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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mellinghausen
Mellinghausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mellinghausen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 42′ N, 8° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Siedenburg
Höhe: 44 m ü. NHN
Fläche: 24,44 km2
Einwohner: 1092 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27249
Vorwahl: 04272
Kfz-Kennzeichen: DH, SY
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 027
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Allee 4
27254 Siedenburg
Website: www.siedenburg-online.de
Bürgermeister: Günther Riedemann (CDU)
Lage der Gemeinde Mellinghausen im Landkreis Diepholz
Landkreis DiepholzNiedersachsenNordrhein-WestfalenNordrhein-WestfalenLandkreis OsnabrückLandkreis Nienburg/WeserBremenDelmenhorstLandkreis VerdenLandkreis VechtaLandkreis OldenburgLandkreis CloppenburgStemshornLemfördeQuernheimBrockumMarlQuernheimHüdeLembruchDümmerDiepholzDrebberBarnstorfWetschenDickelRehdenHemslohBarverFreistattWehrbleckBahrenborstelVarrelKirchdorfWagenfeldBarenburgBarenburgEydelstedtSulingenDrentwedeScholenEhrenburgNeuenkirchenMaasenBorstelSiedenburgMellinghausenStaffhorstSchwafördenAsendorfAffinghausenSudwaldeSchwarmeMartfeldBruchhausen-VilsenTwistringenBassumSykeWeyheStuhrKarte
Über dieses Bild
Ein Teil von Mellinghausen
Ein anderer Teil von Mellinghausen

Mellinghausen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Siedenburg im Landkreis Diepholz in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt etwa acht Kilometer nordöstlich von Sulingen an der stillgelegten Güterbahnstrecke zwischen Sulingen und Nienburg/Weser.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Mellinghausen, Brake und Ohlendorf sowie dem Ort Schweghaus.

Durch Mellinghausen fließt der Eschbach, ein rund 13 km langer, rechtsseitiger bzw. westlicher Zufluss der Siede.

GeschichteBearbeiten

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Brake und Ohlendorf eingegliedert.[2]

PolitikBearbeiten

Gemeinderat und BürgermeisterBearbeiten

Der Gemeinderat aus Mellinghausen setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • WG – 11 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

Bürgermeister ist Günther Riedemann (CDU).

WappenBearbeiten

Wappenbeschreibung: Geteilt in Rot und Gold; oben die goldene Kirche zu Mellinghausen mit dem Turm nach rechts und unten vorn zwei verbundene schwarze rot bewehrte Bärentatzen und ein grünes Kleeblatt. Ein schwarzer Faden spaltet das goldene Feld.

Symbolik: Die nach außen gewendeten schwarzen Bärentatzen mit roten Krallen auf goldenem Grund war Zeichen der Grafen von Hoya.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

TheaterBearbeiten

Seit 1983 besteht im Ortsteil Ohlendorf die "Theatergruppe Eschbachtal". Auf der Freilichtbühne in Ohlendorf findet jedes Jahr ein Sommertheaterprogramm in plattdeutscher Sprache statt.[3]

MusikBearbeiten

Die Chorgemeinschaft Mellinghausen besteht seit dem Jahr 1900. Am 6. Mai 2000 konnte das 100-jährige Bestehen gefeiert werden.

BauwerkeBearbeiten

 
Johannes-der-Täufer-Kirche zu Mellinghausen

Die Kirche von Mellinghausen, von überörtlicher Bedeutung, wurde 1277 erstmals urkundlich erwähnt und ist Johannes dem Täufer geweiht. Die ursprüngliche im romanischen Stil aus Feldsteinen erbaute Kirche wurde im Jahr 1893 umgebaut. Nach Abriss des alten Chorraumes, wurde ein neuer größerer Chorraum mit Querschiff aus Backsteinen im neuromanischen Stil angebaut. Die beiden Bauabschnitte sind von außen durch die verschiedene Bauweise gut zu unterscheiden. Ein 1606 errichtetes Mellinghäuser Backhaus ist seit den 1990er Jahren Teil des Kreismuseums Syke.

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2017 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 189.
  3. Theater Eschbachtal