Hauptmenü öffnen

Wikipedia β

Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen

Wikimedia-Liste
UN-Mitglieder nach Aufnahmedatum
  • Gründungsmitglieder (1945)
  • 1946–1959
  • 1960–1989
  • 1990 bis heute
  • Nichtmitglieder, Staaten mit Beobachterstatus
  • Den Vereinten Nationen gehören 193 Staaten an.

    Inhaltsverzeichnis

    BeitrittsverfahrenBearbeiten

    Das Beitrittsverfahren ist in Artikel 4 im Kapitel II der Charta der Vereinten Nationen geregelt. Der Antragsteller muss vom Sicherheitsrat empfohlen werden. Anschließend kann ihn die Generalversammlung per Beschluss aufnehmen.

    Liste der aktuellen und ehemaligen MitgliedstaatenBearbeiten

    Die folgende Tabelle zeigt alle Mitgliedstaaten mit ihrem Beitrittsdatum:

  • Gründungsmitglieder
  • Gründungsmitglieder (Staaten, die nicht mehr existieren o. Ä.)
  • Ehemalige Mitglieder (Staaten, die nicht mehr existieren o. Ä.)
  • Flagge Land Sicherheitsrats­resolution Beitrittsdatum Bemerkung
    Afghanistan  Afghanistan Resolution 8 19. November 1946
    Agypten  Ägypten 24. Oktober 1945 Ägypten gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Am 21. Februar 1958 schloss sich das Land mit Syrien zur Vereinigten Arabischen Republik (VAR) zusammen, die als einzelner Staat weiterhin den UN angehörte. Nach dem Austritt Syriens aus der VAR am 13. Oktober 1961 wurden beide Staaten wieder Einzelmitglieder der UN, und die VAR wurde am 2. September 1971 in Arabische Republik Ägypten umbenannt.
    Albanien  Albanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Algerien  Algerien Resolution 176 (4. Oktober 1962) 8. Oktober 1962
    Andorra  Andorra Resolution 848 (8. Juli 1993) 28. Juli 1993
    Angola  Angola Resolution 397 (22. November 1976) 1. Dezember 1976
    Antigua und Barbuda  Antigua und Barbuda Resolution 492 (10. November 1981) 11. November 1981
    Äquatorialguinea  Äquatorialguinea Resolution 260 (6. November 1968) 12. November 1968
    Argentinien  Argentinien 24. Oktober 1945
    Armenien  Armenien Resolution 735 (29. Januar 1992) 2. März 1992
    Aserbaidschan  Aserbaidschan Resolution 742 (14. Februar 1992) 2. März 1992
    Athiopien  Äthiopien 13. November 1945
    Australien  Australien 1. November 1945
    Bahamas  Bahamas Resolution 336 (18. Juli 1973) 18. September 1973
    Bahrain  Bahrain Resolution 296 (18. August 1971) 21. September 1971
    Bangladesch  Bangladesch Resolution 351 (10. Juni 1974) 17. September 1974
    Barbados  Barbados Resolution 230 (7. Dezember 1966) 9. Dezember 1966
    Belgien  Belgien 27. Dezember 1945
    Belize  Belize Resolution 491 25. September 1981
    Benin  Benin Resolution 147 20. September 1960 bis zum 30. November 1975 als Dahomey
    Bhutan  Bhutan Resolution 292 (10. Februar 1971) 21. September 1971
    Bolivien  Bolivien 14. November 1945
    Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina Resolution 755 (20. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Bosnien und Herzegowina wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, eines der Gründungsmitglieder, zerfallen war.
    Botswana  Botswana Resolution 224 (14. Oktober 1966) 17. Oktober 1966
    Brasilien  Brasilien 24. Oktober 1945
    Brunei  Brunei Resolution 548 (24. Februar 1984) 21. September 1984
    Bulgarien  Bulgarien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Burkina Faso  Burkina Faso Resolution 149 20. September 1960 bis zum 4. August 1984 als Obervolta
    Burundi  Burundi Resolution 173 (26. Juli 1962) 18. September 1962
    Chile  Chile 24. Oktober 1945
    Taiwan  China, Republik 24. Oktober 1945 Die Republik China war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen und hatte den offiziellen Sitz Chinas inne. Die Republik China auf Taiwan verlor an Bedeutung, nachdem immer mehr Staaten die Volksrepublik China anerkannten. Am 21. Oktober 1971 wurde sowohl der Sitz in der Vollversammlung als auch im Sicherheitsrat auf die Volksrepublik übertragen (Resolution 2758 der UN-Generalversammlung). Seitdem wird die Republik China von den Vereinten Nationen nur noch als stabilisiertes De-facto-Regime angesehen.
    China Volksrepublik  China, Volksrepublik 21. Oktober 1971 Am 21. Oktober 1971 wurden die Sitze Chinas in Vollversammlung und Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vom Gründungsmitglied Republik China auf die Volksrepublik China übertragen (Resolution 2758 der UN-Generalversammlung), nachdem immer mehr Staaten die Volksrepublik anerkannt hatten.
    Costa Rica  Costa Rica 2. November 1945
    Danemark  Dänemark 24. Oktober 1945
    Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik Resolution 335 (22. Juni 1973) 18. September 1973 Die Deutsche Demokratische Republik wurde am 18. September 1973 Mitglied der Vereinten Nationen. Durch ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 erlosch die DDR als Staat und Völkerrechtssubjekt.
    Deutschland  Deutschland, Bundesrepublik Resolution 335 (22. Juni 1973) 18. September 1973 Die Bundesrepublik Deutschland und die DDR wurden am 18. September 1973 zwei selbstständige Mitglieder der Vereinten Nationen. Mit dem Wirksamwerden des Beitritts der DDR am 3. Oktober 1990, der die Staatlichkeit der Bundesrepublik rechtlich unberührt ließ, wandelten sich die Länder der DDR in Länder der Bundesrepublik Deutschland; diese wurde (mit ganz Berlin) voll souverän und bildet nunmehr das vereinte Deutschland.
    Dominica  Dominica Resolution 442 (6. Dezember 1978) 18. Dezember 1978
    Dominikanische Republik  Dominikanische Republik 24. Oktober 1945
    Dschibuti  Dschibuti Resolution 412 (7. Juli 1977) 20. September 1977
    Ecuador  Ecuador 21. Dezember 1945
    Elfenbeinküste  Elfenbeinküste Resolution 150 20. September 1960
    El Salvador  El Salvador 24. Oktober 1945
    Eritrea  Eritrea Resolution 828 28. Mai 1993
    Estland  Estland Resolution 709 (12. September 1991) 17. September 1991
    Fidschi  Fidschi Resolution 287 (10. Oktober 1970) 13. Oktober 1970
    Finnland  Finnland Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Frankreich  Frankreich 24. Oktober 1945
    Gabun  Gabun Resolution 153 20. September 1960
    Gambia  Gambia Resolution 200 21. September 1965
    Georgien  Georgien Resolution 763 (6. Juli 1992) 31. Juli 1992
    Ghana  Ghana Resolution 124 8. März 1957
    Grenada  Grenada Resolution 351 (21. Juni 1974) 17. September 1974
    Griechenland  Griechenland 25. Oktober 1945
    Guatemala  Guatemala 21. November 1945
    Guinea  Guinea Resolution 131 (9. Dezember 1958) 12. Dezember 1958
    Guinea-Bissau  Guinea-Bissau Resolution 356 (12. August 1974) 17. September 1974
    Guyana  Guyana Resolution 223 (21. Juni 1966) 20. September 1966
    Haiti  Haiti 24. Oktober 1945
    Honduras  Honduras 17. Dezember 1945
    Indien  Indien 30. Oktober 1945 bis zum 15. August 1947 unter britischer Herrschaft
    Indonesien  Indonesien Resolution 86 (26. September 1950) 28. September 1950 Indonesien verließ die Vereinten Nationen am 20. Januar 1965, erklärte aber am 19. September 1966, die Zusammenarbeit wieder aufnehmen zu wollen. Nach Einladung der Generalversammlung vom 28. September 1966 nahmen die Vertreter Indonesiens ihren Sitz wieder ein.
    Irak  Irak 21. Dezember 1945
    Iran  Iran 24. Oktober 1945
    Irland  Irland Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Island  Island Resolution 8 19. November 1946
    Israel  Israel Resolution 69 (4. März 1949) 11. Mai 1949
    Italien  Italien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Jamaika  Jamaika Resolution 174 (12. September 1962) 18. September 1962
    Japan  Japan Resolution 121 (12. Dezember 1956) 18. Dezember 1956
    Jemen Sud  Jemen, Süd- Resolution 243 14. Dezember 1967 Die Demokratische Volksrepublik Jemen (Südjemen) war seit 14. Dezember 1967 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten Nord- und Südjemen ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990.
    Jemen Konigreich 1927  Jemen, Nord- 30. September 1947 Das Königreich Jemen (ab 1962 Jemenitische Arabische Republik) (Nordjemen) war seit 30. September 1947 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten Nord- und Südjemen ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990.
    Jemen  Jemen 30. September 1947
    (22. Mai 1990)
    Nordjemen war seit 30. September 1947, Südjemen seit 14. Dezember 1967 Mitglied der Vereinten Nationen. Mit Schreiben vom 19. Mai 1990 teilten die beiden Staaten ihren Beschluss mit, „sich zu einem gemeinsamen Staat mit der Bezeichnung ‚Republik Jemen‘ zu vereinigen“. Die Vereinigung erfolgte am 22. Mai 1990. Die UN führt als Beitrittsdatum der vereinigten Staaten das Datum des Beitritts Nordjemens.
    Jordanien  Jordanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 24. Oktober 1945 Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien war eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen, das die Charta am 26. Juni 1945 unterzeichnet und am 19. Oktober 1945 ratifiziert hatte. Ab 1991 kam es zur langsamen Auflösung der SFR Jugoslawien, bis sie ab 27. April 1992 als nicht mehr existent galt, und zur Neugründung der Staaten Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien sowie Bundesrepublik Jugoslawien. Die ehemaligen Teilrepubliken wurden als selbstständige Staaten nach und nach als eigenständige Mitglieder in die Vereinten Nationen aufgenommen. Die meisten bereits 1992, Mazedonien wegen eines Namensstreits erst 1993. Serbien-Montenegro wartete wegen seiner Rolle im Balkankrieg bis 2000 auf die Mitgliedschaft. Im Jahr 2006 spaltete sich Montenegro ab und wurde eigenständiges Mitglied.
    Kambodscha  Kambodscha Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Kamerun  Kamerun Resolution 133 20. September 1960
    Kanada  Kanada 9. November 1945
    Kap Verde  Kap Verde Resolution 372 (18. August 1975) 16. September 1975
    Kasachstan  Kasachstan Resolution 732 (23. Januar 1992) 2. März 1992
    Katar  Katar Resolution 297 (15. September) 21. September 1971
    Kenia  Kenia Resolution 185 (16. Dezember 1963) 16. Dezember 1963
    Kirgisistan  Kirgisistan Resolution 736 (29. Januar 1992) 2. März 1992
    Kiribati  Kiribati Resolution 1248 (25. Juni 1999) 14. September 1999
    Kolumbien  Kolumbien 5. November 1945
    Komoren  Komoren Resolution 376 (17. Oktober 1975) 12. November 1975
    Kongo Republik  Kongo, Republik Resolution 152 20. September 1960
    Kongo Demokratische Republik  Kongo, Demokratische Republik Resolution 142 20. September 1960 vom 27. Oktober 1971 bis zum 17. Mai 1997 als Zaire
    Korea Nord  Korea, Nord- 17. September 1991
    Korea Sud  Korea, Süd- Resolution 702 (8. August 1991) 17. September 1991
    Kroatien  Kroatien Resolution 753 (18. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Kroatien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, eines der Gründungsmitglieder, zerfallen war.
    Kuba  Kuba 24. Oktober 1945
    Kuwait  Kuwait 14. Mai 1963
    Laos  Laos Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Lesotho  Lesotho Resolution 225 (14. Oktober 1966) 17. Oktober 1966
    Lettland  Lettland Resolution 710 (12. September 1991) 17. September 1991
    Libanon  Libanon 24. Oktober 1945
    Liberia  Liberia 2. November 1945
    Libyen  Libyen Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Liechtenstein  Liechtenstein Resolution 663 (14. August 1990) 18. September 1990
    Litauen  Litauen Resolution 711 (12. September 1991) 17. September 1991
    Luxemburg  Luxemburg 24. Oktober 1945
    Madagaskar  Madagaskar Resolution 140 20. September 1960
    Malawi  Malawi Resolution 195 (9. Oktober 1964) 1. Dezember 1964
    Malaysia  Malaysia Resolution 125 (5. September 1957) 17. September 1957 Am 17. September 1957 wurde der Malaiische Bund Mitglied der Vereinten Nationen. Im Anschluss an die Aufnahme von Singapur, Sabah (Nordborneo) und Sarawak in den Bund wurde dieser am 16. September 1963 umbenannt und heißt seitdem Malaysia. Singapur wurde am 9. August 1965 unabhängig und trat am 21. September 1965 den Vereinten Nationen bei.
    Malediven  Malediven Resolution 212 (20. September 1965) 21. September 1965
    Mali  Mali Resolution 159 28. September 1960
    Malta  Malta Resolution 196 (30. Oktober 1964) 1. Dezember 1964
    Marokko  Marokko Resolution 115 (20. Juni 1956) 12. November 1956
    Marshallinseln  Marshallinseln Resolution 704 (9. August 1991) 17. September 1991
    Mauretanien  Mauretanien Resolution 167 (25. Oktober 1961) 27. Oktober 1961 Ein erster Aufnahmeantrag war im November 1960 von den arabischen Mitgliedsstaaten verhindert worden, die Marokkos Ansprüche auf Mauretanien unterstützt hatten
    Mauritius  Mauritius Resolution 249 (18. April 1968) 24. April 1968
    Mazedonien  Mazedonien Resolution 817 (7. April 1993) 8. April 1993 Mazedonien wurde nach dem Zerfall des Gründungsmitglieds Jugoslawien selbstständig und beantragte die Aufnahme in die Generalversammlung. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit Griechenland über den Namen des Staates beschloss die Generalversammlung am 8. April 1993 die Aufnahme des Staates mit der provisorischen Bezeichnung „Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien“. Diese provisorische Bezeichnung wird in den Vereinten Nationen bis zur Beilegung des Namensstreits verwendet.
    Mexiko  Mexiko 7. November 1945
    Mikronesien Foderierte Staaten  Mikronesien Resolution 703 (9. August 1991) 17. September 1991
    Moldawien  Moldawien Resolution 739 (5. Februar 1992) 2. März 1992
    Monaco  Monaco Resolution 829 28. Mai 1993
    Mongolei  Mongolei Resolution 166 (25. Oktober 1961) 27. Oktober 1961
    Montenegro  Montenegro Resolution 1691 28. Juni 2006 Die Republik Montenegro wurde am 28. Juni 2006 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen. Zuvor war Montenegro als Teil verschiedener Vorgängerstaaten Mitglied der UN: bis zu deren Zerfall in der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien, vom 1. November 2000 bis zur Umbenennung am 4. Februar 2003 in der Bundesrepublik Jugoslawien und ab der Umbenennung in Serbien und Montenegro. Am 3. Juni 2006 erklärte Montenegro schließlich seine Unabhängigkeit.
    Mosambik  Mosambik Resolution 374 (18. August 1975) 16. September 1975
    Myanmar  Myanmar Resolution 45 (10. April 1948) 19. April 1948 bis zum 18. Juni 1989 als Birma
    Namibia  Namibia Resolution 652 (17. April 1990) 23. April 1990
    Nauru  Nauru Resolution 1249 (25. Juni 1999) 14. September 1999
    Nepal  Nepal Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Neuseeland  Neuseeland 24. Oktober 1945
    Nicaragua  Nicaragua 24. Oktober 1945
    Niederlande  Niederlande 10. Dezember 1945
    Niger  Niger Resolution 148 20. September 1960
    Nigeria  Nigeria Resolution 160 7. Oktober 1960
    Norwegen  Norwegen 27. November 1945
    Oman  Oman Resolution 299 (30. September) 7. Oktober 1971
    Osterreich  Österreich Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Osttimor  Osttimor Resolution 1414 27. September 2002
    Pakistan  Pakistan 30. September 1947
    Palau  Palau Resolution 963 (29. November 1994) 15. Dezember 1994
    Panama  Panama 13. November 1945
    Papua-Neuguinea  Papua-Neuguinea Resolution 375 (22. September 1975) 10. Oktober 1975
    Paraguay  Paraguay 24. Oktober 1945
    Peru  Peru 31. Oktober 1945
    Philippinen  Philippinen 24. Oktober 1945 bis zum 4. Juli 1946 unter US-amerikanischer Herrschaft
    Polen  Polen 24. Oktober 1945
    Portugal  Portugal Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Ruanda  Ruanda Resolution 172 (26. Juli 1962) 18. September 1962
    Rumänien  Rumänien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Russland  Russland 24. Dezember 1991 Die Sowjetunion war am 24. Oktober 1945 ein Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. In einem mit 24. Dezember 1991 datierten Brief informierte Boris Jelzin, Präsident der Russischen Föderation, den Generalsekretär, dass die Mitgliedschaft der Sowjetunion im Sicherheitsrat und allen anderen Organen der Vereinten Nationen mit Unterstützung der 11 Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten durch die Russische Föderation aufrechterhalten wird.
    Salomonen  Salomonen Resolution 433 (17. August 1978) 19. September 1978
    Sambia  Sambia Resolution 197 (30. Oktober 1964) 1. Dezember 1964
    Samoa  Samoa Resolution 399 (1. Dezember 1976) 15. Dezember 1976
    San Marino  San Marino Resolution 744 (25. Februar 1992) 2. März 1992
    Sansibar 1963  Sansibar Resolution 184 (16. Dezember 1963) 16. Dezember 1963 Sansibar trat den Vereinten Nationen am 16. Dezember 1963 bei. Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika und Sansibar zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen als ein Staat fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
    Sao Tome und Principe  São Tomé und Príncipe Resolution 373 (18. August 1975) 16. September 1975
    Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 24. Oktober 1945
    Schweden  Schweden Resolution 8 19. November 1946
    Schweiz  Schweiz Resolution 1426 (24. Juli 2002) 10. September 2002 Die Schweiz ist der einzige Staat, der den Vereinten Nationen durch eine Volksabstimmung beitrat, da diese gemäß Schweizer Verfassung vorgeschrieben ist. Die Schweiz hatte seit 1948 einen Beobachterstatus inne.
    Senegal  Senegal Resolution 158 28. September 1960
    Serbien  Serbien Resolution 1326 (31. Oktober 2000) 1. November 2000 Im Zuge der Auflösung der des Staates Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien kam es am 27. April 1992 zur Neugründung der „Bundesrepublik Jugoslawien“. Die von ihr beanspruchte Rechtsnachfolge für das ehemalige Jugoslawien wurde jedoch von der UN bezweifelt. Die Mitgliedschaft der SFRJ entfiel somit durch den Zerfall der SFRJ. Die neue Bundesrepublik Jugoslawien wurde stattdessen um eine Neubewerbung gleich den anderen Staaten Ex-Jugoslawiens gebeten. Am 4. Februar 2003 benannte sich der Staat in „Serbien und Montenegro“ um. Dieser wurde am 1. November 2000 in die UNO aufgenommen. Am 3. Juni 2006 erklärte sich Montenegro nach einem Referendum für unabhängig. Der Rechtsnachfolger von Serbien und Montenegro ist die Republik Serbien, die somit auch die daran geknüpfte UN-Mitgliedschaft behielt. Serbien sieht sich selbst in Fortführung der UN-Mitgliedschaft des ehemaligen Jugoslawiens.
    Seychellen  Seychellen Resolution 394 (16. August 1976) 21. September 1976
    Sierra Leone  Sierra Leone Resolution 165 (26. September 1961) 27. September 1961
    Simbabwe  Simbabwe Resolution 477 (30. Juli 1980) 25. August 1980
    Singapur  Singapur Resolution 213 (20. September 1965) 21. September 1965
    Slowakei  Slowakei Resolution 800 19. Januar 1993 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
    Slowenien  Slowenien Resolution 754 (18. Mai 1992) 22. Mai 1992 Die Republik Slowenien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen, nachdem das Gründungsmitglied, die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, zerfallen war.
    Somalia  Somalia Resolution 141 20. September 1960
    Sowjetunion  Sowjetunion 24. Oktober 1945 Die Sowjetunion war am 24. Oktober 1945 ein Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten und damit den Sitz im Sicherheitsrat und allen anderen Organen der Vereinten Nationen übernahm mit Unterstützung der 11 Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten die Russische Föderation (als „Fortsetzerstaat“).
    Spanien  Spanien Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Sri Lanka  Sri Lanka Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955 bis zum 22. Mai 1972 als Ceylon
    Saint Kitts Nevis  St. Kitts und Nevis Resolution 537 (22. September 1983) 23. September 1983
    Saint Lucia  St. Lucia Resolution 453 (12. September 1979) 18. September 1979
    Saint Vincent Grenadinen  St. Vincent und die Grenadinen Resolution 464 (19. Februar 1980) 16. September 1980
    Sudafrika  Südafrika 7. November 1945
    Sudan  Sudan Resolution 112 (6. Februar 1956) 12. November 1956
    Sudan Sud  Südsudan Resolution 1999 14. Juli 2011
    Suriname  Suriname Resolution 382 (1. Dezember 1975) 4. Dezember 1975
    Swasiland  Swasiland Resolution 257 (11. September 1968) 24. September 1968
    Syrien  Syrien 24. Oktober 1945 Syrien gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Am 21. Februar 1958 schloss sich das Land mit Ägypten zur Vereinigten Arabischen Republik (VAR) zusammen, die als einzelner Staat weiterhin den UN angehörte. Nach dem Austritt Syriens aus der VAR am 13. Oktober 1961 wurden beide Staaten wieder Einzelmitglieder der UN.
    Tadschikistan  Tadschikistan Resolution 738 (29. Januar 1992) 2. März 1992
    Tanganjika  Tanganjika Resolution 170 (14. Dezember 1961) 14. Dezember 1961 Tanganjika trat den Vereinten Nationen am 14. Dezember 1961 bei. Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika und Sansibar zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen als ein Staat fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
    Tansania  Tansania 26. April 1964 Am 26. April 1964 schlossen sich Tanganjika (Mitglied seit 14. Dezember 1961) und Sansibar (Mitglied seit 16. Dezember 1963) zur Vereinigten Republik von Tanganjika und Sansibar zusammen und setzten als ein Staat die Mitgliedschaft der Einzelstaaten fort. Die Republik wurde am 1. November 1964 in Vereinigte Republik Tansania umbenannt.
    Thailand  Thailand Resolution 13 16. Dezember 1946 bis zum 11. Mai 1949 als Siam
    Togo  Togo Resolution 136 20. September 1960
    Tonga  Tonga Resolution 1253 14. September 1999
    Trinidad und Tobago  Trinidad und Tobago Resolution 175 (12. September 1962) 18. September 1962
    Tschad  Tschad Resolution 151 20. September 1960
    Tschechien  Tschechien Resolution 801 (8. Januar 1993) 19. Januar 1993 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
    Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 24. Oktober 1945 Die Tschechoslowakei war Gründungsmitglied der Vereinten Nationen. Nach der Teilung des Landes zum 31. Dezember 1992 wurden Tschechien und die Slowakei eigenständige Mitglieder.
    Tunesien  Tunesien Resolution 116 (26. Juni 1956) 12. November 1956
    Turkei  Türkei 24. Oktober 1945 Die Türkei ist das einzige Land, das von den UN eingeladen wurde.
    Turkmenistan  Turkmenistan Resolution 741 (7. Februar 1992) 2. März 1992
    Tuvalu  Tuvalu Resolution 1290 (17. Februar 2000) 5. September 2000
    Uganda  Uganda Resolution 177 (15. Oktober 1962) 25. Oktober 1962
    Ukraine  Ukraine 24. Oktober 1945 Die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik war 1945 eine Teilrepublik der Sowjetunion. Damit verfügte die Sowjetunion zusammen mit der Ukraine und Weißrussland als einziges Land über effektiv drei Sitze bei den Vereinten Nationen. Am 24. August 1991 erklärte die Ukraine ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion.
    Ungarn  Ungarn Resolution 109 (14. Dezember 1955) 14. Dezember 1955
    Uruguay  Uruguay 18. Dezember 1945
    Usbekistan  Usbekistan Resolution 737 (29. Januar 1992) 2. März 1992
    Vanuatu  Vanuatu Resolution 489 (8. Juli 1981) 15. September 1981
    Venezuela  Venezuela 15. November 1945
    Vereinigte Arabische Emirate  Vereinigte Arabische Emirate Resolution 304 (8. Dezember 1971) 9. Dezember 1971
    Vereinigte Arabische Republik  Vereinigte Arabische Republik 21. Februar 1958 Ägypten und Syrien gehörten am 24. Oktober 1945 zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. Auf Grund einer Volksabstimmung am 21. Februar 1958 schlossen sich Ägypten und Syrien zusammen und gründeten die Vereinigte Arabische Republik, welche die Mitgliedschaft als einzelner Staat fortsetzte. Nachdem Syrien am 13. Oktober 1961 wieder ein unabhängiger Staat geworden war, nahm es auch seine Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen wieder auf. Die Vereinigte Arabische Republik wurde am 2. September 1971 in Arabische Republik Ägypten umbenannt.
    Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 24. Oktober 1945
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 24. Oktober 1945
    Vietnam  Vietnam Resolution 413 (20. Juli 1977) 20. September 1977
    Weissrussland  Weißrussland (Belarus) 24. Oktober 1945 Die Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik war 1945 Bestandteil der Sowjetunion. Damit verfügte die Sowjetunion zusammen mit der Ukraine und Weißrussland als einziges Land über effektiv drei Sitze bei den Vereinten Nationen. Am 25. August 1991 erklärte Weißrussland seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Die offizielle Bezeichnung des Mitgliedstaates Bjelorussland wurde am 19. September 1991 in Belarus umgeändert.
    Zentralafrikanische Republik  Zentralafrikanische Republik Resolution 154 20. September 1960
    Zypern Republik  Republik Zypern Resolution 155 20. September 1960

    BeobachterstaatenBearbeiten

    Der Heilige Stuhl und der Staat Palästina[1] besitzen den Status eines permanenten Beobachters bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Sie haben mit Ausnahme des Stimmrechts die Rechte eines Mitgliedstaates.

    Siehe auchBearbeiten

    WeblinksBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Permanent Observers: Non-member States, abgerufen am 28. September 2015.