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D12 World
Studioalbum von Logo von D12

Veröffent-
lichung(en)

27. April 2004

Aufnahme

2003–2004

Label(s) Shady Records, Interscope

Format(e)

CD

Genre(s)

Hip-Hop

Titel (Anzahl)

CD 1: 21 / (CD 2: 2)

Laufzeit

CD 1: 78:02 / (CD 2: 8:48)

Besetzung

Produktion

Studio(s)

  • 54 Sound Studio (Detroit)
  • TEKLAB Studios (Cincinnati)
  • DNAB Studio (Detroit)
  • Can Am Studios
  • Trackboyz Studios (Florrisant)
Chronologie
Devils Night
(2001)
D12 World
Singleauskopplungen
14. März 2004 My Band
8. Juni 2004 How Come

D12 World (englisch für: „D12-Welt“) ist das zweite Studioalbum der Detroiter Rap-Crew D12. Es erschien am 27. April 2004 über Eminems Label Shady Records.[1]

Produktion und SamplesBearbeiten

Der ausführende Produzent des Albums ist Eminem; er schuf die Beats zu den Titeln Git Up, Loyalty, Dude (Skit), My Band, 6 in the Morning, Get My Gun, Bizarre (Skit), Bitch, Steve’s Coffee House (Skit), Bugz ’97 (Skit) und Slow Your Roll. D12-Mitglied Denaun Porter produzierte die Beats zu I’ll Be Damned, U R the One, Commercial Break und Barbershop sowie in Zusammenarbeit mit Ess Man, der als Co-Produzent fungierte, den Song Good Die Young. Dr. Dre & Mike Elizondo produzierten zusammen den Beat zu American Psycho II. Die Produzenten Hi-Tek (Just Like U), Witt & Pep (How Come), Red Spyda (Leave Dat Boy Alone), Trackboyz (40 Oz) und Night & Day (Keep Talkin’) sind ebenfalls mit je einem Beat vertreten. Außerdem zeigt sich der Rapper Kanye West für das Instrumental zum Titelsong D12 World verantwortlich.

Lediglich zwei Stücke des Albums enthalten Samples von Liedern anderer Künstler. So wird bei Good Die Young der Track Just An Old Fashioned Love Song von Three Dog Night gesampelt und Keep Talkin’ enthält Elemente von Tortuga des Künstlers Matthew Moore.

CovergestaltungBearbeiten

Das Albumcover zeigt die Erdkugel, umgeben vom Weltall. Von unten greift eine riesige Hand nach ihr, welche am Zeigefinger einen Ring mit dem Logo von D12 trägt. Links oben befindet sich der Schriftzug D12 World.[2]

GastbeiträgeBearbeiten

Auf sieben Titel treten neben den Rappern von D12 andere Künstler oder Personen in Erscheinung. So ist Shady-Records-Mitglied Obie Trice beim Song Loyalty zu hören, während der Rapper Young Zee in Commercial Break einen Auftritt hat. Cypress-Hill-Frontmann B-Real hat ein Gastbeitrag auf American Psycho II und das 1999 verstorbene Ex-D12-Mitglied Bugz rappt auf dem Skit Bugz ’97 ein paar Zeilen. Außerdem ist Steve King im Skit Steve’s Coffee House zu hören und Deanna Johnson zeigt sich für den Hintergrundgesang bei Bitch verantwortlich.

TitellisteBearbeiten

# Titel Gastbeiträge Produzent Länge Besetzung
1 Git Up Eminem 4:03 1. Vers: Eminem
2. Vers: Swift, Kuniva
Outro: Bizarre
Refrain: Eminem
2 Loyalty Obie Trice Eminem 5:54 Intro: Eminem
1. Vers: Swift
2. Vers: Bizarre, Obie Trice
3. Vers: Proof
4. Vers: Kuniva, Kon Artis
Refrain: Kon Artis
Outro: Kon Artis
3 Just Like U Hi-Tek 3:31 Bizarre-Solo
4 I’ll Be Damned Denaun Porter 4:21 Intro: Proof
1. Vers: Kon Artis
2. Vers: Swift
3. Vers: Bizarre, Kuniva
Refrain: Kon Artis
5 Dude (Skit) Eminem 1:14 Kuniva, Bizarre, Eminem
6 My Band Eminem 4:58 1. Vers: Eminem
2. Vers: Swift, Kuniva, Kon Artis
3. Vers: Proof, Bizarre
Refrain: Eminem, Bizarre
Intro/Outro: Eminem
7 U R the One Denaun Porter 4:19 1. Vers: Swift, Bizarre
2. Vers: Proof, Kuniva
3. Vers: Kon Artis
Refrain: Kon Artis
8 6 in the Morning Eminem 4:38 Intro: Eminem
1. Vers: Eminem
2. Vers: Swift
3. Vers: Kuniva, Kon Artis
Refrain: Eminem
9 How Come Witt & Pep 4:09 1. Vers: Eminem
2. Vers: Kon Artis
3. Vers: Proof
Refrain: Eminem
10 Leave Dat Boy Alone Red Spyda 5:23 1. Vers: Swift
2. Vers: Kon Artis
3. Vers: Kuniva
Refrain: Eminem
Outro: Eminem
11 Get My Gun Eminem 4:34 Intro: Eminem, Kon Artis
1. Vers: Swift
2. Vers: Kuniva, Proof
3. Vers: Eminem, Kon Artis
4. Vers: Bizarre
Refrain: Eminem
12 Bizarre (Skit) Eminem 1:21 D12
13 Bitch Deanna Johnson Eminem 4:56 Intro: Eminem
1. Vers: Eminem
2. Vers: Swift, Bizarre
3. Vers: Kuniva, Kon Artis, Deanna Johnson, Proof
Refrain: Eminem, Kon Artis
Outro: Kon Artis
14 Steve’s Coffee House (Skit) Steve King Eminem 0:51 Steve King
15 D12 World Kanye West 3:10 Intro: Bizarre
1. Vers: Bizarre, Swift, Kuniva, Kon Artis, Proof
2. Vers: Kuniva, Bizarre, Swift, Kon Artis
Refrain: D12
16 40 Oz Trackboyz 4:02 Intro: Kuniva
1. Vers: Bizarre
2. Vers: Eminem
3. Vers: Kuniva
4. Vers: Proof
Refrain: D12
17 Commercial Break Young Zee Denaun Porter 1:12 Intro: Kuniva
Vers: Young Zee
18 American Psycho II B-Real Dr. Dre und Mike Elizondo 3:44 1. Vers: Swift, Kuniva
2. Vers: Bizarre, Eminem
Refrain: B-Real
19 Bugz ’97 (Skit) Bugz Eminem 1:05 Vers: Bugz
20 Good Die Young Denaun Porter und Ess Man (Co) 5:56 Intro: Bizarre
1. Vers: Kon Artis
2. Vers: Bizarre, Kuniva
3. Vers: Proof
4. Vers: Swift
Refrain: Kon Artis
21 Keep Talkin’ (Bonus-Track) Night & Day 4:28 Intro: Bizarre
1. Vers: Kuniva, Swift
2. Vers: Bizarre, Proof
Refrain: Eminem
Outro: Eminem

Bonus-CD:

# Titel Gastbeiträge Produzent Länge Besetzung
1 Barbershop Denaun Porter 4:23 Intro: Kon Artis
1. Vers: Kon Artis
2. Vers: Kuniva
3. Vers: Bizarre, Proof, Kon Artis, Swift
Refrain: Kon Artis
2 Slow Your Roll Eminem 4:25 Intro: Eminem
1. Vers: Swift, Proof
2. Vers: Bizarre, Kuniva
3. Vers: Kon Artis
Refrain: Eminem
Outro: Kon Artis

Charterfolge und SinglesBearbeiten

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[3][4]
My Band
  DE 2 26.04.2004 (15 Wo.)
  AT 4 25.04.2004 (16 Wo.)
  CH 3 25.04.2004 (20 Wo.)
  UK 2 24.04.2004 (20 Wo.)
  US 6 15.05.2004 (18 Wo.)
How Come
  DE 15 26.07.2004 (12 Wo.)
  AT 17 25.07.2004 (15 Wo.)
  CH 17 01.08.2004 (15 Wo.)
  UK 4 07.08.2004 (8 Wo.)
  US 27 07.08.2004 (12 Wo.)

D12 World stieg in der 20. Kalenderwoche des Jahres 2004 auf Platz 2 in die deutschen Charts ein und belegte in den folgenden Wochen die Positionen 6; 5 und 8. Insgesamt konnte sich das Album 21 Wochen in den Top 100 halten.[5] In den deutschen Jahrescharts 2004 belegte der Tonträger Rang 34.[6]

Chartübersicht

Titel Chartplatzierungen[7][8]
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
D12 World 2
(21 Wo.)
5
(20 Wo.)
3
(19 Wo.)
1
(22 Wo.)
1
(28 Wo.)
Titel Jahrescharts 2004[9]
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
D12 World 34 64 30

Als Singles wurden My Band (DE #2, 15 Wo.) und How Come (DE #15, 12 Wo.) veröffentlicht.[10] Außerdem wurden Musikvideos zu den Liedern Git Up, 40 Oz und U R the One gedreht.

Verkaufszahlen und AuszeichnungenBearbeiten

D12 World erreichte aufgrund der Verkaufszahlen unter anderem in Deutschland für über 100.000 verkaufte Einheiten Gold-Status.[11] In den USA verkaufte sich das Album in der ersten Woche 544.000-mal und erhielt für insgesamt mehr als zwei Millionen Verkäufe eine doppelte Platin-Auszeichnung.[12]

Übersicht:

Land Zertifikation Verkäufe
Australien  Australien Platin 70.000
Deutschland  Deutschland Gold 100.000
Japan  Japan Platin 1.000.000
Neuseeland  Neuseeland Platin 15.000
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2× Platin 2.000.000
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Platin 300.000
insgesamt
  • 1× Gold
  • 6× Platin
3.485.000

KritikenBearbeiten

Professionelle Bewertungen
Durchschnittsbewertung
Quelle Bewertung
Metacritic 58 %[13]
Weitere Bewertungen
Quelle Bewertung
laut.de      [14]
Rolling Stone      [15]
allmusic      [16]
RapReviews           [17]

D12 World wurde von Kritikern überwiegend durchschnittlich bewertet. Die Seite Metacritic errechnete aus 13 Kritiken englischsprachiger Medien einen Schnitt von 58 %.

  • laut.de gab D12 World zwei von möglichen fünf Punkten. Besonders die schwache Produktion wird kritisiert:

Hölzern und verkrampft versuchen [Eminems] sechs Tunes "Git Up", "Loyalty", "My Band", "6 In The Morning", "Get My Gun" und "Bitch" mit verschachtelten Snares und dramatischen Piano- und Gitarrenfragmenten zu grooven, brechen sich dabei jedoch stets die steifen Beat-Beine. […] Leidtragende des Beat-Debakels: Ems Detroiter Kumpel Bizarre, Kon Artis, Kuniva, Proof und Swift, deren überdurchschnittliche Lyrics und Flows sich zu sehr in Eminem’schen Comic- und Bubblegum-Styleregionen bewegen müssen. Bestes Beispiel ist die Single "My Band". Das nette Superstar-Homie-Konzept funktioniert nicht. Eminem dominiert den Track wie das gesamte Bandimage, und ohne eigene Freiheiten stehen D-12 in seinem Schatten.

Auszug aus der Rezension von laut.de[18]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. "D12-World" auf Shadyrecords.com
  2. Albumcover bei amazon.de
  3. Chartquellen (Singles): DE (Memento des Originals vom 17. Oktober 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de AT CH US
  4. D12 in den Official UK Charts (englisch)
  5. Chartverfolgung D12 World bei musicline.de (Memento des Originals vom 6. Januar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de
  6. DE: Jahrescharts #34
  7. Chartquellen: DE (Memento des Originals vom 16. Dezember 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de AT CH US
  8. D12 World in den Official UK Charts (englisch)
  9. Jahrescharts 2004: DE AT CH US (Memento vom 11. Januar 2011 im Internet Archive)
  10. Singleauskopplungen bei musicline.de (Memento des Originals vom 17. Oktober 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de
  11. IFPI: Suchergebnis Gold- und Platinauszeichnungen von D12
  12. RIAA: Suchergebnis Gold- und Platinauszeichnungen von D12
  13. Bewertung: metacritic.com (englisch)
  14. Bewertung: laut.de
  15. Bewertung: Rolling Stone (Memento vom 30. November 2007 im Internet Archive)
  16. Bewertung: allmusic.com
  17. Bewertung: RapReviews.com
  18. laut.de: Rezension des Tonträgers