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Dümmer

See in Niedersachsen, Deutschland

Der Dümmer, auf amtlichen Wegweisern auch als Dümmer See bezeichnet, ist ein 12,4 km²[1] großer und bis zu 1,4 m tiefer See im Westen des norddeutschen Tieflandes im niedersächsischen Landkreis Diepholz (Deutschland). Er liegt im Dreieck zwischen den Flecken und Städten Lemförde, Damme und Diepholz und wird von der Hunte durchflossen.

Dümmer
Hüde Dümmer Windsurfer.jpg
Der Dümmer am Windsurfer-Einstieg in Hüde
GKZ 49615 (Hunte vom Bornbach bis Mündung des Randkanals)
Geographische Lage Landkreis Diepholz, Niedersachsen (Deutschland)
Zuflüsse Hunte
Abfluss Arme der Hunte: Hunte, Lohne, Grawiede, Wätering, Omptedakanal
Orte oder Städte am Ufer Hüde, Lembruch
Orte oder Städte in der Nähe Damme, Diepholz, Lemförde
Daten
Koordinaten 52° 30′ 42″ N, 8° 20′ 9″ OKoordinaten: 52° 30′ 42″ N, 8° 20′ 9″ O
Höhe über Meeresspiegel 37,1 m ü. NHN[1]
Fläche 12,4 km²[1]
14,97 km² (mit Verlandungszonen)
Länge 5,5 km[1]
Breite 4 km[1]
Volumen 14 Mio. m³dep1 [1]
Umfang 16,9 km[1]
23,3 km (mit Verlandungszonen)
Maximale Tiefe 1,4 m
Mittlere Tiefe 1,1 m[1]
Einzugsgebiet 337 km²[1]
Duemmer Hunte.png
Lage des Dümmers und Verlauf der Hunte

EtymologieBearbeiten

Im Jahr 965 wird das Wort „diummeri“ erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich ist der Name „Dümmer“ aus den Bestandteilen „dummerig“ und „Meer“ zusammengesetzt. In Nordwestdeutschland ist „Meer“ die Bezeichnung für ein stilles Gewässer, aus und neben dem sich Moore bilden (vgl. auch die großen niedersächsischen Seen „Steinhuder Meer“ und „Zwischenahner Meer“); „dummerig“ bedeutet, auf Ackerland bezogen, im Westfälischen „feucht“ und „schattig“.

Möglicherweise besteht auch eine Beziehung zwischen dem Wort Dümmer und dem südniederländischen Wort „doom“ („Dampf“, „Nebel“).[2]

„Der Dümmersee: Diummeri … zu westfälisch dumm, feucht, dumpfig (von Land), norwegisch dumma, Unklarheit in der Luft, Nebelecke. Der zweite Teil ist meri, der Landsee.“

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Dümmer liegt in der Dümmer-Geestniederung auf 37,1 m ü. NHN.[1] Nach Westen steigt die Landschaft zu den 146 m hohen Dammer Bergen an, nach Südosten zum Stemweder Berg (181,4 m), und nach Nordosten leitet sie zum Kellenberg (77 m) über. Neben diesen drei Höhenzügen ist der See einer der Hauptlandschaftsteile im Naturpark Dümmer, in dessen südlicher Mitte er sich ausbreitet. Durchflossen wird er von der Hunte, die im Südwesten ein- und im Norden ausfließt.

Die Wasserfläche des Sees gehört vollständig zum Landkreis Diepholz, aber an seinem Westufer reicht der Landkreis Vechta bis ins Deichvorland. Im Nordwesten ist die Kreisgrenze nur wenige Meter von der Uferlinie entfernt. Im Südwesten neben der Hunte-Einmündung reicht ein Zipfel des Landkreises Osnabrück bis einen halben Kilometer vor dem See. Während der Kreis Diepholz seit 1585 (Grafschaft Diepholz) sowie 1582 (Grafschaft Hoya) zum Kurfürstentum Hannover gehörte, war das Gebiet des Kreises Vechta jahrhundertelang Territorialbesitz des Bistums Münster und kam erst mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zu Oldenburg. Daher wird es zum Oldenburgischen Münsterland gerechnet.

Der Dümmer liegt im Dreieck zwischen den Flecken und Städten Lemförde im Südosten, Damme im Westen und Diepholz im Nordnordosten. Direkte Uferorte sind Hüde im Südosten und Lembruch im Nordosten; etwas entfernt vom Ufer liegt im Nordwesten der Dammer Ortsteil Dümmerlohausen. Um den Dümmer herum liegen Nieder- und Hochmoore der Diepholzer Moorniederung.

Naturräumliche ZuordnungBearbeiten

Der Dümmer gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Dümmer-Geestniederung (Nr. 58), in der Haupteinheit Diepholzer Moorniederung (584) und in der Untereinheit Dümmer-Moorniederung (584.0) zum Naturraum Dümmer-Niederung (Nr. 584.04).

MerkmaleBearbeiten

Der Dümmer ist nach dem Steinhuder Meer der zweitgrößte See in Niedersachsen. Seine Wasserfläche ist 12,4 km²[1] groß, die Fläche innerhalb des Ringdeiches einschließlich der Verlandungszonen beträgt 14,97 km².[1] Der See ist maximal 1,4 m tief, woraus sich günstige Bade- und Wassersportmöglichkeiten ergeben. Der Flachsee mit entsprechend flachen Stränden am West- und am Ostufer ist von Südsüdosten nach Nordnordwesten maximal 5,5 km[1] lang und von Westen nach Osten maximal 4 km[1] breit. Sein Einzugsgebiet ist seit Bestehen der Bornbachumleitung 337 km²[1] groß.

Der Wasserkörper wird von der Hunte durchflossen. Sie verlässt den See in mehreren Armen, deren größter nicht der Hunte, sondern der Lohne genannte Arm ist. Weitere Arme sind die Grawiede und – künstlich – Wätering, Dorflohne, Schoddenlohne und Omptedakanal. Erst 13 km nördlich des Sees und 3 km nördlich von Diepholz sind alle Huntearme wieder vereint. Die theoretische Wasserverweildauer beträgt im Sommer etwa 85 Tage und im Winter rund 46 Tage.

Der fischreiche See, der auch Brut- und Rastplatz für Vögel ist, weist eine vielfältige Flora und Fauna auf. Deshalb stehen das West- und das Südufer des Sees sowie ein Streifen an seinem Ostufer weitgehend unter Naturschutz.[4]

Obwohl der See durchschnittlich nur etwa einen Meter tief ist, halten recht wasserreiche Quellen und auch die Hunte seinen Wasserstand relativ konstant. Früher verursachten diese Zuflüsse in Verbindung mit starkem Niederschlag regelmäßig Überschwemmungen, so dass man in den 1940er Jahren damit begann, den See weiträumig einzudeichen. Hierfür wurden von 1941 bis 1945 in großem Umfang russische Kriegsgefangene eingesetzt. Die Eindeichung bewirkte, dass sich durch das Ausbleiben der jährlichen Überschwemmungen immer größere Algenbestände im See bildeten, die den meisten anderen Lebewesen den Sauerstoff entzogen. Der niedrige Wasserstand rührt von starker Verschlammung her, die ebenfalls eine Folge der Eindeichung ist. Mithilfe einiger Schleusen wurde es möglich, diese Hochwassereinbrüche künstlich zu steuern, ohne dabei allzu stark in die Natur einzugreifen. Dennoch leidet der Dümmer unter starkem Nährstoffeintrag aufgrund intensiver Landwirtschaft.

GeschichteBearbeiten

Entstehung des DümmersBearbeiten

Der Dümmer bildete sich vor etwa 12.000 Jahren und hat eine ähnliche Entstehungsgeschichte wie das Steinhuder Meer: Bisher hat man angenommen, dass der Dümmer eine Deflationswanne sei. Die umliegenden Sande (Dünen) reichen jedoch nicht aus, um die Bildung als Deflationsmulde zu deuten. Man nimmt heute an, dass das Seebecken des Dümmers durch das Entstehen von Eislinsen während der Weichsel-Kaltzeit geformt wurde. Die Vergletscherung dieser letzten Eiszeit reichte zwar nicht bis in diese Region, jedoch war die Landschaft periglazial geprägt, also als Kältesteppe ausgebildet. Zu dieser Eislinsen-Theorie ist man durch Untersuchungen des periglazialen Raumes in Kanada gelangt. Dieses Phänomen darf aber nicht mit den sogenannten Pingos verwechselt werden.

PaläolithikumBearbeiten

Die bisher älteste Anwesenheit des Menschen am Dümmer ist durch eine bereits 1887 im Dümmer herausgefischte Harpunenspitze nachgewiesen. Sie wurde von Menschen der Altsteinzeit hergestellt, die in der damaligen baumlosen Tundra des Bölling-Interstadials der Weichsel-Kaltzeit vor 15.000 Jahren in der Dümmerniederung dem Ren nachstellten.

Mit dem Anstieg der Temperaturen vor rund 12.000 Jahren veränderte sich die Natur am Dümmer: Birken- und Kiefernwälder dehnten sich aus, weitere Laubhölzer kamen hinzu, Groß- und Niederwild wurden heimisch – eine ideale Lebensgrundlage für den Menschen des Mesolithikums. Eine Spitze mit Widerhaken, vielleicht eine Harpunenspitze – 1973 bei Lemförde gefunden – bestätigt die Anwesenheit dieser Mittelsteinzeitmenschen bereits zum Ende der Weichsel-Kaltzeit, denn mithilfe der C14-Methode wurde die Spitze auf ein Alter von 11.000 Jahren vor unserer Zeit datiert.

Weitere 150 vorwiegend mittelsteinzeitliche Fundstellen wurden ab 1999 bei systematischen Feldbegehungen vor allem im westlichen Bereich des Dümmers entlang der frühen postglazialen Uferlinie des Sees ermittelt.

Übergang vom Mesolithikum zum NeolithikumBearbeiten

Vor 7000 Jahren wurden die bisherigen Nomaden der Dümmerniederung sesshaft.

Bei Deichbau- und Dränagearbeiten wurde südlich des Dümmers am Huntezufluss eine urgeschichtliche Siedlung entdeckt. Diese wurde 1961 bis 1967 unter der wissenschaftlichen Leitung von Jürgen Deichmüller auf einer Gesamtfläche von 1100 m² systematisch ausgegraben.

Das dabei viele tausend Objekte umfassende Fundmaterial „ist überaus reichhaltig und mannigfaltig und vermittelt einen ungewöhnlich guten Einblick in das Alltagsleben jener Menschen, die zwar noch Jagd und Fischfang betrieben, aber darüber hinaus bereits begonnen hatten, Haustiere zu züchten, Getreidearten zu kultivieren, Steinbeile zu durchbohren und zu schleifen, Wolle zu spinnen, Gefäße aus Ton zu formen und zu brennen und festere Hütten zu bauen als ihre Vorfahren.“[5]

Wegen des außerordentlichen Reichtums der Fundstücke, auch an organischen Substanzen, die für die Radiokarbon-Datierung geeignet waren, konnte eine zeitliche Einteilung der Besiedlungszeit dieses Platzes vorgenommen werden:

  • ca. 4200–3700 v. Chr.: Erste noch zahlenmäßig geringe Besiedlungsphase
  • ca. 3700–3180 v. Chr.: „Hauptbesiedlungszeit mit einer großen Anzahl bearbeiteter und radiokarbondatierter Hölzer, die außerhalb des Bereiches der oberen Kulturschicht auftraten.“[6]
  • ca. 2950–2700 v. Chr.: Die dritte Besiedlungszeit „erscheint isoliert von beiden vorangehenden dazustehen; es kann aber nicht ausgeschlossen werden, daß dennoch eine kleine Anzahl von Menschen den Siedlungsplatz bewohnte.“[6]

Nach den Knochenfunden in den einzelnen Schichten zu urteilen, waren die Bewohner der Siedlung immer noch Wildbeuter des Mesolithikums, auch wenn bereits Haustierknochen vorhanden sind.

Der Nachweis neolithischer Keramik, zum Teil sogar mit eigener Ausprägung („Dümmer-Keramik“ oder „Hüde-Swifterband-Gruppe“), lässt auf Kontakte zu den südlich in den Lössgebieten bereits existierenden neolithischen Kulturen schließen. Auch die Reste von Getreide in Mühlen und Schüsseln dürfen nicht unbedingt als Beweis für eine bäuerliche Lebensweise gelten, denn produzierende Wirtschaftsformen wie Landbau und Viehzucht lassen sich nicht nachweisen.

Das NeolithikumBearbeiten

Zum Ende der zweiten Besiedlungsphase von Hüde I – etwa um die Zeit 3300 bis 3200 v. Chr. – legten Menschen eines anderen Kulturkreises auf einer sich leicht abhebenden Geländekuppe an der nördlich vom Dümmer ausfließenden Hunte einen Siedlungsplatz an. Dieser wurde später als „Hunte I“ bezeichnet.

Dieser Platz wurde 1934 bei der Begradigung der Hunte entdeckt, aber erst in den Jahren 1938 bis 1940 von Hans Reinerth, dem damaligen Leiter des Reichsamtes für Vorgeschichte, systematisch ausgegraben. Im Jahre 2000 wurden die während des Zweiten Weltkrieges verstreuten Grabungsdokumente und das Fundmaterial im Rahmen eines Forschungsprojektes des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover wieder zusammengetragen, um diese wissenschaftlich auszuwerten.

Das Fundmaterial der 1. Besiedlungsphase von „Hunte I“ ist Menschen der Trichterbecherkultur zuzuordnen. Es ist „die erste Kulturgruppe im nordwestdeutschen Raum, die alle Merkmale einer jungsteinzeitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsform aufweist.“[7]

Diese Neolithiker lösten im 4. Jahrtausend v. Chr. allmählich die vorherige, fast 5000 Jahre lang existierende mesolithische Lebensweise ab. Für diese folgenreiche Übergangsphase vom Mesolithikum zum Neolithikum im norddeutschen Raum sind die beiden Fundorte Hüde I und Hunte I von großer wissenschaftlicher Bedeutung und zeichnen die Dümmerniederung als eine der wichtigsten urgeschichtlichen Regionen aus.

Von der Antike bis zum frühen 20. JahrhundertBearbeiten

Die Dümmerniederung war seit ihrer Entstehung nach der Weichseleiszeit immer eine von reichlich Wasser geprägte Niederungslandschaft. Über die Jahrtausende mit langsamer Klimaerwärmung entwickelten sich Moorböden. Wegen der starken Nässe war eine Besiedlung der Niederungen um den Dümmer für die Menschen im Mittelalter sehr schwierig. Die Hunteniederung war eine Landschaft zwischen Wasser und Land, die landwirtschaftlich noch nicht genutzt werden konnte. Den See nutzten Menschen jahrhundertelang vor allem auf der Suche nach Fisch. Erste dauerhafte kleine Siedlungen aus Hofgruppen wurden im Mittelalter auf kleinen Anhöhen wie z. B. in Burlage, Marl und im Umfeld des Stemweder Berges errichtet.[8]

Im 13. Jahrhundert begannen holländische Wasserbauspezialisten nördlich des Dümmers die nasse Niederungslandschaft mit Hilfe von Entwässerungsgräben trocken zu legen. Mit Hilfe der Wasserbauexperten konnte die Niederung erstmals extensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Die Landschaft änderte langsam ihr Gesicht und entwickelte sich schrittweise von einer Wald- zu einer Wiesenlandschaft. Bis Anfang der 1950er Jahre konnten die Wiesen landwirtschaftlich nur sehr extensiv genutzt werden und wurden regelmäßig überschwemmt. Daher entwickelte sich hier in den naturnahen Lebensraumtypen eine reichhaltige Vogel- und Pflanzenwelt.[9]

Die schlechte Passierbarkeit der ständig feuchten Gebiete beiderseits der Hunte nördlich und südlich das Dümmers machte die Gegend zu einer Grenzregion. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 mit dem Verlust der weltlichen Macht früherer Fürstbischöfe grenzten im Dümmerraum die Königreiche Hannover und Preußen sowie das Großherzogtum Oldenburg aneinander. Bis heute bildet der Dümmer eine Konfessionsgrenze zwischen dem überwiegend katholischen Oldenburger Münsterland und dem überwiegend evangelischen Landkreis Diepholz.[10]

Seit 1939Bearbeiten

 
„Landschaft am Dümmer“. Ölgemälde von Josef Meyenberg (um 1950)

Die Eindeichung des Dümmers zwischen 1939 und 1953 schuf die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Entwicklung, in der Siedlung, Landwirtschaft und Gewerbe intensiviert werden konnten. Die neben dem Eindeichungsprojekt erfolgende Melioration der Niederung mit der Trockenlegung der Moore zwecks Intensivierung der Landwirtschaft, industriellem Torfabbau und Schaffung weiterer Nutzungsflächen hatte die Mineralisierung des Hochmoortorfes zur Folge. Die Mineralstoffe (Stickstoff aus Niedermooren und Phosphor aus Hochmooren) werden über die Entwässerungskanäle und die Hunte in den Dümmer eingeschwemmt und führen zur „Überdüngung“ des Sees. Hinzu kommt die Gülle-Belastung der Wiesen und Felder durch die Massentierhaltung im Landkreis Vechta. 2004 wurde festgestellt, dass damals der Dümmer durch die Moor-Mineralisierung und die Intensivlandwirtschaft jährlich etwa mit 30 Tonnen Phosphor belastet wurde.[11]

Der Preis dafür waren schwere Schäden im Naturhaushalt des Dümmers. Innerhalb weniger Jahre verschwanden Unterwasserpflanzen und Teichmuscheln, Röhricht und Binsen gingen zurück. Der Schlamm begann, den See zu ersticken. Jahrzehntelang bestand ein Interessenkonflikt zwischen Dümmer-Anrainern und Naturschützern. Noch heute werden im Landschaftsrahmenplan für den Landkreis Diepholz Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Tourismus ausdrücklich als „Gefährdungen“ des Landschaftsschutzgebietes Dümmer eingestuft.[12]

Bereits in den 1980er Jahren gab es erste Vorstöße zu einer Dümmersanierung. Es zeigte sich jedoch, dass Naturschutz am Dümmer politisch nur dort durchzusetzen war, wo die Öffentliche Hand die Flächen von den Grundeigentümern aufgekauft hatte.[13] Nachdem dies geschehen war, wurde im Jahr 2004 damit begonnen, das Konzept der Dümmersanierung in Angriff zu nehmen. Dieses Konzept sieht folgende Schwerpunkte vor:

  • Naturschutz: Dauerhafte Erhaltung der für den Naturschutz wertvollen Bereiche des Dümmers und der Dümmerniederung mit den naturraumspezifischen Pflanzen- und Tierarten; dazu gehört auch die Wiederherstellung von besonderen Biotopen, soweit diese erheblich beeinträchtigt oder zerstört sind.
  • Wasserwirtschaft: Erhaltung einer offenen Wasserfläche des Dümmers und die Verbesserung der Gewässergüte der Oberflächengewässer und des Grundwassers durch Verminderung der Nährstoffeinträge.
  • Landwirtschaft: Sicherung der Existenzen der betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe unter Berücksichtigung einer an den Belangen von Naturschutz und Wasserwirtschaft orientierten Bodennutzung.
  • Erholung und Fremdenverkehr: Erhaltung des Dümmers und der Dümmerniederung als Erholungsraum.[14]
 
Blaualgen im Olgahafen bei heißem und windarmem Wetter

Schwierig in den Griff zu bekommen ist die regelmäßig im Sommer auftretende großflächige Blaualgenvermehrung. Das Seewasser stammt überwiegend aus der Hunte. Deren 324 Quadratkilometer großes Einzugsgebiet wird überwiegend intensiv landwirtschaftlich genutzt. Die dadurch bedingte, trotz der bereits durchgeführten Maßnahmen zur Dümmersanierung anhaltend zu hohe Belastung mit Phosphor führt zu einer zunehmenden Vermehrung planktischer Algen.[15][16]

GegenwartBearbeiten

2007 zeigte sich der für Damme zuständige Lokalredakteur der Oldenburgischen Volkszeitung, Klaus Peter Lammert, überzeugt, dass der Trend zum sanften Tourismus am Dümmer „unumkehrbar“ sei.[17] Im Rahmen des Förderprogramms „Natur erleben“[18] waren bis 2007 das umfangreiche Wander- und Radwegenetz ausgeschildert, Aussichtstürme überdacht und saniert und neue Informationstafeln aufgestellt worden.

Am 26. Oktober 2016 stellte die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag den Antrag, auf dem Dümmer per Landesverordnung das Kitesurfen zu erlauben.[19] Der Antrag wurde von der Mehrheit der Landtagsabgeordneten abgelehnt. Im Oktober 2018 warnte der für den Landkreis Diepholz zuständige Landtagsabgeordnete Marcel Scharrelmann (CDU) davor, dem Naturschutz einen „zu hohen Stellenwert beizumessen.“ Auch der Diepholzer Landrat Cord Bockhop (CDU) ist der Ansicht, dass es „neben dem Naturschutz weitere Interessen am Dümmer“ gebe, die ebenfalls Berücksichtigung finden müssten.[20]

Naturschützer sind hingegen der Auffassung, dass der Dümmer „für das gefahrlose und zugleich naturverträgliche Kitesurfen einfach zu klein“ sei. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bewertet das Störpotenzial des Kitesurfens höher als das von Windsurfen, Segeln oder Ruderbootfahren (diese Sportarten auf dem Dümmer auszuüben sei vertretbar). Hohe Geschwindigkeit, nicht prognostizierbare Bewegungsrichtung, Segel in grellen Farben und Knallgeräusche beim Aufprall des Segels auf dem Wasser beim Kitesurfen nennt der NLWKN als Aspekte, die Vögel als Bedrohung wahrnehmen. Die Alarm- und Fluchtdistanz beziffert er je nach Art mit 300 bis 1000 Meter. Der Abstand, in dem sich die Vögel bereits gestört fühlten und zum Beispiel die Nahrungsaufnahme einstellten, sei noch höher. Bereits ein einzelner Kitesurfer reiche aus, um die Wasservögel im entsprechenden Bereich zu verscheuchen, so der NLWKN. Werde in einem Gebiet regelmäßig Kitesurfen betrieben, könne es dauerhaft zur Vertreibung von Wasservögeln kommen. Deren Gewöhnung an die Sportart mitsamt ihrer verschiedenen Aspekte habe bislang nicht nachgewiesen werden können und sei verhaltensbiologisch auch nicht zu erwarten.[21]

Nutzung des Dümmerraums durch den MenschenBearbeiten

NaturparkBearbeiten

Der Dümmer ist Kern des Naturparks Dümmer, der in seiner aktuellen Größe seit dem 19. Oktober 2011 besteht.

Naturschutz, Wasser- und EnergiewirtschaftBearbeiten

Das Sanierungskonzept sieht vor, einerseits den Nährstoffeintrag über die Flüsse zu mindern, andererseits den Schlamm über mehrere Jahre abzusaugen. Zu diesem Zweck wurden die Kläranlagen im Dümmergebiet mit einer dritten Reinigungsstufe ausgestattet, und der Bornbach wurde umgeleitet. Die Entschlammung des Dümmers wird als Daueraufgabe in Angriff genommen.[22]

Eine Wiederherstellung der Selbstreinigungskräfte des Sees kann so aber noch nicht erreicht werden. Es fehlen Unterwasserpflanzen und Teichmuscheln, algenfressende Kleinkrebse und Bodentiere sowie Raubfische, die Friedfische in Schach halten. Das abgestorbene Schilf kann wegen des Deiches nicht aus dem See hinaus auf die Wiesen geschwemmt werden. Der über die Schleusen eingestellte Wasserstand – im Sommer hoch, im Winter niedrig – verhindert geradezu die Wiedereinbürgerung vieler Arten der ehemaligen Lebensgemeinschaft. Nur bei wenig Wasser im Sommer gelangen Licht bis auf den Seeboden und Luft in den Wurzelbereich des Röhrichts. Nur bei Hochwasser und Überschwemmung im Frühjahr können tote Pflanzenteile aus dem See hinausgelangen.[23]

Die Gebiete westlich und südlich des Dümmers wurden in den Jahren 2002 bis 2007 wiedervernässt.[24] Im Rahmen dieser Wiedervernässung wurden rund 175 ha ehemaliger landwirtschaftlicher Nutzflächen erworben. Hierdurch wurde im EU-Vogelschutzgebiet „Dümmer“ eine Niedermoorfläche von zusammen 2500 ha Größe arrondiert. Das war eine wesentliche Voraussetzung für die großflächige Wiedervernässung. Mit deren Hilfe wurde einer der größten zusammenhängenden Feuchtgrünlandbereiche in Nordwestdeutschland als geeigneter Lebensraum für Wiesenvögel entwickelt.[24] Die Maßnahme wurde 2009 von der EU als einziges deutsches Projekt mit dem „Best practice award“ ausgezeichnet.[25]

Naturschützer mahnen an, dass es gelte, das Dümmergebiet mit den angrenzenden Mooren am Westrand der Diepholzer Moorniederung stärker zu vernetzen sowie die Renaturierung der Fließgewässer im Dümmergebiet anzugehen.[26]

Westlich des Dümmers, auf dem Gebiet der Stadt Damme, befindet sich der Windpark Borringhauser Moor. Zwischen Ende 2001 und Mitte 2017 wurden dort 15 Windenergieanlagen des Typs Vestas V80 mit einer Nennleistung von je 2 Megawatt (30 Megawatt Gesamtleistung), 100 m Nabenhöhe und 80 m Rotordurchmesser (140 m Gesamthöhe) betrieben. Zwischen Ende 2016 und Mitte 2017 wurden diese 15 Windenergieanlagen durch zwölf leistungsstärkere Turbinen ersetzt (Repowering). Die neuen Windenergieanlagen des Typs Siemens Gamesa SWT-DD-130 haben eine Nennleistung von je 3,3 Megawatt (39,6 Megawatt Gesamtleistung), 135 m Nabenhöhe und 130 m Rotordurchmesser (200 m Gesamthöhe).[27] Naturschützer sahen diese Erweiterung äußerst kritisch, da die geforderten Schutzabstände von 1000 m zum Vogelschutzgebiet nicht eingehalten und Zugkorridore beeinträchtigt würden. Außerdem seien die Erweiterungsflächen wichtige Rast- und Äsungsflächen für Vögel. Der NABU (Kreisgruppe Vechta) hat seine Bedenken in einem Schreiben an die Stadt Damme ausführlich dargelegt.[28] Die deutlich höheren Anlagen dürften nicht zuletzt Auswirkungen auf das Landschaftsbild des Naturparks haben, das vor allem durch weite Moor- und Wiesenflächen bestimmt wird.

Der Naturschutzring Dümmer fördert die Wiederansiedlung von Fischadlern und Laubfröschen am Dümmer.[29] Die NUVD setzt sich für eine Revitalisierung des kränkelnden Schilfgürtels am See ein.[30]

 
Naturlehrpfad bei der Naturschutzstation Marl

In Marl wurde 1993 vom Land Niedersachsen eine Naturschutzstation eingerichtet. Die Station betreibt einen Naturelerlebnispfad.[31]

Im November 2009 wurden am Dümmer mehrere Biber gesichtet. Wie sie dorthin gelangten, ist unbekannt; eine natürliche Einwanderung von der Elbe oder der Hase her erscheint unwahrscheinlich. Naturschützer hatten sich bereits ein Jahr zuvor für die Wiederansiedlung des Bibers in jenes Revier eingesetzt, in dem er früher heimisch war;[32] Wasserwirtschafter hingegen sehen Gefahren für die Stabilität des Dümmerdeichs,[33] der an zwei Stellen bereits massiv unterhöhlt wurde. Allein für den Schutz des Deichfußes an den acht Wehranlagen durch Einbau von Stahlgittermatten sei mit Kosten von etwa 250.000 Euro zu rechnen. Eine drastische Erhöhung der Beiträge für den Hunte-Wasserverband sei nicht auszuschließen.[34] Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Diepholz teilte mit, dass Biber nur dann eingefangen und weggebracht werden dürfen, wenn die Biber erhebliche Schäden verursachen oder falls es sich um Nordamerikanische Biber gehandelt hätte, da Fälle von Faunaverfälschung nicht geduldet werden dürften.[35] Die genetischen und anatomischen Untersuchungen der zwei bei Burlage und bei Hunteburg tot gefundenen Biber ergaben, dass es sich um europäische Biber handelt.[36] Im Februar 2010 berichtete die Presse über weitere Biberspuren hunteabwärts in Barnstorf.[37] Ende März 2010 meldete die Polizei einen leichten Verkehrsunfall mit einem Biber in Wildeshausen.[38] Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bewertete in einer Schrift aus dem Jahr 1998 – ohne Bezug auf den Dümmer – die Westwanderung des streng geschützten Elbebibers, der lange Zeit als verschollen oder ausgestorben gegolten habe, positiv.[39]

Im Rahmen des Dümmersanierungs-Projekts wird auch der Umstand berücksichtigt, dass der Dümmer als Rückhaltebecken dazu dienen soll, den Wasserstand der Hunte bis Wildeshausen zu regulieren und so die hunteabwärts gelegenen Gemeinden vor Hochwasser zu schützen.[40]

Landwirtschaft, Torfwirtschaft und FischwirtschaftBearbeiten

Durch die Eindeichung des Dümmers und den Abbau des Torfs auf den anliegenden Moorflächen sollte in der Mitte des 20. Jahrhunderts die Möglichkeit zu einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung der Dümmerrandgebiete und zu einem industriellen Torfabbau geschaffen werden. Durch diese Maßnahmen wurde der ökologische Wert der Böden und des Dümmers selbst (in diesen flossen bis 2004 allein aus dem Landkreis Vechta bis 2004 jährlich 30 Tonnen Phosphor) erheblich herabgesetzt.

Im Zuge der Flurbereinigung erhielten die Besitzer der ökologisch aufzuwertenden Flächen teils Ausgleichsflächen, teils Ausgleichszahlungen. Heute wird auf den wiedervernässten Flächen keinerlei Torfabbau mehr betrieben.

Die Naturschutzflächen sind an über 100 örtliche Landwirte verpachtet worden. Das Gebietsmanagement wird durch die Naturschutzstation Dümmer vor Ort so gesteuert, dass die Erhaltungsziele des EU-Vogelschutzgebietes erreicht werden, die Landwirte aber weiterhin über eine naturschutzkonforme Bewirtschaftung und Pflege der Flächen integriert bleiben.[41]

Der Dümmer bildet einen eigenen Bezirk unter den 70 Fischereibezirken in Niedersachsen.[42] Die gewerbliche Fischerei auf dem Dümmer wird von einem Pächter betrieben.

Einst fanden die Dümmerfischer bis zu 20 Fischarten in ihren Netzen vor, darunter Karpfen, Hecht, Barsch und Döbel. Doch in den letzten Jahrzehnten nahmen die Fangergebnisse ständig ab. Heute lebt im Dümmer eine Überbevölkerung Plankton fressender Friedfische (Plötze, Güster, Rotfeder und Brasse), die nicht mehr ihre natürliche Größe erreichen.[23]

Mehrmals gab es erbitterte Auseinandersetzungen zwischen dem Dümmerfischer und Naturschutzverbänden über das Recht, Kormorane abschießen zu dürfen, die von dem Fischer für den Rückgang des Fischbesatzes im Dümmer verantwortlich gemacht werden.

In Dümmerlohausen und in Lembruch gibt es jeweils eine Fischräucherei. Beide Betriebe beziehen ihre Ware allerdings überwiegend nicht mehr aus dem Dümmer.[11]

Tourismus, Freizeit und DienstleistungsangeboteBearbeiten

Der „Fachdienst Tourismus im Landkreis Diepholz“ betrachtet die Entwicklung des Tourismus im Landkreis „als wichtigen Baustein für eine nachhaltige Regionalentwicklung im ländlichen Raum und somit als aktive Wirtschaftsförderung für einen bedeutenden Wirtschaftszweig im Landkreis.“[43] Aktiv ist der Fachdienst vor allem in den vier Segmenten Radtourismus, Reittourismus, Wassertourismus und Naturerlebnis.

Hauptorte des Dümmer-Tourismus sind die unmittelbar am Ostufer des Dümmers liegenden Orte Hüde und Lembruch. Aber auch am Westufer, in dem im Landkreis Vechta gelegenen Dümmerlohausen, gibt es Unterkünfte und gastronomische Angebote sowie Möglichkeiten, dem Wassersport nachzugehen.

Wandern und RadsportBearbeiten

Der Brückenradweg (Bremen–Osnabrück) führt westlich und östlich vorbei am Dümmer, abschnittsweise in Ufernähe. Um den See führt der 27 km[44] lange Radweg Dümmer-Rund-Tour. Außerdem verlaufen am Dümmer-Ostufer zwei Skulpturpfade (s. u.)

Segel- und SurfsportBearbeiten

Der Dümmer ist trotz der umfangreichen Sperrungen des Seegebiets für Wassersportler im Interesse des Naturschutzes zu einem beliebten Ziel für Segler und Surfer geworden.

1922 wurde der erste Segelclub am Dümmer gegründet. Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es ungefähr 60 Segler, denen 35 Jollen zur Verfügung standen. Vor dieser Zeit kannte man nur einen Bootstyp, die Dümmerpünte, ein Flachboot, das aus Eiche hergestellt war und fast nur wirtschaftlichen Zwecken wie dem Fischfang und dem Transport von Binsen und Schilfrohr diente. Nach dem Zweiten Weltkrieg expandierte der Wassersport. Weitere Segelclubs entstanden. Heute (2009) gibt es rund um den Dümmer etwa 25 Vereine, die mit mehr als 2000 Booten und über 1000 Surfbrettern ihren Sport ausüben. Der größte Teil der Segelclubs hat sich zur Wettfahrtgemeinschaft Dümmer zusammengeschlossen, um gemeinsame Aufgaben zu bewältigen, die sich aus der Jugendarbeit, dem Breiten- und Leistungssport ergeben.[45]

Auf dem See finden Segel-Regatten mit den Regatta-Klassen der Pirat-Bootsklasse, dem P-Boot, dem S-Kreuzer und der Europe-Bootsklasse statt. Der Segler-Club Clarholz (SCC) ist einer der größten Segelclubs am Dümmer. Er war schon häufig Ausrichter der Internationalen Deutschen Jugend Meisterschaften (IDJM) im 420er, P-Boot (2002) und im Pirat, darüber hinaus 2005 Ausrichter der Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) im Pirat.

