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Maximilian Michailowitsch Pronitschew

russischer Fußballspieler

Maximilian Michailowitsch Pronitschew (russisch Максимилиан Михайлович Проничев; engl. Transkription: Maximilian Pronichev; * 17. November 1997 in Berlin, Deutschland) ist ein russischer Fußballspieler, der seit Anfang Januar 2019 als Leihspieler von Hertha BSC beim Halleschen FC unter Vertrag steht.

Maximilian Pronitschew
Maximilian Pronichev.jpg
Maximilian Pronitschew (2017)
Personalia
Name Maximilian Michailowitsch Pronitschew
Geburtstag 17. November 1997
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 181 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–2010 Tennis Borussia Berlin
2010–2011 LFC Berlin
2011–2014 Hertha BSC
2014–2015 Zenit St. Petersburg
2015–2016 → FC Schalke 04 (Leihe)
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2016–2017 Zenit St. Petersburg II 27 0(3)
2017–2018 Hertha BSC II 19 (15)
2018 → FC Erzgebirge Aue (Leihe) 0 0(0)
2019– → Hallescher FC (Leihe) 6 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2012 Russland U15 2 0(1)
2012–2013 Russland U16 11 0(8)
2013–2014 Russland U17 13 (12)
2014–2015 Russland U18 11 0(2)
2015–2016 Russland U19 6 0(2)
2016– Russland U21 2 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 14. März 2019

2 Stand: 9. Juli 2018

Inhaltsverzeichnis

Familie und HerkunftBearbeiten

Pronitschew wurde in Berlin geboren. Seine Familie stammt aus Moskau. Sein Vater Michail (* 1968) spielte bei Lokomotive Moskau professionell Fußball und war in Deutschland u. a. beim BFC Dynamo aktiv.[1]

KarriereBearbeiten

Im VereinBearbeiten

Der Stürmer begann bei Tennis Borussia Berlin und LFC Berlin mit dem Fußballspielen, ehe er 2011 in die Jugend von Hertha BSC wechselte. Dort spielte er zunächst in der B-Jugend in der B-Junioren-Bundesliga, für die er in der Saison 2013/14 in elf Einsätzen elf Treffer erzielte.[2] Zur Saison 2014/15 wechselte Pronitschew in die A-Jugend von Zenit St. Petersburg, in der er ein Jahr, u. a. in der UEFA Youth League, spielte. Zur Saison 2015/16, seinem letzten Jugendjahr, wurde er über eine Kooperation gemeinsam mit Alexei Gassilin an den FC Schalke 04 ausgeliehen.[1] Pronitschew stand im Kader der A-Jugend und kam zu 21 Einsätzen in der A-Junioren-Bundesliga, in denen er 15 Treffer erzielte[2], sowie zu zwei Einsätzen in der UEFA Youth League.

Zur Saison 2016/17 kehrte Pronitschew zu Zenit St. Petersburg zurück und stand im Kader der zweiten Mannschaft. Er kam 27 Mal in der zweiten russischen Liga zum Einsatz und erzielte drei Treffer.

Zur Saison 2017/18 kehrte Pronitschew zu Hertha BSC zurück und stand fortan im Kader der zweiten Mannschaft. In 19 Einsätzen in der viertklassigen Regionalliga Nordost erzielte er 15 Treffer.

Im Juni 2018 unterschrieb Pronitschew einen Profivertrag.[3] Den Beginn der Sommervorbereitung absolvierte Pronitschew mit dem Profikader von Pál Dárdai[4], wurde Mitte Juli jedoch mit weiteren Nachwuchsspielern wieder zur zweiten Mannschaft geschickt.[5] Am 30. Juli 2018 wechselte er bis zum Ende der Saison 2018/19 auf Leihbasis in die 2. Bundesliga zum FC Erzgebirge Aue.[6] Nachdem er in keinem Pflichtspiel zum Einsatz gekommen war, wurde Pronitschew Anfang Januar 2019 bis zum Saisonende an den Drittligisten Hallescher FC weiterverliehen.[7]

In der NationalmannschaftBearbeiten

Pronitschew durchlief die Junioren-Nationalmannschaften des russischen Fußballverbands.[8]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Von Zenit zum S04: Zwei Russen, viele Tore, schalke04.de, abgerufen am 9. Juli 2018.
  2. a b Siehe seine Einsätze im Datencenter des DFB unter Weblinks.
  3. Pronichev wird Profi, herthabsc.de, 14. Juni 2018, abgerufen am 9. Juli 2018.
  4. Ein schöner Start, herthabsc.de, 28. Juni 2018, abgerufen am 25. Juli 2018.
  5. Hertha sortiert Sinan Kurt aus, morgenpost.de, 17. Juli 2018, abgerufen am 25. Juli 2018.
  6. FC Erzgebirge Aue verpflichtet Hertha-Angreifer, fc-erzgebirge.de, 30. Juli 2018, abgerufen am 30. Juli 2018.
  7. HFC LEIHT MAXIM PRONICHEV AUS, hallescherfc.de, 5. Januar 2019, abgerufen am 5. Januar 2019.
  8. Siehe seine Länderspieleinsätze auf transfermarkt.de, abgerufen am 9. Juli 2018.