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Rudolf Schieffer (* 31. Januar 1947 in Mainz; † 14. September 2018 in Bonn[1]) war ein deutscher Historiker, der die Geschichte des frühen und hohen Mittelalters erforschte. Schieffer war Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn (1980–1994). Anschließend war er von 1994 bis 2012 Präsident der Monumenta Germaniae Historica (MGH), des bedeutendsten Instituts, das sich der Erforschung des Mittelalters und der Edition mittelalterlicher Quellen widmet. Während seiner Präsidentschaft war er zugleich Professor für Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Rudolf Schieffer stammte aus einer Gelehrtenfamilie. Sein Großvater Heinrich Schieffer (1878–1949) war Volksschulrektor und Stadtschulrat in Godesberg. Sein Vater war der Historiker Theodor Schieffer, der 1942 Anneliese Schreibmayr (1915–1981) in Berlin heiratete. Aus der Ehe gingen neben Rudolf Schieffer noch zwei Töchter hervor. Schieffer wuchs in einem ausgeprägten katholischen Elternhaus auf. Der 1947 in Mainz geborene Rudolf Schieffer lebte mit seinen zwei Schwestern seit 1954 in Bad Godesberg. Er besuchte von 1953 bis 1966 Schulen in Mainz und Bad Godesberg. Das Abitur legte er 1966 am Aloisiuskolleg der Jesuiten in Bad Godesberg ab. Er studierte von Sommersemester 1966 bis Sommersemester 1971 Geschichte und Latein an den Universitäten Bonn und Marburg. Zu seinen akademischen Lehrern zählten Helmut Beumann, Eugen Ewig, Paul Egon Hübinger, Dieter Schaller, Walter Schlesinger, Stephan Skalweit und Johannes Straub. Die erste Staatsprüfung legte er 1971 in Bonn für das höhere Lehramt ab. Schieffer war eine Zeit lang unsicher, ob er sich der Alten oder Mittelalterlichen Geschichte widmen sollte. Schieffer wurde mediävistischer Historiker „weniger weil, sondern eher obgleich mein Vater das auch war“. Für mittelalterliche Geschichte hatte Schieffer sich entschieden, weil die von ihm favorisierte Kirchengeschichte dort am breitesten zur Geltung komme.[2] Als Doktorand erarbeitete er einen Registerband zu den Akten der ökumenischen Konzile von 431 bis 553. Bei Eugen Ewig wurde er 1975 über Die Entstehung von Domkapiteln in Deutschland promoviert.[3] Von 1971 bis 1975 war er wissenschaftlicher Angestellter im DFG-Projekt „Spätantike Reichskonzilien“ bei Johannes Straub in Bonn. Von 1975 bis 1980 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monumenta Germaniae Historica (MGH). Von 1976 bis 1979 war Schieffer Lehrbeauftragter für Historische Hilfswissenschaften an der Universität Regensburg. Im Jahr 1979 habilitierte er sich dort über Die Entstehung des päpstlichen Investiturverbots für den deutschen König.

Im Jahre 1980 wurde er mit 33 Jahren Nachfolger seines akademischen Lehrers Eugen Ewig als Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn, bevor er 1994 an die Universität München ging und als Nachfolger von Horst Fuhrmann die Leitung der Monumenta Germaniae Historica übernahm. Zugleich war er Professor für Geschichte in München (mit eingeschränkter Lehr- und Prüfungsverpflichtung). In Verhandlungen mit der Bayerischen Staatsregierung erreichte Schieffer, dass der mit dem Präsidium verbundene Lehrstuhl von Regensburg nach München transferiert wurde.[4] Schieffer war mit Johannes Fried von 1994 bis zum Erscheinen des Heftes 68/2 (2012) langjähriger Herausgeber des Deutschen Archivs für Erforschung des Mittelalters, einer der angesehensten mediävistischen Fachzeitschriften. Für diese Fachzeitschrift verfasste er 3785 Rezensionen.[5] Als akademischer Lehrer betreute er 28 Dissertationen. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Bernd Schütte, Claudia Zey, Caspar Ehlers, Martina Giese, Jochen Johrendt, Martina Hartmann und Alheydis Plassmann. Das Amt des Präsidenten der MGH hatte er bis 2012 inne. Schieffer lebte anschließend wieder in Bonn, wo er im September 2018 nach kurzer schwerer Krankheit in seiner Wohnung verstarb. Er wurde auf dem Burgfriedhof in Bad Godesberg beerdigt.[6]

ForschungsschwerpunkteBearbeiten

Schieffers wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte waren die politische Geschichte sowie die Kirchen- und Rechtsgeschichte von der Spätantike bis zum 12. Jahrhundert, die Quellenkunde und die Textedition. Schieffers Arbeiten erstrecken sich aber auch über diesen Zeitraum, so etwa mit Beiträgen zur Mediävistik des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Jahr 2013 veröffentlichte er eine Darstellung über die Christianisierung und Reichsbildungen in Europa von 700 bis 1200. Schieffer zeichnete darin „das Bild eines plurikulturellen Europa“. Er unterschied fünf Kulturzonen, den römisch-katholisch geprägten Westen, den griechisch-orthodoxen Osten, die Gebiete arabisch-muslimischer Expansion, die ausgedehnten Siedlungszonen der Slawen sowie die „nördliche und westliche Peripherie“, die von germanischen, teilweise von keltischen Völkern bewohnt wurde. Die Arbeit wurde von Michael Borgolte als „Meisterwerk“ gewürdigt.[7]

Arbeiten für und über die Monumenta Germaniae HistoricaBearbeiten

Schieffers Leben und Werk waren eng mit den Monumenta Germaniae Historica verknüpft. Horst Fuhrmann holte ihn 1975 nach München und beauftragte ihn mit der Herausgabe der Briefe Erzbischof Hinkmars von Reims aus dem 9. Jahrhundert.

Im Jahr 1996 organisierte er ein Kolloquium der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica in München über „Mittelalterliche Texte. Überlieferung – Befunde – Deutungen“.[8] Er übernahm 1998 die Organisation eines Kolloquiums der Monumenta Germaniae Historica und der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München über „Quelleneditionen und kein Ende?“

Schieffer veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Geschichte der Monumenta Germaniae Historica. Er behandelte die Anfänge der Monumenta Germaniae Historica[9] und ihre ersten Begegnungen mit Frankreich. Dabei stellte er fest, dass die ersten Bemühungen der Quellensichtung in Paris von antifranzösischen Ressentiments geprägt waren. Dies änderte sich erst nach Steins Tod in den 1830er Jahren. Es kam „zu einer gewissen Angleichung der Forschungsstile und Arbeitsziele beiderseits des Rheins“.[10] In einem anderen Beitrag lieferte er einen Überblick über die Editionsprojekte und Forschungsarbeit zum früh- und hochmittelalterlichen Kirchenrecht seit der Neuorganisation der MGH-Reihen im Jahre 1875.[11] Außerdem befasste er sich mit Bayern und die Monumenta Germaniae Historica zur Zeit der Gründung der Historischen Kommission[12] den monastischen Gelehrten in den Monumenta Germaniae Historica[13] oder mit den Memorialquellen.[14]

KarolingerBearbeiten

Schieffer galt als Spezialist für die Karolingerzeit. Die Referate des Kolloquiums der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften am 17./18. Februar 1994 in Bonn über die Schriftkultur und Reichsverwaltung unter den Karolingern gab er zwei Jahre später heraus. Dabei wollte man „die Herrscherurkunden als Ausdruck einer umfassenden Schriftkultur [...] begreifen, die unter den Karolingern ihren ersten nachantiken Höhepunkt erlebte“.[15] Sein erstmals 1992 erschienenes Werk Die Karolinger gilt als Standardwerk zur Geschichte der Karolingerzeit und wurde bis 2014 fünfmal aufgelegt.[16]

Schieffer analysierte die in fränkischer und karolingischer Zeit abgehaltenen Synoden nördlich der Alpen. Bei den Kontakten zwischen Papsttum und den nordalpinen Synoden stellte Schieffer fest, „daß sich das Papsttum als Aufsichtsinstanz wie als Impulsgeber fränkischer Synoden“ durchsetzte.[17] Er befasste sich mit der geringen Effizienz letztwilliger Verfügungen der Karolinger.[18] Schieffer veröffentlichte 2005 den Band über die Karolinger der neuesten Ausgabe des klassischen Lehrbuchs der deutschen Geschichte, den „Gebhardt“.[19] In der Sitzung der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften vom 18. Februar 2009 widmete er sich „den in Handschriften faßbaren Spuren der Entstehung und Weiterentwicklung kompilatorischer Werke im Zuge der karolingischen Erneuerung“.[20]

ReichskircheBearbeiten

Durch Schieffers Arbeiten gilt das Beziehungsgefüge von ottonischen Königtum und Reichskirche als gut erforscht. Auf dem Deutschen Historikertag 1988 in Bamberg leitete Hagen Keller die Sektion „Gruppenbindung, Herrschaftsorganisation und Schriftkultur unter den Ottonen“. Schieffer referierte zum Thema „Der ottonische Reichsepiskopat zwischen Königtum und Adel“.[21] Die in Bamberg gehaltenen Vorträge erschienen 1989 in den Frühmittelalterlichen Studien[22] und gelten als wichtiger Ausgangspunkt für eine Neubeurteilung der ottonischen Königsherrschaft.[23] Im Jahr 1998 legte er eine vergleichende Untersuchung zu karolingischen und ottonischen Kirchenpolitik vor.[24] In der 368. Sitzung der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften am 20. Oktober 1993 in Düsseldorf widmete er sich dem sogenannten Ottonisch-salischen Reichskirchensystem. Er kommt zum Ergebnis, dass dieses System so systematisch nicht war. Keine der mittelalterlichen Quellen stelle ein Reichskirchensystem dar.[25]

Reformpapsttum und InvestiturstreitBearbeiten

Seine Forschungen sorgten für ein besseres Verständnis über den Verlauf des Investiturstreites. Im Jahr 1981 legte er eine Studie über das Investiturverbot vor.[26] Bei seinen Beobachtungen der Investiturpraxis vertrat er die These, dass die Investitur im Konflikt zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. im Jahre 1076 noch nicht verboten war. Erst nach dem im Januar 1077 von Heinrich durchgeführten Gang nach Canossa trat das Problem hervor. Das für die ganze Kirche geltende Investiturverbot datiert von der römischen Herbstsynode von 1078.[27] Dieses Investiturverbot wurde auf der Fastensynode 1080 wiederholt. Nach Schieffers Ergebnissen spielte die Investiturfrage im Investiturstreit nicht die zentrale Rolle die ihr zugemessen wurde. Die bisherige Forschung hatte noch eine zeitliche und sachliche Verknüpfung von Investiturstreit und Investiturverbot angenommen. Bis dahin ging die Forschung davon aus, dass Gregor VII. auf der Fastensynode des Jahres 1075 Heinrich IV. das Investiturrecht entzogen hatte. Die Fastensynode von 1075, in der man ein Investiturverbot erkennen habe wollen, deutete Schieffer als päpstliche Sanktion falls Heinrich den Kontakt mit seinen gebannten Ratgebern nicht aufgebe. Auch Johann Englberger kam zum Ergebnis, dass es für ein Investiturverbot im Jahr 1075 keine überzeugenden Anhaltspunkte gibt.[28] Dagegen plädierte Johannes Laudage für ein päpstliches Investiturverbot von 1075.[29] Ein vorübergehendes Investiturverbot nimmt dagegen Uta-Renate Blumenthal an.[30]

Schieffer widmete sich anhand vor allem historiographischen Quellen der Rezeptionsgeschichte des Investiturstreites seit dem Wormser Konkordat von 1122. In England wurden die Ereignisse eher am Ende des Konflikts gedeutet und in Frankreich vor allem punktuell am Geschehen von 1111, 1119 und 1122 registriert. In England und Frankreich verblasste recht schnell die Erinnerung an den Streit und seinen Verlauf. Neue Auseinandersetzungen bestimmten die Darstellung der Historiographen. In Italien fiel die Resonanz ausgesprochen dürftig aus und konzentrierte sich hauptsächlich auf das Erste Laterankonzil von 1123. In der Chronistik des städtisch geprägten Oberitalien konnte Schieffer überhaupt keinen Hinweis auf das beigelegte Investiturproblem ausfindig machen.[31] In einem anderen Aufsatz befasste er sich mit der Frage, was die historiographischen Quellen nördlich und südlich der Alpen aus drei Ereignissen 1076/77 gemacht haben: Die am 24. Januar 1076 in Worms ausgesprochenen Sanktionen Heinrichs IV. gegen Papst Gregor VII, die daraufhin erfolgte Exkommunikation des Königs in Rom durch den Papst und die zeitweilige Überwindung des Konflikts Ende Januar 1077 in Canossa. Diese Ereignisse sind durch imperiale und päpstliche Zeugnisse bestens dokumentiert. Schieffer stellte in seiner Untersuchung erhebliche regionale Unterschiede und Verformungen fest. Die Bannung Heinrichs IV. blieb als eher isoliertes Ereignis am stärksten im historischen Gedächtnis haften, während Heinrichs Buße in Canossa in ihrer Tragweite selbst innerhalb des Reiches beschränkt blieb.[32]

Schieffer hat den Begriff der „papstgeschichtlichen Wende“ in die wissenschaftliche Diskussion eingeführt. Mit diesem Begriff ist die Zeit des Reformpapsttums zwischen Papst Leo IX. und dem IV. Laterankonzil gemeint. Schieffer hat 2002 die These vertreten, „daß das sogenannte Reformpapsttum der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts in zuvor ungekannter Weise die lateinische Gesamtkirche aus eigenem Antrieb zu lenken begann, und zwar weniger nach neuartigen theologischen Konzepten als dank praktischer Erfahrungen“.[33] Die zunehmende päpstliche Eigeninitiative zur Durchsetzung pastoraler Ziele fand mit den Briefen Gregors VII. ihren Höhepunkt. Er befasste sich in diesem Zusammenhang auch mit dem Sutrilied (Rithmus ad Henricum imperatorem), in welchem das Eingreifen Heinrichs III. 1046 in die Verhältnisse des Papsttums beschworen wird. Dabei sprach er sich für eine Datierung des Gedichtes nach 1046 aus und schätzte das Werk als nachträgliche Rechtfertigung für das Eingreifen Heinrichs III. in das Papsttum ein.[34]

In seiner 2006 veröffentlichten Skizze der Geschichte und Entwicklung des Reformpapsttums seit der Kaiserkrönung Heinrichs III. analysierte er auch die Rolle der salischen Herrscher und des römischen Adels bei der Papstwahl. Im Ergebnis würdigte er die Buße Heinrichs IV. auf der Burg der Markgräfin von Tuszien als „Meilenstein“ in der Geschichte des Papsttums.[35] Das auf der Fastensynode 1076 gegen Heinrich IV. ausgesprochene „unbefristete Herrschaftsverbot“ möchte Schieffer in einem 2009 veröffentlichen Beitrag als „eine auf Besserung abzielende Suspension“ verstehen. Zu einer definitiven Absetzung wurde diese erst später von Gregor umgedeutet.[36] Zahlreiche Arbeiten Schieffers befassten sich mit Papst Gregor VII. Er konnte nachweisen, dass es sich bei dem im päpstlichen Archiv aufbewahrten Briefregister des Papstes Gregor VII. entgegen bisheriger Behauptungen tatsächlich um das Original und nicht um eine später zusammengestellte Sammlung handelt.[37] Schieffer befasste sich mit der Behauptung, Gregor sei vor seinem Pontifikat Mönch gewesen. Jahrzehntelang galt es als unstrittig, dass Gregor aus dem Mönchsstand hervorgegangen ist. Nach seiner erneuten Durchsicht der spärlichen Quellen könne diese Frage aber kaum eindeutig mit ja oder nein beantwortet werden.[38] Über Papst Gregor VII. legte er 2010 bevorzugt gestützt auf das Selbstzeugnis der gut 400 überlieferten Briefe eine knappe Biographie vor.[39]

Quellenkunde und TexteditionBearbeiten

Schieffer legte 1980 mit Thomas Gross eine kommentierte Edition des Traktats De ordine palatii von Erzbischof Hinkmar von Reims in der Reihe MGH Fontes iuris vor.[40] Im Jahr 2003 wurde ein weiterer Band von fünf Texten Erzbischofs Hinkmar von Reims (845–882) und seines Neffen und Suffragans Hinkmar von Laon bei den MGH publiziert.[41] Als letztes Werk veröffentlichte er wenige Wochen vor seinem Tod die zweite Lieferung der Edition der Briefe des Erzbischofs Hinkmar von Reims (Band 1 Teil 2: 868–872, Wiesbaden 2018).

Auf Grundlage der Quellen versuchte Schieffer den Archipoeta zu identifizieren. Schieffer hat dabei eine Identifizierung mit dem Notar H der Kanzlei Rainalds von Dassel und weiter mit dem Leiter der Kölner Domschule, einem gewissen Radulf vorgeschlagen.[42]

Ehrungen und MitgliedschaftenBearbeiten

Schieffer war von 1984 bis 1990 Mitglied im Wissenschaftsrat. Er gehörte ab 1994 der „Deutschen Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii e. V.“ an. Bereits 1995 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und bekleidete dieses Amt bis 2010. Schieffer wurde 1992 zum ordentlichen Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste gewählt. Als Präsident der Monumenta Germaniae Historica gehörte er von 1994 bis 2012 der Akademie als korrespondierendes Mitglied an. Seit 2016 war er Mitglied des Präsidiums, seit 2017 Sekretar der geisteswissenschaftlichen Klasse. Außerdem war er Mitglied der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde (seit 1981), Mitglied der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica (seit 1983), Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1994), corresponding fellow der Royal Historical Society (seit 1995), corresponding fellow der Medieval Academy of America (seit 1997), korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (seit 1998), Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt (seit 1998), korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (seit 2003) und war Socio straniero der Accademia dei Lincei (seit 2004).

Schieffer war Mitglied des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte (seit 1992) und in der Zeit von 2005 bis 2013 Mitglied in dessen Vorstand. Mit Peter Moraw hat er im Herbst 2001 zum 50-jährigen Jubiläum der Gründung des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte die Tagung „Die deutschsprachige Mediävistik im 20. Jahrhundert“ veranstaltet.[43] Dazu steuerte er einen Beitrag über die deutschsprachige Mediävistik vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis 1918 bei.[44] Der Tagungsband wurde 2005 veröffentlicht. Eine weitere Tagung des Konstanzer Arbeitskreises organisierte Schieffer im Frühjahr 2007 mit Theo Kölzer zum Thema „Von der Spätantike zum Frühmittelalter. Kontinuitäten und Brüche, Konzeptionen und Befunde“. Den Sammelband gaben Schieffer und Kölzer 2009 heraus.[45] Schieffer hat sich an zahlreichen weiteren Tagungen des Arbeitskreises mit Beiträgen beteiligt.[46]

Er war auch Mitglied der Görres-Gesellschaft. Seit 2012 war er Mitglied des Direktoriums des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft. Im Jahr 2008 wurde ihm von der Stadt Magdeburg der Eike-von-Repgow-Preis für seine Forschungen zur mittelalterlichen Geschichte Mitteldeutschlands verliehen. Im selben Jahr wurde Schieffer mit dem Winfried-Preis von der Stadt Fulda für die Erforschung des Lebens und Wirkens des Hl. Bonifatius geehrt.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

Quelleneditionen

  • mit Thomas Gross: Hinkmar von Reims, De ordine palatii (= Monumenta Germaniae Historica Fontes iuris Germanici antiqui in usum scholarum separatim editi. Band 3). Hannover 1980, ISBN 3-7752-5127-8. (Digitalisat)
  • Die Streitschriften Hinkmars von Reims und Hinkmars von Laon 869–871 (= Monumenta Germaniae Historica Concilia. Band 4, Supplementum 2). Hannover 2003, ISBN 3-7752-5355-6. (Digitalisat)

Monographien

  • Die Entstehung von Domkapiteln in Deutschland (= Bonner Historische Forschungen. Band 43). Röhrscheid, Bonn 1976, ISBN 3-7928-0378-X (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 1974/75).
  • Die Entstehung des päpstlichen Investiturverbots für den deutschen König (= Schriften der MGH. Band 28). Hiersemann, Stuttgart 1981, ISBN 3-7772-8108-5 (Zugleich: Regensburg, Universität, Habilitations-Schrift, 1979).
  • Die Karolinger (= Urban-Taschenbücher. Band 411). Kohlhammer, Stuttgart 1992. (5., aktualisierte Auflage. Stuttgart 2014, ISBN 978-3-17-023383-6)
  • Die Zeit des karolingischen Großreichs (714–887) (= Handbuch der deutschen Geschichte. Band 2). 10., völlig neu bearbeitete Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2005, ISBN 3-608-60002-7.
  • Papst Gregor VII. Kirchenreform und Investiturstreit (= Beck’sche Reihe. Band 2492). C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-58792-4.
  • Christianisierung und Reichsbildungen. Europa 700–1200 (= Beck’sche Reihe. Band 1981). C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65375-9.
  • Die ältesten Judengemeinden Deutschlands. Schöningh, Paderborn 2015, ISBN 978-3-506-78475-9.

Herausgeberschaften

LiteraturBearbeiten

  • Eintrag Rudolf Schieffer. In: Jürgen Petersohn (Hrsg.): Der Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte. Die Mitglieder und ihr Werk. Eine bio-bibliographische Dokumentation (= Veröffentlichungen des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte aus Anlass seines fünfzigjährigen Bestehens 1951–2001. Band 2). Thorbecke, Stuttgart 2001, ISBN 3-7995-6906-5, S. 341–347 (Digitalisat)
  • Schieffer, Rudolf. In: Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. Band 3: M–SD. 26. Ausgabe. de Gruyter, Berlin u. a. 2014, ISBN 978-3-11-030256-1, S. 3175.
  • Patrick Bahners: Der Jüngling an der Quelle. Dem Historiker Rudolf Schieffer zum Sechzigsten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. Januar 2007, Nr. 24, S. 36. (online)
  • Patrick Bahners: Ordnung darf sein. Dem Historiker Rudolf Schieffer zum Siebzigsten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 31. Januar 2017, Nr. 26, S. 12.
  • Patrick Bahners: Monumentist. Zum Tod des Historikers Rudolf Schieffer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. September 2018, Nr. 216, S. 12.
  • Patrick Bahners: Den Anfang macht das Register. Wissenschaft als Beruf bedeutet lebenslange Zuarbeit: Die deutschen Historiker nehmen Abschied von Rudolf Schieffer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. März 2019, Nr. 67, S. N3 (online).
  • Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. XLVII. Ausgabe 2008/2009, S. 1101.
  • Würdigung der neuen Mitglieder: Rudolf Schieffer. In: Bayerische Akademie der Wissenschaften Jahrbuch 1990. München 1991, S. 145–146.
  • Würdigung der neuen Mitglieder: Rudolf Schieffer. In: Bayerische Akademie der Wissenschaften Jahrbuch 1997. München 1998, S. 141–142.
  • Erich Meuthen: Laudatio auf Prof. Dr. Rudolf Schieffer. In: Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften Jahrbuch 1992. Opladen 1992, S. 98–101.

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Martina Hartmann: Wir trauern um Rudolf Schieffer. Monumenta Germaniae Historica, 15. September 2018, abgerufen am 19. September 2018.
  2. Erich Meuthen: Laudatio auf Prof. Dr. Rudolf Schieffer. In: Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften Jahrbuch 1992. Opladen 1992, S. 98–101, hier: S. 100.
  3. Vgl. dazu die Besprechungen von Günter Rauch in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung 66 (1980), S. 487–489; Michel Parisse in: Francia 6 (1978), S. 738–740 (online); Georg Scheibelreiter in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 89 (1981), S. 121–122; Manfred Groten in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 180 (1978), S. 172–174; Friedrich Lotter in: Historische Zeitschrift 229 (1979), S. 131–133.
  4. Patrick Bahners: Der Jüngling an der Quelle. Dem Historiker Rudolf Schieffer zum Sechzigsten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. Januar 2007, Nr. 24, S. 36. (online)
  5. Patrick Bahners: Den Anfang macht das Register. Wissenschaft als Beruf bedeutet lebenslange Zuarbeit: Die deutschen Historiker nehmen Abschied von Rudolf Schieffer. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. März 2019, Nr. 67, S. N3 (online).
  6. Traueranzeige. In: Bonner General-Anzeiger, 21. September 2018.
  7. Vgl. dazu die Besprechung von Michael Borgolte in: Historische Zeitschrift 299 (2014), S. 457–458. Weitere Besprechung von Hendrik Hess in: Das Mittelalter 21 (2016), S. 230–231.
  8. Vgl. dazu die Besprechungen von Martin Bertram in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 77 (1997), S. 523–525 (online); Alberto Bartòla in: Rivista di storia della Chiesa in Italia 52 (1998), S. 583–585.
  9. Rudolf Schieffer: Stein und die Anfänge der Monumenta. In: Heinz Duchhardt (Hrsg.): Stein. Die späten Jahre des preußischen Reformers 1815–1831. Göttingen 2007, S. 1–14.
  10. Rudolf Schieffer: Die ersten Begegnungen der Monumenta Germaniae Historica mit Frankreich. In: Klaus Hildebrand, Udo Wengst, Andreas Wirsching (Hrsg.): Geschichtswissenschaft und Zeiterkenntnis. Von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Festschrift zum 65. Geburtstag von Horst Möller. München 2008, S. 505–517, hier: S. 511 (online).
  11. Rudolf Schieffer: Die Monumenta Germaniae Historica und das Kirchenrecht. In: Uta-Renate Blumenthal, Kenneth Pennington, Atria A. Larson (Hrsg.): Proceedings of the Twelfth International Congress of Medieval Canon Law, Washington D. C., 1–7 August 2004. Città del Vaticano 2008, S. 1097–1104.
  12. Rudolf Schieffer: Bayern und die Monumenta Germaniae Historica zur Zeit der Gründung der Historischen Kommission. In: Dieter Hein, Klaus Hildebrand, Andreas Schulz (Hrsg.): Historie und Leben. Der Historiker als Wissenschaftler und Zeitgenosse. Festschrift für Lothar Gall zum 70. Geburtstag. München 2006, S. 44–51 (online).
  13. Rudolf Schieffer: Monastisches in den Monumenta Germaniae Historica. In: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige 118 (2007), S. 31–43.
  14. Rudolf Schieffer: Memorialquellen in den Monumenta Germaniae Historica. In: Dieter Geuenich, Uwe Ludwig (Hrsg.): Libri vitae. Gebetsgedenken in der Gesellschaft des Frühen Mittelalters. Köln u. a. 2015, S. 17–32.
  15. Rudolf Schieffer: Schriftkultur und Reichsverwaltung unter den Karolingern, Referate des Kolloquiums der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften am 17./18. Februar 1994 in Bonn. Opladen 1996, S. 7. Vgl. dazu die Besprechungen von Wilhelm Kurze in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 77 (1997), S. 545–546 (online); Clausdieter Schott in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 119 (2002), S. 460–461; Philippe Depreux in: Francia 25/1 (1998), S. 312–315 (online); Reinhard Schneider in: Rheinische Vierteljahrsblätter 64 (2000), S. 392–394 (online).
  16. Vgl. dazu die Besprechungen von Oliver Guyotjeannin in: Francia 22/1 (1995), S. 254 (online); Roger Collins in: The Journal of Modern History 22 (1996), S. 104; Wolfgang Eggert in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 104 (1996), S. 446.
  17. Rudolf Schieffer: Die Beziehungen karolingischer Synoden zum Papsttum. In: Annuarium Historiae Conciliorum 27/28 (1995/96) S. 147–163, hier: S. 161.
  18. Rudolf Schieffer: Zur Effizienz letztwilliger Verfügungen der Karolinger. In: Brigitte Kasten (Hrsg.): Herrscher- und Fürstentestamente im westeuropäischen Mittelalter. Köln u. a. 2008, S. 321–330.
  19. Vgl. dazu die Besprechung von Pierre Toubert in: Francia 33 (2006), S. 261–262 (online)
  20. Rudolf Schieffer: Wissenschaftliche Arbeit im 9. Jahrhundert. Paderborn 2010.
  21. Rudolf Schieffer: Der ottonische Reichsepiskopat zwischen Königtum und Adel. In: Frühmittelalterliche Studien 23 (1989), S. 291–301.
  22. Gruppenbindung, Herrschaftsorganisation und Schriftkultur unter den Ottonen (mit Beiträgen von Gerd Althoff, Joachim Ehlers, Hagen Keller, Rudolf Schieffer). In: Frühmittelalterliche Studien. 23 (1989), S. 244–317.
  23. Hagen Keller: Gruppenbindungen, Spielregeln, Rituale. In: Claudia Garnier, Hermann Kamp (Hrsg.): Spielregeln der Mächtigen. Mittelalterliche Politik zwischen Gewohnheit und Konvention. Darmstadt 2010, S. 19–31, hier: S. 26.
  24. Rudolf Schieffer: Karolingische und ottonische Kirchenpolitik. In: Dieter R. Bauer, Rudolf Hiestand, Brigitte Kasten, Sönke Lorenz (Hrsg.): Mönchtum – Kirche – Herrschaft 750–1000. Sigmaringen 1998, S. 311–325.
  25. Rudolf Schieffer: Der geschichtliche Ort der ottonisch-salischen Reichskirchenpolitik. Opladen 1998 (online). Vgl. dazu die Besprechungen von Bernd Schneidmüller in: Rheinische Vierteljahrsblätter 63 (1999), S. 340–341 (online); Elisabeth Magnou-Nortier in: Francia 27/1 (2000), S. 320–322 (online).
  26. Vgl. dazu die Besprechungen von Tilman Struve in: Historische Zeitschrift 238 (1984), S. 384–385; Harald Dickerhof in: Historisches Jahrbuch 103 (1983), S. 213–215; Hermann Jakobs in: Rheinische Vierteljahrsblätter 46 (1982), S. 328f.; Michel Bur in: Francia 11 (1983), S. 740–741 (online); Anton Scharer in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 92 (1984), S. 451–452.
  27. Rudolf Schieffer: Die Entstehung des päpstlichen Investiturverbots für den deutschen König. Stuttgart 1981, S. 171.
  28. Johann Englberger: Gregor VII. und die Investiturfrage. Quellenkritische Studien zum angeblichen Investiturverbot von 1075. Köln u. a. 1996.
  29. Johannes Laudage: Nochmals: Wie kam es zum Investiturstreit? In: Jörg Jarnut, Matthias Wemhof (Hrsg.): Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende 12. Jahrhundert – Positionen der Forschung. München 2006, S. 133–150, hier: S. 149; Johannes Laudage: Wann erging das erste päpstliche Investiturverbot? Studien zur Fastensynode von 1075. In: Annuarium Historiae Conciliorum 38 (2006), S. 73–94.
  30. Uta-Renate Blumenthal: Gregor VII. Papst zwischen Canossa und Kirchenreform. Darmstadt 2001, S. 177f.
  31. Rudolf Schieffer: Der Investiturstreit im Bilde der Zeit nach 1122. In: Klaus Herbers (Hrsg.): Europa an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert. Beiträge zu Ehren von Werner Goez. Stuttgart 2001, S. 248–260.
  32. Rudolf Schieffer: Worms, Rom und Canossa (1076/77) in zeitgenössischer Wahrnehmung. In: Historische Zeitschrift 292 (2011) S. 593–612.
  33. Rudolf Schieffer: Motu proprio. Über die papstgeschichtliche Wende im 11. Jahrhundert. In: Historisches Jahrbuch 122 (2002), S. 27–41, hier: S. 28.
  34. Rudolf Schieffer: Zum „Sutrilied“. In: Matthias Thumser (Hrsg.): Studien zur Geschichte des Mittelalters. Jürgen Petersohn zum 65. Geburtstag. Stuttgart 2000, S. 82–91.
  35. Rudolf Schieffer: Das Reformpapsttum seit 1046. In: Christoph Stiegemann, Matthias Wemhoff (Hrsg.): Canossa 1077. Erschütterung der Welt. München 2006, S. 99–109.
  36. Rudolf Schieffer: Gregor VII. und die Absetzung König Heinrichs IV. In: Inge Kroppenberg, Martin Löhnig, Dieter Schwab (Hrsg.): Recht – Religion – Verfassung. Festschrift für Hans-Jürgen Becker. Bielefeld 2009, S. 197–204 (online).
  37. Rudolf Schieffer: Tomus Gregorii papae. Bemerkungen zur Diskussion um das Register Gregors VII. In: Archiv für Diplomatik Bd. 17 (1971) S. 169–184 (online).
  38. Rudolf Schieffer: War Gregor VII. Mönch? In: Historisches Jahrbuch 125 (2005) S. 351–362, hier: S. 360 (online).
  39. Vgl. dazu die Besprechungen von Sylvain Gouguenheim in: Francia-Recensio (2012–1), (online); Georg Schwaiger in: Das Historisch-Politische Buch 58 (2010), S. 366–367.
  40. Vgl. dazu die Besprechungen von Gerhard Schmitz in: Francia 8 (1980), S. 790–791 (online); Wilfried Hartmann in: Mittellateinisches Jahrbuch 20 (1985), S. 285–286.
  41. Vgl. dazu die Besprechungen von Johannes Laudage in: Annuarium Historiae Conciliorum 37 (2005), S. 231–233; Lotte Kéry in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung 91 (2005), S. 809–813; Gerhard Köbler in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 122 (2005), S. 493–494; David Ganz in: The Journal of Ecclesiastical History 56 (2005), S. 557–558; Philippe Bauss in: Analecta Bollandiana 123 (2005), S. 452–453; Swen Holger Brunsch in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 85 (2005), S. 654–655 (online); Patrick Demouy in: Revue Historique 307 (2005), S. 390–391; Brigitte Kasten in: Rheinische Vierteljahrsblätter 69 (2005), S. 301–302 (online); C. Francisco Bertelloni in: Patristica et Mediaevalia 27 (2006), S. 125–126; Brigitte Meijns in: Speculum 81 (2006), S. 596–598; Karl Josef Heidecker in: Revue d'histoire ecclésiastique 102 (2007), S. 205–206; Pierre Toubert in: Le Moyen Âge 114 (2008), S. 660–662.
  42. Rudolf Schieffer: Bleibt der Archipoeta anonym? Düsseldorf 1990 aus: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 98 (1990), S. 59–79 (online).
  43. Vgl. dazu die Besprechung von Hans-Werner Goetz in: Das Mittelalter 11 (2006), S. 199–200.
  44. Rudolf Schieffer: Weltgeltung und nationale Verführung. Die deutschsprachige Mediävistik vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis 1918. In: Peter Moraw, Rudolf Schieffer (Hrsg.): Die deutschsprachige Mediävistik im 20. Jahrhundert. Ostfildern 2005, S. 39–61 (online). Vgl. dazu die Besprechung von Rudolf Schieffer in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 62 (2006), S. 232–233 (online)
  45. Vgl. dazu die Besprechungen von Ulrich Nonn in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 67 (2011), S. 279–281 (online); Stefanie Dick in: sehepunkte 10 (2010), Nr. 12 (15. Dezember 2010), online.
  46. Vgl. etwa die Beiträge Rudolf Schieffer: Gerold Meyer von Knonaus Bild von Heinrich IV. In: Gerd Althoff (Hrsg.): Heinrich IV. Ostfildern 2009, S. 73–86 (online); Rudolf Schieffer: Die Ausbreitung der Königssalbung im hochmittelalterlichen Europa. In: Matthias Becher (Hrsg.): Die mittelalterliche Thronfolge im europäischen Vergleich. Ostfildern 2017, S. 43–78.