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Helmut Lotti (2013)
Helmut Lotti (2007)

Helmut Lotti (* 22. Oktober 1969 als Helmut Barthold Johannes Alma Lotigiers in Sint-Amandsberg bei Gent) ist ein belgischer Crossover- und Popsänger.

Im Jahr 1995 veröffentlichte er mit „Helmut Lotti goes Classic“ das bis dahin schnellst- und meistverkaufte Album Flanderns. In den nächsten Jahren wurde Helmut Lotti mit der Vertonung und populären Interpretation klassischer Musikstücke auch über die Landesgrenzen Belgiens hinaus bekannt. Mit über 13 Millionen verkaufter Alben gilt er als erfolgreichster Sänger Flanderns.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Anfänge und Durchbruch als PopsängerBearbeiten

Helmut Lotti wurde als erster von drei Söhnen von Rita Lagrou und Luc Lotigiers geboren. Er entstammt einem katholischen und musikalischen Elternhaus: Sein Vater, der die Familie bereits 1974 verließ, ist ein klassischer Tenor, der Großvater Bart Lotigiers (1914–1995) war ab 1973 künstlerischer Direktor der Oper von Gent. Helmut Lotti hatte hier 1974 sein Bühnendebüt mit einer Statistenrolle in der Operette „Friederike“ von Franz Lehár. Schon als Kind begeisterte er sich für die Musik von Elvis Presley und der Crooner. Seit 1988 trat er unter dem Pseudonym „Kevin Leach“ bei Talentwettbewerben mit Elvis-Interpretationen auf.

Im Jahr 1989 nahm er beim niederländischen Sender KRO an der „Soundmixshow“ von Hendrikus „Henny“ Josephus Huisman teil, wo er als einziger Belgier im Finale stand und mit seiner Interpretation von Elvis Presleys „My Boy“ den zweiten Platz belegte. Zwei Monate nach seinem Auftritt bekam er seinen ersten Plattenvertrag bei der BMG Ariola und durch eine Angestellte der Plattenfirma den Künstlernamen „Helmut Lotti“, den er selbst in einem Interview als „furchtbar“ bezeichnete.[1] Sein erster Manager wurde Roland Beirnaert.

Helmut Lotti begann seine Karriere als Popsänger. Die erste Single „Kom Nu“ erschien 1989 und erreichte die Spitze der Charts, das Debütalbum „Vlaamse Nachten“, das fast ausschließlich flämische Popsongs enthielt, erschien im folgenden Jahr und wurde mit Gold ausgezeichnet.

Roland Beirnaert wurde durch Piet Roelen ersetzt, der seit 1991 als Manager für Helmut Lotti tätig ist. Im Jahr 1992 erschien Helmut Lottis zweites Album „Alles wat ik voel“, was erneut flämische Popsongs enthielt und ebenso wie sein Vorgänger mit Gold ausgezeichnet wurde. Für seine Platte „Memories“, die bekannte flämische Titel in englischer Sprache enthielt, wurde Helmut Lotti erstmals mit einer Platinplatte ausgezeichnet. Für sein viertes Album „Just for you“, das 1995 erschien und englischsprachige Popsongs enthielt, arbeitete Helmut Lotti zum ersten Mal an einer Vielzahl an Titeln mit. Auch dieses Album wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Vom Pop zur populären KlassikBearbeiten

 
Helmut Lotti und das Golden Symphonic Orchestra 2000

Bereits 1994 hatte Helmut Lotti auf Anfragen Konzerte mit einem 23-köpfigen Orchester gegeben, in denen er Interpretationen klassischer Stücke vortrug. Für seine Interpretation von Lucio Dallas Titel „Caruso“ erhielt er bei einem Auftritt mehrere Minuten lang stehende Ovationen, sodass sein Manager Piet Roelen schließlich vorschlug, ein Album mit klassischen Liedern aufzunehmen. Das Orchester, mit dem Helmut Lotti bereits zusammengearbeitet hatte, wurde vergrößert, und der Belgier André Walschaerts als Dirigent gewonnen. Als „Golden Symphonic Orchestra“ begleitet es seitdem Helmut Lotti auf all seinen Alben und Tourneen.

„Helmut Lotti goes Classic“ wurde am 8. und 9. September 1995 in Antwerpen aufgenommen und erschien im selben Jahr. Das Album enthält 18 Interpretationen klassischer Melodien oder Arien. Arrangiert wurde es, wie viele folgende Alben Helmut Lottis, von Wim Bohets, der auch als Pianist im „Golden Symphonic Orchestra“ spielt. Neben neu arrangierten klassischen Melodien, zu denen Helmut Lotti englische Texte verfasste, enthielt das Album auch klassische Interpretationen des russischen Titels „Kalinka“ und Franz Léhars „Lippen schweigen“ als Duett mit der Schwedin Emma Philippa Hjälmås. „Helmut Lotti goes Classic“ wurde mit rund 600.000 verkauften Exemplaren die zu dem Zeitpunkt schnellst- und meistverkaufte CD Flanderns und erhielt insgesamt zwölf Mal Platin.

Aufgrund des großen Erfolges erschien 1996 das Album „Helmut Lotti goes Classic II“ und im Folgejahr „Helmut Lotti goes Classic III“. Beide Alben enthielten erneut Interpretationen klassischer Melodien und Arien in modernem Arrangement, die jedoch leichter interpretiert wurden, als es noch auf „Helmut Lotti goes Classic“ der Fall gewesen war.

Das erste Album Helmut Lottis, das in Deutschland erschien, war 1997 „Helmut Lotti goes Classic“, das in Belgien im selben Jahr unter dem Titel „Helmut Lotti Goes Classic III“ erschienen war. Die weiteren „Goes-Classic“-Alben erschienen in Deutschland 1998 und 1999. Das ursprünglich erste „Goes-Classic“-Album wurde 1999 jedoch als überholt angesehen, da sich der Gesangsstil und die Interpretation Helmut Lottis gewandelt hatte. Für den deutschen Markt, aber auch weitere internationale Veröffentlichungen wurde das belgische Album „Helmut Lotti goes Classic“ neu aufgenommen. In Deutschland erschien es mit leichten Änderungen in der Titelauswahl unter dem Namen „Helmut Lotti goes Classic III“. Die ersten drei Alben der „Goes-Classic“-Reihe unterschieden sich je nach Veröffentlichungsland in ihrer Titelauswahl und Sprache einzelner Titel, sodass 2003 alle drei Alben unter einem neuen Titel in einer endgültigen Version herausgebracht wurden.

Land The Red Album (2003) The Blue Album (2003) The Castle Album (2003)
Belgien Goes Classic (1995) Goes Classic II (1996) Goes Classic III (1997)
Deutschland Goes Classic III (1999) Goes Classic II (1998) Goes Classic (1997)

Während in Deutschland Helmut Lottis erste drei „Goes-Classic“-Alben erschienen, veröffentlichte er in Belgien ein Doppelalbum mit modern arrangierter Klassik. „Helmut Lotti goes Classic Final Edition“ und „A Classical Christmas with Helmut Lotti“ erschienen 1998 und stellten den vorläufigen Schlusspunkt der reinen „Goes-Classic“-Reihe dar. Beide Alben erschienen auch getrennt. In Deutschland wurde „A Classical Christmas with Helmut Lotti“ 2003 unter dem Titel „The Christmas Album“ veröffentlicht.

Karriere in SüdafrikaBearbeiten

Der erste internationale Erfolg nach Belgien und den Niederlanden war für Helmut Lotti bereits 1996 Südafrika. Nach zahlreichen Konzerttourneen folgte er daher dem Vorschlag seines Managers Piet Roelen, nach insgesamt fünf Klassik-Alben in Folge ein Album mit traditionellen Liedern Afrikas aufzunehmen. Die Aufnahmen für das TV-Special zum Album „Out of Africa“ entstanden im Herbst 1999 im Basotho Cultural Village, einem Dorf im Qwa Qwa National-Park in Südafrika.

Helmut Lottis Ziel war es, afrikanische Musik europäisch klingen [zu] lassen, ohne dass das Afrikanische verloren geht.[2] Es gab jedoch auch Kritiker, die Helmut Lotti vorwarfen, die Stücke afrikanischer Folklore durch seinen eingefahrenen Stil aufgeweicht zu haben und so dem eigenen Anspruch, den Herzschlag des Kontinents zu treffen[3], nicht gerecht geworden zu sein.[4]

Das Album, das 1999 in Belgien und im Folgejahr in Deutschland erschien, enthielt neben traditionellen Titeln des Kontinents in Afrikaans und den Bantusprachen Zulu, Xhosa und Swahili auch populäre englischsprachige Titel wie Elton JohnsCircle of Life“, die sich inhaltlich mit dem afrikanischen Kontinent beschäftigen. Der Titel „Out of Africa“, der dem Album seinen Namen gab, wurde von Helmut Lotti selbst geschrieben. Das Album „Out of Africa“ hielt sich 50 Wochen in den deutschen Charts und stellt damit das bisher erfolgreichste Album Helmut Lottis in Deutschland dar.

Lateinamerikanisches RepertoireBearbeiten

„Latino Classics“ wurde das erste Album Helmut Lottis, das im Jahr 2000 zeitgleich in Belgien und in Deutschland erschien. Wie das folgende Album „Latino Love Songs“, das 2001 erschien, enthielt auch „Latino Classics“ Interpretationen bekannter lateinamerikanischer Titel, u. a. aus Kuba, Mexiko, Brasilien und Argentinien unter der Begleitung des Golden Symphonic Orchestra. Die Filmaufnahmen für die TV-Specials beider Alben entstanden in Mexiko.

Lottis „Tribute to the King“Bearbeiten

Im Jahr 2002 erfüllte sich Helmut Lotti mit dem Album „My Tribute to the King“ einen lang gehegten Wunsch. Als Imitator von Elvis Presley, den er als sein Idol bezeichnet, hatte er seine Karriere begonnen und veröffentlichte nun ein Album mit Interpretationen bekannter Titel von Elvis Presley. Diese unterscheiden sich deutlich von den am Original angelehnten rockigen Versionen, die Helmut Lotti regelmäßig am Ende seiner Konzerte als Zugabe singt und die auch in seinen Rockkonzerten im Casino des belgischen Badeorts Knokke, die er seit 1997 jeden Sommer gibt, einen großen Teil des Programms füllen.

Auf dem Album versuchten Helmut Lotti und Arrangeur Wim Bohets, die Atmosphäre von jedem Titel zu erhalten und trotzdem Lotti-typisch zu bleiben. […] Wir wollen die Fans doch nicht schockieren.[5]

Für Aufnahmen der TV-Dokumentation, die zur Zeit des Erscheinens des neuen Albums auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, reiste Helmut Lotti unter anderem nach Las Vegas, Memphis, Nashville und Tupelo und traf dort mit Weggefährten Elvis Presleys zusammen. Er spielte u. a. mit Elvis Presleys Gitarrist Scotty Moore und seinem Schlagzeuger D. J. Fontana. „My Tribute to the King“ erreichte Platz 2 der deutschen Albumcharts und ist so das bisher bestplatzierte Album Helmut Lottis in Deutschland.

Klassiker des Pops „in Symphony“ – FortsetzungBearbeiten

Auch mit seinem nächsten Album „Pop Classics in Symphony“ blieb Helmut Lotti seinem Stil treu und interpretierte bekannte Pop- und Rock-Songs, u. a. von Queen, CCR, Barry Manilow und Barry Ryan, mit sinfonischer Begleitung. Im Gegensatz zu zahlreichen früheren Alben enthielt die 2003 veröffentlichte Platte keine Eigenkomposition Helmut Lottis. Ein Höhepunkt war das Duett „Danny Boy“ mit Cliff Richard, das 2006 auch auf Cliff Richards Album „Two's Company“ veröffentlicht wurde. Das TV-Special zum Album wurde live bei einem Konzert auf dem Grand-Place/Grote Markt in Brüssel aufgenommen.

Russische Volkslieder mit dem Golden Symphonic Orchestra und dem Schwarzmeer Kosaken-ChorBearbeiten

Nach der Interpretation afrikanischer und lateinamerikanischer Titel wandte sich Helmut Lotti auf seinem 2004 erschienenen Album russischen Volksliedern zu. Der Titelsong wurde von Helmut Lotti selbst komponiert und getextet. Musikalisch unterstützt wurde Helmut Lotti auf seinem Album nicht nur vom Golden Symphonic Orchestra, sondern auch vom Schwarzmeer Kosaken-Chor. Die Arrangements des Albums stammten von Helmut Lotti und Wim Bohets. Die Aufnahmen des TV-Specials zum Album entstanden in Sankt Petersburg, Sibirien und in Moskau, wo unter anderem Aufnahmen auf dem Roten Platz und im Kreml gestattet wurden. Bereits vor dem Erscheinen erreichte „From Russia with Love“ mit 100.000 Vorbestellungen in Deutschland Gold-Status.

Im Anschluss an die Veröffentlichung von „From Russia with Love“ kündigte Helmut Lotti im März 2005 eine längere kreative Pause an, die nicht zuletzt familiäre Gründe hatte. Seine zweite, 2001 geschlossene Ehe mit der damaligen Studentin Carol Jane Poe wurde im Frühjahr 2005 geschieden. Zuvor war Helmut Lotti von 1990 bis 1997 mit Kimberly Grosmans verheiratet. Die Ehe, aus der Tochter Messalina (* 1991) stammt, wurde 1999 annulliert. Im Mai 2009 heiratete Lotti in dritter Ehe die Journalistin Jelle Van Riet.[6]

Comeback im Swing- und Big-Band-ModusBearbeiten

Nach einer fast zweijährigen Pause veröffentlichte Helmut Lotti Ende 2006 das Doppel-Album „The Crooners“. Die Musik der Crooners hatte Helmut Lotti bereits seit seiner Kindheit begleitet und seinen eigenen Gesangsstil erheblich beeinflusst. Beim sogenannten crooning handelt es sich um eine besonders gefühlvolle Interpretation von Balladen mit Orchester- oder Bigband-Begleitung. Auf seinem Album „The Crooners“ konzentrierte sich Helmut Lotti weniger auf Versionen des älteren croonings der 1920er Jahre, sondern auf Stücke des modernen, jazzlastigeren croonings, dessen Vertreter u. a. Frank Sinatra, Perry Como und Bing Crosby waren. Die erste CD unter dem Titel „The American Way“ enthielt Klassiker des Genres wie „Everybody Loves Somebody“, „Just a Gigolo“ oder „Blue Moon“, aber mit „Moon River“ und „True Love“ auch Titel, die nicht mehr aus der Crooner-Zeit stammten, aber entsprechend interpretiert werden konnten. Die zweite CD mit dem Titel „My Way“ enthielt ausschließlich Eigenkompositionen Helmut Lottis im Crooner-Stil. Wie auch bei den vorherigen Alben wurde Helmut Lotti dabei vom Golden Symphonic Orchestra begleitet. „The Crooners“ hielt sich zehn Wochen an der Spitze der flämischen Charts und wurde Helmut Lottis achtes Nummer-1-Album in Flandern.

Das folgende Album Helmut Lottis widmet sich Klassikern u. a. von Frank Sinatra, Charles Trenet und Jim Croce, enthält jedoch auch Eigenkompositionen Helmut Lottis. Begleitet wird er erneut vom Golden Symphonic Orchestra, die Arrangements stammen von Wim Bohets. Das Duett L.O.V.E., eine Komposition Bert Kaempferts, nahm Helmut Lotti mit Clare Teal auf, die unter anderem 2006 mit einem BBC Jazz Award als Vocalist of the Year ausgezeichnet wurde. Das Album Time to Swing erreichte bereits vor dem Erscheinen in Belgien Platin-Status.

Im Jahr 2009 gab Lotti öffentlich an, jahrelang ein Toupet getragen zu haben, was „die Entscheidung des Managements gewesen [sei]. Volles Haar habe halt besser zum Image gepasst.“ Seit Dezember 2009 verzichtet er bei Konzerten auf sein Toupet.[7]

Rückkehr zum flämischen SchlagerBearbeiten

Nach längerer musikalischer Pause erschien im Januar 2013 Lottis neues Album Mijn hart & mijn lief, auf dem er wie in seinen frühen Jahren niederländisch singt. Er komponierte dabei die meisten Lieder selbst und textete sie in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Bart Vanegeren.[8] Produzent des Albums, das in den flämischen Charts Platz 6 erreichte, war Stef Kamil Carlens.

Weitere VeröffentlichungenBearbeiten

Zusammenarbeit mit anderen KünstlernBearbeiten

Helmut Lotti nahm zahlreiche Duette mit nationalen und internationalen Künstlern auf. Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über diese Duette, die sich teilweise auf Alben Helmut Lottis befinden, die nur in einzelnen Ländern erschienen.

Jahr Duettpartner Titel Album
1992 Bart Kaëll „Gek op haar“ Helmut Lotti: Alles wat ik voel
1995 Emma Philippa Hjälmås „Lippen schweigen“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic
1996 Salvatore Adamo „Parlami D'Amore, Mariù“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic II
1996 Lisa del Bo „This World Today Is A Mess“ Lisa del Bo: Lisa del Bo
1996 Bart Kaëll, Lisa del Bo, Niels William „The Great Pretender“ Levenslijn 2006 – De mooiste songs uit 10 edities Levenslijn (2006)
1997 Alice Libell „Mother Nature“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic III
1997 Montserrat Caballé „Had to Be“ Montserrat Caballé: Friends For Life
1998 Michael Junior „Panis Angelicus“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic II (dt. Vers.)
1998 Lisa del Bo „Love is Life“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic Final Edition
1999 Lisa del Bo „Sprakeloos“ (fläm. Vers. v. „Love is Life“) Lisa del Bo: Best of the Sixties
1999 Michael Junior „Friends“ Michael Junior: Traumland
2001 Lisa del Bo Swinging on a Star Lisa del Bo: Best of the Forties
2001 Arja Koriseva „All My Life: Näkemiin“ Helmut Lotti: Helmut Lotti Goes Classic III (finn. Version)
2003 Freddy Birset „Et Maintenant/What Now My Love“ CD-Single
2003 Izzy „Una Furtiva Lagrima“ Izzy: New Dawn; Helmut Lotti: The Red Album
2003 Cliff Richard „Danny Boy“ Helmut Lotti: Pop Classics in Symphony
2003 Cliff Richard Mary’s Boy Child Cliff Richard: Cliff At Christmas
2006 Isabelle Adam „True Love“ Helmut Lotti: The Crooners
2006 Hayley Westenra „There’s a Sparkle in Your Eyes“ Helmut Lotti: The Crooners
2008 Clare Teal „L.O.V.E.“ Helmut Lotti: Time to Swing

Im Jahr 1997 trat Helmut Lotti gemeinsam mit Sarah Brightman, Plácido Domingo und Riccardo Cocciante unter der Begleitung der Wiener Symphoniker beim Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ auf. Die Live-Aufnahme des Konzerts Wiener Rathaus erschien 1998 unter dem Titel „Christmas in Vienna Vol. 5“. Im Juli 1998 trat Helmut Lotti in München bei einem Konzert Eros Ramazzottis auf, wo beide den Titel „Musica E“ sangen. Auf dem Album „Bravo Clouseau“, das zum 20-jährigen Bestehen der belgischen Gruppe Clouseau 2007 erschien, ist Helmut Lotti mit einer Interpretation des größten Hits der Band „Daar Gaat Ze“ (internationaler Titel „Close Encounter“) zu hören.

Helmut Lotti wurde auch zum Mentor von Nachwuchskünstlern. Im Jahr 1998 entdeckte er Michael Junior als Talent und baute ihn zum Kinderstar auf. Michael Junior wurde in den folgenden Jahren der Gast auf Helmut Lottis Tourneen und nahm mehrere Alben auf.

Karitatives EngagementBearbeiten

 
Toots Thielemans 2006

Im Jahr 1999 nahm Helmut Lotti mit Sandra Kim und Soulsister-Sänger Paul Michiels die Single Song for Kosovo auf, deren Erlös den Opfer des Kosovokrieges zugutekamen. Im Zuge des Projektes Levenslijn entstand im Jahr 2000 die Single Wondere Reis, die von Helmut Lotti, Toots Thielemans, Clouseau-Sänger Koen Wauters und Ingeborg eingesungen wurde. Der Erlös der Single, die 30.000 Mal verkauft wurde, ging an die Asthma-Forschung.

 
Sioen 2007

Zusammen mit 30 weiteren Künstlern nahm Helmut Lotti 2005 die Single Geef en teken auf, deren Erlös an die Flutopfer in Südasien ging. Im Jahr 2006 brachte Helmut Lotti zusammen mit den belgischen Sängern Roland und Sioen die Single Oaster Iets Scheelt im Genter Dialekt heraus, deren Erlös dem Kampf gegen Armut zugutekam.

Helmut Lotti ist seit 1996 als Botschafter des guten Willens des Kinderhilfswerks UNICEF tätig. In dieser Funktion engagierte er sich in den letzten Jahren u.a. in Afrika und Russland.

EigenkompositionenBearbeiten

Helmut Lotti wurde hauptsächlich durch seine Coverversionen mit Orchesterbegleitung bekannt. Es wäre jedoch falsch, ihn als bloßen Coversänger zu bezeichnen. Auf beinahe jedem Album befinden sich auch Eigenkompositionen Helmut Lottis, für die er sowohl den Text als auch die Melodie verfasste.

Jahr Album Eigenkomposition
1990 Vlaamse Nachten „Wachten op jou“
1994 Just For You „I Won’t Be Alone“, „Fly Away“
1996 Helmut Lotti Goes Classic II „I Don’t Know Why“
1997 Helmut Lotti Goes Classic III „Ouverture ‚Romance‘“, „My Love Will Never Die“
1998 A Classical Christmas with Helmut Lotti „It’s Christmas“
1998 Helmut Lotti goes Classic Final Edition „You’ll Be My Love“
1999 Out Of Africa „Out Of Africa“
2001 Latino Love Songs „Hay Fiesta En La Hacienda“
2002 My Tribute To The King „Thank You“, „If You Were Mine“
2004 From Russia With Love „From Russia With Love“
2006 The Crooners sämtliche Titel der CD My Way
2008 Time To Swing „Time To Swing“, „Heavenly Match On Earth“, „In The Arms Of A Stranger“, „Around You“

Für zahlreiche weitere Titel seiner Alben steuerte er entweder die Melodie oder den Text bei. Dies gilt in besonderem Maße für die zeitigen Pop-Alben bis 1994.

Helmut Lotti schrieb das Duett „Friends“, dass er zusammen mit Michael Junior aufnahm und das sich auf dessen Debütalbum Traumland befindet.

Helmut Lotti komponierte und textete den Titelsong „Love Belongs to Everyone“ für das belgische Film-Drama „Dennis van Rita“ (internationaler Titel „Love Belongs to Everyone“), das im Februar 2006 in Belgien in die Kinos kam.

Auftritte in deutschen Talkshows und Magazinen (Auswahl)Bearbeiten

KritikBearbeiten

 
Arrangeur und Pianist Wim Bohets (li.) 2007.

Helmut Lotti ist ein Künstler, der polarisiert. Zu Zeiten der Veröffentlichung der „Goes-Classic“-Alben wurde er in der Presse häufig als Startenor bezeichnet, ihm die damit verbundenen stimmlichen Qualitäten aber gleichzeitig abgesprochen.

„[S]ängerische Bravour auf ‚höher, länger, lauter’ zu reduzieren, entspricht kaum einem Ideal von klassischer Sangeskunst.[10]

Tatsächlich wurde der lang gehaltene Spitzenton vor allem am Ende eines Titels zu einem oft genutzten Stilmittel der „Goes-Classic“-Aufnahmen, aber auch späterer Alben. Rückblickend spricht Helmut Lotti, der einen Stimmumfang von 3½ Oktaven besitzt, von einer Jagd nach hohen Tönen, die er als einen versuchten langfristigen Selbstmord ansieht.[11]

Seine Stimme wurde von Kritikern häufig als wenig tragfähig kritisiert und er selbst eher als eine Art „Pop-Tenor“ angesehen, was Helmut Lotti, der nie eine Gesangsausbildung absolvierte[12], bestätigte.

„Die großen Tenöre haben eine klassische Ausbildung und auch einen klassischen Sound. Ich dagegen habe eine Pop- oder vielleicht eine Musical-Stimme. Ich könnte nie ohne Mikrofon singen.[13]

„Ich bin von meiner Stimme eigentlich gar nicht so begeistert. Für mich ist sie an der Grenze zwischen aggressiv und nasal. Manchmal habe ich das Gefühl, daß sie nicht ganz rund und voll klingt. […] Doch offensichtlich stört das die Leute nicht im Geringsten. Letztlich geht es um Überzeugung, um Gefühl.[14]

Typisch für die Interpretationen Helmut Lottis ist die Begleitung durch das Golden Symphonic Orchestra, das die Arrangements Wim Bohets' musikalisch umsetzt. Das Resultat sind Titel, die sich zwischen Klassik, Pop und Schlager bewegen und von der Presse teilweise als zu sentimental oder kitschig kritisiert wurden.[15] Gleichzeitig führt das gleiche Konzept für klassische Titel, Traditionals aus Afrika, Lateinamerika oder Russland zwar zu einem markanten Stil, aber auch zu einer Gleichförmigkeit der Titel, die dem Anspruch, immer wieder etwas Neues wagen zu wollen, nicht immer gerecht wird. Helmut Lotti begründet dies unter anderem mit den Erwartungen seines Publikums.

„[Ich] achte darauf, dass das Repertoire nicht zu schwierig ist. Meine Songs haben die Struktur der Popmusik. Das ist für das Publikum leichter zu verstehen. Arien sind oft zu schwierig. Außerdem möchte ich nicht die klassische Musik den Menschen nahe bringen, sondern einfach nur die schönsten Melodien.[1]

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[16] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Belgien  BEF
1993 Memories 92
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1993
(Charteinstieg im Juli 2002)
1995 Just for you 2
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1995
Helmut Lotti goes Classic 24
(43 Wo.)
4
(30 Wo.)
40
(4 Wo.)
1
(95 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 1995
1996 Helmut Lotti goes Classic II 13
(38 Wo.)
4
(23 Wo.)
33
(9 Wo.)
1
(58 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. November 1996
1997 Helmut Lotti goes Classic III 5
(23 Wo.)
3
(18 Wo.)
20
(8 Wo.)
1
(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1997
1998 Helmut Lotti goes Classic Final Edition 1
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1998
1999 Out Of Africa 5
(50 Wo.)
6
(33 Wo.)
11
(36 Wo.)
1
(31 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1999
2000 Latino Classics 8
(27 Wo.)
5
(19 Wo.)
17
(16 Wo.)
1
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2000
2001 Latino Love Songs 8
(20 Wo.)
5
(24 Wo.)
20
(17 Wo.)
2
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. September 2001
2002 My Tribute To The King 2
(36 Wo.)
1
(31 Wo.)
11
(16 Wo.)
1
(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. August 2002
2003 Pop Classics in Symphony 7
(21 Wo.)
6
(22 Wo.)
13
(19 Wo.)
2
(33 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. September 2003
2004 From Russia With Love 9
(22 Wo.)
7
(18 Wo.)
42
(15 Wo.)
3
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 2004
2006 The Crooners 19
(22 Wo.)
8
(17 Wo.)
36
(15 Wo.)
1
(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. September 2006
2008 Time To Swing 24
(13 Wo.)
15
(7 Wo.)
28
(7 Wo.)
2
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2008
2013 Mijn hart & mijn lijf 6
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Januar 2013
2015 Faith, hope & love 8
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. November 2015
2016 The Comeback Album 24
(16 Wo.)
19
(9 Wo.)
31
(5 Wo.)
20
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2016

Weitere AlbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[16] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Belgien  BEF
1995 Christmas In Vienna V 33
(4 Wo.)
26
(4 Wo.)
42
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1995
Kollaboration mit Plácido Domingo, Sarah Brightman & Riccardo Cocciante
1996 Christmas In Vienna - Best Of 60
(3 Wo.)
37
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1996
Kollaboration mit Plácido Domingo, Josep Carreras, Luciano Pavarotti, Patricia Kaas, Charlotte Church, Vanessa Lynn Williams & Sarah Brightman
1998 Romantic 38
(16 Wo.)
2
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1998
Kompilation
1999 Romantic 2 14
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1999
Kompilation
2000 Vlaamse hits 8
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2000
Kompilation
2001 A Classical Christmas With Helmut Lotti 17
(10 Wo.)
5
(11 Wo.)
45
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 2001
Weihnachtsalbum
2006 Meine geliebte Klassik / My Favorite Classics 20
(5 Wo.)
11
(8 Wo.)
41
(4 Wo.)
12
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. März 2006
Kompilation

weitere Veröffentlichungen

  • 1990: Vlaamse Nachten
  • 1992: Alles Wat Ik Voel
  • 1999: Chante les classiques
  • 2000: …In Love With You
  • 2000: Love Songs
  • 2010: Das Beste

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[16] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Belgien  BEF
1989 Kom nu
Vlaamse nachten
7
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1989
Bij jou alleen
Vlaamse nachten
8
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1989
1990 Waarom ik?
Vlaamse nachten
4
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1990
Vlaamse nachten
Vlaamse nachten
18
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1990
Het meisje van de buren
Vlaamse nachten
40
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1990
1991 Nog één nacht 32
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1991
What Kind Of Friend
Alles Wat Ik Voel
3
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1991
1992 Nooit meer alleen
Alles Wat Ik Voel
28
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1992
Gek op haar
Alles Wat Ik Voel
31
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1992
(mit Bart Kaëll)
Vergeef me
Alles Wat Ik Voel
34
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1992
1993 Ze is mijn lief
Alles Wat Ik Voel
35
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1993
I Should Have Known
Memories
8
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1993
1994 You Don't Believe In Love No More
Memories
27
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1994
1995 Why Don't You
Just For You
19
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1995
I Love You Too
Just For You
32
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1995
You And Me
Just For You
25
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1995
Don't Cry Little Child
Helmut Lotti Goes Classic
13
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1995
1996 Caruso
Helmut Lotti Goes Classic
31
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1996
Tiritomba
Helmut Lotti Goes Classic II
3
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1996
1997 You'll Win
Helmut Lotti Goes Classic II
33
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1997
Mamma
Helmut Lotti Goes Classic II
14
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1997
Shalom alechem 21
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1997
1998 You'll Be My Love
Helmut Lotti Goes Classic Final Edition
36
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1998
Panis angelicus 15
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1998
(mit Michael Junior)
1999 Song For Kosovo 2
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1999
(mit Sandra Kim & Paul Michiels)
Shosholoza
Out Of Africa
24
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1999
2000 Eso beso
Latino Classics
47
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2000
2001 Quizás, quizás, quizás
Latino Love Songs
50
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2001
2002 Suspicious Minds
My Tribute To The King
55
(6 Wo.)
58
(5 Wo.)
13
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2002
Such A Night
My Tribute To The King
12
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 2002
2003 Et maintenant / What Now My Love
My Tribute To The King
8
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2003
(mit Freddy Birset)
Mandy
Pop Classics In Symphony
81
(2 Wo.)
17
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2003
I'm Sailing
Pop Classics In Symphony
73
(4 Wo.)
32
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 2003
(mit Children's Choir feat. Laura Seys)
2004 Two Guitars
From Russia With Love
86
(1 Wo.)
47
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2004
Far East Of The Sun
From Russia With Love
85
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 2004
2006 Caterina / I Don't Know How To Love You
The Crooners
40
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2006
2008 Time To Swing
Time To Swing
9
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2008
2012 Voed mij op
Mijn hart & mijn lijf
34
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2012
2013 Je lijf is als een vuur
Mijn hart & mijn lijf
41
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2013
Veel te doen
Mijn hart & mijn lijf
56
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2013
2014 Armoe 44
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2014
2015 Faith, Hope And Love
Faith, Hope & Love
4
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2015
2016 Won't You Help Me
Faith, Hope & Love
7
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2016

weitere Singles

  • 2001: All My Life – Näkemiin (mit Arja Koriseva)
  • 2001: Cuando Calienta El Sol / You've Got A Friend
  • 2002: My Happiness / Thank You
  • 2004: From Russia With Love / Stenka Rasin
  • 2006: Strangers In The Night / Oaster Iets Scheelt
  • 2007: Alleen / Allein / On My Own
  • 2007: Brabançonne
  • 2013: Mijn hart & mijn lijf

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Goldene Schallplatte

  • Deutschland  Deutschland
    • 1998: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic“
    • 1999: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic II“
    • 2001: für das Videoalbum „Out of Africa“
    • 2001: für das Album „Romantic“
    • 2001: für das Album „Romantic 2“
    • 2001: für das Album „Latino Love Songs“
    • 2004: für das Videoalbum „Pop Classics In Symphony“
    • 2004: für das Album „From Russia With Love“
    • 2006: für das Album „The Crooners“
  • Belgien  Belgien
    • 1990: für das Album „Vlaamse Nachten“
    • 1992: für das Album „Alles wat ik voel“
    • 1995: für das Album „Just for you“
  • Osterreich  Österreich
    • 1999: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic III“
    • 2000: für das Album „Out of Africa“
    • 2000: für das Album „Latino Classics“
    • 2002: für das Album „Latino Love Songs“
    • 2003: für das Album „Pop Classics In Symphony“
    • 2004: für das Album „From Russia With Love“
    • 2006: für das Album „The Crooners“
  • Schweiz  Schweiz
    • 1998: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic“
    • 2000: für das Album „Out of Africa“
    • 2001: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic II“
    • 2001: für das Album „Latino Classics“
    • 2001: für das Album „Latino Love Songs“
    • 2002: für das Album „My Tribute To The King“
    • 2003: für das Album „Pop Classics In Symphony“

Platin-Schallplatte

  • Deutschland  Deutschland
    • 2001: für das Album „Latino Classics“
    • 2003: für das Album „Pop Classics In Symphony“
    • 2005: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic III“
  • Belgien  Belgien
    • 1993: für das Album „Memories“
    • 1998: für das Album „Romantic“
    • 2001: für das Album „Latino Love Songs“
    • 2003: für das Album „Pop Classics In Symphony“
    • 2004: für das Album „From Russia With Love“
    • 2006: für das Album „The Crooners“
    • 2008: für das Album „Time to Swing“
  • Osterreich  Österreich
    • 1998: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic II“
    • 1999: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic“
    • 2003: für das Album „My Tribute To The King“

3x Goldene Schallplatte

  • Deutschland  Deutschland
    • 2003: für das Album „Out of Africa“
    • 2003: für das Album „My Tribute To The King“
    • 2003: für das Videoalbum „My Tribute To The King“

2x Platin-Schallplatte

  • Belgien  Belgien
    • 2002: für das Album „My Tribute To The King“

3x Platin-Schallplatte

  • Belgien  Belgien
    • 1999: für das Album „Out of Africa“
    • 2000: für das Album „Latino Classics“

4x Platin-Schallplatte

  • Belgien  Belgien
    • 1998: für das Album „Goes Classic (Final) & Classical Christmas“

7x Platin-Schallplatte

  • Belgien  Belgien
    • 1998: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic III“

10x Platin-Schallplatte

  • Belgien  Belgien
    • 1997: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic II“

11x Platin-Schallplatte

  • Belgien  Belgien
    • 1997: für das Album „Helmut Lotti Goes Classic“
Land   Gold   Platin Quellen
Belgien  Belgien 3 47 ultratop.be BE 1 BE 2 BE 3 BE 4 BE 5
Deutschland  Deutschland 12 6 musikindustrie.de
Osterreich  Österreich 7 3 ifpi.at
Schweiz  Schweiz 7 0 hitparade.ch
Insgesamt 29 56

AuszeichnungenBearbeiten

 
Helmut Lotti auf dem Walk of Fame Starboulevard in Rotterdam
  • 1989 – Gouden Oog als “Populärster Sänger Flanderns”
  • 1995 – Sabam Hit Trophy für „Helmut Lotti goes Classic I“ als meist- und schnellstverkaufte Platte in Belgien (Flandern)
  • 1996 – Gouden Oog als „Populärster Sänger Flanderns“
  • 1997 – World Music Award in der Kategorie „Best Selling Benelux Artist“
  • 1997 – ZAMU Award für das Album des Jahres „Helmut Lotti goes Classic III“
  • 1998 – “Goldener Roy” als “erfolgreichster Cross-Over-Künstler 1997”
  • 1998 – Gouden Oog in den Kategorien “Populärster Sänger Flanderns” und „Beste Veranstaltung“
  • 1999 – ZAMU Award für das Album des Jahres „Out of Africa“
  • 1999 – Goldene Europa in der Kategorie „Klassikpreis des Jahres“
  • 1999 – ECHO Klassik in der Kategorie „Bestseller des Jahres“
  • 2000 – erhält in Hamburg das „Goldene Ticket“ für 300.000 verkaufte Eintrittskarten in 100 Konzerten
  • 2001 – ECHO in der Kategorie „Crossover Classic“
  • 2001 – Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Crossover Künstler des Jahres“
  • 2001 – Goldene Stimmgabel in der Kategorie „Bester Interpret klassischer Musik“
  • 2001 – Krone der Volksmusik in der Kategorie „Crossover Künstler“
  • 2001 – Aufnahme in die "Signs of Fame" des Friedensprojekts "Fernweh-Park"
  • 2002 – Goldene Feder in der Kategorie „Unterhaltung“
  • 2003 – Goldene Kamera in der Kategorie „Klassik Pop“
  • 2003 – Ernennung zum „Grootofficier in de Kroonorde“ („Großoffizier im Leopoldsorden“) durch König Albert II. (überreicht 2004)
  • 2003 – in Hamburg erhält er das Platinum-Ticket für 750.000 verkaufte Tourtickets in Deutschland
  • 2004 – verewigt sich auf dem Walk of Fame Starboulevard in Rotterdam
  • 2007 – Multi Platinum Award für mehr als 12,5 Mio verkaufte Alben weltweit

LiteraturBearbeiten

  • Helmut Lotti, in: Internationales Biographisches Archiv 38/2003 vom 8. September 2003, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  • Thierry Coljon: Helmut Lotti – Het Succesverhaal. Uitgeverij Houtekiet, Antwerpen 2000, ISBN 90-5240-572-7.
  • Julie Brown: Van passie tot missie: Acht goodwill ambassadors van UNICEF. Van Halewyck, Leuven 2004, ISBN 90-5617-605-6.
  • Nina Polaschegg: Populäre Klassik – Klassik populär – Hörerstrukturen und Verbreitungsmedien im Wandel, Köln 2005, gleichzeitig Dissertation Universität Hamburg 2005, ISBN 3-412-26005-3. (enthält biografische Informationen zu Helmut Lotti)

QuellenBearbeiten

  1. a b Mit Verve über stimmliche Hürden. Frankenpost, 30. August 2000.
  2. Helmut Lotti: Mit Mama und Elvis zum Erfolg. Saarbrücker Zeitung, Juni 2000.
  3. Auszug aus dem Programmheft zur Tour „Helmut Lotti Classics Out of Africa“
  4. Sh. u. a. Jenseits von Afrika. Stuttgarter Zeitung, 19. Juni 2000.
  5. Ein Hit wäre für mich ein ganz falsches Geschenk. Gespräch mit Helmut Lotti. Sächsische Zeitung, 5./6. Juli 2003.
  6. Vgl. standaard.be
  7. Helmut Lotti „oben ohne“. Sänger verzichtet ab sofort aufs Toupet. In: Express, 21. Oktober 2009.
  8. Helmut Lotti – Mijn Hart & Mijn Lijf auf nu.nl
  9. Archivierte Videos unter myvideo.de, abgerufen am 15. Dezember 2013.
  10. Effektvoll gebotene Ohrwürmer. In: Sächsische Zeitung, 5. November 1999.
  11. Met Helmut Lotti in Mexiko. Dag Allemaal, 23. Oktober 2000.
  12. Helmut Lotti begann eine Gesangsausbildung, die er jedoch nach sechs Stunden abbrach.
  13. Mit Verve über stimmliche Hürden. In: Frankenpost, 30. August 2000
  14. Helmut Lotti: Elvis war mein bester Freund. In: Reader Digest, Dezember 2002.
  15. So wurde er beispielsweise in der Presse auch als Weichspüler der Klassik bezeichnet: dazu Helmut Lotti: Star-Tenor auf Freiersfüßen. In: Frau im Spiegel, 49/1999.
  16. a b c Chartquellen: DE AT CH BE-F

WeblinksBearbeiten

  Commons: Helmut Lotti – Sammlung von Bildern