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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kliding
Kliding
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kliding hervorgehoben

Koordinaten: 50° 7′ N, 7° 3′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Ulmen
Höhe: 415 m ü. NHN
Fläche: 5,27 km2
Einwohner: 212 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56825
Vorwahl: 02677
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 048
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
56766 Ulmen
Website: www.gemeinde-kliding.de
Ortsbürgermeister: Gerhard Müller
Lage der Ortsgemeinde Kliding im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch)Eppenberg (Eifel)Laubach (Eifel)LeienkaulMüllenbach (bei Mayen)HaurothUrmersbachMasburgDüngenheimKaiserseschLandkernIllerichEulgemHambuchGamlenZettingenKaifenheimBrachtendorfUlmen (Eifel)AlflenAuderathFilz (Eifel)WollmerathSchmittBüchel (Eifel)Wagenhausen (Eifel)GillenbeurenGevenichWeiler (bei Ulmen)LutzerathBad BertrichUrschmittKlidingBeuren (Eifel)MoselkernMüden (Mosel)Treis-KardenLützLiegRoesMöntenichForst (Eifel)DünfusBrohlBinningen (Eifel)WirfusBriedenKailPommern (Mosel)BriedelAltlayPeterswald-LöffelscheidHaserichSosbergForst (Hunsrück)AltstrimmigReidenhausenMittelstrimmigBlankenrathPanzweilerWalhausenSchauren (bei Blankenrath)TelligHesweilerLiesenichMoritzheimGrenderichZell (Mosel)NeefBullaySankt AldegundAlf (Mosel)PünderichGreimersburgKlottenFaidDohrBremmBruttig-FankelSenheimNehren (Mosel)Ediger-EllerMesenichValwigErnst (Mosel)Beilstein (Mosel)Ellenz-PoltersdorfBriedernCochemLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis Mayen-KoblenzRhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild
Blick auf Kliding

Kliding ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ulmen an.

GeographieBearbeiten

Kliding liegt in der Eifel in 7 km Entfernung zur Mosel.

KlimaBearbeiten

Der Jahresniederschlag beträgt 768 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 56 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 1 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

GeschichteBearbeiten

1360 findet sich die erste urkundliche Erwähnung als Lehngut der Witwe des Dietrich, Herrn zu Ulmen. Die Landesherrschaft Kurtriers endet mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794/96 durch französische Revolutionstruppen. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Urschmitt und Kliding, die eine Gemeinde bildeten, wurden im Jahr 1848 geteilt. 1869 fand die feierliche Einweihung der neuen Kapelle zu Kliding statt. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kliding, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 ~ 200
1835 241
1871 199
1905 253
1939 253
1950 264
Jahr Einwohner
1961 249
1970 254
1987 244
1997 245
2005 213
2018 212

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Kliding besteht aus fünf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

  • Kirchenfenster der Filialkirche St. Wendelinus
  • Dreifaltigkeitsheiligenhäuschen im Mühlweg

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kliding

NaturdenkmälerBearbeiten

  • Wasserfall (auch Schießlay genannt), höchster Wasserfall der Eifel.

Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Kliding

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen