Pierre Lueders

kanadischer Bobfahrer
Pierre Lueders
Pierre Lueders
Nation Kanada Kanada
Geburtstag 26. September 1970
Geburtsort EdmontonKanada Kanada
Karriere
Disziplin Zweier, Vierer
Position Pilot
Status zurückgetreten
Karriereende 2010
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 2 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1998 Nagano Zweier
Silber 2006 Turin Zweier
 Bob-Weltmeisterschaften
Silber 1995 Winterberg Zweier
Silber 1996 Calgary Zweier
Bronze 1999 Cortina d’Ampezzo Vierer
Silber 2003 Lake Placid Zweier
Gold 2004 Königssee Zweier
Gold 2005 Calgary Zweier
Bronze 2005 Calgary Vierer
Silber 2007 St. Moritz Vierer
 

Pierre Lueders (* 26. September 1970 in Edmonton, Alberta) ist ein ehemaliger kanadischer Bobfahrer.

Lueders ist der Sohn deutscher Auswanderer aus Brandenburg, die 1957 nach Kanada auswanderten. Er startete bei Bobrennen sowohl im Zweier- als auch im Viererbob, konnte aber seine großen Erfolge ausschließlich im Zweierbob erringen. Sein größter Sieg war der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano im Zweierbob.

Bei den Spielen 2006 in Turin konnte er gemeinsam mit seinem Bremser Lascelles Brown die Silbermedaille im Zweierbob gewinnen, als ihn lediglich André Lange schlug.

Nach den Olympischen Winterspielen 2010 (zweimal Fünfter) beendete Lueders seine Karriere. Seit 2012 ist er Trainer der russischen Bob-Nationalmannschaft.[1] Als solcher begleitete er sie zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi, wo die Russen mit ihrem Piloten Alexander Subkow zwei Goldmedaillen gewinnen konnten.[2] Die Medaillen wurden später wegen Dopingvergehen jedoch wieder aberkannt.

Lueders ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Calgary.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bob: Lueders führt Russlands Bobpiloten nach Sotschi. In: Focus Online. 4. Juni 2012, abgerufen am 1. Dezember 2015.
  2. Viererbob – Deutsche Bobfahrer bleiben ohne Medaille. In: sueddeutsche.de. 23. Februar 2014, abgerufen am 1. Dezember 2015.