Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

Wissenschaftliche Fachzeitschrift

Die Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (kurz MIÖG) sind eine historische Fachzeitschrift, die vom Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, derzeit Christian Lackner, herausgegeben wird.

Cover von 2007

Veröffentlicht werden Aufsätze und Literaturberichte zur Geschichtswissenschaft mit den Schwerpunkten Österreichische Geschichte, Verfassungsgeschichte, Quellenkunde und Historische Hilfswissenschaften. Komplettiert werden die Zeitschriftenbände durch Ergänzungsbände und die Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.

Die Zeitschrift erscheint seit 1880, zunächst als Mittheilungen (bis 1905 einschließlich), und war Teil der Professionalisierung der österreichischen Geschichtsforschung im späten 19. Jahrhundert, wobei eine positivistische und hilfswissenschaftliche Grundhaltung bestimmend blieb.[1] Von 1923 bis 1942 trug sie den Titel: Mitteilungen des Österreichischen Instituts für Geschichtsforschung (MÖIG); 1944 hieß sie: Mitteilungen des Instituts für Geschichtsforschung und Archivwissenschaft in Wien. Jährlich erscheinen zwei Halbbände (bis 2011 in traditioneller Fortschreibung einer älteren Erscheinensform als „Heft 1–2“ und „Heft 3–4“, seit 2012 als „Teilband 1“ und „Teilband 2“ bezeichnet). Veröffentlicht werden jährlich zwischen 10 und 15 Aufsätze, kürzere Kleine Mitteilungen und über 50 Literaturbesprechungen. Die Redaktion der Fachzeitschrift besteht aus Claudia Feller, Brigitte Merta, Martin Scheutz, Andrea Sommerlechner und Herwig Weigl. Die Rezensionen sind seit Band 119 aus dem Jahr 2011 online auf Recensio.net zu finden.[2]

ChefredakteureBearbeiten

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Christine Ottner: The Professionalization of the Historical Discipline: Austrian Scholarly Periodicals, 1840–1900. In: Rens Bod, Jaap Maat, Thijs Weststeijn (Hrsg.): The Making of the Humanities. Band 3: The Modern Humanities. Amsterdam University Press 2014, S. 157–170, hier: S. 162ff.
  2. Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung