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Verbandsgemeinde Kaisersesch

Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Kaisersesch
Verbandsgemeinde Kaisersesch
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Kaisersesch hervorgehoben

Koordinaten: 50° 14′ N, 7° 8′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Fläche: 140,58 km2
Einwohner: 15.483 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Verbandsschlüssel: 07 1 35 5002
Verbandsgliederung: 26 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Am Römerturm 2
56759 Kaisersesch
Website: www.kaisersesch.de
Bürgermeister: Albert Jung
Lage der Verbandsgemeinde Kaisersesch im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch)Eppenberg (Eifel)Laubach (Eifel)LeienkaulMüllenbach (bei Mayen)HaurothUrmersbachMasburgDüngenheimKaiserseschLandkernIllerichEulgemHambuchGamlenZettingenKaifenheimBrachtendorfUlmen (Eifel)AlflenAuderathFilz (Eifel)WollmerathSchmittBüchel (Eifel)Wagenhausen (Eifel)GillenbeurenGevenichWeiler (bei Ulmen)LutzerathBad BertrichUrschmittKlidingBeuren (Eifel)MoselkernMüden (Mosel)Treis-KardenLützLiegRoesMöntenichForst (Eifel)DünfusBrohlBinningen (Eifel)WirfusBriedenKailPommern (Mosel)BriedelAltlayPeterswald-LöffelscheidHaserichSosbergForst (Hunsrück)AltstrimmigReidenhausenMittelstrimmigBlankenrathPanzweilerWalhausenSchauren (bei Blankenrath)TelligHesweilerLiesenichMoritzheimGrenderichZell (Mosel)NeefBullaySankt AldegundAlf (Mosel)PünderichGreimersburgKlottenFaidDohrBremmBruttig-FankelSenheimNehren (Mosel)Ediger-EllerMesenichValwigErnst (Mosel)Beilstein (Mosel)Ellenz-PoltersdorfBriedernCochemLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis Mayen-KoblenzRhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild

Die Verbandsgemeinde Kaisersesch ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Kaisersesch sowie 25 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Kaisersesch.

Zum 1. Juli 2014 wurden acht Gemeinden aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Treis-Karden eingegliedert.

Verbandsangehörige GemeindenBearbeiten

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Binningen 6,66 697
Brachtendorf 2,45 259
Brieden 4,40 133
Brohl 5,88 347
Dünfus 3,25 274
Düngenheim 9,31 1.319
Eppenberg 4,12 229
Eulgem 3,01 195
Forst (Eifel) 3,93 372
Gamlen 5,59 482
Hambuch 4,81 727
Hauroth 3,94 317
Illerich 7,74 766
Kaifenheim 6,17 804
Kail 6,15 299
Kaisersesch, Stadt 8,18 3.158
Kalenborn 5,30 226
Landkern 10,61 912
Laubach 3,58 619
Leienkaul 3,25 347
Masburg 9,12 1.088
Möntenich 4,08 128
Müllenbach 4,27 611
Roes 6,74 485
Urmersbach 4,34 434
Zettingen 3,70 255
Verbandsgemeinde Kaisersesch 140,58 15.483

(Einwohner am 31. Dezember 2018)[1]

GeschichteBearbeiten

Der Ort „Esch“ war schon seit 1294 kurtrierischer Gerichtsort für die Gegend. Er wurde 1321 als Kaisersesch zur Stadt erhoben. Unter französischer Herrschaft war Kaisersesch Sitz einer Mairie. Nach dem Übergang an Preußen (1815) entstand die Bürgermeisterei Kaisersesch (1927 umbenannt in Amt Kaisersesch). Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde 1968 aus dem Amt Kaisersesch die Verbandsgemeinde Kaisersesch gebildet.

Im Zusammenhang mit einer rheinland-pfälzischen Kommunal- und Verwaltungsreform wurden per Landesgesetz vom 22. November 2013 zum 1. Juli 2014 aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Treis-Karden die Ortsgemeinden Binningen, Brieden, Brohl, Dünfus, Forst (Eifel), Kail, Möntenich und Roes in die Verbandsgemeinde Kaisersesch eingegliedert.[2]


PolitikBearbeiten

VerbandsgemeinderatBearbeiten

Der Verbandsgemeinderat Kaisersesch besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Verbandsgemeinderat 28 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG UBL Gesamt
2019 7 13 4 5 3 32 Sitze
2014 8 16 6 2 32 Sitze
2009 7 12 6 3 28 Sitze
2004 6 15 0 4 3 28 Sitze
  • FWG = Freie parteiunabhängige Wählergruppe Dr. Pertzborn e. V.
  • UBL = Unabhängige-Bürger-Liste für Kaisersesch und die VG Kaisersesch e. V.

BürgermeisterBearbeiten

Der 2003 gewählte Bürgermeister Ewald Mattes wurde am 18. August 2010 nach einem Abwahlverfahren aus seinem Amt entlassen. Bei der Wahl am 7. November 2010 zu seinem Nachfolger erhielt keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit. In der Stichwahl am 21. November 2010 setzte sich Albert Jung (parteilos) mit 62,6 % der Stimmen gegen Thomas Welter (CDU) durch.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Landesgesetz über die Gebietsänderung der Verbandsgemeinde Treis-Karden vom 22. November 2013
  3. Der Landeswahlleiter RLP: Verbandsgemeinderatswahl 2019 Kaisersesch. Abgerufen am 12. August 2019.