Mühlheim am Main

hessische Stadt im Landkreis Offenbach

Mühlheim am Main ist eine Stadt mit rund 28.200 Einwohnern am linken Mainufer im Landkreis Offenbach in Hessen. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 20,67 km² (mit Stadtteil-Gemarkungen).

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mühlheim am Main
Mühlheim am Main
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mühlheim am Main hervorgehoben

Koordinaten: 50° 8′ N, 8° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Offenbach
Höhe: 103 m ü. NHN
Fläche: 20,67 km2
Einwohner: 28.534 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 1380 Einwohner je km2
Postleitzahl: 63165
Vorwahl: 06108
Kfz-Kennzeichen: OF
Gemeindeschlüssel: 06 4 38 008
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Friedensstraße 20
63165 Mühlheim am Main
Website: www.muehlheim.de
Bürgermeister: Daniel Tybussek (SPD)
Lage der Stadt Mühlheim am Main im Landkreis Offenbach
Neu-IsenburgDreieichLangen (Hessen)EgelsbachRödermarkDietzenbachHeusenstammMühlheim am MainRodgauObertshausenHainburgSeligenstadtMainhausenDarmstadtLandkreis Darmstadt-DieburgLandkreis Darmstadt-DieburgBayernMain-Kinzig-KreisOffenbach am MainLandkreis Groß-GerauFrankfurt am MainKarte
Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Die Stadt ist eine von 13 Städten und Gemeinden im Landkreis Offenbach. Sie liegt im Rhein-Main-Gebiet südlich des Mains zwischen Offenbach am Main und Hanau in der historischen Region Maingau. Die Bieber mündet auf Mühlheimer Gemarkung in die Rodau und diese dann in den Main.

Auf der Mühlheimer Gemarkung bestand früher das Dorf Meielsheim, heute eine Wüstung.

NachbargemeindenBearbeiten

Mühlheim grenzt im Norden, entlang des Mains, an die Stadt Maintal (Main-Kinzig-Kreis), im Osten an die Stadt Hanau (Main-Kinzig-Kreis), im Süden an die Stadt Obertshausen (Landkreis Offenbach) sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Offenbach.

StadtgliederungBearbeiten

 
Ortskern von Dietesheim

Mühlheim am Main besteht aus den Stadtteilen Mühlheim, Dietesheim und Lämmerspiel. Zum Stadtteil Mühlheim gehören neben Alt- und Innenstadt auch die Wohngebiete Markwald und Rote Warte.

NameBearbeiten

 
Brückenmühle

Der Name Mühlheim geht zurück auf die zehn Wassermühlen, die in früheren Zeiten an den Ufern der beiden Bäche Rodau und Bieber standen. Heutzutage ist mit der ehemaligen Brückenmühle nur noch eine der einstigen Mühlen vorhanden, wo auch die Mahleinrichtung in betriebsfähigem Zustand erhalten geblieben ist, so dass ein Museumsbetrieb möglich ist. Diese Mühle kann jedes Jahr am Pfingstmontag anlässlich des Deutschen Mühlentags besichtigt werden. Weitere Mühlen sind wohl als historische Gebäude erhalten geblieben, jedoch nicht mehr betriebsfähig.

GeschichteBearbeiten

MittelalterBearbeiten

Kaiser Ludwig der Fromme schenkte im Jahre 815 Untermühlheim gemeinsam mit Obermühlheim (dem heutigen Seligenstadt) an Einhard,[Anm. 1] damals im fränkischen Maingau gelegen. Mühlheim und die früher selbständigen Orte Dietesheim und Lämmerspiel gehörten der Biebermark an, die umliegenden Wälder gehörten zum Wildbann Dreieich.

Im Mittelalter war die Kirche von Mühlheim lange Zeit Mutterkirche für die umliegenden Orte Bürgel, Offenbach, Bieber, Heusenstamm, Dietesheim und Lämmerspiel. Das geistliche Gericht für die der Mutterkirche angehörenden Filialgemeinden tagte damals ebenfalls in Mühlheim.

Mühlheim lag im Amt Steinheim, das zunächst den Herren von Eppstein gehörte und ab 1371 als Pfand je zur Hälfte den Grafen von Katzenelnbogen und den Herren von Hanau. 1393 gelangte das Pfand insgesamt an die Herren von Cronberg. 1425 verkaufte Gottfried von Eppstein das Amt Steinheim an das Kurfürstentum Mainz.

NeuzeitBearbeiten

1631–1634, während des Dreißigjährigen Kriegs, beschlagnahmte König Gustav II. Adolf das Amt als Kriegsbeute und stattete die nachgeborenen Hanauer Grafen Heinrich Ludwig von Hanau-Münzenberg (1609–1632) und Jakob Johann von Hanau-Münzenberg (1612–1636), die mit ihm verbündet waren, damit aus.[2] Da beide Grafen schon bald starben und der Westfälische Friede auf das Normaljahr 1624 abstellte, kam Mühlheim wieder an Kurmainz, wo es bis 1803 verblieb, als es im Zuge der Säkularisation an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt fiel und damit hessisch wurde. Die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit dem Beitritt zum napoleonischen Rheinbund ab 1806 Großherzogtum Hessen.

1819 erhielt Mühlheim nach der Aufteilung der Biebermark den heutigen Markwald.

Mühlheim gehörte ab 1821 zum Landratsbezirk Seligenstadt. Bereits zum 5. September 1832 wurde in einer weiteren Verwaltungsreform der Kreis Offenbach gebildet, dem der ehemalige Landratsbezirk Seligenstadt mit Mühlheim zugeschlagen wurde. Gerichtlich gehörte Mühlheim zunächst zum Landgericht Steinheim, das 1835 nach Seligenstadt verlegt und in Landgericht Seligenstadt umbezeichnet wurde. Anlässlich der umfassenden Neueinteilung der Gerichtsbezirke im rechtsrheinischen Teil des Großherzogtums 1853 wurde Mühlheim dem Landgericht Offenbach zugeteilt. Das Landgericht wurde 1879 durch das Amtsgericht Offenbach ersetzt.

1873 bekam Mühlheim einen Bahnhof an der damals neu eröffneten Strecke Bebra–Hanau–Frankfurt.

Mit dem Ende der Monarchie 1918 wurde das Großherzogtum Hessen zum Volksstaat Hessen mit der Landeshauptstadt Darmstadt.

 
Gedenkinschrift für die jüdische Gemeinde Mühlheim im Tal der Gemeinden in Yad Vashem

NationalsozialismusBearbeiten

Während des Nationalsozialismus bestanden in Mühlheim am Main mehrere NS-Einrichtungen:

  • Ein Gemeinschaftslager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Pionierpark, das später auch durch die Wehrmacht genutzt wurde.[3]
  • Das Kreiserziehungsheim Mühlheim am Main[4]
  • Eine durch die Schutzstaffel genutzte Polizeiwache, in der vor Kriegsende noch politische Gegner durch die Schutzstaffel erschossen wurden.[5]
  • Ein Sitz eines SA-Sturms im alten Rathausgebäude[6]
  • Ein so genanntes „Franzosenlager“[7] und ein "Ostarbeiterlager"[8]; in letzteren wurden bis zu 200 Menschen beherbergt, welche durch die Schutzstaffel bewacht wurden.
  • Eine Unterkunft für französische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene (in Dietesheim)
  • Ein Lager für sowjetische und tschechische Zwangsarbeiter (in Lämmerspiel)

Im Kreiserziehungsheim Mühlheim am Main wurden Kinder und Jugendliche aus zerrütteten Familienverhältnissen und Waisen untergebracht. Viele wurden hier im Rahmen des Euthanasieprogramms zwangssterilisiert oder getötet.[4][9] 1938 wurden Kinder aus der aufgelösten Anstalt Klein-Zimmern nach Mühlheim am Main verbracht. Die Heimleitung erzog die Kinder strikt im nationalsozialistischen Sinne. Unter anderem wurden ihnen aufgetragen sich an der Reichspogromnacht zu beteiligen.[4] Heute ist in dem Gelände die III. Hessische Bereitschaftspolizeiabteilung und die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung untergebracht.[4][10]

Mühlheim hatte eine jüdische Gemeinde, die durch den Holocaust des NS-Staates vernichtet wurde.

Seit dem 1. April 1939, als im Rahmen der nationalsozialistischen Verwaltungsreform die Landgemeinde Mühlheim und das Dorf Dietesheim zur Stadt Mühlheim am Main zwangsvereinigt wurden, hat Mühlheim Stadtrechte.[11]

Nach dem Zweiten WeltkriegBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Mühlheim zur Amerikanischen Besatzungszone und dann an das neugebildete Land Groß-Hessen, das 1946 in Hessen umbenannt wurde und die US-amerikanisch besetzten Gebietsteile des vorherigen Volksstaates Hessen sowie der ehemaligen preußischen Provinz Hessen-Nassau umfasste.

Seit 1949 ist Mühlheim am Main Sitz des Hessischen Städte- und Gemeindebundes (früher Hessischer Gemeindetag).

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1977 wurde im Zuge der Gebietsreform in Hessen per Gesetz die zuvor selbstständige Gemeinde Lämmerspiel eingemeindet.[12] Ortsbezirke wurden in der Stadt Mühlheim am Main nicht gebildet.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 
Einwohnerentwicklung von Mühlheim von 1998 bis 2016
  • 1998 – 26.124
  • 1999 – 26.210
  • 2000 – 26.082
  • 2001 – 26.210
  • 2002 – 26.396
  • 2003 – 26.436
  • 2004 – 26.557
  • 2005 – 26.582
  • 2006 – 26.625
  • 2007 – 26.665
  • 2008 – 26.708
  • 2012 – 27.206
  • 2014 – 27.753
  • 2015 – 28.170
  • 2016 – 29.999
  • 2020 – 28.534

(jeweils zum 31. Dezember)

PolitikBearbeiten

StadtverordnetenversammlungBearbeiten

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis[13], in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[14][15][16]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2021
       
Insgesamt 45 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
%
1997
Sitze
1997
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 20,5 9 26,5 12 30,7 14 37,4 17 40,4 18 28,4 13
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 29,9 13 39,4 18 41,3 19 40,2 18 39,4 18 46,2 22
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 19,0 9 10,6 5 13,7 6 8,0 3 9,0 4 8,0 4
FDP Freie Demokratische Partei 4,6 2 2,4 1 3,6 2 2,5 1 1,6
Bürger Bürger für Mühlheim 18,9 8 23,4 10 12,0 5 10,7 5 8,0 4 12,6 6
FWG FWG 0,6 3,3
AfD Alternative für Deutschland 3,5 2
PARTEI Die PARTEI 3,5 2
Gesamt 100,0 45 100,0 45 100,0 45 100,0 45 100,0 45
Wahlbeteiligung in % 49,3 45,3 44,0 50,3 67,4

Bürgermeister seit 1945Bearbeiten

Wappen und FlaggeBearbeiten

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein silbernes Mühlrad, darüber drei vierblättrige silberne Blüten mit goldenen Butzen.“[17]

Die Führung eines Wappens wurde der Stadt Mühlheim am Main am 19. November 1948 durch den Hessischen Innenminister genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Heraldiker Georg Massoth.

Das Mühlrad nimmt Bezug auf die Geschichte der Stadt mit bis zu zehn Mühlen und ist ein redendes Symbol. Die drei Blüten sollen die ersten Gehöfte symbolisieren und der blaue Hintergrund an die Lage am Wasser erinnern.

Flagge

Die Flagge wurde der Gemeinde am 2. August 1951 durch den Hessischen Innenminister genehmigt und wird wie folgt beschrieben:

„Auf der verbreiterten, weißen Mittelbahn des rot-weiß-roten Flaggentuches das Stadtwappen.“[18]

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Seit 2009 besteht eine Dreieckspartnerschaft zwischen Mühlheim am Main, Saint-Priest und Nouna (Burkina Faso, Westafrika).

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

TheaterBearbeiten

Seit 1976 Travestieshow-Theater Gerdas kleine Weltbühne, viermal wöchentlich.

In der Kulturhalle Schanz, der umgebauten, ehemaligen Lehrlingswerkstatt der Fa. Stahl-Schanz, veranstaltet der Verein Kulturfabrik EigenArt seit 1998 wöchentlich Theater-, Kleinkunst- und Musikveranstaltungen.

MuseenBearbeiten

Mühlheim hat ein eigenes Stadtmuseum. Daneben gibt es noch private Sammlungen, darunter auch ein Museum des Mühlheimer Unternehmers Hans-Günter Zach, welches in interessanter Kombination Schränke aus der Zeit des Barock bis Biedermeier und eine große Anzahl klassischer Rolls-Royce-Fahrzeuge zeigt (Besichtigung auf Anfrage, gegen Spende für soziale Zwecke)[19] und das Bruno Schmücks Dietesheimer Techniksammlung[20] mit Exponaten aus der Zweiradtechnik, Handwerk und Industrie.

Kultur und VereineBearbeiten

Die Mühlheimer Kultur- und Vereinslandschaft ist breit gefächert. Sie reicht von den Freiwilligen Feuerwehren, über Karnevalsvereine, Chöre und Sängervereine zu Tierzuchtvereinen bis hin zum Verkehrs- und Verschönerungsverein Mühlheim. Die Stadt unterhält ein Vereinsverzeichnis, in welchem sich die Bürger über die Vereinsangebote informieren können.[21]

BauwerkeBearbeiten

  • Der Mühlheimer Wasserturm, ein historisches Basaltbauwerk in der Nähe des Mühlheimer Bahnhofs, ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt Mühlheim und noch heute in Betrieb.
  • Die ehemalige Brückenmühle unmittelbar südlich der Rodaubrücke gelegen wurde um 1545 erbaut und 1576 erstmals urkundlich erwähnt. Die Mahleinrichtung ist noch in betriebsfähigem Zustand erhalten, so dass ein Museumsbetrieb möglich ist, als auch eine Besichtigung z. B. am Deutschen Mühlentag.

NaturdenkmälerBearbeiten

Das Naturschutzgebiet Dietesheimer Steinbrüche stellt eine im Rhein-Main-Gebiet einzigartige Naturkulisse dar. Es handelt sich dabei um die ehemaligen Basaltsteinbrüche im Stadtteil Dietesheim, die nach der Aufgabe des Basaltabbaus renaturiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Besonders eindrucksvoll sind die Basaltabhänge am Vogelsberger See.

WegeBearbeiten

Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute führt ebenso wie der Main-Radweg durch Mühlheim am Main. Entlang Bieber und Rodau führt zudem ein Mühlenwanderweg.

SportBearbeiten

Neben verschiedenen Sportstätten für den Ballsport gibt es ein Hallenbad und ein Freibad im Stadtteil Lämmerspiel. Am Main ist der Mühlheimer Ruderverein vorzufinden, deren Mitglieder auch an Ruderregatten und Wanderfahrten teilnehmen. Weiterhin bestehen Möglichkeiten in der Schützengemeinschaft Mühlheim-Dietesheim den Schießsport nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes, sowie in Abteilungen nach den Regeln des Bundes deutscher Sportschützen und der Deutschen Schießsport Union, auszuüben. Des Weiteren existieren mehrere Tennis-, Tischtennis- und Fußballvereine in Dietesheim, Mühlheim und Lämmerspiel, darunter die SpVgg Dietesheim und Kickers Viktoria Mühlheim.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

 
Rosenmontagszug 2018

Die Faschingsumzüge durch die Ortsteile Dietesheim und Mühlheim am Rosenmontag sowie durch Lämmerspiel am Faschingsdienstag ziehen jedes Jahr eine große Anzahl Besucher aus der ganzen Region an. Ende Juli wird vom Kulturverein Artificial Family e. V. ein beliebtes Musikfestival in den ehemaligen Steinbrüchen veranstaltet, das Steinbruchfestival. In der ganzen Region beliebt und gut besucht ist auch die Kerb im Ortsteil Dietesheim, die jedes Jahr am Wochenende nach dem 15. August stattfindet. Beliebt sind auch das Altstadtfest und der Weihnachtsmarkt im Stadtteil Mühlheim.

Im Juni veranstaltet die Schützengemeinschaft Mühlheim-Dietesheim 1951 e.V. ihr Firmen- und Vereinspokalschießen. Startberechtigt sind hier alle Mühlheimer Vereine (rund 180) und Firmen, sowie Gruppierungen.

Seit 1972 veranstaltet die Turngemeinde Dietesheim jeweils am ersten Sonntag im September ihren internationalen Volkslauf (Halbmarathon und 10 km) auf einer waldreichen Strecke durch das Naherholungsgebiet von Mühlheim.

ReligionBearbeiten

Katholisch: Als kurmainzischer Besitz war Mühlheim lange Zeit rein katholisch. Die beiden Pfarreien St. Maximilian Kolbe und St. Markus sowie die Pfarreien in den Stadtteilen gehören als Teil des Dekanates Rodgau dem Bistum Mainz an.

Evangelisch (landeskirchlich): Die Evangelische Friedensgemeinde und Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde sind Teil der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Evangelisch (freikirchlich): Adventgemeinde Mühlheim und evangelisch-methodistische Kirchengemeinde.

Weitere: Die Zeugen Jehovas haben in Mühlheim einen Königreichssaal. Auch Muslime sind in Mühlheim vertreten, vor allem Einwanderer aus der Türkei und deren Nachkommen. Moscheen befinden sich den Nachbargemeinden Maintal und Offenbach.

Gemäß Zensus 2011 waren 38,3 % der Mühlheimer Bevölkerung katholische, 21,9 % evangelische und 3,6 % orthodoxe Christen, 4,3 % gehörten anderen und 30,5 % keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft an (hierunter zählen auch die Muslime).[22]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Mühlheimer Schleuse

Bis in die späten 1970er Jahre war Mühlheim ein bedeutender Industriestandort im Landkreis Offenbach. Besonders die Basaltproduktion in den Dietesheimer Steinbrüchen, die chemische Industrie (Farbwerke Leonhardt sowie Gummiverarbeitung), Kieswerke, Lederverarbeitende Industrie, sowie Metall- und Elektroindustrie stellten einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.

Seit Ende der 1970er Jahre hat sich in Mühlheim eine breite Palette mittelständischer Betriebe etabliert, großindustrielle Betriebe sind heute in Mühlheim kaum mehr anzutreffen.

VerkehrBearbeiten

Wie viele Gemeinden im Landkreis Offenbach ist auch Mühlheim von einer hohen Verkehrsbelastung und dementsprechenden Lärmbelästigungen betroffen. Auf Grund seiner Lage zwischen Offenbach und Hanau besteht eine hohe Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße 43. Weitgehend parallel zu dieser Bundesstraße verlaufen die vielbefahrenen Bahnstrecken Frankfurt–Göttingen und Frankfurt Schlachthof–Hanau. Zudem liegt Mühlheim direkt in der Einflugschneise (Eindrehbereich) des Frankfurter Flughafens.

 
Bahnhof Mühlheim (Main)

Seit 1995 verfügt Mühlheim über zwei S-Bahn-Stationen: Den Haltepunkt Mühlheim (Main) sowie den Haltepunkt Mühlheim (Main)-Dietesheim. Die beiden Stationen werden von den S-Bahn-Linien S8 und S9 (Wiesbaden–Frankfurt (Main)–Hanau) bedient, womit die Innenstadt Offenbach (Main) in 5 Minuten, die Innenstadt Frankfurt (Main) in 20 Minuten und der Flughafen Frankfurt in 35 Minuten erreicht werden kann. Mit Inbetriebnahme der S-Bahn wurde ein Stadtbus-Netz eingerichtet, womit vor allem der Ortsteil Lämmerspiel an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wird. Der Betreiber des Stadtbusses (OF-31) sind die Stadtwerke Mühlheim am Main GmbH.

Außerdem fährt die Offenbacher Buslinie 120 nach und durch Mühlheim.

BildungBearbeiten

In Mühlheim gibt es die folgenden öffentlichen Schulen:[23]

  • Friedrich-Ebert-Gymnasium (Mühlheim)
  • Friedrich-Ebert-Schule (Haupt- und Realschule, Mühlheim)
  • Goetheschule (Grundschule mit Förderstufe, Mühlheim)
  • Markwaldschule (Grundschule, Siedlung Markwald)
  • Rote-Warte-Schule (Grundschule, Siedlung Rote Warte)
  • Brüder-Grimm-Schule (Grundschule, Lämmerspiel)
  • Geschwister-Scholl-Schule (Grundschule, Dietesheim)
  • Montessori-Schule Mühlheim (Integrierte Gesamtschule Kl. 1–10, südlich des Bahnhofs) – 2006 von einem freien Schulträger gegründet

Weiterhin sind eine Außenstelle der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (früher Verwaltungsfachhochschule) sowie der Fachbereich Diensthundwesen der hessischen Polizeiakademie in Mühlheim am Main ansässig.

Schließlich gibt es in Mühlheim noch eine Volkshochschule und eine Musikschule.

SicherheitBearbeiten

Die Stadt unterhält in jedem Stadtteil eine Freiwillige Feuerwehr.[24] In der Kernstadt befindet sich in der Anton-Dey-Straße 58 der größte Stützpunkt an dem tagsüber auch hauptamtliche Kräfte beschäftigt sind, um die notwendigen Gerätschaften zu warten und Kleineinsätze abzuarbeiten ohne die Freiwillige Feuerwehr zu alarmieren. Insgesamt verfügen die Feuerwehren der Stadt Mühlheim am Main über 20 Fahrzeuge, zwei Boote und 16 Abrollbehälter. In jedem Stadtteil gibt es zudem einen Feuerwehrverein.

Daneben gibt es in Mühlheim jeweils eine Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)[25] und einen Ortsverband der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)[26]. Ebenso befindet sich in der Schillerstraße 77 eine ständig besetzte Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes.[27]

Direkt am Rathausgebäude ist die Polizeistation der Landespolizei zu finden.[28] Außerdem teilt sich die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung mit der III. Hessischen Bereitschaftspolizeiabteilung das Gelände.[10] Seit den 1970er Jahren gibt es in Mühlheim auch eine Ordnungspolizei,[29] welche über eigene Fahrzeuge verfügt. Den freiwilligen Polizeidienst findet man seit Oktober 2000 in Mühlheim.[30]

MedienBearbeiten

Zu den lokalen Medien gehört die Tageszeitung Offenbach-Post. In Ergänzung zur Tagespresse erscheint monatlich Die lokale Zeitung für Mühlheim, Dietesheim und Lämmerspiel mit Berichten über Menschen und Ereignisse. Daneben gibt es mehrere Anzeigenblätter. Ausführlich über Mühlheim berichten die Wochenblätter Dreieich-Zeitung und Stadtpost Mühlheim. Seltener wird in den Lokalteilen der Frankfurter Rundschau über Mühlheim berichtet. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet man dagegen öfter in der eigenen Rhein-Main-Zeitung Berichte über Mühlheim.

NaturschutzBearbeiten

 
NSG Mayengewann von Lämmerspiel

Das Naturschutzgebiet Mayengewann von Lämmerspiel (NSG-Kennung 1438009) liegt am östlichen Ortsrand des Mühlheimer Stadtteils Lämmerspiel und umfasst einen etwa 6,69 Hektar großen Wald- und Wiesenbestand. Artenreicher Eichenwald und angrenzend wechselfeuchte Wiesen charakterisieren das NSG Mayengewann von Lämmerspiel. Es trägt die FFH Bezeichnung 5819-301 Mayengewann von Lämmerspiel (FFH-Gebiet) und steht als Natura 2000-Gebiet unter besonderem Schutz.[31][32]

Zweck der NSG-Ausweisung ist der Schutz des Gebietes mit seinen seltenen Pflanzenarten vor Eingriffen.[33] Ziel der Unterschutzstellung ist es, den artenreichen Eichenwald mit den ihn umgebenden Grünlandflächen, welche sich deutlich von den übrigen Kulturflächen abheben, zu erhalten. Wesentlicher Schutzzweck der extensiv genutzten Wiesen ist die Bedeutung als Lebensraum für eine Vielzahl seltener und bestandsgefährdeter Tier- und Pflanzenarten.


