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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Roes
Roes
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Roes hervorgehoben
Koordinaten: 50° 15′ N, 7° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Kaisersesch
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 6,74 km2
Einwohner: 485 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56754
Vorwahl: 02672
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 075
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Römerturm 2
56759 Kaisersesch
Website: www.roes-eifel.de
Ortsbürgermeister: Jörg Fuhrmann
Lage der Ortsgemeinde Roes im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch)Eppenberg (Eifel)Laubach (Eifel)LeienkaulMüllenbach (bei Mayen)HaurothUrmersbachMasburgDüngenheimKaiserseschLandkernIllerichEulgemHambuchGamlenZettingenKaifenheimBrachtendorfUlmen (Eifel)AlflenAuderathFilz (Eifel)WollmerathSchmittBüchel (Eifel)Wagenhausen (Eifel)GillenbeurenGevenichWeiler (bei Ulmen)LutzerathBad BertrichUrschmittKlidingBeuren (Eifel)MoselkernMüden (Mosel)Treis-KardenLützLiegRoesMöntenichForst (Eifel)DünfusBrohlBinningen (Eifel)WirfusBriedenKailPommern (Mosel)BriedelAltlayPeterswald-LöffelscheidHaserichSosbergForst (Hunsrück)AltstrimmigReidenhausenMittelstrimmigBlankenrathPanzweilerWalhausenSchauren (bei Blankenrath)TelligHesweilerLiesenichMoritzheimGrenderichZell (Mosel)NeefBullaySankt AldegundAlf (Mosel)PünderichGreimersburgKlottenFaidDohrBremmBruttig-FankelSenheimNehren (Mosel)Ediger-EllerMesenichValwigErnst (Mosel)Beilstein (Mosel)Ellenz-PoltersdorfBriedernCochemLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis Mayen-KoblenzRhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild

Roes ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Kaisersesch an. Zur Gemeinde gehören neben dem Ort Roes die Burg Pyrmont, die Pyrmonter Mühle mit dem Wasserfall der Elz, die Schwanenkirche sowie die Pyrmonter Höfe.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Der Ort liegt in der Vordereifel zwischen Treis-Karden an der Mosel und der A 48. Der Elzbach fließt durch die Gemarkung.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde im Jahr 928 erstmals urkundlich erwähnt. In einer Schenkungsurkunde Kurtriers von 1121 heißt der Ort noch „Roseda“ (lat.: roseturn = Hecke wilder Rosen). Die Herren von Pyrmont waren ab 1317 als Nachfolger des Stifts St. Kastor Grundherren im Ort. Der Grundbesitz teilte sich aber auf mehrere Grundherren auf. 1790 hatten neben dem Grafen Waldbott von Bassenheim die Freiherrn von Clodt, von Gymnich, die Abtei Himmerod, die Herren von Solemacher und das Franziskanerinnenkloster in Karden Grundbesitz in Roes. Ab 1794 stand Roes unter französischer Herrschaft und gehörte von 1798 bis 1814 zum Kanton Münstermaifeld. Im Jahr 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Die im Zweiten Weltkrieg im Jahr 1944 völlig zerstörte Schwanenkirche wurde 1951 unter Leitung von K. P. Böhr in moderner Form neu errichtet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Roes besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Über blauem Schildfuß, darin ein silberner Schwan, in Silber ein grüner Pfahl, belegt mit einer silbernen Urne, darin drei begrannte (goldene) Getreideähren, vorne ein roter Sparrenschrägbalken, hinten drei pfahlweise gestellte rote (heraldische) Rosen.“[3]
Wappenbegründung: Der Schwan auf blauem Grund weist auf die im Gemeindeeigentum stehende Schwanenkirche hin, die um 1460 bis 1492 gebaut wurde. Der Sparrenbalken wurde dem Wappen derer von Pyrmont entlehnt, sie waren die Erbauer der Schwanenkirche. In einem Brandgrab der Urnenfelderzeit, östlich der Straße Roes–Brohl, wurde im Jahre 1936 die abgebildete Urne geborgen; sie symbolisiert die jahrhundertealte Besiedlung des Raumes. Für die im Ort betriebene Landwirtschaft stehen die drei goldenen Ähren im Wappen. Die drei Rosen deuten auf den Ortsnamen hin.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Die Burg Pyrmont, Ostseite

BauwerkeBearbeiten

NaturdenkmälerBearbeiten

  • Wasserfall der Elz an der Pyrmonter Mühle
 
Pyrmonter Mühle am Elzbachfall, Luftaufnahme (2015)

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Roeser Pfingsten (Junggesellenfest)
  • Kirchweih St. Ägidius-Kirmes, 1. Septemberwochenende

In Roes geborenBearbeiten

  • Peter Mieden (1882–1962), Landtagsabgeordneter, Vizepräsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. Alfons Friderichs: Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell. Darmstadt 2001, ISBN 3-00-008064-3.