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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Drentwede führt kein Wappen
Drentwede
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Drentwede hervorgehoben
Koordinaten: 52° 44′ N, 8° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Barnstorf
Höhe: 43 m ü. NHN
Fläche: 30,31 km2
Einwohner: 1001 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49406
Vorwahlen: 04246, 05442
Kfz-Kennzeichen: DH, SY
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 014
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 4
49406 Barnstorf
Website: www.drentwede.de
Bürgermeister: Theo Amelung (WGD)
Lage der Gemeinde Drentwede im Landkreis Diepholz
Landkreis DiepholzNiedersachsenNordrhein-WestfalenNordrhein-WestfalenLandkreis OsnabrückLandkreis Nienburg/WeserBremenDelmenhorstLandkreis VerdenLandkreis VechtaLandkreis OldenburgLandkreis CloppenburgStemshornLemfördeQuernheimBrockumMarlQuernheimHüdeLembruchDümmerDiepholzDrebberBarnstorfWetschenDickelRehdenHemslohBarverFreistattWehrbleckBahrenborstelVarrelKirchdorfWagenfeldBarenburgBarenburgEydelstedtSulingenDrentwedeScholenEhrenburgNeuenkirchenMaasenBorstelSiedenburgMellinghausenStaffhorstSchwafördenAsendorfAffinghausenSudwaldeSchwarmeMartfeldBruchhausen-VilsenTwistringenBassumSykeWeyheStuhrKarte
Über dieses Bild

Drentwede ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Barnstorf, die ihren Verwaltungssitz in dem Flecken Barnstorf hat.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Drentwede liegt zwischen dem Naturpark Dümmer und dem Naturpark Wildeshauser Geest ungefähr in der Mitte zwischen Bremen und Osnabrück.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Ortsteile der Gemeinde sind Bockstedt und Drentwede.

EingemeindungenBearbeiten

Drentwede war von 1820 bis 1852 Teil des Amtes Diepholz, von da an bis 1859 Teil des Amtes Auburg. 1859 gehörte es wieder zum nun vergrößerten Amt Diepholz das 1885 in den Kreis Diepholz umgewandelt wurde.

Die damalige Gemeinde Bockstedt und heutiger Ortsteil entstand 1909 aus einem Teil der Gemeinde Aldorf. 1925 wurde die Gemeinde Drentwede an das Stromnetz der Nike (Niedersächsische Kraftwerke) angeschlossen. Das Gemeindebüro das bisher stets im Haus des jeweiligen Bürgermeisters sich befand, wurde ab 1948 im (Rat-)Hause Drentwede Nr. 14 eingerichtet. 1974 gingen mit der Gemeindereform in Niedersachsen alle Verwaltungsaufgaben an die Samtgemeinde Barnstorf über. Die Gemeinde Bockstedt wurde im Zuge der Reform am 1. März 1974 eingegliedert.[2]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Rat der Gemeinde Drentwede besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1000 und 2000 Einwohnern.[3] Die neun Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
WGD 76,13 % 8
SPD 23,86 % 3

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 65,07 %[4] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

BürgermeisterBearbeiten

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Theo Amelung (WGD) zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Ehemalige Bürgermeister
  • 1886 – 1919: Ludwig Becker (* 1848; † 1923)
  • 1919 – Frühjahr 1945: Fritz Kleine (* 1880; † 1963); die britische Militärregierung hatte die Absetzung aller bisherigen Bürgermeister verfügt.
  • 4. Juli 1945 – 1946: Christian Amelung (* 1895; † 1950); im Auftrag der Militärregierung zum Bürgermeister ernannt.
  • 1946 – 1948: Otto Sudholz (* 1893; † 1958); SPD
  • 1948 – 1974: Friedrich Harms (* 1905; † 1975); CDU
  • 1974 – 1986: Fritz Jürgens (* 1926); FDP
  • seit 1986: Theo Amelung (* 1946); WGD

VerkehrBearbeiten

Durch die Gemeinde verläuft die Bundesstraße 51 (BassumOsnabrück) sowie die Eisenbahnlinie Bremen–Osnabrück.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 190.
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 22. Februar 2017.
  4. a b Gemeinde Drentwede – Ergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 22. Februar 2017
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 22. Februar 2017.
  6. Rat der Gemeinde Drentwede, abgerufen am 22. Februar 2017

WeblinksBearbeiten

  Commons: Drentwede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien