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St. Gereon (Köln)

Kirchengebäude in Köln
Köln, St. Gereon, Ostseite
Dekagon, Nordseite aus der Vogelschau

St. Gereon ist eine von zwölf großen romanischen Kirchen in Köln und liegt im Stadtteil Altstadt-Nord. Es heißt, Köln sei die einzige Stadt weltweit, in deren Altstadtbereich heute noch so viele große romanische Kirchen erhalten sind. Das ist darauf zurückzuführen, dass Köln zur Gründungszeit dieser Kirchen die bedeutendste Stadt Deutschlands war und in ihrer Größe auf Rom und Konstantinopel folgte.[1] In ihrem Kern haben sich noch erhebliche Reste eines ovalen Zentralbaus mit neun Konchen aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts erhalten, der zu den bedeutendsten Zeugnissen antiker Repräsentationsarchitektur nördlich der Alpen zählt. Der Ovalbau ist damit neben dem noch etwas älteren Trierer Dom und der allerdings erst seit 1856 als Kirche genutzten Trierer Konstantinbasilika (um 311) einer der ältesten noch bestehenden Sakralbauten auf deutschem Boden. Er wird erstmals erwähnt in einem Gedicht des Venantius Fortunatus (carm. III 14, zwischen 565 und 573) und um 590 bei Gregor von Tours (Libri miraculorum I 61). Um 1220 wurde der frühchristliche Ovalbau zu einem Zehneck (Dekagon) umgestaltet und erhöht sowie mit einer Kuppel überwölbt; dieser stauferzeitliche Bau ist bis heute der größte frei überwölbte Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen.

Geschichtliche EntwicklungBearbeiten

SpätantikeBearbeiten

 
Jacob de Heusch: Tempel der Minerva in Rom, Zustand um 1670, Musée des beaux-arts de Bordeaux
 
Überformter spätantiker Zentralbau, noch bis zu 16,50 Meter hoch erhalten.
 
Spätantiker Ovalbau mit Vorhalle und Atrium. Modell Atelier Dieter Cöllen GmbH (2010)
 
Spätantike Apsis und vermauerte Fenster, Südseite
 
Letzter sichtbarer, in situ erhaltener Rest des zum spätantiken Zentralbau gehörenden Fußbodenmosaiks

Nordwestlich vor der Stadtmauer der römischen Colonia Agrippina entstand im 4. Jahrhundert auf dem ältesten Gräberfeld (Nekropole) der Stadt über einem rechteckigen Grabbau (Memoria) ein gewaltiger spätantiker Zentralbau, dessen ursprüngliche Funktion bis heute nicht eindeutig eingeordnet werden konnte (Mausoleum / Memorialbau / Kirche (Bauwerk)). Das Gebäude lag leicht erhöht an der Kreuzung von zwei Straßen. Die ungenaue Datierung beruht unter anderem auf dem Fund eines fragmentierten Isis-Weihesteins samt einer Münze aus der Zeit nach 345. Zur bauhistorischen Einordnung und Datierung vgl. ausführlich Ute Verstegen.[2]

Die Besonderheit beruht auf der Konstruktion des Ovals, das sich aus einzelnen Kreisabschnitten zusammensetzt, die von vier, kreuzförmig um die Mitte des Raumes verteilten Mittelpunkten aus konstruiert worden sind. Damit ist dem Baumeister eine Variante gelungen, die zwischen dem Longitudinalbau und dem Zentralbau vermittelt, was als genialer Vorgriff auf die Perfektionierung in der barocken Architektur gewertet werden kann.[3] Der überkuppelte Ovalbau war nördlich und südlich von je vier durchfensterten Konchen umgeben und hatte im Osten eine halbrunde Apsis. Zwischen den hufeisenförmigen Konchen und möglicherweise auch in der darüber liegenden, doppelschaligen und durchfensterten Zone des Tambours befand sich eine reiche Säulengliederung. Der Durchmesser der spätantiken ovalen Kuppel betrug 23,70 m zu 19,80 m.[4]

Westlich war eine querrechteckige zweigeschossige Vorhalle (Narthex) vorgelagert, nördlich und südlich von kleinen Apsiden flankiert. Ein großes längsrechteckiges Atrium mit umlaufenden Portiken lag westlich der Vorhalle. Forschungen von Gertie Gretz und Otto Koch hatten bereits 1939 den spätantiken Charakter des Bauwerks nachgewiesen, was durch Studien von Armin von Gerkan nach den Kriegszerstörungen und Otmar Schwab (1965–2002) sowie Johannes G. Deckers und Ute Verstegen[5] vertieft wurde. Im Grundriss und im Erdgeschoss ist der Bau dem sogenannten Tempel der Minerva Medica vergleichbar, einem um 320 entstandenen zehneckigen überkuppelten Zentralbau in Rom, der als Nymphäum diente.[6] Das System eines Nischenkranzes in den Außenmauern antiker Bauten ist in Rom außerdem zu beobachten bei Zentralbauten wie Pantheon (um 125), Mausoleum Tor de’ Schiavi an der Via Praenestina (um 315), Helenamausoleum (um 326) und Mausoleum Santa Costanza (um 350) sowie in Split bei dem Mausoleum im Diokletianpalast (Anfang 4. Jh.). Nischenkonstruktionen gab es aber auch bei römischen Saalbauten (mit Flachdecke) wie z. B. Santi Quirico e Giulitta (4. Jahrhundert) und Santa Balbina all’Aventino (nach 350).[7]

Das Gewölbe über dem Ovalbau lastete auf dem Mauerwerk zwischen den Konchen und der Apsis. Um den Druck des Gewölbes zu reduzieren und um den Abbindungsprozess in der Betonmasse (Opus caementicium) zu beschleunigen, hatte man leere Amphorenkrüge eingebaut, was auf eine sonst nur bei römischen Kuppelbauten des 4. Jahrhunderts angewandte Bauweise verweist (vgl. die Kuppelkonstruktion beim Helenamausoleum in Rom).[8]

Der spätantike Bau war reich ausgestattet. Die Wandverkleidung mit Marmorplatten und Goldgrundmosaiken, das goldene Kuppelmosaik und der mit Mosaiksteinen ausgelegte Fußboden müssen einen prächtigen Anblick geboten haben, neben den kaiserlichen Bauten in Trier wahrscheinlich einmalig nördlich der Alpen. Ein freigelegtes ornamentales Fragment des Bodenmosaiks blieb in der ersten Konche der Südseite erhalten. In den Konchen sind auch heute noch die – jeweils drei – vermauerten Rundbogenfenster und die - (ursprünglich mit Mosaiken verkleideten) Ziegelplattenwölbung der Konchen des Gründungsbaus aus dem 4. Jahrhundert zu sehen. Das Fragment einer Granitsäule links des Eingangs könnte zu den tragenden Säulen des Gründungsbaus gehört haben, die an der Pfeilerstirn der Konchen aufgestellt waren; die Inschrift darüber verweist auf die mit dieser „Blutsäule“ verbundene Legende. Über den Verbleib der zahlreichen übrigen Säulen des 4. Jahrhunderts ist nichts bekannt.

Der Zentralbau muss, nach den Bodenfunden zu urteilen, in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts, wahrscheinlich zwischen 350 und 365 entstanden sein. Wer den Bau errichten ließ und welchem Zweck er diente, ist nicht bekannt. Vermutlich handelte es sich um ein Mausoleum, das als Begräbnisstätte für Angehörige der fränkischen Königsfamilie oder dem kaiserlichen Hof nahestehende Persönlichkeiten dienen sollte. Die Sarkophage der Verstorbenen waren wahrscheinlich in den Konchen aufgestellt.[9]

Christliche Gemeinden gab es in Köln ab Beginn des 4. Jahrhunderts; der erste Bischof von Köln (Civitas Agrippinensium) war der um 328 verstorbene Maternus (davor dritter Bischof von Trier). Es wird angenommen, dass der Ovalbau des Mausoleums im 5. oder 6. Jahrhundert in eine Kirche umgewidmet wurde. Denn um 590 hat Bischof Gregor von Tours die Kirche Ad Sanctos Aureos („Zu den Goldenen Heiligen“) benannt und die mutmaßlich dort bestatteten thebäischen Märtyrer erwähnt. In der Merowingerzeit (5. Jahrhundert bis 751) war St. Gereon die bedeutendste fränkische Königskirche des östlichen Reichsteils. Möglicherweise diente die Kirche in fränkischer Zeit auch als Grablege fränkischer Könige. Im Jahr 612 nimmt der Merowingerkonig Theoderich in der Kirche die Huldigung der Franken entgegen.

Das Patrozinium Sankt Gereon[10] ist seit der Zeit um 800 nachweisbar; man weiß aber nicht, wann es begründet wurde.

Neuere Forschungen haben ergeben, dass sowohl das spätantike Gebäude als auch bedeutende Teile der qualitätvollen Innenausstattung bis ins 13. Jahrhundert erhalten geblieben sind. Die zentrale östliche Konche wurde vermutlich im 9. Jahrhundert durch einen rechteckigen Chor ersetzt; wahrscheinlich Anfang des 11. Jahrhunderts hat man an dieser Stelle die Außenkrypta angebaut.[11]

Bei dem Umbau im 13. Jahrhundert wurde der spätantike Ovalbau von stützendem Mauerwerk in Form eines Zehnecks ummantelt, so dass heute noch bis zu 16,50 Meter Mauerhöhe des ovalen Gründungsbaus erhalten geblieben sind. Dies ist vor allem auf der Nordseite des Dekagons noch zu sehen.

MittelalterBearbeiten

 
Köln, St. Gereon, Grundriss
 
St. Gereon um 1900
 
Chor um 1925

Kölns erster Erzbischof Hildebold (ca. 787–818) ließ an Stelle der halbrunden Ostapsis des Ovalbaus einen rechteckigen Chor und eine Außenkrypta errichten. Hildebold wurde 818 in St. Gereon bestattet. Seit 839 ist St. Gereon als Stiftskirche bezeugt; das Atrium und die Anbauten wurden als Stiftsgebäude benutzt. Seit 866 galt die Stiftskirche St. Gereon als ranghöchste Kirche der Kölner Diözese nach dem Kölner Dom. 1067/69 wurde unter Erzbischof Anno II. für die Mitglieder des Stifts, adlige Kanoniker oder Stiftsherren, ein neuer langgestreckter Chorraum angebaut und darunter eine Krypta eingerichtet. Seit 1121 werden die aufgefundenen Gebeine des hl. Gereon als Reliquien verehrt. Der Chorraum erhielt Wandmalereien und einen Mosaikfußboden. 1151/56 ließ Erzbischof Arnold von Wied die Chorpartie nach Osten erweitern durch ein von Türmen flankiertes Chorquadrat mit halbrunder Apsis unter gleichzeitiger Verlängerung der Krypta darunter. 1190 wurden Reliquien der thebäischen Märtyrer aus den Nischen des Ovalbaus in die Krypta überführt, und zwar in die Confessio unter dem Gereonsaltar. In den Jahren 1219–1227 wurde der frühchristliche Ovalbau außen verstärkt und ummantelt, dabei zu einem Zehneck (Dekagon) umgestaltet und gleichzeitig erhöht; über dem beibehaltenen Erdgeschoss entstanden in drei Geschossen neue Emporen, ein Laufgang mit Fächerfenstern und ein Geschoss mit Lanzettfenstern, das Ganze überwölbt mit einer von Rippen durchzogenen Kuppel; außerdem erhielt das Dekagon Strebepfeiler, eine Zwerggalerie und ein Zeltdach. Das Dekagon war zur Zeit seiner Entstehung der größte freitragend überwölbte Zentralbau nördlich der Alpen. Um 1242/43 entstand an der Südseite des Dekagons die spätromanische Taufkapelle (Baptisterium)[9] und 1315 wurde die Sakristei im Stil der Kölner Dombauhütte angebaut. Im späten 14. Jahrhundert mussten die Gewölbe des Langchors erneuert werden.

NeuzeitBearbeiten

Um 1550 wurde die Orgel im Dekagon eingebaut. Eine Barockisierung der Kirche erfolgte dann 1766/1767, die aber im 19. Jahrhundert wieder zurückgenommen wurde. Im Jahr 1876 musste nach einem Sturmschaden das Dach des Dekagons neu errichtet werden. August Carl Lange führte die Baumaßnahme aus, ohne wesentliche Veränderungen zum Vorgängerbau vorzunehmen.[12]

1920 wurde St. Gereon durch Papst Benedikt XV. zur Basilica minor erhoben.

Die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges betrafen vor allem das Dekagon; bis 1952 war es akut einsturzgefährdet. Das Rettungswerk verdankt sich vor allem den Statikern Wilhelm Schorn (bis 1968) und Otmar Schwab sowie der „Bauhütte“ (Firma Schorn). Der Wiederaufbau dauerte bis 1984. Langchor und Krypta dienten bis dahin als Gottesdiensträume; das Dekagon war abgetrennt. 1949 war der Hochaltar fertiggestellt; 1954 wurde eine kleine Orgel im Langchor eingebaut, 1956 folgte die Krypta, 1964 die Taufkapelle. Bis 1982 leitete der Aachener Dombaumeister Leo Hugot und nach seinem Tod Herbert Queck den architektonisch-gestalterischen Ausbau und die Ausstattung. Den Innenraum von Dekagon und östlicher Apsis prägen vor allem die Farbfensterzyklen von Georg Meistermann und Wilhelm Buschulte; die ikonologischen Vorgaben stammen von dem Theologen Wilhelm Nyssen.

Nach Vollendung des Wiederaufbaus wurde der Barockaltar der nicht wieder aufgebauten Kirche St. Kolumba für wenige Jahre in den Hochchor gesetzt. Später wurde dieser Altar in die Ursulinenkirche versetzt.

LegendenBearbeiten

Um den Ursprung der Basilika St. Gereon ranken sich unterschiedliche Legenden und Vermutungen.

Der Legende nach errichtete die Hl. Helena St. Gereon auf den Gräbern des Hl. Gereon und seiner Gefährten. Es soll sich um Angehörige der Thebäischen Legion handeln, die Kaiser Maximian die Verfolgung von Christen verweigerten und darauf selbst das Martyrium erlitten.

Diese Erzählung wird ab dem 5. Jahrhundert verbreitet und wurde nachweislich in der Mitte des 5. Jahrhunderts von dem Lyoner Bischof Eucherius aufgeschrieben. Bei der Verbreitung der Legende kam diese auch nach Köln und legitimierte offenbar nachträglich den Kirchenbau. Angeblich befand sich in der Kirche ein (archäologisch nicht nachweisbarer) Brunnen, in den die Mörder die Leichen der Märtyrer geworfen haben sollen. Durch Staub aus diesem Brunnen sei Bischof Everigisil nach einem Bericht des Gregor von Tours von Kopfschmerzen geheilt worden. Ähnlich wie bei der Basilika St. Ursula schienen die Funde in römischen Gräberfeldern die Legende zu bestätigen. Grabungen des 11. Jahrhunderts brachten denn auch 360 Skelette zu Tage. 1121 glaubte der Hl. Norbert, Gründer des Prämonstratenserordens, das Skelett Gereons gefunden zu haben. Sogar die Kleidung sei noch erhalten gewesen. Seither war man überzeugt, über die Gräber und Reliquien der Heiligen zu verfügen.

Im 13. Jahrhundert schließlich schien den Zeitgenossen die Kenntnis von 318 (Symbolzahl!) Gebeinen von Angehörigen der Thebäischen Legion, die, angeführt von St. Gereon, den Märtyrertod erlitten, gesichert. Ausgrabungen des 20. Jahrhunderts ergaben allerdings keine Hinweise, die diese Legende bestätigen könnten.

BauwerkBearbeiten

 
Blick in das Dekagon

St. Gereon ist ein herausragendes Zeugnis spätantiker und hochmittelalterlicher Architektur. Bestimmendes Element des Baukörpers ist ein gewölbter spätantiker Ovalbau, der im frühen 13. Jahrhundert in die Form eines Dekagons (Zehneck) mit je vier antiken Konchen im Norden wie im Süden „überführt“ wird; dieser so gewonnene spätromanische Zentralbau ist in seiner Art nördlich der Alpen einzigartig. Das zentralisierte Rippengewölbe, das den in vier Etagen gegliederten Raum schließt, kann als die größte Kuppel-Konstruktion ihrer Zeit (1227) angesprochen werden. Sie erreicht im Scheitelpunkt 34,55 Meter Höhe und misst im Durchmesser 21 Meter bzw. 16,90 Meter. Die maßwerkartig gruppierten Fenster der obersten Wandzone folgen frühgotischen Vorbildern Frankreichs.

Westlich ist dem Zentralraum die Vorhalle in gotischen Formen vorgelagert, in der der spätantike Narthex weiterlebt. Östlich des Dekagons folgt oberhalb der Krypta der zweijochige Langchor mit dem Chorquadrat, an das sich die beiden Osttürme und die Apsis anschließen. Der von außen reich gestaltete staufische Etagenchor besitzt sieben Blendarkaden mit drei Fenstern.

Die drei unteren Geschosse der Türme schließen mit dem Apsisscheitel ab, darauf folgen zwei weitere mit Scheinfenstern und ein fünftes Geschoss mit zwei großzügigen Doppelarkadenfenstern. Reich gefaltet sind die Turmdächer. Die Türme selbst stehen in einer engen optischen Beziehung zum Dekagon, was den singulären Charakter der Basilika auch im Fernblick betont.

AusstattungBearbeiten

Im Chorraum befindet sich eine Darstellung Christi beim Jüngsten Gericht sowie als ikonografischer Bestandteil Heilige der Thebäischen Legion. Ebenfalls blieben in der Apsis eindrucksvolle Fresken erhalten. Von besonderer Qualität müssen die ursprünglich im Chor aufgehängten Wandteppiche gewesen sein, darunter ein Teppich des frühen 11. Jahrhunderts mit Medaillons als Wiederholungsmuster mit der Darstellung, wie ein Greif einen Stier angreift; es ist einer der ältesten europäischen Wandteppiche, dessen vier Teile heute in europäischen Museen verwahrt werden. Heute schmücken den Langchor noch Tapisserien von 1765 (Aubusson) mit Szenen aus der alttestamentlichen Geschichte des Joseph. Es handelt sich um die Hälfte des ursprünglichen Wandteppichbestandes. Der verloren gegangene Teil hing ursprünglich den Josephszenen gegenüber. Das vom früheren „Sebastianusaltar“ erhaltene Altarbild im Hochchor stellt eindrucksvoll das irdische Köln dar, geschützt von den Heiligen, insbesondere St. Sebastian und der Heiligen Dreifaltigkeit (Johann Hulsmann und Johann Toussy, ca. 1635).

Neben dem Gereonsaltar führt aus dem Langchor eine Treppe in die Krypta mit Fenstern von Alfred Manessier (von 1964). Über den Doppelarkaden des Eingangs zur Grabkammer blieb ein Fresko mit Kreuzigungsdarstellung aus dem späten 13. Jahrhundert erhalten. Aus dem Chor stammt das hier neu verlegte staufische Bodenmosaik. Der in der Krypta befindliche Kreuzigungsaltar aus der Zeit um 1540 stellt unter anderem Heilige aus dem Umfeld des Hl. Gereon dar und ist ein Beispiel früher Kölner Renaissance.

Rechts vom Langchor befindet sich die Sakristei mit kostbaren Doppeltüren vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Sie ist als Schatzkammer mit liturgischen Geräten und Reliquiaren des Mittelalters sowie Grabungsfunden ausgestattet. Zum Schatzbestand gehören u. a. ein Heilig-Kreuz-Reliquiar (um 1250), zwei kostbare Armreliquiare (1220–1225) und mehrere Büstenreliquiare.

Im Zentralbau, dem Dekagon, befinden sich die bei der Wiedererrichtung der Basilika nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Verglasungen für die Spitzbogenfenster (Fensterkranz der Propheten und Apostel), der Palmettenfenster (vier Evangelisten und vier Apokalyptische Reiter), Rundbogenfenster (Kölner Heilige Männer und Frauen sowie Maria und Josef) und die Konchenfenster (rein ornamental). Sie entstanden nach den zwischen 1979 und 1986 vorgelegten Entwürfen von Georg Meistermann und Wilhelm Buschulte. Das ikonographische Gesamtprogramm des Dekagons mit Kuppel, Fenstern und Fußboden (Bronze-intarsien mit Zitaten der Geheimen Offenbarung des Johannes), das christliche Martyrium, entwarf Wilhelm Nyssen. In vier übereinanderliegenden Kreisen gestalteten Georg Meistermann und Wilhelm Buschulte den Sieg Christi in seinen Heiligen und die Einheit des himmlischen und irdischen Jerusalem (apokalyptische Wesen, apokalyptisches Lamm, vier Prophetengestalten, zwölf Apostel und Heilige). Überwältigend wirkt die neu gestaltete Kuppel mit ihrem Rot und den goldenen Zungen. Diese Gestaltung basiert auf der frühchristlichen Bezeichnung „sanctos aureos“, der Kirche „zu den goldenen Heiligen“, die Wilhelm Nyssen mit Architekt und Künstlern zusammen in ein ikonografisch neues Konzept stellte (vgl. W. Nyssen, Verborgenes Licht, Köln 1985, S. 129ff).

Der gleichfalls neu gestaltete Fußboden von Elmar Hillebrand ist reliefartig und stellt das Martyrium des heiligen Gereon dar. Die im Zentralbau am zweiten östlichen Pfeiler der Südseite aufgestellte Mondsichelmadonna ist ein Werk des Weichen Stils zwischen 1380 und 1430. Sie wurde um 1400 gefertigt und stammt ursprünglich aus der Kirche St. Maria ad Gradus. Stilistisch ähnelt sie der wahrscheinlich auf Konrad Kuene van der Hallen zurückgehenden Verkündigungsgruppe in St. Kunibert.[13] Die Neuaufstellung auf bemalter Konsole am südöstlichen Dekagonpfeiler geht auf Irene Rothweiler zurück.

Über dem Westeingang sind noch Fresken des 12. Jahrhunderts zu sehen.

TaufkapelleBearbeiten

 
Freskomalerei in der Taufkapelle im Rheinischen Zackenstil um 1250

Vom Zentralbau geht die Taufkapelle mit ihrem achtstrahligen Gewölbe ab. Auch finden sich noch gut erhaltene Fresken im Zackenstil des 13. Jahrhunderts mit einem umfangreichen Bildprogramm. Schwerpunkt der Raumgestaltung sind Heiligenfiguren in den Nischen, darunter Konstantin der Große und vermutlich Gereon und Mauritius. In den Gewölbezwickeln über dem Altar ist Jesus als Weltenrichter dargestellt, während das obere Gewölbe der Kapelle als blauer Himmel mit goldenen Sternen verziert ist. Die im 19. Jahrhundert vorgenommenen Übermalungen der Wandbilder wurden im 20. Jahrhundert wieder entfernt.[14] Das achteckige Taufbecken wird in spätromanische Zeit datiert. Die Fenster wurden 1985 nach den Entwürfen von Irene Rothweiler ausgeführt. Der östliche Wandaltar wurde von Vincenz Statz 1864 gestaltet und im Zuge der neuen Fenstergestaltung mit historischem Altarbild und neuer Predella versehen.

VorhalleBearbeiten

In der westlichen Vorhalle, dem Eingangsbereich, verdeutlicht auf dem Boden ein moderner Grundriss die Basilika samt den untergegangenen Stiftsgebäuden. Im Südwesten der Vorhalle steht ein ungefasstes und vollplastisches Figurenrelief aus Sandstein mit der Grablegung Christi aus dem frühen 16. Jahrhundert.[15] Der Eingang in den Zentralbau wird von zwei romanischen Löwen flankiert. Des Weiteren sind hier Pfeiler und Traufrinne aus römischer, d. h. spätantiker Zeit erhalten. Unter einem in kräftigen Farben gehaltenen Tympanon, dessen Inschrift an die Märtyrer der Thebaische Legion gemahnt, tritt man in das Dekagon ein.

PietàkapelleBearbeiten

 
Pietàkapelle mit rekonstruierter Ausmalung

Von der Vorhalle geht es südlich in eine Kapelle von 1897 ab, die eine wilhelminische Ausstattung besitzt. In ihr befindet sich eine sehenswerte Pietà, die, orientiert am Vorbild Michelangelos, von Anton Josef Reiss, Düsseldorf, geschaffen wurde.

NordkapelleBearbeiten

Gegenüber in der Helenakapelle steht eine Kreuzigungsgruppe als Tafelbild in Lünettenform, die auf das Jahr 1550 zurückgeht. Unter den dargestellten Figuren ist auch der Kirchenpatron in Ritterrüstung und mit Kreuzfahne.[15]

KryptaBearbeiten

 
Krypta von St. Gereon
 
Fußbodenmosaik des 8./12. Jh. in der Krypta: Samson bezwingt den Löwen
 
Kreuzigungsdarstellung (13. Jh.) an der Westwand der Krypta

In der Krypta, im Raum unter dem Hauptaltar, der Confessio, steht der Sarkophag des Märtyrers Gereon und seiner Gefährten der Thebäischen Legion. Auf der Westseite vor der Grabkammer befindet sich über der Doppelarkade eine Kalkseccomalerei mit der Darstellung der Kreuzigung Christi (13. Jh.); rechts und links sind die Assistenzfiguren des Hl. Gereon und der Hl. Helena, die legendäre Gründerin der Kirche, beigegeben. Die Wandmalerei wird in das Ende des 13. Jahrhunderts datiert. Auf drei Teilen des Kryptagewölbes befinden sich fragmentale Reste mit Rankenornamenten und Figuren aus gleicher Zeit. Auf der Nordwand hängen einige Reliquiare in ornamentaler Anordnung der Reliquien verschiedener Heiliger.

Der Chorraum der Krypta ist mit Fußbodenmosaiken des 12. Jahrhunderts geschmückt; darauf sind in zwölf großen Feldern alttestamentliche Szenen von David und Samson als Vorläufern Christi dargestellt. Kleinere Mosaikfelder zeigen die Tierkreiszeichen (stark ergänzt).[16] Der kostbare Mosaikboden war bis zum Jahr 1867 bei Restaurierungen stark durcheinandergeraten. Als erstem Künstler gelang Tony Avenarius 1869 das Zusammenfügen der 400 bis 450 Mosaikteile des Fußbodens; der Architekt Heinrich Wiethase verlegte dieses Mosaik wieder, abgestimmt auf den Raum.[17] Ihm ist auch die Entdeckung und Erhaltung der romanischen Deckenmalerei zu verdanken.[18] Der Altar ist eine hochwertige Renaissance-Arbeit aus Kalkstein von 1530 bis 1540. Zwischen vier freistehenden Pfeilern mit Groteskenfüllungen ist in der Mitte die Kreuzigungsszene, darunter die Heiligen Maria und Johannes, links der Hl. Bischof Anno, rechts Mauritius, auf Konsolen an den Seiten ein Diakon und ein Kanonikus. An diesem Altar hat Petrus Canisius im Juni 1546 seine erste Heilige Messe zelebriere. Sehenswert sind die Glasfenster der Krypta, die 1964 von dem französischen Glasmaler Alfred Manessier gestaltet wurden.

GlockenBearbeiten

Sechs Kirchenglocken hängen in den beiden Türmen. Von den ehemals fünf Glocken, die 1779 von Martin Legros aus Malmedy gegossen wurden, überdauerten den Brand im Zweiten Weltkrieg nur die drei kleineren Glocken zusammen mit dem alten Glockenstuhl. Die beiden großen Glocken wurden im Jahre 1961 von der Glockengießerei Mabilon aus Saarburg in den gleichen Tönen und mit denselben Namen ihrer Vorgängerinnen neugegossen.

Die alte Bronzeglocke von 1507 aus Alt St. Alban ist im September 2008 nach St. Gereon überführt worden. Sie fügt sich in das Geläut ein und dient als Angelusglocke.

Nr.
 
Name
 
Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
(HT-1/16)
Inschrift
 
1 Helena 1.713 2.950 b0 +6 + S. HELENA – 1779 DEDICATA – 1942 BELLO DESTRUCTA – 1951 RESTITUTA – MUNDO PACEM IMPLORO – JACOBUS HENDRICHS ET JOSEPHA AUER PER L ANNOS SPONSATI ST. GEREON KÖLN
(Hl. Helena, 1779 geweiht, 1942 im Krieg zerstört, 1951 wiedererstanden. Ich erflehe den Weltfrieden. Jakobus Hendrichs und Josepha Auer 50 Jahre verheiratet. St. Gereon, Köln)
2 Gereon 1.525 1.950 c1 +6 + S. GEREON – ET SOCII MART. – CIVITATEM SANGUINE SUO – CONSECRATAM CUSTODIANT – 1961 ST. GEREON KÖLN
(Der hl. Gereon und die gemeinsamen Märtyrer mögen die Stadt mit ihrem Blut geweiht halten.)
3 Gregor 1.320 1.400 d1 +6 + D.O.M. ET GREGORIO DVCI EIUSQUE MILITIBVS PASSIONE ET HONORE SOCIIS. FVNDI IVBERAT ILLVSTRE CAPITVLVM. M. LEGROS FECIT ANNO 1779
(Dem besten, größten Herrn und dem Anführer Gregor und seinen Soldaten, seinen Kameraden in Leiden und Ehre. Mich ließ das angesehene Kapitel gießen. M. Legros goss mich im Jahre 1779.)
4 Anno 1.251 1.200 es1 +6 + D.O.M. BEATOQVE ANNONI – SECVNDO, ARCHIPRAESVLI VBIORVM – FVNVI IVBERAT ILLVSTRE CAPITVLVM. M. LEGROS FECIT ANNO 1779
(Dem besten, größten Herrn und dem seligen Anno II., dem Erzbischof der Ubier. Mich ließ das angesehene Kapitel gießen. M. Legros goss mich im Jahr 1779.)
5 Joseph 1.111 800 f1 –2 + D.O.M. ET SANCTO JOSEPHO – PETRUS CASPARIUS JOSEPHUS DE ZIMMERMANN HILDESIENSIS, HUIUS ECCLESIAE CANONICUS SENIOR, TOPARCHA IN WILDSHAUSEN, SACERDOTII ET CAPITULARITATIS ANNO LI. RELIQ VIS QVATTUOR CAMPANIS HANC SVO AERE ADIVNGEBAT.
(Dem besten größten Herrn und dem Hl. Joseph fügte Peter Kaspar Joseph von Zimmermann aus Hildesheim, dieser Kirche ältester Geistlicher, Statthalter in Wildshausen im 51. Jahr des Priestertums und Zugehörigkeit zum Kapitel, diese den übrigen vier Glocken aus seinem Vermögen hinzu.)
6 Alban 1.034 600 g1 +3 ALBANVS HEISCHEN ICH – UND ERE SENT QVIRINS LVIDEN ICH – TZO GOTTDEINST GEBRVCHT MEN MICH – BLITZEN UND DONRE STVREN ICH ANO DNI MV°VII

OrgelnBearbeiten

 
Orgel im Dekagon

Im Jahr 2001 erbaute die Firma Josef Weimbs Orgelbau eine neue Orgel auf der kleinen Empore im Dekagon. Das Instrument hat 31 Register und fünf Transmissionen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal. Es hat eine mechanische Spieltraktur und elektrische Registertrakturen.

I Rückpositiv C–g3
1. Prinzipal 08′
2. Holzgedeckt 08′
3. Salicional 08′
4. Gemshorn 04′
5. Flöte 02′
6. Sedez 01′
7. Sesquialter II 0 0223
8. Fourniture III 0113
9. Cromorne 08′
Tremulant
II Hauptwerk C–g3
10. Prinzipal 16′
11. Prinzipal 08′
12. Rohrflöte 08′
13. Viola da Gamba 08′
14. Unda Maris (ab c0) 0 08′
15. Oktave 04′
16. Flöte 04′
17. Quinte 0223
18. Superoctave 02′
19. Cornet V (ab f0)
20. Fourniture V 02′
21. Cymbale III 01′
22. Trompette 08′
23. Clairon 04′
III Echo C–g3
24. Gedeckt 08′
25. Flaut 04′
26. Doublette 02′
27. Sesquialter II 0223
28. Basson Hautbois 08′
29. Voix humaine 08′
Tremulant
Pedal C–f1
30. Prinzipal (Nr.10) 16′
31. Subbaß 16′
32. Prinzipal (Nr.11) 08′
33. Rohrflöte (Nr.12) 08′
34. Bombarde 16′
35. Trompette (Nr.22) 0 08′
36. Clairon (Nr.23) 04′
  • Koppeln: II/I, III/I, I/P, II/P, III/P.

An der Nordwand des Chorraumes hängt in Form eines Schwalbennestes eine Chororgel, die im Jahre 1954 von Hans Klais (Bonn) gebaut wurde. Das Instrument hat Kegelladen, die Spiel- und die Registertrakturen sind elektrisch.

I Hauptwerk C–g3
1. Rohrflöte 8′
2. Salicional 8′
3. Principal 4′
4. Waldflöte 2′
5. Sequialtera II
6. Mixtur IV 113
II Oberwerk C–g3
7. Liebl. Gedack 8′
8. Blockflöte 4′
9. Principal 2′
10. Scharff III-IV 1′
11. Krummhorn 8′
Pedal C–f1
12. Subbaß 16′
13. Principal 08′
14. Gedacktbaß (aus Nr. 12) 08′
15. Choralbaß (aus Nr. 13) 04′
16. Nachthorn 02′
  • Koppeln: II/I, II 16′/I, I/P, II/P,
  • Spielhilfen: Handregister, zwei freie Kombinationen, Tutti, Auslöser, Einzelabsteller für Zunge,

Zugehörige PfarrkircheBearbeiten

 
St. Gereon und die kleinere Kirche St. Christoph auf einem Stich von Arnold Mercator, 1571

Neben St. Gereon stand die zugehörige Pfarrkirche St. Christoph, die im Rahmen der Säkularisation zu Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Gereon Becht-Jördens: Venantius Fortunatus und die Renovierung der Kirche St. Gereon zu Köln durch Bischof Carentinus. In: Kölner Jahrbuch. 43, 2010, ISBN 978-3-7861-2628-7, S. 57–69.
  • Anne Behrend-Krebs: Die ottonischen und romanischen Wandmalereien in St. Gereon, St. Maria im Kapitol und St. Pantaleon in Köln. (Dissertation Münster 1994). Verlag Tebbert KG, Münster 1994, S. 22–231.
  • Ralf van Bühren: Kunst und Kirche im 20. Jahrhundert. Die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76388-4.
  • Paul Clemen: Mosaiken in der Krypta von St. Gereon in Köln. In: Die romanische Monumentalmalerei in den Rheinlanden. Schwann, Düsseldorf 1916, S. 132–197.
  • Sabine Czymmek: Die Kölner romanischen Kirchen. Schatzkunst. (Colonia Romanica, Jahrbuch des Fördervereins Romanische Kirchen Köln e. V., Bd. XXII, 2007). Bd. 1, Köln 2008, ISBN 978-3-7743-0422-2, S. 161–227.
  • Gertie Gretz / Otto Koch: St.Gereon zu Köln. Bonn 1939.
  • Martina Junghans: Die Armreliquiare in Deutschland vom 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts. (Dissertation Bonn 2000). Bonn 2002, DNB 965027031.
  • Jürgen Kaiser (Text) und Florian Monheim (Fotos): Die großen romanischen Kirchen in Köln. Greven Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-7743-0615-8, S. 74–87.
  • Hiltrud Kier: Die Romanischen Kirchen in Köln: Führer zu Geschichte und Ausstattung. Zweite Auflage. J. P. Bachem, Köln 2014, ISBN 978-3-7616-2842-3, S. 86–101.
  • Hiltrud Kier, Ulrich Krings: Die romanischen Kirchen in Köln. Vista Point Verlag Köln, 1985, S. 20–24 und 88ff.
  • Ulrich Krings, Otmar Schwab: Köln: Die Romanischen Kirchen. Zerstörung und Wiederherstellung. (Stadtspuren – Denkmäler in Köln, Bd. 2). J.P. Bachem, Köln 2007, ISBN 978-3-7616-1964-3.
  • Marion Niemeyer-Tewes: Das Dekagon von St. Gereon in Köln. (Veröffentlichungen der Abteilung Architekturgeschichte, 72). Köln 2000.
  • Wilhelm Nyssen: Verborgenes Licht. Themen Kölnischer Romanik, Köln 1985.
  • Hugo Rahtgens: Katholische Pfarrkirche zu St. Gereon (ehem. Stiftskirche). In: Paul Clemen (Hg.): Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln. Die kirchlichen Denkmäler der Stadt Köln. Abt. 3: St. Gereon – St. Johann Baptist – Die Marienkirchen – Gross St. Martin. (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 7, 1). L. Schwann, Düsseldorf 1911, S. 1–102.
  • Jürgen J. Rasch: Die Kuppel in der römischen Architektur. Entwicklung, Formgebung, Konstruktion. In: Architectura, Bd. 15 (1985), S. 117–139 (126).
  • Werner Schäfke: Kölns romanische Kirchen. Architektur, Ausstattung, Geschichte. Köln 1984, ISBN 3-7701-1360-8.
  • Werner Schäfke: St. Gereon in Köln (Rheinische Kunststätten, Heft 300). Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hg.), Köln 1984, ISBN 3-88094-486-5.
  • Otmar Schwab: St. Gereon zu Köln. Untersuchungen zum spätantiken Gründungsbau. (Dissertation Aachen 2001), In: Kölner Jahrbücher. 35, 2002 (erschienen 2004), S. 7–206.
  • Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln. Hanstein, Bonn 1893 (Digitalisat).
  • Ute Verstegen: St. Gereon in Köln in römischer und frühmittelalterlicher Zeit. (Kölner Forschungen, 9), Mainz 2006.
  • Ute Verstegen: Ausgrabungen und Bauforschungen in St. Gereon zu Köln – 1. Text, 2. Kataloge und Tafeln, (Kölner Forschungen, 9,1 und 2), von Zabern, Mainz 2006.
  • Ute Verstegen: St. Gereon in Köln in römischer und frühmittelalterlicher Zeit. (Dissertation Köln 1998), Köln 2003.
  • Ute Verstegen: Die mittelalterlichen Mosaiken in der Krypta von St. Gereon in Köln. In: Kölner Jahrbuch, 32, Gebr. Mann Verlag, Köln 1999, S. 433–476.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hiltrud Kier / Ulrich Krings: Die romanischen Kirchen in Köln. Vista Point Verlag Köln, 1985, S. 6
  2. Ute Verstegen: St. Gereon in Köln in römischer und frühmittelalterlicher Zeit. Köln 2003, S. 90ff. und 415
  3. Werner Schäfke: St. Gereon in Köln. (=Rheinische Kunststätten, Heft 300). Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.), Köln 1984, S. 6
  4. Jürgen J. Rasch: Die Kuppel in der römischen Architektur. Entwicklung, Formgebung, Konstruktion. In: Architectura, Bd. 15 (1985), S. 117–139 (126)
  5. Ute Verstegen: St. Gereon in Köln in römischer und frühmittelalterlicher Zeit. Köln 2003, S. 90ff. und 415f
  6. Michael Stettler: St. Gereon in Köln und der sogenannte Tempel der Minerva Medica in Rom, Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Bd. 4, S. 123ff., Mainz 1957
  7. Hans Georg Wehrens: Rom – Die christlichen Sakralbauten vom 4. bis zum 9. Jahrhundert – Ein Vademecum. Herder, Freiburg 2016, S. 313; 77; 74; 90; 30; 305; 265
  8. Hugo Brandenburg: Die frühchristlichen Kirchen in Rom vom 4. bis zum 7. Jahrhundert, Schnell & Steiner, Regensburg 2013, S. 56
  9. Saskia Steil: Köln St. Gereon, Passau 2018, S. 2f.
  10. Lexikon für Theologie und Kirche (LThK), Herder, Freiburg 2006, Bd. 4, Sp. 507f.
  11. Ute Verstegen: St. Gereon in Köln in römischer und frühmittelalterlicher Zeit. Köln 2003, S. 417ff.
  12. Aloysius Jakob Zorn: Der Architekt August Carl Lange (1834–1884). Dissertation, RWTH Aachen, 1980, Band 1, S. 379ff.
  13. Richard W. Gassen: St. Gereon . In: Mittelalterliche Kirchen in Köln. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-8656-8539-1, S. 86
  14. Richard W. Gassen: St. Gereon . In: Mittelalterliche Kirchen in Köln. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-8656-8539-1, S. 86, 87
  15. a b Richard W. Gassen: St. Gereon . In: Mittelalterliche Kirchen in Köln. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-8656-8539-1, S. 82
  16. Werner Schäfke: St. Gereon in Köln., Köln 1984, S. 30
  17. Deutsche Bauzeitung vom 8. Juli 1869, S. 338 (PDF; 1,9 MB), abgerufen am 27. September 2013.
  18. Historischer Buch- und Zeitschriftenbestand der Weimarer Kunst- und Bauhochschulen, abgerufen am 27. September 2013

Koordinaten: 50° 56′ 35,8″ N, 6° 56′ 45″ O