Torpedo Nischni Nowgorod

russischer Eishockeyclub‎

Torpedo Nischni Nowgorod (russisch Торпедо Нижний Новгород) ist ein russischer Eishockeyklub aus Nischni Nowgorod, Russland. Er wurde am 1947 als Torpedo Gorki gegründet und gehörte über viele Jahre der höchsten Spielklasse der Sowjetunion an. Die Heimspiele des Klubs wurden im Konowalenko Sportpalast ausgetragen, der nach Wiktor Konowalenko, einem der bekanntesten russischen Torhüter, benannt ist. Seit 2007 ist der KRK Nagorny die Heimspielstätte Torpedos.

Torpedo Nischni Nowgorod
Торпедо Нижний Новгород
Torpedo Nischni Nowgorod Торпедо Нижний Новгород
Größte Erfolge
  • Meister der Wysschaja Liga 2003, 2007
  • Sowjetischer Vizemeister 1961
  • Aufstieg in die Superliga 1997, 1999, 2003, 2007
Vereinsinformationen
Geschichte Torpedo Gorki (1947–1991)
Torpedo Nischni Nowgorod (seit 1991)
Standort Nischni Nowgorod, Russland
Vereinsfarben blau, weiß, rot
Liga Kontinentale Hockey-Liga
Spielstätte KRK Nagorny
Kapazität 5.500 Plätze
Cheftrainer David Nemirovsky
Kapitän Denis Baranzew
Saison 2017/18 5. Platz (West), Playoff-Achtelfinale

GeschichteBearbeiten

Seit der Gründung von Torpedo Gorki spielte die erste Mannschaft des Vereins in der sowjetischen Liga und konnte 1961 die Vizemeisterschaft erreichen. Im Zuge des Zusammenbruchs der Sowjetunion wurde Gorki wieder in Nischni Nowgorod umbenannt. Folgerichtig änderte auch der Eishockeyklub seinen Namen in Torpedo Nischni Nowgorod. Bis 1996 hielt sich der Verein in der internationalen Meisterschaft der GUS-Staaten, bevor Torpedo eine sogenannte Fahrstuhl-Mannschaft wurde, die nach jeder Spielzeit auf- bzw. abstieg. Zwischen 1999 und 2002 konnte sich der Verein nochmals in der Superliga etablieren. Sowohl 2003 als auch 2007 erreichte die Mannschaft von Torpedo den Gewinn der Meisterschaft der Wysschaja Liga. Seit 2008 nimmt der Verein an der Kontinentalen Hockey-Liga teil.

ErfolgeBearbeiten

Kader der Saison 2019/20Bearbeiten

Stand: August 2020

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
90 Russland  Andrei Tichomirow G 30. Juni 1995 2018 Nischni Nowgorod, Russland
45 Russland  Artjom Aljajew D 17. Januar 1995 2014 Nischni Nowgorod, Russland
57 Kanada  Brady Austin D 16. Juni 1993 2020 Bobcaygeon, Ontario, Kanada
15 Russland  Georgi Mischarin D 11. Mai 1985 2019 Jekaterinburg, Russische SFSR
74 Russland  Michail Orlow D 21. September 1992 2018 Moskau, Russland
93 Russland  Dmitri Schulenin D 17. Dezember 1995 2020 Moskau, Russland
6 Vereinigte Staaten  Chris Wideman D 07. Januar 1990 2020 St. Louis, Missouri, USA
24 Russland  Anton Woltschenkow – A D 25. Februar 1982 2018 Moskau, Russische SFSR
93 Weissrussland  Andrej Bjalewitsch C 27. August 1997 2019 Hrodna, Weißrussland
15 Russland  Georgi Bussarow C 23. April 1994 2020 Pensa, Russland
27 Russland  Sergei Gontscharuk F 13. Juli 1999 2019 Toljatti, Russland
58 Russland  Daniil Iljin C 17. Juni 1995 2017 Pensa, Russland
25 Vereinigte Staaten  Justin Kloos C 30. November 1993 2020 Lakeville, Minnesota, USA
51 Vereinigte Staaten  Andy Miele C 15. April 1988 2020 Grosse Pointe Woods, Michigan, USA
33 Russland  Wiktor Schachworostow LW 30. April 1995 2019 Kasan, Russland
88 Russland  Damir Schafjarow LW 17. März 1994 2018 Moskau, Russland
12 Russland  Anton Schenfeld W 23. Juli 1993 2018 Magnitogorsk, Russland
15 Russland  Michail Schukow C 03. Januar 1985 2017 Leningrad, Russische SFSR
Vereinigte Staaten  Drew Shore C 29. Januar 1991 2019 Denver, Colorado, USA
Kanada  Jordan Szwarz RW 14. Mai 1991 2020 Burlington, Ontario, Kanada
83 Russland  Kirill Urakow F 21. Dezember 1997 2016 Ischewsk, Russland
18 Russland  Michail Warnakow – A RW 01. März 1985 2018 Nischni Nowgorod, Russische SFSR
98 Russland  Danil Werjajew RW 13. Juli 1998 2016 Nischni Nowgorod, Russland

Ehemalige bekannte SpielerBearbeiten

 
Juri Buzajew im Trikot von Torpedo

Trainer seit 1946Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Torpedo Nischni Novgorod – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Кари Ялонен – главный тренер "Торпедо". In: www.hctorpedo.ru. 2. April 2011, abgerufen am 7. November 2012 (russisch).