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Riesa

Große Kreisstadt im Landkreis Meißen, Sachsen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Riesa
Riesa
Deutschlandkarte, Position der Stadt Riesa hervorgehoben
Koordinaten: 51° 18′ N, 13° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Meißen
Höhe: 109 m ü. NHN
Fläche: 58,91 km2
Einwohner: 30.894 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 524 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 01587, 01589, 01591
Vorwahl: 03525
Kfz-Kennzeichen: MEI, GRH, RG, RIE
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 230
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
01589 Riesa
Webpräsenz: www.riesa.de
Oberbürgermeister: Marco Müller (CDU)
Lage der Stadt Riesa im Landkreis Meißen
Coswig (Sachsen)Diera-ZehrenEbersbach (bei Großenhain)GlaubitzGröditzGroßenhainHirschsteinKäbschütztalKlipphausenLampertswaldeLommatzschMeißenMoritzburgGröditzNiederauNossenNünchritzPriestewitzRadebeulRadeburgRiesaRöderaueSchönfeldStauchitzStrehlaThiendorfWeinböhlaWülknitzZeithainSachsenDresdenLandkreis BautzenLandkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeLandkreis MittelsachsenLandkreis NordsachsenBrandenburgKarte
Über dieses Bild
Riesa, Luftaufnahme, 2017
Blick über die Elbe auf Riesa, 2008
Riesa, Landungsbrücke mit Schleppern und Lastkähnen, 1910

Riesa ist eine Mittelstadt im sächsischen Landkreis Meißen. Sie liegt auf einer Fläche von 58,91 Quadratkilometern linksseitig der Elbe. Bekannt wurde die Stadt vor allem durch ihre Stahlindustrie und als Sportstadt.

Seit 1994 hat Riesa den Status Große Kreisstadt im Freistaat Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Riesa liegt an einem Elbbogen und an der Einmündung der Flüsse Jahna und Döllnitz, wobei der Hafen dem Ende des Flussverlaufs der Döllnitz folgt. Straßenverläufe prägend sind die Pausitzer Delle und der Heideberg. Riesa befindet sich nördlich der Lommatzscher Pflege.

NachbargemeindenBearbeiten

Angrenzende Gemeinden sind Hirschstein, Nünchritz, Stauchitz, Zeithain und die Stadt Strehla im Landkreis Meißen sowie Liebschützberg im Landkreis Nordsachsen.

StadtgliederungBearbeiten

Zu Riesa gehören zehn Stadtteile:[2]

Zum Stadtteil Riesa gehören das Stadtzentrum sowie die Ortsteile Göhlis, Gröba (mit dem Gutsweiler Oberreußen), Mergendorf, Merzdorf, Pausitz, Poppitz, Schwarzroda und Weida.

GeschichteBearbeiten

Sage vom Riesaer Riesen als NamensursprungBearbeiten

 
Riesenhügel, 2014

Die Sage wurde 1785 von dem Boritzer Pfarrer Johann Friedrich Ursinus erstmals aufgezeichnet. Einst kam ein Riese auf seiner Wanderschaft an das Ufer der Elbe. Bevor er den Fluss überschritt, machte er eine kurze Rast. Er spürte in seinen Stiefeln ein Drücken, das von den auf der langen Wanderschaft angesammelten Sandkörnchen und kleinen Steinchen herrührte. Er setzte sich an das Ufer, zog stöhnend seine Stiefel aus und drehte sie um. So entstand ein großer Hügel, auf dem die ersten Häuser von Riesa erbaut wurden. So erklären die Riesaer den Namen ihrer Stadt.

Der Riese ist auf Grund dieser Erzählung ein Namenszeichen von Riesa. Der Riese krönt eine Variante des Stadtwappens und gilt als Stadtmaskottchen. Seit 2004 verkörpert der Braumeister Gunter Spies vom HammerBräu im Riesenhügel offiziell das Riesaer Stadtmaskottchen. Der Riesaer Riese gehört zu den meistgesehenen Stadtmaskottchen Sachsens. Einige Jahre lang wurde am jeweils letzten Augustwochenende ein Riesenfest gefeiert. Die Auszeichnung Riesaer Riese wird alljährlich in der Stadt an zu ehrende Bürger in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Sport, Ehrenamt, Lebenswerk verliehen. Zum Bürgerfest 20 Jahre Deutsche Einheit in Dresden vertrat er den gesamten Landkreis. Im April 2014 erhielt er den RIESAER RIESEN in der Kategorie Ehrenamt für das Jahr 2013.[3]

Historischer NamensursprungBearbeiten

Tatsächlich leitet sich Riesa aus Riezowe her. Dieser Name, latinisiert als Rezoa, taucht erstmals in einer Urkunde des Papstes Calixt II. vom Oktober 1119 auf, als Dietrich I., Bischof von Naumburg, das älteste Kloster der Mark Meißen weihte. Er benutzte den Namen der kleinen slawischen Siedlung in unmittelbarer Nähe des Klosters im Mündungsbereich der Jahna in die Elbe. Risowe bedeutet so viel wie Geländeeinschnitt, sodass der Name der Stadt frei als „Ort an der Flussmündung“ oder „Ort am Fluss“ übersetzt werden kann. Der Ortsname Riesa ist erstmals 1451 belegt.

ZeittafelBearbeiten

 
Nach Auflösung des Klosters 1554 erfolgte der Umbau zum Schloss, seit 1874 Rathaus, 2007

In der Zeit der römischen Kaiser und der Völkerwanderung ist in der Gegend um Riesa ein namenloser elbgermanischer Kleinstamm der Hermunduren nachgewiesen. Im Zuge der Völkerwanderung zogen sie westwärts und slawische Völker besiedelten das Gebiet. Dieses stand wahrscheinlich in loser Abhängigkeit von den weiter westlich liegenden thüringischen Stammesgebieten, was sich in den archäologischen Funden widerspiegelt. In der Zeit entstand in der Nähe des Zusammenflusses von Jahna und Elbe die Siedlung Riezowe, eine von vielen in einer relativ dicht bewohnten Gegend. Im 10. Jahrhundert begann die Zeit der deutschen Dominanz in der Region. Eine schriftliche Erwähnung fand der Ort allerdings erst einige Jahrhunderte später nach der sogenannten deutschen Ostexpansion. Etwa ab dem Jahre 1111 wurde ein vierseitig geschlossener Bauernhof am Abhang zur Jahna in ein Kloster umgewandelt, ein Ereignis, das eine Urkunde von Papst Calixt II. vom Oktober 1119 festhielt. Es handelte sich um das deutsche Kloster in der Mark Meißen. Die ansässigen Mönche brachten das Kloster beinahe in den wirtschaftlichen Ruin. Kurze Zeit später nahmen die Augustiner-Chorherren die Geschicke des Klosters in die Hand. Da kundige Mönche überall im Lande gefragt waren, wurden sie nach und nach abgeworben, an ihre Stelle traten Nonnen. 35 Jahre lang bestand ein Doppelkloster. 1542 mussten die 17 Nonnen vom Orden des Heiligen Benedikt ihre Heimstatt verlassen, die 1554 als Lehnsgut vergeben wurde. Im Jahr 1623 wurde dem Marktflecken Riesa durch den Kammerherrn des sächsischen Kurfürsten, Christoph Felgenhauer, das Stadtrecht verliehen, verbunden mit dem Recht, zweimal im Jahr Märkte abhalten zu können. Jedoch verlor Riesa dieses Recht, und blieb als Marktflecken relativ unbedeutend bis zur Entwicklung des Eisenbahnsystems, bis es 1859 zum zweiten Mal zur Stadt erhoben wurde.[4][5] 1635 schlossen sich Schuster, Schneider und Lohgerber zur ersten Handwerkerinnung zusammen.

 
Eisenbahnbrücke über die Elbe

In der Stadt wurde 1820 erstmals eine Poststation errichtet. Als 1839 der erste Zug der Leipzig-Dresdner Eisenbahn über die neue Elbbrücke fuhr, begann eine schnelle wirtschaftliche Entwicklung. Der Güterumschlag vom Schiff auf die Schiene brachte der Gemeinde bedeutende Einnahmen. Mit den Eisenbahnverbindungen nach Leipzig, Dresden, Chemnitz, Jüterbog, Elsterwerda und Nossen entwickelte sich Riesa zum bedeutenden Eisenbahnknoten in Nordsachsen. Mit dem Eisenhammerwerk wurde 1843 der Grundstein für die Ansiedlung bedeutender Industrien gelegt. Im Jahr 1848 erschien mit dem Elbe-Blatt die erste Wochenzeitung, aus der später das Riesaer Tageblatt hervorging, welches bis zum 23. April 1945 erschien und seit 1991 wieder publiziert wird.

 
Straßenbrücke über die Elbe

1858 begann mit dem Einzug einer Reiterschwadron der sächsischen Kavallerie Riesas Garnisonsgeschichte. In der Folgezeit wurde die Stadt zur drittgrößten Garnisonsstadt in Sachsen. Im Deutschen Krieg (1866) wurden[6] zwei Bögen der hölzernen Elbebrücke niedergebrannt.

1878 wurde eine Stahlgitter-Straßenbrücke neben der Eisenbahnbrücke über die Elbe fertiggestellt und 1888 der Binnenhafen. 1912 wurde zwischen Riesa und Lauchhammer die erste Hochspannungsleitung der Welt für 110 kV gebaut. Ende des Zweiten Weltkrieges sprengten Wehrmachtsoldaten die Straßenbrücke über die Elbe. Der Neubau der Straßenbrücke über die Elbe wurde 1956, 200 m oberhalb der alten Brücke, eingeweiht. Von 1952 bis 1990 war Riesa Kreisstadt im Bezirk Dresden.

Nach der Wiedervereinigung zog die 9. Panzerdivision der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland aus Riesa ab.

Nachdem die Stadt der Amtshauptmannschaft Großenhain angehörte und von 1924 bis 1946 bezirksfrei war, war Riesa von 1952 bis 1994 Verwaltungssitz des Landkreises Riesa; am 1. August 1994 fusionierte der Landkreis mit dem Landkreis Großenhain, wobei Großenhain der Verwaltungssitz des neuen Kreises wurde. Riesa ist seit 1994 Große Kreisstadt im Freistaat Sachsen.

Am 23. September 2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.[7]

2011 wurde die 1945 von Wehrmachtsoldaten gesprengte Schlossbrücke über dem Hafen zwischen Gröba und dem Stadtzentrum neu eröffnet und damit der Elberadweg auf Riesaer Stadtgebiet vervollständigt. Der Neubau wurde durch private Spendengelder seit 2004 mitfinanziert.[8]

EingemeindungenBearbeiten

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Böhlen vor 1880  Eingemeindung nach Jahnishausen
Canitz 01.01.1974
Gostewitz 01.04.1938  Eingemeindung nach Jahnishausen
Gröba 15.10.1923
Haideberg (Wüstnaundorf) 01.04.1938 von Seerhausen nach Mautitz umgegliedert
Jahnishausen 01.03.1994
Leutewitz 01.07.1996
Mautitz 01.03.1994
Mergendorf 01.09.1961
Merzdorf 01.07.1925
Nickritz 01.03.1994
Oberreußen 01.07.1994  Eingemeindung nach Gröba
Oelsitz 01.01.1952  Eingemeindung nach Nickritz
Pausitz 01.07.1950
Pochra 01.06.1962  Eingemeindung nach Canitz
Poppitz 01.07.1950
Weida 15.10.1923

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Mit der industriellen Revolution konnte Riesa vor allem seit Beginn des 20. Jahrhunderts zur Stadt heranwachsen. 1952 wurde Riesa Kreisstadt. Nach der Wende 1989 sank die Einwohnerzahl Riesas – wie in den meisten anderen mittelgroßen Städten Ostdeutschlands – rapide. Vor allem die Schließung des Stahlwerks und der damit verbundene Anstieg der Arbeitslosigkeit führte dazu, dass die Einwohnerzahl von fast 52.000 Einwohnern (1981) auf gegenwärtig nur noch 31.000 Einwohner gefallen ist.

Einwohnerentwicklung der Stadt Riesa
Jahr 1575 1834 1849 1875 1880 1900 1933 1939 1946 1950 1960 1981
Einwohner 350 1.631 2.679 5.707 6.259 13.491 26.248 29.963 34.406 36.150 36.769 51.857
Jahr 1995 2000 2005 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018[9]
Einwohner 42.429 39.367 36.221 33.351 32.879 32.368 32.032 31.654 31.541 31.519 31.080 30.953

PolitikBearbeiten

Kommunalwahl 2014[10]
Wahlbeteiligung: 43,1 % (2009: 40,2 %)
 %
40
30
20
10
0
39,6 %
21,0 %
10,3 %
9,7 %
8,8 %
4,1 %
6,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+2,8 %p
+0,7 %p
-3,8 %p
+9,7 %p
-1,9 %p
-4,6 %p
+0,4 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e Bürgerbewegung Riesa
 
Rathaus von Riesa

StadtratBearbeiten

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte in Riesa zu folgendem Ergebnis:[11]

Sitzverteilung im Riesaer Stadtrat 2014–2019[12]
Fraktion CDU LINKE SPD Freie Wähler Riesa NPD Bürger-
bewegung Riesa
FDP
Mitglieder 13 6 3 3 2 2 1

OberbürgermeisterBearbeiten

Gerti Töpfer (CDU) war von 2003 bis 2014 Oberbürgermeisterin von Riesa.[13] Am 22. August 2010 wurde sie mit 56,4 % der abgegebenen Stimmen in ihrem Amt bestätigt.[14] Am 30. April 2014 erklärte sie vor dem Stadtrat ihren Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen.[15] Zunächst wurde das Amt von Baubürgermeister Tilo Lindner vertreten. Am 31. August 2014 wurden der Oberbürgermeister der Stadt Riesa und der 5. sächsische Landtag gewählt. Marco Müller wurde mit 57,3 Prozent der Stimmen neuer Oberbürgermeister.

Bisherige Stadtoberhäupter (Auswahl):

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Riesa hat Städtepartnerschaften abgeschlossen mit[16]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

GedenkstättenBearbeiten

  • Ein Ehrenhain und Gedenksteine auf dem Trinitatis-Friedhof am Poppitzer Platz, zur Erinnerung an einen unbekannten Häftling des KZ Flossenbürg, an namentlich genannte Opfer eines Todesmarsches jüdischer KZ-Häftlinge eines Außenlagers des KZ Bergen-Belsen, sowie an italienische Militärinternierte.
  • Ehrenfriedhof an der Poppitzer Landstraße für sowjetische Frauen und Männer, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit im Stahlwerk wurden.
  • Grabstätte und Gedenkstein auf dem Friedhof der Kirche Gröba für eine namentlich bekannte sowjetische Zwangsarbeiterin.
  • Der Ort des Gedenkens ist ein von der Riesaer Künstlerin Christiane Balzer-Schreiber geschaffenes Denkmal am Poppitzer Platz. Es verbindet die Erinnerung an die Opfer der Gewaltherrschaft sowohl des Nationalsozialismus als auch des Stalinismus und der kommunistischen Diktatur.
 
Gedenktafel für die von den Nazis nach Auschwitz deportierte Familie Lenczynski
  • Mehrere ins Straßenpflaster eingelassene Tafeln zum Gedenken an die von den Nazis verfolgten, misshandelten oder ermordeten jüdischen Bürger der Stadt. Darunter eine Gedenktafel im Straßenpflaster auf der Hauptstraße 19 an der Stätte des ehemaligen Kaufhauses der jüdischen Familie Lenczynski, die 1938 von den Nazis aus Riesa vertrieben, 1943 ins KZ Auschwitz deportiert wurde und dort umgekommen ist.

KulturBearbeiten

  • Stadtmuseum und Stadtbibliothek im Haus am Poppitzer Platz
  • Städtische Galerie
  • Kloster und Tiergarten
  • Kulturwerkstatt ART
  • Freizeitinsel Riesa
  • RIEMIX
  • Offenes Jugendhaus (OJH)
  • aufLADEN

MusikBearbeiten

Kirchgemeinden im StadtgebietBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

ProfanbautenBearbeiten

 
Schlossbrücke

Das Rathaus ist aus einem Benediktinerkloster und dem späteren Schloss von Rittergutsbesitzern hervorgegangen. Im Jahre 1874 erwarb es die Stadt Riesa von Curt Heinrich Freiheer von Welck, der nach der Annahme der revidierten Städteordnung 1873 keine Machtbefugnisse über den Ort mehr hatte.

Riesa besitzt eine Eisenbahn- und eine Straßenbrücke über die Elbe sowie eine Straßenbrücke über den Hafen. Ein Bürgerverein bemühte sich erfolgreich um den Wiederaufbau der Schlossbrücke, einer Radfahrer- und Fußgängerbrücke über den Hafen am Gröbaer Schloss. Die Schlossbrücke wurde im Jahre 2013 eröffnet.

Kirchenbauten in RiesaBearbeiten

  • Klosterkirche

Das ehemalige Benediktinerkloster war das älteste in der Mark Meißen. Der dazugehörige Klostergarten ist der einzige Teil des alten Riesas, der von einer Mauer umgeben ist. Der Klostergarten diente nicht nur der Erholung, sondern die Mönche bauten auch Kräuter, Gewürze und Gemüse an. Die Klosterkirche St. Marien entstand im Jahre 1261 als St. Marien in Ryzowe, nachdem zum wiederholten Male ein Brand den alten Betraum vernichtete. Im Laufe der Jahrhunderte war der Innenraum der Kirche zahlreichen Veränderungen unterworfen. Die Klosterkirche gehört zur ev.-luth. Kirchgemeinde Riesa.

  • Trinitatiskirche

Am 18. April 1895 wurde der erste Spatenstich zum Bau der Trinitatiskirche gesetzt, dem am 18. Juni 1895 die Grundsteinlegung folgte. Am 4. Juli 1897 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Der Altarraum wird durch westfälischen Kalkstein beherrscht. Der Kirchenbau ist der Stiftung des Riesaer Geschäftsmanns Carl Wilhelm Förster zu verdanken. Die Trinitatiskirche gehört zur ev.-luth. Kirchgemeinde Riesa.

1254 wurde in Riesa-Pausitz eine Kirche erwähnt. Das heutige Kirchengebäude entstand 1752–1755 und gehört zur ev.-luth. Kirchgemeinde Hirschstein.

Weitere Kirchenbauten im StadtgebietBearbeiten

  • Kirche Gröba, zur ev.-luth. Kirchgemeinde Riesa gehörig
  • Kirche Weida, zur ev.-luth. Kirchgemeinde Riesa gehörig
  • Schloßkirche Jahnishausen, zur ev.-Luth. Kirchgemeinde Hirschstein gehörig
  • Kirche Leutewitz, zur ev.-luth. Kirchgemeinde Hirschstein gehörig
  • Kirche Mautitz, zur ev.-luth. Kirchgemeinde Staucha gehörig
  • Kirchruine Canitz, zum ev.-luth. Kirchspiel Liebschützberg gehörig

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Elbquelle: großformatige Eisenskulptur (25 m hoch) in Form einer Eiche des Künstlers Jörg Immendorff am Hotel Mercure und der Erlebnisgastronomie Riesenhügel.
  • Volkshaus im Stil des Neuen Bauens
  • Mumien in der Gruft der Klosterkirche: Als 1828 die Gruft unter dem Altar geöffnet wurde, fand man 50 Särge. In vielen waren die Leichname nicht verwest, ein Grund dafür dürfte der ständig kühle Luftzug sein, der durch die Gruft weht. Auch die Kleidung der Toten und Grabbeigaben, wie Blumen, Schmuck, Bücher und Kreuze, waren in gutem Zustand. In der Gruft wurden frühere Besitzer des Riesaer Rittergutes sowie deren Familien beigesetzt. Der älteste mumifizierte Leichnam ist der eines kleinen Mädchens aus dem Jahre 1636. Die Gruft und einige der Mumien können besichtigt werden, allerdings nur für Gruppen auf Voranmeldung.
  • Teigwaren Riesa mit der gläsernen Nudelproduktion, Nudelmuseum und Kochstudio
  • Sternwarte Riesa: regelmäßige Veranstaltungen zur Himmelsbeobachtung, Raumfahrtausstellung, Fachvorträge
  • Schloss Gröba: Barockschloss und Park mit 300 Jahre altem Baumbestand
  • Getreideförderanlage aus dem Jahr 1911
  • Lutherlinde im Ortsteil Gostewitz; 1846 zum 300. Todestag Luthers gepflanzt, als Naturdenkmal geschützt
  • Wassermühle im Ortsteil Oelsitz; 1589 erstmals erwähnt

ElberadwegBearbeiten

Der 1200 km lange Elberadweg führt auch durch Riesa. Vom Elbradweg aus kann man auch viele Sehenswürdigkeiten der Stadt schnell erreichen. Entlang der Elbe führt der Elberadweg durch die Stadt; einige Kilometer elbabwärts nähert sich ein ökumenischer Pilgerweg.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Stadtfest
  • Riesaer Sommerbühne
  • Kneipennacht
  • Automeile
  • Oktoberfest
  • Klosterweihnacht
  • Tanzmeile

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
VEB Zündwarenwerke Riesa

Die Große Kreisstadt Riesa war zu DDR-Zeiten eine Industriestadt. Insbesondere das Stahlwerk, mit über 13.000 Beschäftigten das größte metallurgische Kombinat der DDR, prägte die Stadt. Die Wende 1989/90 führte zum Zusammenbruch vieler Industriebetriebe (u. a. Baumwollspinnerei, Aropharmwerk, Konsum - Backwarenbetrieb) und zu einer starken Abwanderung der Einwohner aus Riesa.

Die wirtschaftliche Grundlage der Stadt blieb dennoch die Industrie, gegenwärtig sind die Elektronik-, Stahl-, Lebensmittel-, Automobilzulieferer- und Chemieindustrie vertreten, die gleichzeitig die Voraussetzungen für den handwerklichen Mittelstand bilden. Durch die Zusammenarbeit mit einem schwäbischen Teigwarenhersteller konnte die traditionsreiche Riesaer Nudelherstellung weitergeführt werden und ist heute Marktführer in Deutschland.

Die im Jahr 1923 gegründete Fabrik zur Streichholzherstellung wurde 1993 aufgegeben. Während die Produkte aus anderen Ländern kommen, wird das Logo mit dem R im Kreis weiterhin verwendet.[18]

Die Muskator-Werke Tierernährung GmbH ging 2015 in Insolvenz.

Ansässige Unternehmen (Auswahl)Bearbeiten

 
Teigwaren Riesa GmbH, Modell

VerkehrBearbeiten

SchienenverkehrBearbeiten

 
Bahnhof Riesa

Der Bahnhof Riesa liegt an den Eisenbahnstrecken Leipzig–Dresden und Berlin–Chemnitz. Hier halten zweistündlich Intercity- und Intercity-Express-Züge und stündlich die Regionalzüge zwischen Leipzig und Dresden sowie zwischen Chemnitz und Elsterwerda.

Ab dem Jahr 2019 soll es auch wieder eine direkte Verbindung von Chemnitz über Riesa nach Berlin geben.[20] Daneben ist auch eine S-Bahn-Linie von Riesa nach Dresden geplant.[21]

StraßenverkehrBearbeiten

In Riesa beginnt die Bundesstraße 182. Außerdem kreuzen sich hier die Bundesstraßen B 6 und die im Stadtbereich vierspurig ausgebaute B 169, durch die auch die Anbindung an die A 14 gegeben ist.

SchifffahrtBearbeiten

 
Der Riesaer Hafen

Riesa besitzt einen Binnenhafen an der Elbe, der von der Brücke der B 182 überspannt wird. Er bringt den zweitgrößten Umschlag der neuen Bundesländer und ist an das Straßen- und Eisenbahnnetz angeschlossen. Hier werden vor allem Container umgeschlagen. Der Hafen Riesa wird von der Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) betrieben, die 2014 hier 41.800 TEU (Standardcontainer) umgeschlagen hat.[22] Riesa liegt an der Elb-Route von Flusskreuzfahrten.

Zwischen Riesa und Promnitz verkehrt eine Elbfähre für Personen und Fahrräder. Die Promnitzer Fähre wurde bereits 1197 erwähnt.[23]

FlugplätzeBearbeiten

Riesa verfügt über einen Flugplatz in Riesa-Göhlis und einen Segelflugplatz in Riesa-Canitz.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Der Riesaer Stadtverkehr war von 1889 bis 1924 von der Riesaer Straßenbahn bedient worden. Gegenwärtig (2018) werden sechs Stadtbuslinien von der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) bedient. Daneben gibt es einige Regionalbuslinien.

Die Wegebahn Stahlmax, die im Jahr 2017 teilweise ausfiel und repariert wurde[24], verkehrt auf der längsten Einkaufsmeile Sachsens.

Bildung und ForschungBearbeiten

 
Werner-Heisenberg-Gymnasium

In Riesa befinden sich fünf Grundschulen, darunter die evangelische Trinitatisschule in freier Trägerschaft[25]. Es gibt zwei Oberschulen, drei Gymnasien und ein Berufsschulzentrum. Das Werner-Heisenberg-Gymnasium ist seit der Wende Nachfolger der mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Spezialschule Friedrich Engels. Das Städtische Gymnasium ging aus einer Fusion des Max-Planck-Gymnasiums (ehemalige Erweiterte Oberschule Max Planck) und des Manfred-von-Ardenne-Gymnasiums im Ortsteil Weida hervor. Das Christliche Gymnasium Rudolf Stempel startete am 22. August 2011 seinen Schulbetrieb und hat eine freie Trägerschaft.[26] Das Berufsschulzentrum bietet die Berufsausbildung sowie die Fachoberschule und Berufliches Gymnasium in den Fachrichtungen Wirtschaft und Technik an.

Riesa hat eine Berufsakademie (BA), die das Studium in zehn verschiedenen Studiengängen mit Bachelorabschluss anbietet. Seit 2018 bietet die BA auch Chemietechnologie und Life Science Informatik in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Studienakademie Leipzig an

Die private Management Akademie Riesa (MARie) war bis Juli 2014 eine Privathochschule, die ein privat-staatlich kombiniertes Studium anbot. Seit 2009 gehörte sie zur städtischen Förder- und Verwaltungsgesellschaft (FVG). Diese hatte in Kooperation mit der Fachhochschule Mittweida die kombinierten privat-staatlichen Studiengänge Medien-, Sport- und Eventmanagement sowie Sportjournalismus, Sportmanagement und PR-/Kommunikationsmanagement angeboten.

Mit dem VFUP Riesa e. V. hat Riesa einen bekannten Forschungsdienstleister auf den Gebieten Rohrherstellung, Umformtechnik und Weiterbildung für Industriemitarbeiter. Durch die umfangreichen Kontakte des Vereins und dem gemeinsamen Wirken mit der Stadtverwaltung Riesa konnte der Investor Vallourec & Mannesmann gewonnen werden. Durch diesen wird das am 3. Dezember 2010 eingeweihte Rohrforschungszentrum in Riesa betrieben. Es ist das weltweit modernste Zentrum seiner Art. Zur Eröffnung des Vallourec Research Riesa / Rolling Laboratory waren der Bundesinnenminister Thomas de Maizière und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich zugegen.

EinzelhandelBearbeiten

 
Elbgalerie Riesa
 
Fußgängerzone in der Riesaer Innenstadt

In der Hauptstraße gibt es zahlreiche Geschäfte, Cafés, Gaststätten, Bankfilialen und ein Kino. Diese Fußgängerzone verbindet die Bahnhofstraße als Verlängerung der Elbquelle mit dem Rathausplatz und ist die längste Einkaufsstraße Sachsens. Die größten Einkaufszentren Riesas sind der Riesapark und die Elbgalerie.

MedienBearbeiten

Die im Raum Dresden erscheinende Sächsische Zeitung legt ihrer täglichen Ausgabe in Riesa und Umgebung den Regionalteil Riesaer Zeitung bei. Das Riesaer Tageblatt erschien bis 1945 und von 1991 bis etwa 2005. Von Januar 2003 bis Ende Februar 2011 gaben Riesa und Oschatz gemeinsam die RIO-Regionalnachrichten als Amtsblatt heraus. Seit März 2011 gibt es Riesaer als Amtsblatt der Stadt. Der Deutsche-Stimme-Verlag hat im Stadtteil Riesa-Merzdorf seinen Sitz. Er verlegt die Zeitung Deutsche Stimme, die das Parteiorgan der NPD ist und deren 20.000 Exemplare je monatlicher Auflage in der litauischen Hauptstadt Vilnius gedruckt werden. Gegen Aktivitäten im Umfeld des Verlages hat sich ein breites Bündnis demokratischer Kräfte gebildet, dessen bisher bedeutendster Erfolg die Umbenennung der Mannheimer Straße, auf der sich das Verlagsgebäude befindet, in Geschwister-Scholl-Straße ist. Im Stadtgebiet und in einigen Nachbargemeinden ist über Kabel Riesa-TV zu empfangen.

GesundheitswesenBearbeiten

Die Riesaer Krankenhauswurzeln gehen ins Jahr 1861 zurück, in dem ein Armen- und Krankenhaus entstand. 1880 wurde in der heutigen Hauptstraße ein Johanniter-Krankenhaus gebaut, welches 1902 geschlossen wurde. Dem folgte dann das Städtische Krankenhaus am heutigen Standort. 1868 wurde mit einem Hospital unweit der heutigen Klinik in Großenhain der Grundstein für die medizinische Versorgung gelegt. Das jetzige Haus wurde 1962 erbaut. Im Jahr 2007 wurden die Krankenhäuser in Riesa und Großenhain zu einem Plankrankenhaus zusammengeführt. [27] Beide Häuser sind seit 2008 Teil der kommunalen Klinikengruppe Elblandkliniken.[28]

Das Elblandklinikum Riesa mit etwa 500 Beschäftigten verfügt über 320 vollstationäre Betten. Es wird in den kommenden fünf bis sechs Jahren für 55 Millionen Euro modernisiert.[29] Zurzeit wird ein flacher Teilneubau gebaut sowie die schrittweise Erneuerung des Haupthauses.[30]

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

SportBearbeiten

Sportstadt RiesaBearbeiten

Der wahrscheinlich älteste Verein in Riesa war der 1845 gegründete Schützenverein. 1860 entstand aus kleineren Gruppen der Turnverein Riesa. Im Jahre 1892 gründete sich die Riege Wacker und 1903 die Riege Frisch auf. Außerdem gab es eine Sängerriege und eine Musikabteilung. Riesas Ruderclub wurde 1889 gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Umbenennung in Ruderverein Riesa. 1908 wurde der Schwimmclub Otter gegründet. Er nutzte die Elbe für das Training, später das Elbbad vor Promnitz. Für Wettkämpfe wurde im Gröbaer Hafen eine provisorische Strecke abgesteckt. Es wurden aus Sicherheitsgründen nur Schwimmer aufgenommen. Die Damenhandballabteilung wurde 1927 gegründet.

Der Riesaer SV wurde 1903 gegründet. Er widmete sich vorwiegend dem damals „verpönten“ Fußball. Im September 1948 wurde der Verein in BSG Stahlwerk Riesa umbenannt. 1968 erreichte er als BSG Stahl Riesa den Aufstieg in die DDR-Oberliga. 2003 führte ein Insolvenzverfahren zur Auflösung des FC Stahl Riesa; der Verein wurde vom SC Riesa übernommen. Kurz darauf wurde der TSV Stahl Riesa als neuer Verein gegründet, der sich seit 2012 wieder BSG Stahl Riesa nennt.

Ein weiterer in Riesa beheimateter Sportverein ist der im Dezember 2002 gegründete Riesaer Cheerleaderverein, der mit Europameistertitel und Weltmeisterschaftsbronze zur deutschen Spitze der Sportart Cheerleading gehört.

 
Schwimmhalle Riesa

Seit Mitte der 1990er Jahre strebten Entscheidungsträger um Wolfram Köhler in Riesa einen „von oben verordneten Imagewechsel“ von der Stadt des Stahls zur Sportstadt an. Durch die Sumō-Weltmeisterschaft 1999 in der im selben Jahr fertiggestellten SACHSENarena gelang eine Wende, und durch weitere internationale Sportveranstaltungen wurde der Trend gefestigt. Diese 8000 Quadratmeter große und bis zu 13.000 Zuschauer fassende Multifunktionshalle kann sowohl für Sportwettkämpfe als auch für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt werden. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung war die Beteiligung Riesas an der „Olympia-2012-Kampagne“ Leipzigs. Dieses Sportstadtkonzept mit seinen ausgabenintensiven Strukturen führte Riesa 2010 in eine finanzielle Notlage. Wegen der Sparzwänge wurden Projekte wie z. B. der Spitzenschwimmsport eingestellt.

SportstättenBearbeiten

Sportzentrum "Pausitzer Delle"Bearbeiten

Im Sportzentrum ist ein vielfältiges Angebot an Sportarten möglich. Die Schwimmhalle, das Leichtathletikstadion, die WM-Halle und die Doppel-Bobanschubbahn. Auch die bekannte SACHSENarena ist hier zu finden. Zu dem wurde auch eine WM-Halle für viele Wettkampfveranstaltungen wie die Tanz-WM oder Europameisterschaften im Gewichtheben 1998 errichtet. In der SACHSENarena werden neben sportlichen Höhepunkten auch kulturelle Höhepunkte geboten.

Sportkomplex "Klötzerstraße"Bearbeiten

Im Sportkomplex befindet sich neben einer Kunstturnhalle auch eine Boxhalle sowie das "Haus 40" für viele Rehakurse. Der Sportkomplex wird hauptsächlich vom SC Riesa benutzt.

StadienBearbeiten

Neben dem vor allem in der DDR genutzten "Ernst-Grube-Stadion" spielt die BSG Stahl Riesa heute hauptsächlich ihre Spiele in der "FERALPI-Arena". Im Sportzentrum "Pausitzer Delle" gibt es auch einen Kunstrasenplatz.

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Riesa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikivoyage: Riesa – Reiseführer

LiteraturBearbeiten

  • Um Oschatz und Riesa (= Werte unserer Heimat. Band 30). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1977.
  • Felix Mühlmann: Beiträge zur Geschichte des Klosters und der Stadt Riesa. Langer und Winterlich, Riesa 1881 (Digitalisat)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Amtliche Gemeindeteile Riesas im Regionalregister Sachsen
  3. Riesenpreisträger, riesa.de
  4. Archivbestand Grundherrschaft Riesa im Hauptstaatsarchiv Dresden
  5. Riesa in: Meyers Konversationslexikon, 13. Band, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885–1892, S. 825 (online).
  6.   Wikisource: Der Dampf auf der Flucht – (Lokomotivenflucht), in Die Gartenlaube (1866), Heft 47, 737–739
  7. Warum ist Riesa ein Ort der Vielfalt? (Memento vom 11. Februar 2013 im Webarchiv archive.is) auf orte-der-vielfalt.de, abgerufen am 14. Juli 2011.
  8. Vorfreude auf Freitag: Eröffnung der Schlossbrücke Riesa-Gröba, 30. Mai 2011.
  9. Stadt Riesa: Statistik 1. Quartal 2018. April 2018, abgerufen im 6. Juli 2018.
  10. Riesaer. (Amtsblatt für Riesa) vom 6. Juni 2014
  11. Statistisches Landesamt Sachsen: Gemeinderatswahl 2014 in Riesa
  12. Orts-Homepage von Riesa
  13. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen 2003
  14. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen 2010
  15. Riesas OB zurückgetreten In: Sächsische Zeitung Online, abgerufen am 1. Mai 2014.
  16. Partnerstädte. Riesa und die Welt e. V., abgerufen am 3. Januar 2015.
  17. IDO-Dance
  18. Heiße Ware aus Riesa. (Memento vom 3. Dezember 2014 im Webarchiv archive.is) Zur Geschichte der Zündwarenfabrik mit Abbildung des Produktionsgebäudes. Aus der Oschatzer Allgemeinen Zeitung vom 25. Juli 2013.
  19. Geschichte Handelshof Riesa Partner für Technik. Abgerufen am 2. November 2017.
  20. sz-online: Mit dem Zug von Riesa direkt nach Berlin. 4. Juli 2018, abgerufen am 4. Juli 2018.
  21. sz-online: VVO plant vier neue S-Bahn-Linien. 25. Mai 2018, abgerufen am 4. Juli 2018.
  22. Eckhard-Herbert Arndt: Zweitbestes Umschlagergebnis. In: Täglicher Hafenbericht vom 4. Februar 2015, S. 3
  23. Fähre Riesa - Promnitz Km 107,2. Abgerufen am 20. Juli 2017.
  24. sz-online: Der Stahlmax rollt wieder! In: SZ-Online. (sz-online.de [abgerufen am 17. Januar 2018]).
  25. Trinitatisschule Riesa
  26. Christliches Gymnasium Rudolf Stempel auf www.schulzentrum-riesa.de
  27. Geschichte des Elblandklinikums Riesa Website. Abgerufen am 10. August 2016.
  28. Internetauftritt der Elblandkliniken Website. Abgerufen am 8. April 2016.
  29. Playlist: Bau am Elblandklinikum Riesa YouTube. Abgerufen am 10. August 2016.
  30. SZ online: Erster Blick aufs neue Krankenhaus. Website. Abgerufen am 14. April 2016.