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République du Bénin
Republik Benin
Flagge Benins
Wappen Benins
Flagge Wappen
Wahlspruch: Fraternité, Justice, Travail

(franz. für „Brüderlichkeit, Gerechtigkeit, Arbeit“)

Amtssprache Französisch
Hauptstadt Porto-Novo
Regierungssitz Cotonou
Staatsform Republik
Regierungssystem Präsidentielle Demokratie
Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef Präsident Patrice Talon
Fläche 112.622 km²
Einwohnerzahl 10.872.300 (2016)[1]
Bevölkerungsdichte 97 Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung +2,75 %[2] (2016)
Bruttoinlandsprodukt
  • Nominal
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nominal)
  • BIP/Einw. (KKP)
2016[3]
Index der menschlichen Entwicklung 0,485 (167.) (2016)[4]
Währung CFA-Franc BCEAO (XOF)
Unabhängigkeit 1. August 1960 (von Frankreich)
Nationalhymne L’Aube Nouvelle
Zeitzone UTC+1
Kfz-Kennzeichen DY/BJ/RB
ISO 3166 BJ, BEN, 204
Internet-TLD .bj
Telefonvorwahl +229
RuandaBurundiÄquatorialguineaUgandaGabunKamerunZentralafrikanische RepublikSüdsudanRepublik KongoDemokratische Republik KongoTansaniaSão Tomé und PríncipeNigeriaTschadSudanGhanaElfenbeinküsteTogoSierra LeoneLiberiaBurkina FasoMaliGuineaGuinea-BissauGambiaSenegalKap VerdeMarokkoAlgerienLibyenNigerMauretanienÄgyptenBeninBenin in its region.svg
Über dieses Bild

Benin [beˈniːn] (französisch Bénin [beˈnɛ̃]) ist ein Staat in Westafrika. Er grenzt im Westen an Togo, im Norden an Burkina Faso und Niger, im Osten an Nigeria und im Süden an den Golf von Guinea, genauer die Bucht von Benin.

Bis 1975 hieß das Land Dahomey. Die Bezeichnung steht in Tradition zum historischen Königreich Dahomey, das bis zur Eroberung durch die Franzosen Ende des 19. Jahrhunderts den südlichen Teil des modernen Staates und des Nachbarstaates Togo umfasste. Von 1975 bis 1990 hieß es Volksrepublik Benin.

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Die geographische Lage ist zwischen 6° 25’ und 12° 30’ nördlicher Breite sowie 0° 45’ und 4° östlicher Länge. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 650 km, die größte West-Ost-Ausdehnung beträgt 320 km.

Die Landesgrenzen belaufen sich auf gesamt 1989 km, zu Burkina Faso 306 km, zu Niger 266 km, zu Nigeria 773 km und zu Togo 644 km. Die Länge der Küste ist 121 km.

LandschaftsbildBearbeiten

 
Landschaft in Atakora

Die Landschaft Benins gliedert sich in fünf verschiedene Naturräume.

Die Küstenregion ist flach und sandig und wird von Gezeitensümpfen und Lagunen geschützt. Genauer betrachtet besteht sie aus einer langen, mit Kokospalmen bewachsenen Sandbank. Die Lagunen sind im westlichen Teil des Landes schmaler, wo viele durch Verschlammung in Sümpfe verwandelt wurden, und im Osten breiter, einige sind auch miteinander verbunden. Im Westen erstreckt sich die Grand-Popo-Lagune bis ins benachbarte Togo, während die Porto-Novo-Lagune im Osten einen natürlichen Wasserweg zum Hafen von Lagos in Nigeria bildet, obwohl die Nutzung durch die politische Grenze erschwert wird. Nur bei Grand-Popo und Cotonou haben die Lagunen direkte Verbindungen zum offenen Meer.

Hinter der Küstenregion beginnt das barre-Land – das Wort ist eine französische Adaption des portugiesischen Wortes barro („Ton“). Die Barre-Region ist eine fruchtbare, intensiv landwirtschaftlich genutzte Ebene und umfasst die Lama Marsh, ein riesiges Sumpfgebiet, das von Abomey bis Allada reicht. Die Landschaft ist im Allgemeinen flach, obwohl gelegentlich Hügel auftreten, die bis zu 400 Meter hoch sein können.

Die vier Hochebenen von Benin befinden sich in der Gegend von Abomey, Kétou, Aplahoué (oder Parahoué) und Zagnanado. Die Plateaus bestehen aus Tonen auf kristalliner Basis und sind zwischen 90 und 230 Meter hoch.

Die Atakora-Gebirgskette im Nordwesten des Landes bildet eine Fortsetzung des südlichen Togo-Gebirges. Sie verläuft von Südwesten nach Nordosten und erreicht an ihrem höchsten Punkt, dem Mont Sokbaro, eine Höhe von 658 Metern. In ihrem Inneren besteht sie aus stark metamorphem Quarzit-Gestein.

Die Niger-Ebene im Nordosten Benins senkt sich bis zum Tal des Niger-Flusses ab und besteht aus lehmigen Sandsteinen.

Die Landesfläche beträgt 112.622 km² (Weltrang 100), davon 30 % Wald, 12 % Ackerland, 4 % Wiesen und Weiden.

KlimaBearbeiten

Es werden zwei Klimazonen unterschieden.

Die südliche Zone hat ein äquatoriales Klima mit zwei feuchten und zwei trockenen Jahreszeiten. Die Hauptregenzeit liegt zwischen Mitte März und Mitte Juli. Auf diese folgt eine kürzere Trockenzeit bis Mitte September, eine kürzere Regenzeit bis Mitte November und eine größere Trockenzeit bis zum Wiedereinsetzen der Regenfälle im März. Die Regenmenge nimmt von Westen nach Osten zu. Grand-Popop erhält nur etwa 800 Millimeter, während in Cotonou und Porto-Novo jeweils etwa 1250 Millimeter Niederschlag pro Jahr fallen. Die Temperaturen sind relativ konstant und schwanken zwischen etwa 22 °C und 34 °C. Die relative Luftfeuchtigkeit ist häufig unangenehm hoch.

In der nördlichen Klimazone gibt es nur eine Trocken- und eine Regenzeit. Die Regenzeit dauert von Mai bis September, wobei die meisten Regenfälle im August auftreten. In den Atakora-Bergen und in Zentralbenin fallen jährlich etwa 1350 Millimeter, weiter nördlich sinkt die Niederschlagsmenge auf etwa 965 Millimeter. In der Trockenzeit von Dezember bis März weht aus nordöstlicher Richtung der Harmattan, ein heißer und trockener Wind. Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 27 °C, aber der Temperaturbereich schwankt zwischen Tag und Nacht stark. Im März, dem heißesten Monat, können die Tagestemperaturen auf bis zu 43 °C klettern.

HydrographieBearbeiten

Neben dem Niger, der mit seinen Nebenflüssen Mékrou, Alibori und Sota die nordöstlichen über 40 Prozent des Landes entwässert, ist der wichtigste Fluss des Landes der Ouémé.[5] Er entwässert mit dem Mono und dem Couffo die gesamte südliche Hälfte Benins. Der Mono, der in Togo entspringt, bildet die Grenze zwischen Togo und Benin nahe der Küste. Der Couffo, in dessen Nähe sich Abomey befindet, fließt von den höheren Ebenen nach Süden, um in die Küstenlagunen von Ahémé zu münden. Der Ouémé entspringt im Atakora-Gebirge und fließt 450 Kilometer nach Süden; nahe seiner Mündung teilt er sich in zwei Arme, von denen einer nach Osten in die Porto-Novo-Lagune und der andere nach Westen in den Nokoué-See abfließt.[6]

Die Atakora-Berge bilden eine Wasserscheide zwischen dem Volta- und dem Nigerbecken. Die Gebiete westlich davon entwässert über den Oti und seine Nebenflüsse in das Volta System. Das Oti Einzugsgebiet umfasst 13,7 % der Landesfläche.

Vegetation und TierweltBearbeiten

Der vorherrschende Vegetationstyp Benins ist die Savanne. Benin hat Anteil an zwei Vegetationszonen, der Sudanzone und der Guineazone und liegt in einem nahezu waldfreien Korridor zwischen den oberguineischen und kongolesischen Regenwäldern, dem Dahomey Gap. Der ursprüngliche Regenwald, der den südlichen Landesteil bedeckte, ist heute weitgehend abgeholzt und existiert nur noch in der Nähe von Flüssen. An seiner Stelle wurden viele Öl- und Rônierpalmen gepflanzt und Nutzpflanzen angebaut, daneben wachsen Kokospalmen, Kapok-, Mahagoni- und Ebenholzgewächse. Außerdem gibt es Trockenwälder wie den Forêt de la Lama im Zentrum Benins und den sehr eindrucksvollen Sumpfwald von Lokoli.

Die Flora Benins umfasst ungefähr 3000 Arten. Die Savannen im Norden des Landes werden durch den Nationalpark W und den benachbarten Nationalpark Pendjari, beide Teil des trinationalen und grenzüberschreitenden WAP-Nationalparkkomplex, geschützt. Hier kommen noch Elefanten, Leoparden, Löwen, Antilopen, Affen, Wildschweine, Krokodile und Büffel vor. Es gibt auch viele Schlangenarten, darunter Pythons und Puffotter. Zu den Vögeln gehören Perlhühner, Wildenten und Rebhühner sowie viele tropische Arten.

SiedlungsbildBearbeiten

 
Traditionelle Behausungen der Somba

Die südlichen Provinzen machen ein Viertel der Gesamtfläche aus, werden aber von mehr als zwei Dritteln der Bevölkerung bewohnt. Sehr dicht besiedelt sind die Gegend um den Hafen von Cotonou, wo sich das politische und wirtschaftliche Leben des Landes konzentriert, und die offizielle Hauptstadt Porto-Novo. An den Stadträndern ist der Anbau von Subsistenzfrüchten wie Mais, Maniok und Süßkartoffeln sehr intensiv. Zum Norden hin nimmt die Siedlungsdichte ab. Die Dörfer, welche im Süden noch häufig anzutreffen sind, sind nun weiter zerstreut. Die aus Kolonialzeiten stammende Marktstadt Parakou bildet ein wichtiges Zentrum im Norden.

Die Städte zeigen traditionelle afrikanische, koloniale europäische und moderne Einflüsse. Vorkoloniale Lehmhäuser, Märkte, Schreine und Statuen finden sich Kleinstädten ebenso wie in Abomey, Porto-Novo und in geringerem Maße in Cotonou. Die Somba-Region im Nordwesten wird von traditionellen Strohdach- und Turmhäusern geprägt. In den meisten Städten dominieren koloniale europäische Stile. Zu den Kolonialgebäuden, von denen einige aus dem 18. Jahrhundert stammen, gehören Bahnhöfe, Amtsgebäude und Privathäuser sowie Bauten wie das ehemalige portugiesische Fort in Ouidah, das ein Zentrum des Sklavenhandels bildete. Moderne Architektur findet man bei Privathäusern, Hafenanlagen und Hotels.

BevölkerungBearbeiten

 
Bevölkerungsentwicklung in Millionen Einwohnern[7]
 
Alterspyramide in 1000 Einwohnern[7]

Beim Index der menschlichen Entwicklung (HDI) steht das Land 2016 auf dem 167. Platz von 188.

2013 lebten 10,3 Millionen (laut UNDP Weltentwicklungs-bericht 2014) Einwohner in Benin, wovon die Mehrheit in der landwirtschaftlichen Küstenregion und im ca. 200 km ins Landesinnere reichenden Gebiet wohnt. Für das Jahr 2050 wird laut der mittleren Bevölkerungsprognose der UN mit einer Bevölkerung von ca. 24 Millionen gerechnet.[7]

Etwa 39,2 % der Gesamtbevölkerung gehören den Fon an – welche gleichzeitig die gesellschaftlich dominante Bevölkerungsgruppe im Land, speziell im Süden, ist. 15,2 % der Einwohner sind Adja. 12,3 % der Bevölkerung vor allem im Osten sprechen yoruboide Sprachen, gehören also den Yoruba und ähnlichen Ethnien an. Die ehemals eigenstaatlichen Bariba stellen 9,2 % der Bevölkerung. Eine große Minderheit stellen mit 7 % die Fulbe, die in der gesamten Sudanzone verbreitet sind. Die Otamari bilden 6,1 % der Bevölkerung Benins. Yoa-Lokpa und verwandte Völker stellen 4 % und die Dendi im Norden bilden eine kleine Minderheit von 2,5 % der Einwohner. Daneben gibt es Angehörige der Atakora-Gruppe (abwertend Somba genannt).[8]

Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2002 zählte man 141.595 Ausländer. Die Mehrheit von ihnen stammt aus anderen westafrikanischen Ländern. Die größten Einwanderergruppen kommen aus Niger (49.300 Personen; 34,8 % aller Ausländer), Togo (31.306; 22,1 %), Nigeria (29.018; 20,5 %), Burkina Faso (6.472; 4,6 %), Mali und dem Senegal. Von den 3.708 Personen, welche nicht Bürger eines afrikanischen Staates waren, kamen 1.169 aus Frankreich. Die Arbeitsmigranten sind mit Ausnahme der Bürger Togos größtenteils Männer.

SprachenBearbeiten

 
Zweisprachige Schilder auf Fon und Französisch an einem Telefongeschäft in Ganvié

Alleinige Amtssprache ist seit der französischen Herrschaftszeit das Französische. Neben Französisch werden 53 verschiedene Sprachen und Idiome gesprochen. Schwerpunkte bilden Gur- (die Sprecher der Lama- und der Atakora-Sprachen), Hausa-Sprachen, die Sprachgruppe der Evé (darunter Fon) oder Mina. Im südlichen Benin ist Fon Hauptverkehrssprache und wird von ca. 1,7 Mio. Einwohnern gesprochen; insgesamt sprechen 47 % der Bevölkerung Fon als Muttersprache.[9]

ReligionBearbeiten

 
Moschee in Parakou

Bei der Volkszählung 2002 gaben nur noch 23,4 % der Einwohnerschaft traditionelle Religionen als ihren Glauben an. Zu diesen gehören in Benin die Religion der Yoruba und die Religion der Ga; offiziell bekannten sich 17,3 % zur Voodoo-Religion.

Doch dürften viele der 6,5 % der Bevölkerung, welche keinem Bekenntnis angehören, und etliche Christen und Muslime diese Religion ebenfalls ausüben. Hochburgen des Kults sind die Departements Atlantique, Couffo, Mono und Zou. Das Departement Atakora ist eine weitere Hochburg der traditionellen Religionen.

Größte Religion ist offiziell das Christentum mit einem Bevölkerungsanteil von 42,3 %. Darunter sind 23,0 % Katholiken, 5,1 % Anhänger der Eglise de Céleste und 4,2 % Methodisten als größte Einzelgemeinschaften. Die Katholiken stellen zwar nur im Departement Littoral die absolute Mehrheit, sind aber mit Ausnahme der Departements Alibori und Couffo überall stark vertreten. Die Anhänger der Eglise de Céleste sind vor allem in den Departements Ouémé, Atlantique, Zou und Plateau zu finden. Die Hochburgen der Methodisten sind die Departements Collines, Ouémé und Plateau. Weitere christliche Gemeinschaften sind die Assemblées de Dieu (Pfingstbewegung),[10] die Mormonen,[10] die Neuapostolische Kirche, die Nigerianische Apostolische Kirche, die Zeugen Jehovas[10] und die Baptisten.[11]

Etwa 27,8 % der Bevölkerung Benins sind Muslime. Zu ihnen gehören von den größeren Völkern beinahe alle Fulbe und Dendi und eine geringe Anzahl der Otamari (Minderheit von Christen) und etwa die Hälfte der Yoruba (45 % Christen). Der Islam ist in den nördlichen Departements Alibori, Borgou und Donga die Religion des Großteils der Bevölkerung und hat auch in den Departementen Atakora, Collines, Littoral, Ouémé und Plateau zahlreiche Anhänger. Ein erheblicher Teil der Zuwanderer aus Westafrika (Burkina Faso, Mali, Niger, Nigeria und Senegal) gehört ihm an.

Zudem gibt es Gemeinden der Bahai, der Moon und der Eckankar.[10]

GesundheitBearbeiten

Benin verfügt über ein staatliches Gesundheitssystem, das Krankenhäuser in Cotonou, Porto-Novo, Parakou, Abomey, Ouidah und Natitingou unterhält, sowie Apotheken, Geburtshäuser und andere kleine, spezialisierte Gesundheitseinrichtungen. Internationale Organisationen stellen Finanzhilfen zur Verfügung, um einen Mangel an medizinischem Personal und Medikamenten auszugleichen. Malaria ist ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko, vor allem für kleine Kinder. Die Prävalenz für HIV/AIDS in Benin liegt weit unter dem Durchschnitt der afrikanischen Länder südlich der Sahara und ist ähnlich oder niedriger als die der Nachbarländer.[12]

Die Fruchtbarkeitsrate betrug 2015 4,89 Geburten pro Frau.[13] 2015 betrug die Säuglingssterblichkeit 69 pro 1000 Lebendgeburten.[13] Im selben Jahr lag die Zahl der Ärzte bei vier pro 100.000 Einwohnern.[14] Die Lebenserwartung beträgt 59,2 Jahre (2015).[13]

BildungBearbeiten

Das öffentliche Bildungssystem folgt seit der Kolonialzeit dem französischen Muster. Auf einen sechsjährigen Grundschulzyklus[15] (für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren) schließt eine Schule über vier Jahre an.[15] Darauf folgt eine dreijährige Schule, die mit dem Hochschulzugang Baccalaureat abschließt.[15]

Mitte der 1970er Jahre wurden große Reformen im Einklang mit der damals vorherrschenden marxistisch-leninistischen Ideologie eingeleitet, auch um den französischen Einfluss abzuschütteln. Die Reformen scheiterten, da Lehrer, Eltern und Studenten gegen die Senkung der Standards protestierten und die Reformen wurden Ende der 1980er Jahre weitgehend aufgegeben.

Die Universität Abomey-Calavi[15] (früher als Universität Dahomey [1970–75] und Nationale Universität von Benin [1975–2001] bekannt) mit Sitz in Cotonou wurde 1970 gegründet. Die Studentenschaft der Universität ist neben den Arbeitern seit Anfang der 1980er Jahre die wichtigste politische Kraft des Landes. Die Universität Parakou wurde 2001 gegründet.[16]

Die Analphabetenrate betrug im Jahr 2015 in der Altersgruppe über 15 Jahren ca. 62 % (bei Frauen sogar 73 %).[17]

GeschichteBearbeiten

 
Französische Truppen eroberten Dahomey zwischen 1892 und 1894

Das Gebiet des heutigen Staates Benin bildete seit dem 17. Jahrhundert den größten Teil des Königreichs Dahomey, bis es 1805 von den Franzosen im Auftrag Napoleon Bonapartes besetzt wurde und als Kolonie dem französischen Kaiserreich einverleibt wurde. Die Kolonie wurde aber 1814 mit der Niederlage gegen Großbritannien im Britisch-Französischen Kolonialkonflikt aufgegeben. Um 1830 wurde das Gebiet zu einem Protektorat Frankreichs und war später als Kolonie Dahomey Bestandteil der Föderation Französisch-Westafrika. Am 1. August 1960 wurde es als Republik Dahomey in die Unabhängigkeit entlassen. 1961 besetzte und annektierte Dahomey die kleine portugiesische Kolonie São João Baptista d’Ajudá. Die Annexion wurde von Portugal erst 1975 nach der portugiesischen Nelkenrevolution anerkannt. 1974 wurde der Marxismus-Leninismus zur Staatsideologie, wodurch es auch zur Einführung eines Einparteiensystems und zu Verstaatlichungen der Betriebe kam. Zugleich wurde die Republik Dahomey 1975 in die Volksrepublik Benin umbenannt. Der Name bezieht sich auf die Bucht von Benin, die sich wiederum auf das vom 13. Jahrhundert bis 1897 existierende schwarzafrikanische Königreich Benin bezieht, das allerdings zum größten Teil auf dem Gebiet des heutigen Nigeria lag.

In den Jahren 1989 und 1990 erzwang die Bevölkerung mit Unruhen aufgrund der katastrophalen Wirtschaftslage eine Nationalkonferenz unter Leitung des katholischen Erzbischofs von Cotonou, Isidore de Souza. Sie benannte den ehemaligen Exekutivdirektor der Weltbank, Nicéphore Dieudonné Soglo, zum Premierminister und legte die Richtlinien eines demokratischen Neuanfangs fest, darunter die Aufgabe der marxistisch-leninistischen Doktrin, die Begründung einer Präsidialdemokratie, die Zulassung politischer Parteien, die Achtung der Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Pressefreiheit sowie die Einführung der Marktwirtschaft. Die ersten Kommunalwahlen Benins im Dezember 2002 bedeuteten einen wichtigen Schritt für die Dezentralisierung des Landes. Nationalfeiertag ist der 1. August.

PolitikBearbeiten

Benin litt zwölf Jahre lang unter einer instabilen Regierung und mehreren Staatsstreichen, die drei Jahre nach der Unabhängigkeit begannen. Das Regime von Präsident Mathieu Kérékou, der 1972 durch einen Putsch an die Macht kam, brachte zunächst mehr Stabilität. Seine von ihm 1974 eingeführte marxistisch-leninistische Politik gipfelte in den späten 1970er Jahren in einer repressiven Militärherrschaft, die jedoch Anfang der 1980er Jahre weitgehend beendet war. Während dieser Zeit war die Volksrevolutionäre Partei Benins (PRPB) die einzige zugelassene politische Partei.

Benin war das erste afrikanische Land, das nach dem Kalten Krieg einen Übergang weg vom Marxismus-Leninismus vollzog. Im Dezember 1989 gab Kérékou selbst die marxistisch-leninistische Lehre auf, die er Mitte der 1970er Jahre verkündet hatte. Im Dezember 1990 wurde eine neue Verfassung verabschiedet, die Menschenrechte, die Freiheit zur Gründung politischer Parteien, das Recht auf Privateigentum und allgemeines Wahlrecht garantiert.

Nach der Verfassung von 1990 ist Benin eine Mehrparteienrepublik. Der Präsident, der nicht länger als zwei aufeinanderfolgende fünfjährige Amtszeiten direkt gewählt wird, ist zugleich Staats- und Regierungschef. Der Präsident kann vom Premierminister unterstützt werden, obwohl diese Position nicht verfassungsrechtlich vorgeschrieben ist und von Mai 1998 bis Mai 2011 sowie ab August 2013 nicht besetzt wurde. Die Legislative wird von der Nationalversammlung ausgeübt, deren Mitglieder für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt werden.

Im April 2016 wurde Patrice Talon der neue Präsident von Benin.

Im Länderbericht Freedom in the World 2017 der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Freedom House wird das politische System des Landes als „frei“ bewertet. In der Kategorie „politische Rechte“ erhält das Land die Note 2, bei der Wahrung der Bürgerrechte erhält das Land ebenfalls die Note 2 (die 1 ist die beste Note und die 7 die schlechteste). Seit der Demokratisierung des Landes im Jahr 1991 gab es mehrere freie Wahlen und gewaltlose Regierungswechsel, womit das Land zu den stabilsten Demokratien in Afrika zählt. Ein Problem ist jedoch die weitverbreitete politische Korruption.[18]

Bei der Wahl am 28. April 2019 waren erstmals seit der Demokratisierung keine Oppositionsparteien zur Wahl zugelassen, davor wurden Demonstrationsrechte für die Opposition aufgehoben.[19]

MenschenrechteBearbeiten

Amnesty International stuft die Haftbedingungen in Gefängnissen als äußerst hart ein. Sie liegen weit unter dem internationalen Standard. Die Sicherheitskräfte müssen nach wie vor keine strafrechtliche Verfolgung befürchten, auch wenn sie nachweislich für brutale Gewaltanwendung und Misshandlungen verantwortlich sind. Kinder leiden unter den Haftbedingungen besonders. Für sie gibt es keine gesonderte Behandlung oder Unterbringung.[20] Homosexuelle Handlungen unter Erwachsenen werden nach Paragraph 88 des Strafgesetzbuches von 1996 als Straftat angesehen und mit bis zu drei Jahren Haft bestraft. In der Praxis scheint jedoch bislang niemand nach diesem Paragraphen verurteilt worden zu sein.[21] Mit Einführung des neuen Strafgesetzbuches im Jahr 2019 stehen diese Beziehungen nicht mehr unter Strafe.[22] Zahlreiche Einschränkungen der Meinungsfreiheit und der Versammlungsfreiheit bestehen weiterhin. Häufig wird bei Demonstrationen von exzessiver und willkürlicher Gewalt berichtet, die von den Sicherheitskräften ausgeht.[23]

Bei der Rangliste der Pressefreiheit 2017, welche von Reporter ohne Grenzen herausgegeben wird, belegte Benin Platz 78 von 180 Ländern.[24] Die Situation der Pressefreiheit zählt somit zu den besseren in Afrika.

Verwaltungsgliederung Bearbeiten

 
Die Départements Benins
Der Staat gliedert sich in zwölf Départements
Name Hauptstadt Einwohner
Alibori Kandi1 868.046
Atakora Natitingou 769.337
Atlantique Ouidah1 1.396.548
Borgou Parakou 1.202.095
Collines Dassa Zoumè 716.558
Couffo Dogbo-Tota1 741.895
Donga Djougou1 542.605
Littoral Cotonou 678.874
Mono Lokossa 495.307
Ouémé Porto-Novo 1.096.850
Plateau Sakété1 624.146
Zou Abomey 851.623
1 Hauptstädte wurden nach der Neugliederung der Departements 1999 noch nicht offiziell zu Hauptstädten ernannt, nehmen jedoch sämtliche Hauptstadtfunktionen wahr. Die Einwohnerzahlen der Departements beziehen sich auf den Zensus 2013 (RGPH4).[25]

Die Departements unterteilen sich in 77 Kommunen, die wiederum in Arrondissements und schließlich in Dörfer oder in Stadtbezirke geteilt sind.

StädteBearbeiten

 
Cotonou

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2012): Cotonou 779.314 Einwohner, Abomey-Calavi 452.811 Einwohner, Porto-Novo 267.200 Einwohner, Djougou 237.040 Einwohner, Parakou 206.667 Einwohner, Bohicon 149.271 Einwohner, Kandi 128.172 Einwohner, Lokossa 106.081 Einwohner, Ouidah 91.688 Einwohner und Natitingou 91.341 Einwohner.

VerkehrBearbeiten

Benin hat ein 578 km langes Eisenbahnnetz in Meterspur, das sich von der Küste bis Parakou erstreckt. Der Reiseverkehr soll Ende 2015 zunächst auf dem 25 km langen Teilstück CotonouPahou aufgenommen werden, die Wagen dafür wurden gebraucht von der Zentralbahn aus der Schweiz übernommen.[26] Eine 574 km lange Neubaustrecke von Parakou bis Niamey im Nachbarland Niger ist geplant.[27]

WirtschaftBearbeiten

 
Die Küste vor Cotonou mit dem Hafen im Hintergrund

Benin ist eines der ärmsten Länder der Erde. Etwa mehr als ein Drittel der Beniner leben unterhalb der Armutsgrenze. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2017 wird auf 9,2 Milliarden US-Dollar geschätzt. In Kaufkraftparität beträgt das BIP 25,3 Milliarden US-Dollar oder 2300 US-Dollar je Einwohner. Das reale Wachstum betrug 5,6 %. Die Wirtschaft des Landes wird maßgeblich von der Landwirtschaft und den wirtschaftlichen Leistungen im Seehafen von Cotonou geprägt. Ein Großteil aller im Seehafen umgeschlagenen Waren stammen aus Geschäften mit dem Nachbarland Nigeria.[28] Auch für die Länder Niger, Burkina Faso und Mali ist Benin ein sehr wichtiges Transitland. Der Seehafen macht als Wirtschaftsfaktor über zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.

Aufgrund der hohen Auslandsverschuldung ist Benin gegenwärtig nicht in der Lage, an den größeren internationalen Programmen der Entwicklungszusammenarbeit teilzunehmen, die eine gewisse Eigenbeteiligung erfordern.

Das Wirtschaftswachstum wird partiell beeinträchtigt wegen unzureichender Reformschritte im öffentlichen Finanzmanagement und der schlecht ausgebauten Infrastruktur des Landes. Neben der vorhandenen Korruption fehlt es dem Privatsektor auch an Rechtssicherheit.

Im Korruptionswahrnehmungsindex, welcher das wahrgenommene Korruptionsniveau im öffentlichen Sektor eines Staates beschreibt, befindet sich Benin auf Rang 83 von 168 Ländern (2015).

Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes misst, belegt Benin Platz 120 von 137 Ländern (Stand 2017–2018).[29] Im Index für wirtschaftliche Freiheit belegt das Land 2017 Platz 96 von 180 Ländern.[30]

KennzahlenBearbeiten

Alle BIP-Werte sind in US-Dollar (Kaufkraftparität) angeben.[31]

Jahr 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
BIP
(Kaufkraftparität)
2,69 Mrd. 3,70 Mrd. 4,75 Mrd. 6,59 Mrd. 9,06 Mrd. 12,33 Mrd. 13,22 Mrd. 14,38 Mrd. 15,38 Mrd. 15,86 Mrd. 16,39 Mrd. 17,23 Mrd. 18,39 Mrd. 20,03 Mrd. 21,69 Mrd. 22,38 Mrd. 23,57 Mrd. 25,33 Mrd.
BIP pro Kopf
(Kaufkraftparität)
740 866 954 1.115 1.321 1.545 1.608 1.701 1.768 1.773 1.782 1.821 1.890 2.003 2.111 2.121 2.175 2.277
BIP Wachstum
(real)
9,3 % 4,3 % 9,0 % 6,0 % 4,9 % 1,7 % 3,9 % 6,0 % 4,9 % 2,3 % 2,1 % 3,0 % 4,8 % 7,2 % 6,4 % 2,1 % 4,0 % 5,6 %
Inflation
(in Prozent)
9,6 % 1,2 % 1,1 % 14,5 % 4,2 % 5,4 % 3,8 % 1,3 % 7,9 % 0,4 % 2,2 % 2,7 % 6,7 % 1,0 % −1,1 % 0,3 % −0,8 % 0,1 %
Staatsverschuldung
(in Prozent des BIP)
54 % 39 % 11 % 20 % 25 % 26 % 29 % 30 % 27 % 25 % 30 % 42 % 50 % 55 %

LandwirtschaftBearbeiten

 
Anbau von Baumwolle im Norden des Landes
 
Extensive Landwirtschaft im Norden Benins bei Djougou

In Benin ist die Landwirtschaft, neben den Zolleinnahmen vom Seehafen von Cotonou, die zweite konstitutive Säule der Wirtschaft und trägt erheblich zur gesamten wirtschaftlichen Lage des Landes bei, denn ein Viertel aller wirtschaftlichen Leistungen wird mit ihr erzielt. In der Landwirtschaft arbeiten mehr als zwei Drittel der Bevölkerung. Vorwiegend werden Mais, Sorghum, Maniok, Yamswurzel, Süßkartoffeln und Hülsenfrüchte angebaut. Es herrscht die traditionelle Hackbauernkultur vor. Zu den traditionellen Feldfrüchten kommen als cash crops Baumwolle, Cashew und Ananas hinzu.

Die Viehzucht hat im Wesentlichen Statuscharakter, die Rinder werden nicht zu wirtschaftlichen Zwecken gehalten.

BasisdatenBearbeiten

Das BIP pro Einwohner betrug 2016 771 $ pro Kopf. Die Landwirtschaft hat 36 %, Industrie 14 % und Dienstleistungen 50 % Anteil daran.

Die Auslandsverschuldung betrug im Jahr 2001 1,665 Milliarden US$. Importiert werden vor allem Industriegüter, Nahrungsmittel und Brennstoffe (insgesamt ca. 280 Milliarden CFA). Exportiert wird vor allem Baumwolle (insgesamt ca. 81,7 Milliarden CFA).

StaatshaushaltBearbeiten

Der Staatshaushalt umfasste 2016 Ausgaben von umgerechnet 1,939 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 1,500 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 4,9 % des BIP.[32]

Die Staatsverschuldung betrug 2016 40,2 % des BIP.[17][33]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

KulturBearbeiten

Das kulturelle Leben, insbesondere der gebildeten Bevölkerungsschichten in den südlichen Städten, ist von der französischen Kolonialherrschaft und den damit verbundenen engen Beziehungen zu Frankreich geprägt. Dieser französische Einfluss vermischt sich auch häufig mit den verschiedenen jahrhundertealten Traditionen, die im weitgehend muslimischen Norden sowie im animistischen und christlichen Süden ausgeübt werden.

In Cotonou gibt es viele Lokalitäten mit französischem Flair, wie etwa Restaurants, Cafés oder Diskotheken. Diplomaten ausländischer Regierungen und viele Eliten Benins leben in Neubaugebieten, wo Kinos und Hotels für Unterhaltung nach modernen Maßstäben sorgen. In den anderen Stadtteilen jedoch wird das kulturelle Leben von der Tradition beherrscht. Großfamilien leben hier in großen Wohnanlagen, wo religiöse Riten praktiziert und Feste mit Musik und Tanz gefeiert werden. Wichtige Zentren des täglichen Lebens sind Märkte, wo Lebensmittel, Kleidung und traditionelle Medikamente als auch Kunstwaren verkauft werden.

TraditionenBearbeiten

 
Yoruba-Holzmasken aus Orossi

Das traditionelle Kunsthandwerk in Benin ist sehr alt und in praktisch jedem Dorf vertreten. Am wichtigsten ist die plastische Kunst. Geschnitzte Holzmasken, die Abbildungen und Geister der Verstorbenen darstellen, werden für traditionelle Zeremonien verwendet. Weitere Kunstwerke sind Bronzestatuetten, Töpferwaren, applizierte Wandteppiche, die die Geschichte der Könige des vorkolonialen Dahomey erzählen, sowie Brandgravuren auf Holzschalen, die oft religiöse Bedeutung haben. Die wohl bekanntesten Kunstobjekte sind die Holzmasken der Yoruba aus der Region Porto-Novo, die für das Gelede-Fest verwendet werden.

Am 9. April 2005 beschloss der Staat Benin als erster afrikanischer Staat öffentlich und offiziell das Ende der Beschneidung junger Mädchen. Bereits 2003 war die Beschneidung weiblicher Genitalien in Benin verboten worden. Während der Feier präsentierten über 200 ehemalige Beschneiderinnen ihr teilweise archaisches Handwerkszeug, das nicht wenigen Opfern das Leben gekostet und zahlreichen Frauen lebenslange Leiden eingebracht hatte.

Kulturelle EinrichtungenBearbeiten

Die Königspaläste von Abomey, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, sind Sitz eines historisches Museums. Ferner existiert ein Völkerkundemuseum in Porto-Novo, ein historisches Museum in Ouidah und ein völkerkundliches Freilichtmuseum in Parakou. Die Nationalbibliothek befindet sich in Porto-Novo. Von der französischen und amerikanischen Regierung geförderte Kulturzentren unterhalten Bibliotheken und organisieren Vorträge, Konzerte und andere kulturelle Aktivitäten. Kunstgalerien sind im Centre Arts et Cultures und im Centre Culturel Français in Ouidah untergebracht.

MedienBearbeiten

Aus Cotonou werden Radioprogramme in Französisch, Englisch und einer Reihe von Landessprachen ausgestrahlt. Es gibt auch ein eingeschränktes TV-Angebot. In Cotonou erscheint eine Tageszeitung, La Nation, die von der Regierung kontrolliert wird. Neben zwei weiteren Tageszeitungen gibt es auch einige wöchentliche und zweiwöchentliche Publikationen. In Buchhandlungen und Kiosken werden darüber hinaus französischsprachige Zeitungen aus dem Senegal und der Elfenbeinküste angeboten.

LiteraturBearbeiten

  • Thomas Bierschenk: Democratization without Development: Benin 1989–2009. In: International Journal of Politics, Culture and Society, 22, 2010, S. 337–357
  • Jennifer C. Seely: The Legacies of Transition Governments in Africa: The Cases of Benin and Togo. Palgrave Macmillan, Hampshire 2009, ISBN 978-0-230-61390-4

WeblinksBearbeiten

  Commons: Benin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Benin – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikimedia-Atlas: Benin – geographische und historische Karten
  Wikivoyage: Benin – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Internationales/Land/Afrika/Benim.html
  2. [1]
  3. [2] (PDF) Internationaler Währungsfonds
  4. [3] United Nations Development Programme (UNDP),
  5. FAO - The Niger River basin
  6. Les Ressources en eaux Superficielles - De la République du Benin
  7. a b c World Population Prospects – Population Division – United Nations. Abgerufen am 10. September 2017.
  8. CIA WORLD FACT BOOK. Abgerufen am 15. August 2011.
  9. Der Grosse Xenos Weltatlas. XENOS, Hamburg 1996.
  10. a b c d Johnson Ikechukwu: L'appel de l'Afrique – Société des Missions Africaines. Nr. 274. Lyon September 2018, S. 9.
  11. Maria Zandt, „Zur Situation der Christen in Afrika Südlich der Sahara“, in: KAS-Auslandsinformationen, 6 (2011), S. 38.
  12. Dov Ronen: Benin. Health and welfare. In: Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 23. November 2018 (englisch).
  13. a b c World Population Prospects - Population Division - United Nations. Abgerufen am 16. Juni 2017.
  14. Archivlink (Memento des Originals vom 7. Januar 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.afro.who.int
  15. a b c d The Educational system of Benin Republic (Memento des Originals vom 27. Juli 2008 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/cotonou.usembassy.gov Amerikanische Botschaft Benin
  16. http://www.univ-parakou.bj/
  17. a b The World Factbook — Central Intelligence Agency. Abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  18. Freedom in the World 2017: Benin. Abgerufen am 13. Dezember 2017 (englisch).
  19. Wahlen in Benin finden ohne Opposition statt: https://orf.at/stories/3120300/
  20. Jahresbericht 2009 Amnesty International
  21. Laws on Homosexuality in African Nations. The Law Library of Congress, Global Legal Research Center, Februar 2014, S. 2
  22. Benin: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, Stand 30.10.2019
  23. Jahresbericht Benin 2017. Amnesty International, abgerufen am 13. August 2017.
  24. Rangliste der Pressefreiheit. Reporter ohne Grenzen, abgerufen am 13. August 2017.
  25. Resultats provisoires RGPH4 2013, Institut National de la Statistique et de l’Analyse Economique (PDF, ca. 210 kB)
  26. Benin passenger service to launch this year, Railway Gazette International, 10. Juni 2015
  27. Benin – Niger railway agreement signed, Railway Gazette International, 23. August 2015
  28. Benin. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (Hrsg.) Eingesehen am 28. Dezember 2015.
  29. Country/Economy Profiles. In: Global Competitiveness Index 2017-2018. (weforum.org [abgerufen am 24. Januar 2018]).
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  31. Report for Selected Countries and Subjects. Abgerufen am 9. September 2018 (amerikanisches Englisch).
  32. a b c The World Factbook
  33. IWF: Debt Sustainability Analysis 2008 (PDF; 377 kB)
  34. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4

Koordinaten: 9° N, 2° O