 
NSG Oberwaldsee von Dietesheim

Das Naturschutzgebiet Oberwaldsee von Dietesheim (NSG-Kennung 1438015) liegt südöstlich des Mühlheimer Stadtteils Dietesheim auf der Steinheimer Terrasse im Naturraum Untermainebene und umfasst einen etwa 33,48 Hektar großen Wald- und Wiesenbestand.[34][35]

Wegen seiner Struktur, der geologischen Verhältnisse und wegen der landschaftlichen Schönheit ist das Naturschutzgebiet einmalig im südhessischen Raum.

Zweck der NSG-Ausweisung ist es, das Gebiet als Lebensraum für bestandsgefährdete Pflanzen- und Tierarten, insbesondere Vögel und Amphibien, zu sichern und weiterzuentwickeln. Die 1985 durchgeführte Biotopkartierung ergab die Schutzwürdigkeit als Naturschutzgebiet aus geologischen, landschaftsästhetischen, zoologischen und botanischen Gründen. Neben dem ökologischen Wert des Gebietes wurden als Schutzgründe auch erhebliche Störungen durch illegale Erholungsnutzung sowie durch Aufforstung der bestehenden Sandmagerrasenflächen genannt. Zugleich wurde die zukünftige Verhinderung dieser Beeinträchtigungen beziehungsweise die Rücknahme der durchgeführten Maßnahmen gefordert.

Bemerkenswerte Vogelarten im Waldteil des NSG sind unter anderem Schwarzmilan, Wendehals, Klein-, Grün- und Schwarzspecht, Neuntöter und Pirol. Die Uferzonen des Sees nutzen Zwerg- und Haubentaucher sowie Reiherente als Brutplatz. Die Trockenrasen werden von einer Vielzahl wärmeliebender Schmetterlinge und Wildbienen besiedelt. Lokal häufig ist das Rostbraune Ochsenauge (Pyronia tithonus). Diese Art ist nur an wenigen trocken-warmen Plätzen im Rhein-Main-Gebiet zu finden.[36]

PersönlichkeitenBearbeiten

Der Komponist Paul Hindemith besuchte während fünf Jahren seiner Kindheit eine Musikschule in Mühlheim. Hier lernte er das Geigenspiel nach Noten. Auch soll Napoléon Bonaparte während eines Feldzuges in Mühlheim übernachtet haben. Als zeitgenössische Persönlichkeiten sind der Fernsehjournalist Karl-Heinz Stier, der Hessische Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten a. D., Volker Hoff, sowie der Zeichner Klaus Puth zu nennen. Egon Schmitt ein ehemaliger deutscher Fußballspieler ist in Mühlheim am Main geboren, sowie der Bildhauer Nicolaus Wendelin Schmidt. Hans-Georg-Klauer (1936–2007), langjähriger Schlagzeuger der Barrelhouse Jazzband, lebte ebenfalls in Mühlheim am Main und war dort Stadtverordneter.[37] Die deutsche Band Boney M. wohnte in den 1970er Jahren zeitweise im Landhaus Hotel Waitz und die Sängerin Maizie Williams hatte eine Wohnung in der dortigen Sudetenstraße.[38] Der Journalist und Autor Jan C. Behmann lebt und arbeitet in Mühlheim am Main.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • Bruno Polga, ehemaliger Bürgermeister der französischen Partnerstadt Saint-Priest
  • Walter Schmitt (1918–2007), Landrat des Kreises Offenbach
  • Horst Lehr, Erster Stadtrat a. D. (SPD)
  • Elisabeth Gilmer-Kaiser, Stadträtin a. D. (SPD)
  • Anton Dey (1892–1973), Bürgermeister 1945–1963, Präsident des Hessischen Gemeindetages
  • Reinhold Latzke (1932–2009), SPD-Fraktionsvorsitzender, Verwaltungsdirektor der Städtischen Kliniken Offenbach
  • Irmgard Sondergeld (1925–2013), Stadtverordnete 1956–2006, Stadtverordnetenvorsteherin 2001–2006 (CDU)

Mühlentaler und andere AuszeichnungenBearbeiten

Der Mühlentaler ist eine Auszeichnung, die von der Stadt Mühlheim an ausgewählte Bürger vergeben wird, die sich im Rahmen der Gestaltung der Stadt z. B. in den Vereinen besonders verdient gemacht haben.

Daneben gibt es folgende Auszeichnungen und Ehrungen für verdiente Persönlichkeiten: Die Ehrenurkunde, den Ehrenbrief der Stadt Mühlheim, die Ehrenplakette in Bronze und die Ehrenplakette in Silber sowie die Ehrenbürgerwürde. Über die Verleihung der Ehrungen entscheidet der Magistrat. Über die Ehrenplakette in Silber sowie die Ehrenbürgerwürde entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

WeblinksBearbeiten

Commons: Mühlheim am Main – Sammlung von Bildern

AnmerkungenBearbeiten

  1. Karl Glöckner: Codex Laureshamensis: 01. Band – Einleitung Regesten Chronik. Darmstadt 1929, S. 299, 19 (Reg 3082): „Donatio Ludouuici I. pii Einhardo in Michlenstat“
    Deutsche Übersetzung: Karl Josef Minst: Lorscher Codex: deutsch; Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch, nach d. lat. Text d. Urschrift wiedergegeben von Lamey (1768–1770) und Glöckner (1929–1936). Band 1: Chronicon. Urkunden Nrn. 1–166, mit Vermerken, welche die Geschichte des Klosters von 764–1175 und mit Nachträgen bis 1181 berichten. Lorsch 1966, S. 77 f.:
    Schenkung Ludwigs I. des Frommen an Einhard in Michelstadt
    „Im Namen unseres Herrn und Gottes, des Erlösers Jesu Christi. Ludwig, durch die göttlich waltende Vorsehung Kaiser und allezeit Mehrer des Reiches. Der kaiserlichen Erhabenheit geziemt es, die ihr getreulich Dienenden mit vielfältigen Gaben und hervorragenden Auszeichnungen zu ehren und zu erhöhen. Aus diesem Grunde folgen wir dem Brauche unserer Eltern, nämlich unserer königlichen Vorfahren, und es beliebt unserer Majestät, unseren getreuen Einhard durch die Verleihung von gewissen Vermögenswerten aus unserem Eigentum zu ehren und, unserer Freigebigkeit wegen, in seinen Besitz überzuführen. Und das durchaus nicht unverdient! Denn durch den Dienst seiner Treue und die Ergebenheit seines Gehorsams verdient es derjenige, in geziemender Weise unsere Gnade zu genießen, der sich bestrebt, mit allen seinen Kräften sich unserem Dienste zu widmen und unseren Befehlen getreulich zu gehorchen. Zur nutzbringenden Kenntnis diene daher allen unseren Getreuen, den gegenwärtigen und zukünftigen, daß wir unserem Getreuen Einhard und nicht weniger seiner Gemahlin Imma in deutschen Gauen einen Ort, welcher Michlinstat (Michelstadt im Odenwald) genannt wird und in einem Walde namens Odonewak liegt, geschenkt haben. In des Ortes Mitte steht eine kleine aus Holz erbaute Basilika. Sie hat einen Umschwung von Feld und Wald, der zum Orte gehört und sich nach allen Richtungen gleichmäßig im Halbmesser von zwei Meilen oder einer Doppelmeile ausdehnt. In diesem vermessenen Umkreis wohnen zur Zeit unsere 14 hörigen Knechte mit ihren Frauen und Kindern. Außerdem sind in diesem Orte noch 40 männliche und weibliche Leibeigene. Diesen Ort mit seinen Grenzgebieten, in seiner Gesamtheit und mit seinen Leibeigenen, vergaben wir. Nichtsdestoweniger schenken wir auch noch ein weiteres Dorf, nämlich Mulinheim (Mühlheim), im Moynecgowe (Maingau) am Main gelegen, welches einst Besitztum des Grafen Drogo gewesen war. Dieses hat eine kleine gemauerte Basilika. Im Dorfe sind 19 Hof reiten. Es wohnen in demselben augenblicklich 13 Knechte mit ihren Frauen und Kindern. In einem anderen gleichnamigen Dorf am selben Fluß, welches inferior Mulinheim (Untermühlheim) genannt wird, sind 4 Hofreiten und ebensoviele Knechte, die mit ihren Frauen und Kindern hier wohnen. Sie gehören zu dem oben genannten Dorf. Dieses, nämlich superior Mulinheim (Obermühlheim) mit jeglichem Zubehör, mit Leibeigenen, allem Anhang, wie oben beschrieben, mit Kirchen, Weilern, Wohnhäusern, Hörigen, Wäldern, Ländereien, Wiesen, Weiden, stehenden und fließenden Gewässern, Bauland und Brachland, mit allem, was darum und daran liegt, gewähren wir ganz und gar unserem vorgenannten Getreuen Einhard und seiner Gemahlin Imma durch diese unsere Schenkungsurkunde zu eigen. Vom heutigen Tage an und in Zukunft können sie mit den genannten Gütern und Orten und deren Zubehör nach Erbrecht und überhaupt in allem nach ihrem Gutdünken verfahren. Und keiner von den Gläubigen der heiligen Kirche Gottes oder unseren Getreuen versuche, von den beschriebenen und unseren Getreuen Einhard und seiner Gattin übergebenen Gütern etwas wegzunehmen oder sie in ihrem Werte zu mindern, sondern es sei ihnen gestattet, diese Liegenschaften in aller Ruhe innezuhaben und zu besitzen und wem sie wollen zu vererben. Und damit das Ansehen unserer Schenkung auch im Laufe der Jahre unverletzbar und unverrückbar auf ewig seine Dauer behalte und damit von allen unseren Getreuen, den gegenwärtigen und zukünftigen und auch von unseren Nachfahren das von uns Festgelegte in Wahrheit und mit Sicherheit geglaubt werde, haben wir diese Schenkungs-Urkunde unten eigenhändig unterschrieben und mit unserem Ringe siegeln lassen. Monogramm des gnädigsten Kaisers Ludwig. Ich, Helisachar, habe gegengezeichnet. Gegeben am 11. Januar (815), Im von Christo begnadeten ersten Jahre des Kaisertums Ludwigs, des gütigen und erhabenen Kaisers. In der siebten Indiktion. Geschehen in der Königspfalz von Aachen, im Namen Gottes, der uns beglücke. Amen.“

