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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Eulgem
Eulgem
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Eulgem hervorgehoben
Koordinaten: 50° 14′ N, 7° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Kaisersesch
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 3,01 km2
Einwohner: 195 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56761
Vorwahl: 02653
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Römerturm 2
56759 Kaisersesch
Website: www.kaisersesch.de
Ortsbürgermeisterin: Martina Geers
Lage der Ortsgemeinde Eulgem im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch)Eppenberg (Eifel)Laubach (Eifel)LeienkaulMüllenbach (bei Mayen)HaurothUrmersbachMasburgDüngenheimKaiserseschLandkernIllerichEulgemHambuchGamlenZettingenKaifenheimBrachtendorfUlmen (Eifel)AlflenAuderathFilz (Eifel)WollmerathSchmittBüchel (Eifel)Wagenhausen (Eifel)GillenbeurenGevenichWeiler (bei Ulmen)LutzerathBad BertrichUrschmittKlidingBeuren (Eifel)MoselkernMüden (Mosel)Treis-KardenLützLiegRoesMöntenichForst (Eifel)DünfusBrohlBinningen (Eifel)WirfusBriedenKailPommern (Mosel)BriedelAltlayPeterswald-LöffelscheidHaserichSosbergForst (Hunsrück)AltstrimmigReidenhausenMittelstrimmigBlankenrathPanzweilerWalhausenSchauren (bei Blankenrath)TelligHesweilerLiesenichMoritzheimGrenderichZell (Mosel)NeefBullaySankt AldegundAlf (Mosel)PünderichGreimersburgKlottenFaidDohrBremmBruttig-FankelSenheimNehren (Mosel)Ediger-EllerMesenichValwigErnst (Mosel)Beilstein (Mosel)Ellenz-PoltersdorfBriedernCochemLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis Mayen-KoblenzRhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild

Eulgem ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kaisersesch an.

GeographieBearbeiten

Eulgem liegt drei Kilometer östlich der Stadt Kaisersesch auf einem von Südwesten nach Nordosten zum Brohlbach abfallenden Gelände. Die Ortschaft umfasst Höhenlagen zwischen 410 m ü. NHN und 440 m ü. NHN und erstreckt sich zwischen den Anhöhen Wagenberg im Nordwesten und Beuelhöchst im Südwesten. Naturräumlich lässt sich das zu knapp zwei Dritteln landwirtschaftlich genutzte[2] Gemeindegebiet dem Kaisersescher Eifelrand in der Östlichen Moseleifel zuordnen. Durch den Ort führt die Kreisstraße 21 (Kaisersesch–Hambuch). Zu Eulgem gehört der an einem Zufluss des Brohlbachs gelegene Wohnplatz Eulgemermühle.[3]

Eulgem grenzt (im Uhrzeigersinn) an die Ortsgemeinden Düngenheim, Gamlen, Hambuch und die Stadt Kaisersesch.

GeschichteBearbeiten

Eulgem wurde erstmals im Jahre 1100 urkundlich erwähnt, damals unter dem Namen Hylichenheim. In Kurtrier gehörte es zum Amt Kaisersesch. Ab 1794 stand Eulgem unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

Seit 1946 ist Eulgem Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahlder Gemeinde Eulgem, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 109
1835 146
1871 148
1905 139
1939 127
1950 130
Jahr Einwohner
1961 120
1970 120
1987 99
2005 216
2011 222
2017 197

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Eulgem besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[4]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Das Wappen geteilt von Silber und Grün. Oben schräggekreuzt eine schwarze Speerspitze und ein blauer Lilienstab, in der Mitte gedeckt mit einer roten Rose. Unten eine silberne Urne, umrahmt von silbernen Steinen eines Hügelgrabes in der Vorderansicht.“

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Regionaldaten.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019. S. 34 (PDF; 3 MB).
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen