Sebastian Huber (Bobfahrer)

deutscher Bobfahrer
Sebastian Huber Bobsport
Nation Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich
Geburtstag 26. Juni 1901
Geburtsort FüssenDeutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Sterbedatum 6. März 1985
Sterbeort FüssenDeutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
Karriere
Disziplin Viererbob
Position Anschieber
Verein SC Riessersee
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
WM-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze St. Moritz 1928 Viererbob
Bronze Lake Placid 1932 Viererbob
IBSF Bob-Weltmeisterschaften
Gold Oberhof 1931 Zweierbob
Gold Garmisch-Partenkirchen 1934 Viererbob
Gold St. Moritz Viererbob
 

Sebastian „Wastl“ Huber (* 26. Juni 1901 in Füssen; † 6. März 1985 ebenda) war ein deutscher Bobfahrer. Er gewann zwei olympische Medaillen und war zweimal Weltmeister.

KarriereBearbeiten

Sebastian Huber war beim SC Riessersee über mehrere Jahre der Anschieber von Hanns Kilian. Er nahm 1928 in St. Moritz erstmals an Olympischen Spielen teil. Im Fünferbob mit Hanns Kilian, Valentin Krempl, Hans Heß, Sebastian Huber und Hans Nägle gewann er die Bronzemedaille hinter den Bobs aus den Vereinigten Staaten. 1930 gewannen Kilian und Huber ihren ersten deutschen Meistertitel im Zweierbob. Im Jahr darauf wurden die beiden mit Fritz Schwarz und Hans Jocher deutsche Meister im Viererbob. 1931 wurde in Oberhof erstmals eine Bob-Weltmeisterschaft im Zweierbob ausgetragen, und Kilian gewann zusammen mit Sebastian Huber den Titel. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Lake Placid wurden erstmals die bis heute üblichen Wettbewerbe im Zweierbob und im Viererbob ausgetragen. Kilian und Huber belegten mit dem Zweierbob den fünften Rang, mit dem Viererbob in der Besetzung Kilian, Max Ludwig, Hans Mehlhorn und Huber gewannen sie erneut Bronze hinter zwei US-amerikanischen Bobs.

1934 fand die Bob-Weltmeisterschaft im Viererbob auf Kilians Hausbahn in Garmisch-Partenkirchen statt. Zusammen mit Fritz Schwarz, Hermann von Valta und Sebastian Huber gewann Kilian den Titel. Im Jahr darauf saß statt Sebastian Huber Alexander Gruber im Bob. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen war Huber dann wieder dabei, Kilian belegte aber lediglich den siebten Platz.

LiteraturBearbeiten

  • Bodo Harenberg (Red.): Die Stars des Sports von A–Z. Darmstadt 1970.
  • Volker Kluge: Olympische Winterspiele, die Chronik. Berlin 1994, ISBN 3-328-00631-1.

WeblinksBearbeiten