doppelwappen, wie es nur noch in Leisnig und Zwickau vorkommt, und der Marktbrunnen mit Jugendstil-Friedensengel.

Die evangelisch-lutherische Stadtkirche Unser lieben Frauen auf dem Kirchberg stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ihr Turm ist 60,25 m hoch. Die Alte Schule dient jetzt als Kirchgemeindehaus. Die Pestalozzi-Schule ist ein weiterer Nachbar der Stadtkirche, auf einem Stein ist das Jahr 1876 zu lesen.

In der ca. 800 Jahre alten Dorfkirche von Ringethal befindet sich die kleinste Silbermann-Orgel Sachsens[23]. Das Pfarrhaus wird als Freizeitheim genutzt. Das Schloss wurde 1743/44 errichtet und wurde zuletzt bis 1996 als Schule genutzt. Das Raubschloss Ringethal ist eine künstliche Burgruine aus dem Jahr 1804, die auf einem Felsensporn über der Zschopau, an Stelle einer ehemaligen mittelalterlichen Burg errichtet wurde. Die Zschopaubrücke bei Ringethal ist eine 1999 errichtete Spannbetonbrücke. Auf ihr steht die Porphyrskulptur des Rittergutsbesitzers, der 1863 an dieser Stelle eine Steinbogenbrücke erbauen ließ. Neben der Mühle Ringethal steht eine Wasserkraftanlage (zwei Turbinen mit einer Leistung von zusammen 370 kW).

Vom Pumpspeicherwerk Mittweida bei Neudörfchen führt ein Rundwanderweg durch den Bürgerwald zum Staubecken, dem ehemaligen Oberbecken des Kraftwerkes.[24]
Die ehemalige Baumwollspinnerei auf der anderen Seite der Zschopau erinnert an die industrielle Vergangenheit der Stadt. Flussabwärts kommt man zur Hängebrücke, die den Ortsteil Kockisch mit der ehem. Liebenhainer Mühle verbindet.

Im Nachbardorf Zschöppichen befindet sich Schloss Neusorge aus dem 18. Jahrhundert. Elsa Brändström, der Engel von Sibirien, betrieb in dem Schloss von 1924 bis 1931 ein Kinderheim für Kinder ehemaliger deutscher Kriegsgefangener.

Parkanlagen / WaldgebieteBearbeiten

  • Schwanenteichanlage, Technikumanlage, Goethehain und Stadtpark in Mittweida
  • Baum- und Gesteinspark in Ringethal
  • Bürgerwald bei Neudörfchen, Schweizerwald

GalerieBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof

Durch Mittweida verläuft die Hauptbahn Riesa–Chemnitz. Die abzweigende Nebenbahn nach Dreiwerden/Ringethal ist stillgelegt. Im Bahnhof Mittweida halten stündlich die Regionalbahnen der Mitteldeutsche Regiobahn, die ohne Halt nach Chemnitz Hauptbahnhof durchfahren. Zusätzlich halten stündlich die Bahnen der City-Bahn Chemnitz in Mittweida, welche bis Chemnitz Hauptbahnhof alle Unterwegshalte bedienen. Im Rahmen des Chemnitzer Modell sollen die Bahnen der City-Bahn Chemnitz einmal bis in die Innenstadt von Chemnitz durchfahren.

Der städtische Busverkehr wird von der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH durchgeführt.

Mittweida liegt neun bis elf Kilometer von der Bundesautobahn 4 entfernt. Anschlussstellen sind Hainichen, Chemnitz Ost oder Frankenberg.

Ansässige UnternehmenBearbeiten

MedienBearbeiten

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Altstadtfest Mittweida
  • KlangLichtZauber Mittweida
  • Inselteichfest in Ringethal
  • Medienforum Mittweida
  • Campusfestival Mittweida
  • beta Mittweida
 
Krankenhaus

GesundheitswesenBearbeiten

Seit 1996 gehört das Krankenhaus Mittweida zur Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH[25], einem Krankenhaus der Regelversorgung mit 180 Betten. Alleiniger Eigentümer der Gesellschaft ist der Landkreis Mittelsachsen. Seit 2010 ist die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Das Krankenhaus in Mittweida bildet zusammen mit dem Klinikum Chemnitz das zertifizierte Brustzentrum Chemnitz.[26]

In Mittweida gibt es zwei Medizinische Versorgungszentren, ein Neurologisch-Psychiatrisches Versorgungszentrum mit niedergelassenen Ärzten als Trägern[27] sowie das Medizinische Versorgungszentrum der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH mit 20 Ärzten in Mittweida, Flöha, Rochlitz und weiteren Außenstellen.[28]

BildungBearbeiten

 
Front Haus 1 der Hochschule Mittweida
  • Hochschule Mittweida – University of Applied Sciences
  • Berufliches Schulzentrum Döbeln-Mittweida, Schulteil Mittweida mit Fachoberschule[29]
  • Städtisches Gymnasium Mittweida
  • Johann-Gottlieb-Fichte-Schule (Oberschule)
  • Pestalozzi-Schule (Grundschule)
  • Bernhard-Schmidt-Schule (Grundschule)
  • Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung an den beruflichen Schulen Mittweida e. V.[30]
  • Berufsschule und berufsbildende Förderschule (staatlich anerkannte Ersatzschule)
  • Musikschule Mittelsachsen, Standort Mittweida
  • Volkshochschule Mittelsachsen, Standort Mittweida
  • Stadtbibliothek Mittweida

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

  • Filmbühne Mittweida (Kino)
  • Freizeitzentrum Mittweida
  • Freibad Mittweida mit Beachsocceranlage, Beachvolleyballplatz, Streetballanlage und Skateranlage
  • Stadion „Am Schwanenteich“
  • Stadtarchiv Mittweida
  • Jugendherberge Falkenhain an der Talsperre Kriebstein
  • Jobcenter Mittelsachsen
  • Tafel Mittweida des Vereins Netz-Werk e.V.[31]

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • ohne Autor: Stadt Mittweida – Informationsbroschüre mit mehrfarbigem Stadtplan. NovoPrint-Verlag, Fellbach 1996.
  • ohne Autor: Mittweida – Kreis- und Hochschulstadt. Verlag Geiger, Horb am Neckar 2003, ISBN 3-89570-874-7.
  • F. I. Czerwenka: Heimatskunde von Mittweida und Umgebung. Mittweida 1880 (online).
  • Benny Dressel, Heiko Weber: Mittweida. Reihe Zeitsprünge, Verlag Sutton, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-846-8.
  • C. A. Funk: Zur Geschichte der Stadt Mittweida und ihrer Umgebung. Mittweida 1898.
  • Christian Hermann: Mittweidisches Denckmahl Das ist/ Beschreibung der Stadt Mittweida In Meissen nach dero Rahmen und Ursprung. Chemnitz 1698 (Digitalisat).
  • Frank Schleußing (Hrsg.): Mittweida – Ein Blick zurück: 1890–1930. Verlag Geiger, Horb am Neckar 1991, ISBN 3-89264-552-3.
  • Stadtverwaltung Mittweida (Hrsg.): Zur Geschichte der Stadt Mittweida. Mittweida 2009, ISBN 978-3-937386-21-8.
  • Richard Steche: Mittweida. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 14. Heft: Amtshauptmannschaft Rochlitz. C. C. Meinhold, Dresden 1890, S. 22.
  • Eine Überlieferung des Stadtgerichts Mittweida für den Zeitraum 1515–1853 zu Gerichts- und Lokalverwaltung, Straf-, Zivil- und Freiwilliger Gerichtsbarkeit, Kirchen-, Schul- und Lehnsangelegenheiten sowie Gerichtsprotokollen befindet sich im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, Bestand 20613 Stadt Mittweida (Stadtgericht).[32]

WeblinksBearbeiten

Commons: Mittweida – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Mittweida – Reiseführer
Wiktionary: Mittweida – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen nach Gemeinden am 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Verleihung der Bezeichnung „Hochschulstadt“ an die Stadt Mittweida vom 23. September 2015 (SächsABl. S. 1428)
  3. Werner Pälchen und Harald Walter (Hrsg.): Geologie von Sachsen. Geologischer Bau und Entwicklungsgeschichte. E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung (Nägele und Obermüller), Stuttgart 2008. S. 274–275
  4. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 58 f.
  5. Die Orte des Amts Frankenberg-Sachsenburg im 19. Jahrhundert im „Handbuch der Geographie“, Mittweida auf S. 58f
  6. Die Amtshauptmannschaft Rochlitz im Gemeindeverzeichnis 1900
  7. KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Außenlager Mittweida. 9. Oktober 1944 – Mitte April 1945, abgerufen am 3. Februar 2021
  8. vgl. Pascal Cziborra: Frauen im KZ. Möglichkeiten und Grenzen der historischen Forschung am Beispiel des KZ Flossenbürg und seiner Außenlager, Lorbeer Verlag, Bielefeld 2010, S. 93ff.
  9. Kulturregion Chemnitz 2025
  10. a b c Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  11. Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Sachsen
  12. a b c d e Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen
  13. a b c d e f Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943
  14. Geschichtliches zu Weißthal auf der Homepage der Stadt Mittweida
  15. Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen
  16. Volkszählungsergebnis vom 29. Oktober 1946
  17. Volkszählungsergebnis vom 31. August 1950
  18. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Wahlergebnis Mittweida 2019, abgerufen am 24. Juni 2019
  19. Städtepartnerschaften des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V., abgerufen am 3. April 2020
  20. Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der Bundesrepublik Deutschland der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, abgerufen am 3. April 2020
  21. Raumfahrt Museum Mittweida
  22. Raumfahrtmuseum, auf mittweida.de, abgerufen am 15. Dezember 2019
  23. Ringethal. Abgerufen am 15. Dezember 2019., auf silbermann.org
  24. Beschreibung des Wanderwegs (PDF; 139 kB)
  25. Homepage der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH
  26. Zertifizierte Brustzentren
  27. MVZ-Homepage
  28. MVZ-LMK-Homepage
  29. Berufliches Schulzentrum Döbeln-Mittweida
  30. Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung an den beruflichen Schulen Mittweida e. V.
  31. Tafel Mittweida
  32. 20613 Stadt Mittweida (Stadtgericht). In: Staatsarchiv Leipzig. Abgerufen am 27. März 2020. (Infotext unter „Einleitung“)