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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lembruch führt kein Wappen
Lembruch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lembruch hervorgehoben
Koordinaten: 52° 32′ N, 8° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Altes Amt Lemförde
Höhe: 38 m ü. NHN
Fläche: 22,75 km2
Einwohner: 1195 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49459
Vorwahl: 05447
Kfz-Kennzeichen: DH, SY
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 022
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 80,
49448 Lemförde
Website: www.lemfoerde.de
Bürgermeisterin: Margarete Schlick
Lage der Gemeinde Lembruch im Landkreis Diepholz
Landkreis DiepholzNiedersachsenNordrhein-WestfalenNordrhein-WestfalenLandkreis OsnabrückLandkreis Nienburg/WeserBremenDelmenhorstLandkreis VerdenLandkreis VechtaLandkreis OldenburgLandkreis CloppenburgStemshornLemfördeQuernheimBrockumMarlQuernheimHüdeLembruchDümmerDiepholzDrebberBarnstorfWetschenDickelRehdenHemslohBarverFreistattWehrbleckBahrenborstelVarrelKirchdorfWagenfeldBarenburgBarenburgEydelstedtSulingenDrentwedeScholenEhrenburgNeuenkirchenMaasenBorstelSiedenburgMellinghausenStaffhorstSchwafördenAsendorfAffinghausenSudwaldeSchwarmeMartfeldBruchhausen-VilsenTwistringenBassumSykeWeyheStuhrKarte
Über dieses Bild
Blick über den Dümmer nach Lembruch

Lembruch ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen (Deutschland). Der Ort ist als Erholungsort staatlich anerkannt.

Inhaltsverzeichnis

Geografische LageBearbeiten

Lembruch liegt im Naturpark Dümmer direkt am Ostufer des Dümmers zwischen Osnabrück und Bremen. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde an, die ihren Verwaltungssitz in dem Flecken Lemförde hat.

GeschichteBearbeiten

Im 13. Jahrhundert befand sich in Lembruch eine südliche Grenzburg der Edelherren von Diepholz, bis diese dann im Zuge der Ausdehnung der Herrschaft nach Lemförde verlegt wurde. Zum Bau der Burg Lemförde soll Material der nicht mehr benötigten Burg Lembruch („Castrum Lewenbrock“) verwendet worden sein. Noch 1305 wird die Burg Lembruch genannt. Später sind alle Reste der Burg verschwunden.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat aus Lembruch setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, die in einer Wählergemeinschaft organisiert sind.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

BürgermeisterBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

MuseenBearbeiten

Im Jahr 2003 wurde das Dümmer-Museum neu eröffnet. Es zeigt multimediale Dauerausstellungen zu den Themen „Landschaftsentwicklung“, „Tier- und Pflanzenwelt“ und „Steinzeitliche Siedlungsplätze“.

Kunst im öffentlichen RaumBearbeiten

 
Skulptur „Segel“ vor dem Dümmer-Museum
  • Im Ortsbild von Lembruch gibt es zwei Kunst-Objekte des Bildhauers Karl-Heinz Friedrich, die ihren Platz vor der Sparkasse gefunden haben: Fischotter aus Bronze.
  • Vor dem Dümmer-Museum ist die Bronze-Installation Segel von Inka Uzoma aufgestellt. An diesem Objekt endet der Skulpturenpfad „Diepholz – Dümmer“.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Jedes Jahr findet am letzten Augustwochenende die Großveranstaltung Der Dümmer brennt statt. Samstagabends ist das große Brillantfeuerwerk direkt über dem See.

Der örtliche Karnevalsverein nimmt einmal im Jahr an den Dammer Karnevalsumzügen teil.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Anfang der 1950er Jahre begann nach dem Abschluss der Deichbauarbeiten (1952) ein Tourismus-Boom. Bereits 1948 befanden sich an der Grawiedemündung das markante, reetgedeckte „Türmchen mit der Uhr“ und ein großer Bootssteg. 1957 folgte der Bau des großen Giebeldachhauses „Hotel Strandlust“ in einem auf die Region bezogenen „Heimatschutzstil“, der trotz vieler Umbauten noch heute erkennbar ist. Der alte Bootshafen erhielt 1966 einen Kran und wurde 1974 mit einer Spundwand ausgestattet. Mittlerweile ist aber der Bootshafen „Seeblick“ (gegenüber der Segelschule) deutlich größer. Wirtschaftlich hat wegen des Dümmers der Fremdenverkehr die größte Bedeutung, aber auch eine Bootswerft und eine Fisch-Großräucherei sind zu nennen.[2]

Einen starken Impuls erhält die Touristikbranche durch den Bau einer neuen Feriensiedlung im Süden des Lembrucher Dümmerufers. Auf dem Gelände des ehemaligen Schoddenhofs entsteht auf 18 Hektar ein Ferienpark mit 476 Häusern und Wohnungen. Die Anlage soll 2021 fertiggestellt sein.[3]

VerkehrBearbeiten

Östlich verläuft in unmittelbarer Nähe die Bundesstraße 51 (DiepholzOsnabrück). Am Bahnhof Lembruch an der Bahnstrecke Osnabrück – Diepholz – Bremen, der sich durch eine günstige Lage zum Naherholungsbereich Dümmersee ausgezeichnet hat, hielten bis Anfang der 1980er Jahre planmäßig Personenzüge. Der Bahnhof ist heute ein reiner Betriebsbahnhof.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Otwin Skrotzki: Lembruch (Memento des Originals vom 29. Juli 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bildergalerie-diepholz.de
  3. Justus Randt: Marissa Ferienpark: Riesen Ferien-Resort am Dümmer geplant. weser-kurier.de. 7. Juli 2018

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lembruch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien