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Hadamar

hessische Stadt im Landkreis Limburg-Weilburg
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hadamar
Hadamar
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hadamar hervorgehoben
Koordinaten: 50° 27′ N, 8° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Limburg-Weilburg
Höhe: 129 m ü. NHN
Fläche: 40,99 km2
Einwohner: 12.466 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 304 Einwohner je km2
Postleitzahl: 65589
Vorwahl: 06433
Kfz-Kennzeichen: LM, WEL
Gemeindeschlüssel: 06 5 33 007
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Untermarkt 1
65589 Hadamar
Webpräsenz: www.hadamar.de
Bürgermeister: Michael Ruoff (CDU)
Lage der Stadt Hadamar im Landkreis Limburg-Weilburg
Rheinland-PfalzHochtaunuskreisRheingau-Taunus-KreisLahn-Dill-KreisBad CambergBeselichBrechen (Hessen)Dornburg (Hessen)Elbtal (Hessen)Elz (Westerwald)HadamarHünfeldenLimburg an der LahnLimburg an der LahnLöhnbergMengerskirchenMerenbergRunkelSelters (Taunus)VillmarWaldbrunn (Westerwald)WeilburgWeilmünsterWeinbachKarte
Über dieses Bild

Hadamar ist eine Stadt im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg.

Sie grenzt an die Kreisstadt Limburg an der Lahn und liegt zwischen Köln und Frankfurt am Main am Südrand des Westerwaldes am Elbbach in einer Höhe von 120 bis 390 m ü. NN.

Bekannt ist Hadamar auch für die am Stadtrand gelegene Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hadamar, in deren Nebengebäuden sich die Gedenkstätte Hadamar[2] befindet. Dort wird an die Ermordung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen während der Zeit des Nationalsozialismus in der als Tötungsanstalt Hadamar benutzten Heil- und Pflegeanstalt Hadamar[3] erinnert.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

 
Blick auf den Stadtkern vom Mönchberg aus nach Osten

NachbargemeindenBearbeiten

Hadamar grenzt im Norden an die Gemeinden Dornburg, Elbtal und Waldbrunn, im Osten an die Gemeinde Beselich, im Süden an die Stadt Limburg und die Gemeinde Elz (alle im Landkreis Limburg-Weilburg), sowie im Westen an die Gemeinde Hundsangen (im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz).

GeologieBearbeiten

Die unteren Bodenschichten im Hadamarer Gebiet bestehen aus verwittertem Basalt, Schalstein, Diabas und Tonschiefer. Sie werden von starken Schichten aus Löss bedeckt.

KlimaBearbeiten

Der Jahresniederschlag liegt bei 739 mm und ist damit vergleichsweise normal, da er in das mittlere Drittel der in Deutschland erfassten Werte fällt. An 49 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Dezember. Im Dezember fallen 1,5-mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren kaum und sind sehr gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur sechs Prozent der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

WaldBearbeiten

 
Luftbild des Waldes zwischen Hadamar-Niederhadamar, Elz-Malmeneich und Hundsangen

Die Stadt Hadamar verfügt über 612 Hektar Waldbesitz. Der größte Teil dieser Fläche befindet sich mit knapp 206 Hektar auf dem Gebiet des Stadtteils Niederhadamar, gefolgt von Niederzeuzheim mit 179 Hektar, Steinbach mit knapp 91, Oberzeuzheim mit 72, Oberweyer mit 35 und der Kernstadt mit knapp 30 Hektar. Der Wald in der Hadamarer Gemarkung gehört dem Wuchsbezirk „Nördliches Limburger Becken“ an. Die Baumarten im städtischen Wald gliedern sich in 38 Prozent Buche, 26 Prozent Fichte, 17 Prozent Eiche, 13 Prozent andere Laubholzarten, drei Prozent Kiefer, zwei Prozent Douglasie und ein Prozent Lärche.

StadtgliederungBearbeiten

Die Stadt besteht aus sechs offiziellen Stadtteilen.

Stadtteil Einwohner
1910
Einwohner
heute
Fläche
in km²
Bevölkerungsdichte
Einwohner /km²
Hadamar (Kernstadt) 2.735 3.649 7,54 483,9
Niederhadamar (zur Kernstadt) 1.193 3.959 8,5 465,7
Faulbach (zur Kernstadt) 138 148 * *
Niederweyer 132 203 1,36 149,3
Niederzeuzheim 877 1.456 7,65 190,3
Oberzeuzheim 673 1.267 6,61 191,7
Steinbach 641 1.257 6,15 204,4
Oberweyer 560 859 4,16 206,5
Gesamtstadt Hadamar 6.811 12.798 40,99 312,2

* Die Angaben zu Fläche und Bevölkerungsdichte von Faulbach sind in denen der Kernstadt enthalten.

GeschichteBearbeiten

 
Das Hadamarer Rathaus, erbaut 1639

Der Name der Stadt selbst wurde als Hatimer 832 in einer karolingischen Tauschurkunde erstmals erwähnt. Größere Bedeutung kam der Stadt erstmals 1320 zu, als Graf Emich die ältere Linie des Hauses Nassau-Hadamar begründete und auf der Basis eines ehemaligen Klostergutes der Zisterzienser eine Wasserburg errichten ließ. 1324 erhielt Hadamar die Stadtrechte und kurz darauf eine Stadtmauer. Nach dem Aussterben der älteren Nassau-Hadamarer Linie 1394 folgten Erbauseinandersetzungen und Aufteilungen der Stadt zwischen dem Haus Nassau und anderen Adelshäusern. Am 14. März 1540 kam es zu einer verheerenden Brandkatastrophe. Bis auf drei Häuser brannte die gesamte Stadt ab.

 
Mahnmal der Gedenkstätte Hadamar
 
Südflügel des Schlosses

Ein umfassender Stadtumbau folgte unter dem Grafen, später Fürsten, Johann Ludwig von Nassau-Hadamar (1590–1653), der die jüngere Linie des Hauses Nassau-Hadamar begründete und Hadamar zu seiner Residenz machte. Vor allem wurden die alte Wasserburg zum barocken Schloss erweitert und mehrere katholische Orden angesiedelt. Darunter befand sich auch der Jesuitenorden, der mit seinem Kloster und Gymnasium den Grundstein für die überörtliche Bedeutung Hadamars als Schulstandort legte. Mit dem „Hadamarer Barock“ entwickelte sich in der Residenzstadt eine überörtlich bedeutsame Spielart dieser Kulturepoche.

Mit Johann Ludwigs Enkel Franz Alexander starb 1711 die jüngere Linie Nassau-Hadamar aus. Es folgte ein Streit um das Erbe zwischen den zahlreichen Zweigen des Hauses Nassau, aus dem schließlich Nassau-Diez als Sieger hervorging. Hadamar blieb Mittelpunkt für die Verwaltung mehrerer Gemeinden des Umlands. 1815 wurde die Stadt Teil des Herzogtums Nassau und 1866 von Preußen. 1870 wurde die Stadt an den Eisenbahnverkehr angeschlossen.

Das 1883 gegründete psychiatrische Krankenhaus wurde ab 1941 zur NS-Tötungsanstalt Hadamar, in der schätzungsweise mindestens 14.494 Behinderte, psychisch Kranke, so genannte „Halbjuden“ und „Ostarbeiter“ ermordet wurden. Heute erinnert eine Gedenkstätte an diese Verbrechen.

Begünstigt durch die Ansiedlung einiger deutschsprachiger Flüchtlingsfamilien aus dem Sudetenland nach dem Zweiten Weltkrieg entstand die bundesweit bekannte Erwin-Stein-Glasfachschule.

EingemeindungenBearbeiten

Am 31. Dezember 1971 wurden im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbstständigen Gemeinden Niederweyer, Niederzeuzheim, Oberweyer, Oberzeuzheim und Steinbach eingegliedert.[4]

Territorialgeschichte und VerwaltungBearbeiten

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Hadamar lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[5][6]

BevölkerungBearbeiten

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[5]

• 1566: 0055 Häuser
• 1644: 0075 Bürger und 44 Beisassen
• 1793: 0272 Häuser
• 1950: 6003 Einwohner (davon 1207 Flüchtlinge)
Hadamar: Einwohnerzahlen von 1810 bis 2015
Jahr  Einwohner
1810
  
1.481
1817
  
1.486
1819
  
1.374
1829
  
1.878
1834
  
3.072
1840
  
3.312
1846
  
3.486
1852
  
3.538
1858
  
3.524
1864
  
3.627
1871
  
3.371
1875
  
3.340
1885
  
3.595
1895
  
3.497
1905
  
3.723
1910
  
4.067
1925
  
4.397
1939
  
4.375
1946
  
5.426
1950
  
6.003
1956
  
6.007
1961
  
5.905
1967
  
6.319
1970
  
6.419
1972
  
10.867
1976
  
10.428
1984
  
10.746
1992
  
11.037
2000
  
12.300
2010
  
12.210
2015
  
12.400
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [5]; 1972:[7]; 1976:[8]; 1984:[9]; 1992:[10]; 2000, 2015:[11]; 2010:[12]
Die Zahlen ab 1972 enthalten auch die eingegliederten Orte nach der Gebietsreform in Hessen.

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[5]

• 1885: 448 evangelische (= 19,01 %), 1803 katholische (= 76,50 %) und 106 jüdische (= 4,50 %) Einwohner
• 1961: 984 evangelische (= 16,66 %), 4858 römisch-katholische (= 82,05 %) Einwohner

PolitikBearbeiten

StadtverordnetenversammlungBearbeiten

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[13] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[14][15]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
8
15
8
6
15 
Insgesamt 37 Sitze
  • SPD: 8
  • CDU: 15
  • FW: 8
  • WfH: 6
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 40,7 15 42,9 16 37,0 14 50,6 19
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 20,5 8 21,0 8 17,3 6 29,7 11
FWG Freie Wählergemeinschaft Hadamar 22,5 8 20,1 7 23,6 9 19,7 7
WfH Wir für Hadamar 16,3 6 12,5 5 22,1 8
FDP Freie Demokratische Partei 2,1 1
DIE LINKE Die Linke 1,3 0
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 44,9 % 43,4 % 44,5 % 48,0 %
 
Portal des Rathauses

BürgermeisterBearbeiten

Im Juni 2015 wurde Michael Ruoff (CDU) wiedergewählt.[16]

StadtwappenBearbeiten

Blasonierung: In Blau zwei gekreuzte silberne Schwerter mit goldenem Griff und goldener Parierstange begleitet von vier schwebenden silbernen Balkenkreuzen.

Begründung: Das Hadamarer Stadtwappen entstammt einem Siegelbild, das schon Ende des 15. Jahrhunderts in der Stadt Hadamar und dem Hadamarer Land Verwendung fand. Die Kreuze im Wappen sind als Friedenssymbole und die sich kreuzenden Schwerter als Zeichen der Macht zu deuten.

 
Skulptur auf dem Bellerive-Platz

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Im Oktober 1973 wurde die Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Bellerive-sur-Allier durch Unterzeichnung und Überreichung der Verschwisterungsurkunde besiegelt. Man gelobte feierlich, die ständige Bande zwischen den Stadtverwaltungen beider Städte zu bewahren, auf allen Gebieten den Austausch ihrer Einwohner zu unterstützen und durch eine bessere gegenseitige Verständigung das wache Gefühl der europäischen Brüderlichkeit zu fördern und zur europäischen Einheit beizutragen.

Seit dem Jahre 1991 besteht auch eine Städtepartnerschaft mit der italienischen Stadt Impruneta bei Florenz.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

In der Altstadt haben sich zahlreiche Fachwerkgebäude erhalten, darunter das Rathaus (erbaut 1639) und das Jesuiteninternat (frühes 17. Jahrhundert) an der Limburger Pforte.

Mehrere Kirchen wurden in Hadamar erbaut. Die gotische Liebfrauenkirche am Elbbach wurde vor 1376 als gotische Hallenkirche erbaut und diente bis 1818 als Stadtkirche. Darüber hinaus war sie Ziel einer regen Marienwallfahrt. Die gotische Innenausstattung wurde während der Reformation vernichtet oder verkauft. 1738 wurde der heutige Hauptaltar in der barocken Bildhauerschule der Fürstenstadt geschaffen. Die „Marienglocke“, die im Turm der Liebfrauenkirche erklingt, stammt von 1451 und ist damit eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Glocken Deutschlands. Die barocke heutige Stadtkirche St. Johannes Nepomuk ist Teil der Jesuitenresidenz (erbaut 1756/58). Die im Ostflügel des Schlosses befindliche Schlosskirche ist seit 1791 die Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Hadamar.

Die Ägidienkirche auf dem Mönchsberg war Teil des Franziskanerklosters von 1632 bis 1816. Dort sind 31 Mitglieder des Hauses Nassau-Hadamar beerdigt. Oberhalb der Altstadt befindet sich die barocke Herzenbergkapelle (erbaut um 1676), in der die Herzen der Hadamarer Fürsten bestattet sind. Alle Kirchen sind im Stil des Hadamarer Barock aufwendig ausgestaltet.

Ebenfalls ist das Gebäude der Synagoge erhalten. Heute beherbergt das Gebäude eine Dauerausstellung über das jüdische Leben.

Am Rand der Altstadt direkt am Elbbach steht die ehemalige nassauische Residenz Schloss Hadamar, in deren Marstall das Stadtmuseum untergebracht ist. Im Gebiet der Stadt Hadamar haben sich mit der Steinernen Brücke und der St. Wendelinbrücke zwei alte Brücken erhalten.

Über der Stadt thront das von weitem sichtbare imposante Konviktsgebäude.

ParksBearbeiten

An der Herzenbergkapelle wurde ein Rosengarten angelegt. Auf einer Fläche von etwa 3.000 m² sind rund 2.000 Rosenstöcke von über 160 verschiedenen Sorten angepflanzt.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Luftaufnahme des Stadtkerns aus Westen. In der linken oberen Bildecke ist ein Teil des Galgenbergs zu sehen, in der Mitte des oberen Bildrands Faulbach, in der linken vorderen Bildecke die psychiatrische Klinik.

Hadamar ist von seiner Geschichte als Verwaltungsstandort geprägt. Größere Industriebetriebe finden sich nicht. Größter Arbeitgeber in der Stadt ist das Zentrum für soziale Psychiatrie, ein psychiatrisches Krankenhaus des Landeswohlfahrtsverbands Hessen auf dem Mönchberg.

VerkehrBearbeiten

Die Stadt Hadamar liegt an der Bundesstraße 54 von Siegen nach Wiesbaden.

Hadamar liegt an der Oberwesterwaldbahn mit den Bahnhöfen Niederhadamar, Hadamar und Niederzeuzheim, welche durch die Züge der Regionalbahnlinie RB 90 („Westerwald-Sieg-Bahn“) der Hessischen Landesbahn bedient werden. Von Limburg an der Lahn sind die Städte Koblenz, Frankfurt am Main und Wiesbaden direkt zu erreichen, von Au aus Köln.

BildungBearbeiten

 
Portal des Musischen Internats der Limburger Domsingknaben

Im Bereich der Stadt Hadamar existieren fünf Grundschulen: Jeweils eine in Hadamar, Niederhadamar, Niederzeuzheim, Oberzeuzheim und Steinbach.

Die weiterführende Fürst-Johann-Ludwig-Schule fungiert als kooperative Gesamtschule mit Haupt-, Real- und Gymnasialzweig. Der Einzugsbereich der Fürst-Johann-Ludwig-Schule reicht weit über das Stadtgebiet von Hadamar hinaus, da diese eine der größten kooperativen Schulen in Hessen ist.

Weiterhin ist Hadamar ein Zentrum der Glaserausbildung. Die Bundesfachschule des Glaserhandwerkes und die Erwin-Stein-Schule (Staatliche Glasfachschule) sind hier angesiedelt. Die Erwin-Stein-Schule ist nach Erwin Stein, einem der Väter der hessischen Landesverfassung benannt. Seit 2010 beherbergt das Gesundheitszentrum St. Anna eine Berufsschule für Pflegeberufe.

Hadamar ist Sitz des Musischen Internats, der Bildungsstätte der Limburger Domsingknaben.

Die Bildungswerke Wetzlar-Lahn-Dill-Eder und Limburg mit Sitz in Hadamar sind zwei von neun Bezirksbildungswerken des Diözesanbildungswerkes Limburg.

EinrichtungenBearbeiten

  • Kath. Kindertagesstätte Marienfried Hadamar
  • Kath. Kita/Familienzentrum St. Ursula Niederhadamar
  • Ev. Kindertagesstätte Theodor Fliedner Niederhadamar
  • Kath. Kindertagesstätte St. Petrus Niederzeuzheim
  • Kath. Kindertagesstätte St. Antonius Oberzeuzheim
  • Kath. Kindertagesstätte Maria Heimsuchung Steinbach
  • Kath. Kindertagesstätte St. Leonhard Oberweyer
  • Kinderkrippe Krabbelstube Bimsalasim Niederhadamar
  • Interkommunale Kinderkrippe Villa Musica Hadamar
  • Freiwillige Feuerwehr Hadamar, gegr. 1869 (seit 28. Februar 1978 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Niederhadamar, gegr. 1902 (seit 1. März 1973 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Niederzeuzheim, gegr. 1921 (seit 1. Januar 1970 mit Jugendfeuerwehr und seit 4. April 2009 mit Kinderfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Oberweyer, gegr. 1928 (seit 1. Mai 1975 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Oberzeuzheim, gegr. 1929 (seit 1970 mit Musikabteilung und seit 1. September 1975 mit Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Steinbach, gegr. 1913 (seit 14. Juni 1980 mit Jugendfeuerwehr)
  • Sozialzentrum der Arbeiterwohlfahrt
  • Gesundheitszentrum St. Anna mit Altenheim, Krankenpflegeschule und verschiedene Arztpraxen im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses

VereineBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

 
Fürst Johann Ludwig von Nassau-Hadamar
 
Bischof Joseph Weyland
 
Claudia Salman-Rath

Persönlichkeiten, die in Hadamar gewirkt habenBearbeiten

  • Johann Ludwig von Nassau-Hadamar (1590–1653), Regent, kaiserlicher Bevollmächtigter und Unterzeichner des Friedensvertrages zum Westfälischen Frieden
  • Carl Wirth (1810–1880), nassauischer Landtagspräsident und Amtmann in Hadamar
  • Ernst Moritz Engert (1892–1986), Silhouettenkünstler und Maler
  • Erhard Theodor Astler (1914–1998), Maler, Grafiker und Zeichner; Lehrbeauftragter an der Glasfachschule Hadamar
  • Ludwig Wollenheit (* 1915), deutscher Maler und Zeichner; Lehrbeauftragter an der Glasfachschule Hadamar
  • Josef Welzel (1927–2014), deutscher Experimentalarchäologe und Glaskünstler
  • Hermann Bellinger (* 1926), Ehrenbürger und Ehrenbürgermeister

Sonstige PersönlichkeitenBearbeiten

  • Anke Olschewski (* 1962), Tischtennisspielerin, lebt in Hadamar
  • Rea Garvey (* 1973), irischer Sänger und Gitarrist, lebt neben Berlin mit seiner Ehefrau in deren Heimat Hadamar

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Karl Josef Stahl: Hadamar Stadt und Schloss. Eine Heimatgeschichte. Magistrat der Stadt Hadamar, 1974.
  • Jürgen Lanio: Hadamar Residenzstadt der Fürsten von Nassau-Hadamar. Horb am Neckar, Geiger, 2011.
  • Literatur über Hadamar in der Hessischen Bibliographie

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hadamar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2017 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Website der Gedenkstätte.
  3. Matthias Meusch: Hadamar. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 521.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 369.
  5. a b c d Hadamar, Landkreis Limburg-Weilburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  6. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  7. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  8. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 1668 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 10,3 MB]).
  9. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1985; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 30. Oktober 1984. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1984 Nr. 46, S. 2175, Punkt 1104 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
  10. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1993; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 21. Oktober 1992. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1992 Nr. 44, S. 2766, Punkt 935 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  11. Gemeindedatenblatt: Hadamar. In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH, abgerufen am 20. Februar 2018 (PDF; 222 kB).
  12. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 30. Juni 2010. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 11, archiviert vom Original am 7. Februar 2018; abgerufen am 5. März 2018 (PDF; 552 kB).
  13. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  14. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  15. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  16. „Michael Ruoff holt 70 Prozent in Hadamar“ in „Nassauische Neue Presse“ vom 10. Mai 2015.