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LebenBearbeiten

Astler studierte Glasmalerei an der Staatlichen Glasfachschule Haida und Grafik bei Heinrich Hönich an der Akademie der Bildenden Künste Prag. Nach ersten Ausstellungen wurde er im Zweiten Weltkrieg zum Kriegsdienst herangezogen und verletzte sich bei einem Flugzeugabsturz 1942 schwer an den Armen.

1943 kehrte er nach Prag zurück, wo er 1944 Lehrbeauftragter an Kunstgewerbeschule und Leiter der Spezialschule für angewandte Malerei wurde. 1947 zog er aus der wiedererrichteten Tschechoslowakischen Republik ins fränkische Kitzingen, wo er als freischaffender Künstler tätig war und nebenbei in Würzburg an der Volkshochschule Kurse gab. In diesem Zeitraum wurde er Mitglied der Künstlergilde Esslingen. 1950 erhielt er an die Staatliche Glasfachschule (Erwin-Stein-Glasfachschule) in Hadamar einen Lehrauftrag und lebte bis 1980 in Limburg an der Lahn. Danach zog er nach Isny im Allgäu.

Werke von ihm befinden sich in der Nationalgalerie Prag, in der Sammlung der Glasgower McLellan Galleries, im Regensburger Kunstforum Ostdeutsche Galerie und im Hessischen Kultusministerium. Werke Astlers werden noch heute in Form von Erinnerungsausstellungen gezeigt.[1]

AusstellungenBearbeiten

EinzelausstellungenBearbeiten

GruppenausstellungenBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Michael Heyder: Astler, Erhard Theodor. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 5, Saur, München u. a. 1992, ISBN 3-598-22745-0, S. 491.
  • Erhard Theodor Astler; in: Charlotte Fergg-Frowein (Hrsg.): Kürschners Graphiker-Handbuch. Deutschland, Österreich, Schweiz. Illustratoren, Gebrauchsgraphiker, Typographen. De Gruyter, Berlin 1959.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leben und Schaffen von Erhard Theodor Astler (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nnp.de, Nassauische Neue Presse, 12. September 2014.