Weinböhla

Gemeinde im Landkreis Meißen, Sachsen, Deutschland

Weinböhla ist eine Gemeinde und ein staatlich anerkannter Erholungsort im sächsischen Landkreis Meißen.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weinböhla
Weinböhla
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weinböhla hervorgehoben

Koordinaten: 51° 10′ N, 13° 34′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Meißen
Höhe: 148 m ü. NHN
Fläche: 19,02 km2
Einwohner: 10.342 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 544 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01689
Vorwahl: 035243
Kfz-Kennzeichen: MEI, GRH, RG, RIE
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 310
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 2
01689 Weinböhla
Website: www.weinboehla.de
Bürgermeister: Siegfried Zenker (CDU)
Lage der Gemeinde Weinböhla im Landkreis Meißen
Coswig (Sachsen)Diera-ZehrenEbersbach (bei Großenhain)GlaubitzGröditzGroßenhainHirschsteinKäbschütztalKlipphausenLampertswaldeLommatzschMeißenMoritzburgGröditzNiederauNossenNünchritzPriestewitzRadebeulRadeburgRiesaRöderaueSchönfeldStauchitzStrehlaThiendorfWeinböhlaWülknitzZeithainSachsenDresdenLandkreis BautzenLandkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeLandkreis MittelsachsenLandkreis NordsachsenBrandenburgKarte
Über dieses Bild

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

 
Ratsweinberg in Weinböhla

Weinböhla liegt im dicht besiedelten Elbtalkessel an einem Südwesthang der Elbtalsenke zwischen Meißen und Coswig, mit letzterem ist die Gemeinde zusammengewachsen. Westlich von Weinböhla erstreckt sich die Nassau, östlich der Friedewald. Die genaue geografische Lage ist bei 51° 10' nördlicher Breite und 13° 34' östlicher Länge am Standort des ehemaligen Postamtes. Den nordöstlichsten Punkt des Gemeindegebietes stellt der Heidehof im Friedewald dar, den südlichsten der Spitzberg an der Grenze zu Coswig. Der westlichste liegt am Gabenreichbach in der Nassau. Der tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt mit 104 m ü. NN ebenfalls am Gabenreichbach in der Nassau, höchster Punkt ist mit 209 m der Aussichtspunkt des Wartturmes (Ruine). Größtes Gewässer ist der Gabenreichbach.

Die Fläche der Gemeinde umfasst 19,01 km². Zu DDR-Zeiten war Weinböhla das flächenmäßig größte Dorf des Landes.

GemeindegliederungBearbeiten

Weinböhla besteht aus den Ortsteilen Weinböhla und Neuer Anbau.

GeologieBearbeiten

Prägend für die Geologie von Weinböhla sind vor allem die in der Kreidezeit entstandenen Ton- und Kalkmergelablagerungen, die die Grundlage für die frühere Kalkindustrie der Gemeinde darstellten sowie der namensgebende Heidesand.

Dieser wurde während der Saaleeiszeit durch abschmelzende Gletscher bis in das Elbtal getragen. Bei den Gesteinen sind vor allem Monzonit und der kieselsäurereichere Granit und Granodiorit des Lausitzer Granitmassivs vorherrschend. Weitere Gesteine sind Rhyolithvorkommen, Gneis und Quarzitsteine.

KlimaBearbeiten

Das Elbtal gehört zur gemäßigten mitteleuropäischen Klimazone. Für den Weinbau günstig ist die jährliche Sonnenscheindauer von 1500 bis 1700 Stunden.

NachbargemeindenBearbeiten

Angrenzende Gemeinden im Landkreis Meißen sind die Städte Coswig und Meißen sowie die Gemeinden Moritzburg und Niederau.

GeschichteBearbeiten

 
Wartturmruine

Weinböhla wurde erstmals 1349/50 im Lehnbuch Friedrich des Strengen als „Bel“ erwähnt, abgeleitet aus dem altsorbischen „bela“ (weiß, hell). Diese ursprüngliche Ortsbezeichnung ist auf die sonnige Hanglage und die vorherrschenden Heidesandböden zurückzuführen. In dieser Zeit wurde wahrscheinlich auch die alte St.-Martins-Kirche inmitten des Ortskernes erbaut. Wie damals weist dieser auch heute noch die Form eines sorbischen Rundlings auf, später dehnten sich die Ansiedlungen als erweitertes Platzdorf nach Norden aus.

Die Beisilbe „Wein-“ erhielt der Ort erstmals 1513, da hier durch die klimatisch begünstigte Südhanglage bereits damals Wein angebaut wurde. Nach mehrfach wechselnden Schreibweisen des Ortsnamens wird die Gemeinde seit 1692 stets als „Weinböhla“ bezeichnet.

Am 6. Juni 1551 brannten während eines schweren Gewitters viele Häuser ab. Die Flammen loderten so hoch und andauernd, dass sie als großer feuriger Drache bezeichnet wurden[2]. Der Vorfall ging als Nummer 42 in den Sagenschatz des Königreichs Sachsen von Johann Georg Theodor Gräße ein[3].

Neben der Landwirtschaft und dem Weinanbau hatte zwischen 1793 und 1870 der Kalkabbau eine sehr große Bedeutung.

Ab Ende des neunzehnten Jahrhunderts begann sich der Ort in seiner jetzigen Struktur zu entwickeln. Zwischen 1890 und dem Beginn des Ersten Weltkrieges erlebte Weinböhla eine enorme Bautätigkeit, wobei der gesamte obere Ortsteil entstand.

Das preiswerte Bauland, die Nähe zu Dresden und Meißen, die schöne landschaftliche Lage und die bereits damals schon günstige Verkehrsanbindung bewogen viele gutsituierte Leute, sich hier anzusiedeln. Das Kaiserliche Gesundheitsamt Berlin empfahl Weinböhla als Luftkurort.

Nachdem die Folgen des Krieges und der Inflation überwunden waren, entstand 1927 das neue Rathaus und nochmals zwei neue Wohnsiedlungen. 1931 wurde Weinböhla durch den Straßenbahnanschluss unmittelbar mit der Landeshauptstadt Dresden verbunden. Sehr wichtig war auch der Spargelanbau in den 1920er und 30er Jahren und der intensive Obst- und Gemüseanbau bis in die heutige Zeit hinein. Das Liefergebiet der ansässigen Betriebe reichte bis nach Berlin.

 
St.-Martins-Kirche

Seit 1990 ist Weinböhla dabei, durch umfangreiche Baumaßnahmen eine moderne Infrastruktur zu schaffen, den alten Ortskern zu sanieren und ein neues Verkehrskonzept umzusetzen.

Die Neugestaltung des Rathausplatzes, komfortable Beherberungsstätten und Freizeiteinrichtungen sowie eine Vielzahl neuer Wohnungsbauten lassen den Ort für Gäste und Einwohner ständig attraktiver werden.

Nach der Rekonstruktion des Zentralgasthofs, Grundsteinlegung zum neuen Foyer war am 1. August 1997, steht hier seit 1999 wieder ein Veranstaltungszentrum mit überregionaler Bedeutung zur Verfügung.

Anlässlich der 650-Jahr-Feier Weinböhlas wurde während der Jubiläumsfestwoche die Weinböhlaer Ortschronik herausgegeben.

ReligionenBearbeiten

Hauptartikel: St.-Martins-Kirche Weinböhla

Es gibt eine Evangelisch-Lutherische (St. Martinskirche) und eine römisch-katholische Kirche in Weinböhla.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

Jahr 1960 2002 2004 2005 2007 2008 2009 2010 2012 2013 2016
Einwohner 10.278 10.406 10.333 10.318 10.191 10.209 10.214 10.262 10.077 10.066 10.387

Datenquelle ab 2002: Statistisches Landesamt Sachsen

GedenkstättenBearbeiten

PolitikBearbeiten

Gemeinderatswahl 2019
Wahlbeteiligung: 70,1 %
 %
50
40
30
20
10
0
46,8 %
16,3 %
8,2 %
5,2 %
23,5 %

GemeinderatBearbeiten

Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 verteilen sich die 18 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen[4]:

 
Das Rathaus in Weinböhla
  • CDU: 9 Sitze
  • BIW (Bürgerinitiative Weinböhla e.V.): 3 Sitze
  • LINKE: 1 Sitz
  • SPD: 1 Sitz
  • AfD: 4 Sitze

Bürgermeister ist Siegfried Zenker (CDU). Er wurde am 7. Juni 2015 zum Nachfolger von Reinhart Franke gewählt.[5]

Wahlergebnisse der Gemeinderatswahlen in %[6][7]
Wahl Wahlbeteiligung CDU BIW LINKE SPD AfD FDP Schirmer
2019 70,1 46,8 16,3 8,2 5,2 23,5 k.a. k.a.
2014 53,8 51,4 20,0 12,0 7,3 k.a. 2,7 6,6

WappenBearbeiten

Das Weinböhlaer Wappen geht auf ein Siegelbild des Individualhufenverzeichnisses aus dem Jahr 1764 zurück. Die Blasonierung lautet: „In Silber eine freischwebende blaue Weintraube an hohem grünen Reis mit zwei über ein schwarzes Stützholz gebogenen, sich nach außen neigenden Blättern. Unten, neben der Traube, zwei sechsstrahlige schwarze Sterne.“

OrtspartnerschaftenBearbeiten

Weinböhla unterhält eine Ortspartnerschaft mit Oftersheim in Baden-Württemberg.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Schloss Lauben
 
Zentralgasthof

MuseenBearbeiten

  • Heimatmuseum

BauwerkeBearbeiten

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Das Winzer- und Straßenfest findet jedes Jahr am ersten Septemberwochenende statt. Der Künstlermarkt, jedes Jahr im Juni, zeigt Künstler und ihre Kunst.

KarnevalBearbeiten

Der Weinböhlaer Karnevalsverein (WKV) wurde 1969 als Elferrat Weinböhla gegründet. Er besitzt den selbst kreierten Karnevalsruf "Wambu-la".[10]

SportvereineBearbeiten

 
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportstätte

Seit 1885 existiert der Turn- und Sportverein (TuS) Weinböhla der heute 791 Mitglieder (Stand 1. Januar 2020) hat.[11] 1962 wurde der Verein in BSG Fortschritt Weinböhla umbenannt, seit 1990 besitzt er wieder seinen ursprünglichen Namen. Zurzeit bestehen die Abteilungen Fußball, Turnen, Laufgruppe, Gymnastik, Aerobic, Kegeln, Freizeitsport und die Herzgruppe. Sportplätze des TuS Weinböhla sind unter anderem die Nassauhalle sowie die Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportstätte.[12]

2011 gliederte sich die Abteilung Handball aus dem TuS aus und gründeten den Handball-Sportverein (HSV) Weinböhla[13].

Der 1.Tennisclub Weinböhla 1994 nutzt die Tennis-Anlage auf der Spitzgrundstraße 82.[14]

Der Radfahrerverein Weinböhla wurde 1906 gegründet. Er besaß ursprünglich den Namen Arbeiter-Radfahrerverein Freies Ziel. Die Mitglieder nahmen an Wettkämpfen des Kunstradfahrens, Radpolos und Radballs teil. Im Radball gewannen sie in den 1920er und 1930er Jahren zweimal die Bundesmeisterschaft. Aktuell gliedert sich der Verein in die Gruppen Radwandern, Einradfahren und Historische Radgruppe.[15]

Wirtschaft, Infrastruktur und BildungBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Weinböhla ist durch die Staatsstraße 80 (S80) an die Autobahn 4 (A4) angebunden. Der Ausbau der S80 in Weinböhla über die Köhlerstraße ist umstritten.[16]

Weinböhla liegt im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe. Das Gemeindegebiet durchqueren die Bahnstrecken Dresden–Berlin und Dresden–Leipzig. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 wurde der Bahnhof Weinböhla an der Strecke nach Berlin geschlossen und ein gleichnamiger Haltepunkt an der Strecke nach Leipzig eröffnet[17]. Dort halten stündlich die Regionalexpresslinien Dresden – Leipzig und Dresden – Cottbus/Hoyerswerda sowie die Regionalbahnlinie Dresden-Elsterwerda(Biehla). An diesem enden auch zwei Buslinien (411 und 421) der Verkehrsgesellschaft Meißen, welche Weinböhla mit der Kreisstadt Meißen verbinden. Weitere führen nach Radeburg (403) und Großdobritz (459).[18]

Außerdem liegt in Weinböhla der Endpunkt der Straßenbahnlinie 4 der Dresdner Verkehrsbetriebe.


WirtschaftBearbeiten

Die Fachklinik Weinböhla ist eine Einrichtung zur Entwöhnungstherapie von alkohol- und/oder medikamentenabhängigen Patienten. Träger ist der Ev.-Luth. Diakonenhaus Moritzburg e. V.

BildungBearbeiten

In Weinböhla gibt es eine Oberschule, welche unter Denkmalschutz steht, sowie eine Grundschule. Da der Ort kein eigenes Gymnasium hat, weichen Schüler, die einen solchen Bildungszweig anstreben, auf die Gymnasien in den umliegenden Städten, wie Coswig, Radebeul oder Meißen aus.

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • 2017: Reinhart Franke, langjähriger Bürgermeister[19]

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Persönlichkeiten, die vor Ort wirkten und wirkenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Cornelius Gurlitt: Weinböhla. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 41. Heft: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 522.

WeblinksBearbeiten

Commons: Weinböhla – Sammlung von Bildern
Wikivoyage: Weinböhla – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen nach Gemeinden am 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. Moritz Grünewald. Lehrer der französischen Sprache zu Meißen: Die Meißner Chronik. Von der Erbauung der Stadt bis zum Jahre 1588. Gedruckt bei L. G. Rothe, [Großen]Hayn 1829, Erster Theil, S. 162: „Am 6. Juni war ein sehr großes Gewitter, so daß der Regen und das Donnern drei Stunden anhielt. Im Dorfe Weinböhla, ungefähr eine Stunde von Meißen entfernt, war ein großes Feuer ausgekommen, bei welchem viele Häuser wegbrannten. Aus dem Rauche dieses Feuers erhob sich ein großer, feuriger Drache, welcher nach der Elbe zuflog und in deren Nähe lange zu sehen war. Damals hatte das gemeine Volk von solchen Drachen, wie man natürliche feurige Erscheinungen nannte, die Meinung, daß Giftmischerinnen dieselben ernährten und zu ihren Diebereien gebrauchten.
  3. Ein feuriger Drache zieht gen Meißen. In: Dr. Johann Georg Theodor Gräße, Kgl. Sächs. Hofrath, Director des K. S. Grünen Gewölbes und interim. Director der Porzellan- und Gefäßsammlung, etc. etc..: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Zum ersten Male in der ursprünglichen Form aus Chroniken, mündlichen und schriftlichen Ueberlieferungen und anderen Quellen gesammelt und herausgegeben. Zweite verbesserte und sehr vermehrte Auflage, G. Schönfeld’s Verlagsbuchhandlung, Dresden 1874, Erster Band, S. 52: „42) Ein feuriger Drache zieht gen Meißen. Faust a. a. O. S. 82. Anno 1551 ist zu Weinböhle bei Meißen ein großes Feuer ausgekommen: aus dem hat man gegen Abend einen großen Drachen über die Elbe gen Meißen ziehen sehen, der lange feurige Strahlen von sich gegeben hat.
  4. Gemeindewahlausschuss: Öffentliche Bekanntmachung des Wahlergebnisses der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019. In: Gemeinde Weinböhla (Hrsg.): Weinböhla Information. Band 2019, Nr. 6.
  5. https://www.statistik.sachsen.de/wpr_alt/pkg_s10_bmlr.prc_erg_bm_a?p_bz_bzid=BM151&p_ebene=GE&p_ort=14627310
  6. Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: Wahlergebnisse - sachsen.de. Abgerufen am 27. April 2020.
  7. Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: Wahlergebnisse - sachsen.de. Abgerufen am 27. April 2020.
  8. Bismarckwarte Weinböhla auf bismarcktuerme.de
  9. a b Sehenswertes in Weinböhla - Türme auf weinboehla.de
  10. Der Verein Wambula - Weinböhlaer Karnevalsverein e.V. Abgerufen am 4. Mai 2020.
  11. Startseite mit Vorstellung des Vereins. Abgerufen am 4. Mai 2020.
  12. Lageplan Sportstaetten. Abgerufen am 4. Mai 2020.
  13. HSV Weinböhla
  14. Impressum. Abgerufen am 4. Mai 2020 (deutsch).
  15. Unser Verein - Radfahrerverein Weinböhla. Abgerufen am 4. Mai 2020.
  16. Weinböhlaer wollen Entlastung für Köhlerstraße: Zahlreiche Unterschriften für S 80 neu. Abgerufen am 4. Mai 2020.
  17. Meldung Neuer Haltepunkt Weinböhla. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 4/2003, ISSN 1421-2811, S. 152
  18. Stadtverkehr Coswig – Radebeul – Weinböhla. VVO, 15. Dezember 2019, abgerufen am 4. Mai 2020.
  19. Franke wird Ehrenbürger. Schwetzinger Zeitung, 30. Januar 2017