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Richard Wille: Hanau im Dreißigjährigen Krieg. Hanau 1886, S. 91, 593f.
  3. „Mühlheim am Main, Gemeinschaftslager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Pionierpark“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen. Abgerufen am 17. April 2021.
  4. a b c d „Mühlheim am Main, Kreiserziehungsheim Mühlheim“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen. Abgerufen am 17. April 2021.
  5. „Mühlheim am Main, Polizeiwache“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen. Abgerufen am 17. April 2021.
  6. „Mühlheim am Main, Rathaus“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen. Abgerufen am 17. April 2021.
  7. „Mühlheim am Main, „Franzosenlager““, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen. Abgerufen am 17. April 2021.
  8. „Mühlheim am Main, „Ostarbeiterlager““, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen. Abgerufen am 17. April 2021.
  9. Matthias Damer: Artikel über das Kreiserziehungsheim Mühlheim am Main: „Vom Pfarrer in den Tod geschickt“. In: Offenbach Post-Online. Abgerufen am 17. April 2021.
  10. a b Polizei Hessen: III. Hessische Bereitschaftspolizeiabteilung. Abgerufen am 17. April 2021.
  11. Zusammenschluß der Gemeinden Mühlheim und Dietesheim zu der Stadt Mühlheim am Main vom 28. Februar 1939. In: Reichsstatthalter in Hessen, Jakob Sprenger (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1939 Nr. 5, S. 26, Nr. 2207/M/38 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  12. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Offenbach (GVBl. II 330-33) vom 26. Juni 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 22, S. 316–318, § 1 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  13. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  14. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  15. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  16. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  17. Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Mühlheim am Main, Landkreis Darmstadt vom 19. November 1948. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1948 Nr. 48, S. 517, Punkt 611 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  18. Verleihung des Rechts zur Führung einer Flagge an die Stadt Mühlheim am Main, Landkreis Offenbach, Regierungs-Bezirk Darmstadt vom 2. August 1951. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1951 Nr. 33, S. 471, Punkt 749 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  19. Virtuelles Auto- und Möbelmuseum. Abgerufen am 8. April 2021.
  20. Dietesheimer Techniksammlung. Abgerufen am 8. April 2021.
  21. Vereinsverzeichnis Mühlheim am Main. Abgerufen am 8. April 2021.
  22. Zensusdatenbank. In: zensus2011.de.
  23. Schulen in Mühlheim (Memento vom 12. März 2014 im Internet Archive)
  24. Website der Feuerwehren der Stadt Mühlheim am Main. Abgerufen am 8. April 2021.
  25. Deutsches Rotes Kreuz OV Mühlheim am Main. Abgerufen am 8. April 2021.
  26. Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft OV Mühlheim am Main. Abgerufen am 8. April 2021.
  27. Rettungswachen im Kreis Offenbach. Abgerufen am 8. April 2021.
  28. Polizeistation Mühlheim am Main. Abgerufen am 8. April 2021.
  29. Ordnungspolizei in Mühlheim am Main. Abgerufen am 8. April 2021.
  30. Freiwilliger Polizeidienst in Mühlheim am Main. Abgerufen am 8. April 2021.
  31. Naturschutzgebiete. In: kreis-offenbach.de. Abgerufen am 20. September 2018.
  32. vgl. Gemeinde- und Flurgrenzen im BürgerGIS des Kreises Offenbach
  33. NSG Mayengewann von Lämmerspiel. (Nicht mehr online verfügbar.) In: kreis-offenbach.de. Archiviert vom Original am 28. Juni 2016; abgerufen am 26. Mai 2016.
  34. Vgl. Gemeinde- und Flurgrenzen im BürgerGIS des Kreises Offenbach
  35. Naturschutzgebiete. In: kreis-offenbach.de. Abgerufen am 20. September 2018.
  36. Vgl. Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e. V., Arbeitskreis Offenbach. PDF-Datei, abgerufen am 23. September 2018
  37. Rede von Reimer von Essen, Leiter der Barrelhouse Jazzband, zum Tode von Hans-Georg Klauer (PDF)
  38. Offenbach Post Online: Boney M. und das Gerücht im Kinderhort. Abgerufen am 13. August 2021.
  39.  Info: Bitte auf Vorlage:HessBib umstellen!