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Monterotondo (Latium)

italienische Gemeinde

Monterotondo ist eine italienische Gemeinde in der Metropolitanstadt Rom in der Region Latium mit 41.144 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017). Sie liegt 28 km nördlich von Rom.

Monterotondo
Wappen
Monterotondo (Italien)
Monterotondo
Staat Italien
Region Latium
Metropolitanstadt Rom (RM)
Koordinaten 42° 3′ N, 12° 37′ OKoordinaten: 42° 3′ 3″ N, 12° 36′ 52″ O
Höhe 165 m s.l.m.
Fläche 40 km²
Einwohner 41.144 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 1.029 Einw./km²
Postleitzahl 00015
Vorwahl 06
ISTAT-Nummer 058065
Volksbezeichnung Monterotondesi oder Eretini
Schutzpatron San Filippo und San Giacomo
Website Monterotondo

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Die Altstadt von Monterotondo liegt auf einem Höhenrücken östlich des Tiber. Die meisten Einwohner leben jedoch heute in den modernen Vororten östlich der Altstadt und im Tibertal.

Die Nachbargemeinden sind Capena, Castelnuovo di Porto, Fonte Nuova, Mentana, Montelibretti, Palombara Sabina, Riano und Rom.

VerkehrBearbeiten

Durch das Gemeindegebiet verläuft die Autobahn A1 Autostrada del Sole von Mailand nach Neapel, die nächste Autobahnausfahrt ist allerdings Rom-Nord, 10 km nördlich der Stadt. Monterotondo liegt seit der Antike an der Via Salaria, heute als SS 4 Teil des Fernstraßennetzes, die Rom mit der Adria bei San Benedetto del Tronto verbindet.

Monterotondo hat im Ortsteil Scalo einen Bahnhof an der Regionalbahnstrecke FR1 vom Flughafen Rom-Fiumicino über Rom-Tiburtina nach Orte.

GeschichteBearbeiten

 
Panorama

Die Vorgängerstadt von Monterotondo war das antike Eretum, eine Grenzstadt zwischen den Latinern und den Sabinern. Sie wurde von Gaius Nautius Rutilus 458 v. Chr. für Rom erobert.

Im Mittelalter wurde der Ort auf den leichter zu verteidigenden Hügel der Monti Cornicolani verlegt, der nach seiner Form Monte Rotondo (= Runder Berg) genannt wurde. Ab dem 13. Jahrhundert befand es sich im Besitz der Adelsfamilie der Orsini und ab 1626 der Barberini.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 3.910 4.552 5.632 7.354 10.165 21.752 30.124 34.376

Quelle: ISTAT

PolitikBearbeiten

Mauro Alessandri (PD) wurde im Juni 2009 zum Bürgermeister gewählt. Er ist mit 28 Jahren einer der jüngsten Bürgermeister Latiums. Sein Mitte-links-Bündnis stellt auch mit 18 von 30 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat. Er löste seinen Parteifreund Antonino Lupi (seit 2004) ab, der nicht mehr kandidierte. Bei den Wahlen vom 25. Mai 2014 wurde er im Amte bestätigt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Der Palazzo Orsini Barberini wurde 1286 zum ersten Mal erwähnt und im 17. Jahrhundert von der Familie Barberini ausgebaut.
  • Der Dom Santa Maria Maddalena wurde im 17. Jahrhundert durch die Barberini erbaut.
  • Die Kirche Madonna delle Grazie stammt aus der Romanik
  • Im Archäologischen Museum (Museo Archeologico territoriale di Monterotondo) sind Funde aus Eretum und anderen antiken Orten der Umgebung zu sehen.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Monterotondo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.