Weitere große Vereine, die nationale und internationalen Regatten ausrichten, sind die Seglervereinigung Hüde (SVH), der Segler Club Dümmer (SCD), der Motor- und Segelclub Bielefeld (MSC) und der Bielefelder Segler Club (BSC). Die Seglervereinigung Hüde verfügt über einen umweltgerechten Binnenhafen für Jollen und Segelyachten bis circa 7 m Länge, der 2005/06 neu errichtet wurde. Der Verein engagiert sich in der Jugendarbeit und in der Förderung des Leistungssports jugendlicher Segler. Im Sommer 2005 war der Segelclub Lembruch Schoddenhof (SCLS; heute: Segelclub Lembruch – SCL) Ausrichter der ersten Weltmeisterschaft am Dümmer für die FJ-Klasse. Um die Ausrichtung der Regatten und den dafür notwendigen Sicherheitsdienst zu gewährleisten, wurde die „Wettfahrtgemeinschaft Dümmer See“ gegründet.

Seit vielen Jahren sind die Windsurfer im eingetragenen Verein Windsurfclub Dümmersee (WSCD) organisiert. Der Verein tritt für Verbesserung der Infrastruktur für die Surfer auf dem Dümmer ein und unterstützt Surfsportveranstaltungen.

Von November bis Ostern besteht auf dem Dümmer ein Winterbefahrensverbot für Segler und Surfer.[46] Sofern ein Boot über einen kraftstoffbetriebenen Motor verfügt, darf dieser auf dem Dümmer grundsätzlich nicht eingesetzt werden.

BadenBearbeiten

Am Ostufer des Dümmers befinden sich vier Sandstrände, an denen die Möglichkeit besteht, kostenlos zu baden. Diese Strände sind kinderfreundlich, da sie ein relativ geringes Gefälle aufweisen und die Wasserqualität regelmäßig geprüft wird. Als Folge regelmäßiger Messungen gab es wegen einer zu starken Belastung des Wassers durch Blaualgen in den 2000er und 2010er Jahren mehrmals ein zeitlich begrenztes Badeverbot.[47]

AngelnBearbeiten

An den Ufern des Dümmers besteht für Freizeitangler die Möglichkeit, außerhalb der Naturschutzgebiete und abseits der Huntemündung, wo ein generelles Angelverbot besteht, nach Erwerb eines Fischereierlaubnisscheines zu angeln.[48]

WinteraktivitätenBearbeiten

Sobald der See bei stabiler Kaltwetterlage zugefroren ist, kann man auf dem Dümmer Schlittschuh laufen, Eishockey spielen und eissegeln. Im Winter 2008 kamen 10.000 Menschen zu einer Eisparty auf den Dümmer.[49]

Seit 2001 findet alljährlich Anfang Januar die Dümmer-Eiswette nach dem Vorbild der Bremer Eiswette statt.[50]

„Dümmer-Kleeblatt“Bearbeiten

Zum sogenannten „Dümmerkleeblatt“ gehören vier Bildungseinrichtungen am Dümmer, die sich der Vermittlung von Kenntnissen in den Bereichen Naturkunde, Vogelkunde und Kulturlandwirtschaftsgeschichte verpflichtet fühlen. Dabei handelt es sich um das Dümmer-Museum in Lembruch, die Naturschutzstation in Marl, die Dümmer Vogelschau in Dümmerlohausen und den Naturraum Dümmerniederung e.V. mit dem Schäferhof an der Hunte.[51]

Das Dümmer-Museum zeigt multimediale Dauerausstellungen zu den Themen „Landschaftsentwicklung“, „Tier- und Pflanzenwelt“ und „Steinzeitliche Siedlungsplätze“. Pro Jahr veranstalten das Dümmer-Museum und die Naturschutzstation im Rahmen der Umweltbildung 70 bis 100 Exkursionen.[17]

DümmerheimBearbeiten

Der Landkreis Vechta betreibt in Dümmerlohausen in der Nähe des Dümmer-Westufers ein Jugend- und Freizeitzentrum, das auch unter dem Namen Dümmerheim bekannt ist und für Freizeiten, Seminare, Klassenfahrten und Veranstaltungen zur Verfügung steht. Selbstversorger können dort das Selbstversorgerhaus nutzen.

Kultur und EventsBearbeiten

Vom Startpunkt Schloss Diepholz führt seit 2014 ein Skulpturenpfad mit dem Namen „Die Sicht“ zum Dümmermuseum in Lembruch.[52][53] Dieser Pfad geht in den 2016 eröffneten Skulpturenpfad „SEE SICHT“ über, dessen Stationen sich in der Nähe des Dümmer-Ostufers befinden. Radfahrer und Fußgänger können entlang beider Pfade eine Vielzahl von Skulpturen betrachten.[54]

Alljährlich gibt es Ende August auf dem Dümmer bei Hüde eine Großveranstaltung unter dem Motto: „Der Dümmer brennt“. Tausende Besucher betrachten das Feuerwerk über dem See.[55]

FerienhäuserBearbeiten

 
Wochenend- und Ferienhaussiedlung „Eickhöpen“ am Nordufer
 
Ferienwohnungen im Marissa-Park am Ostufer

Am Nordufer und am Ostufer des Dümmers befinden sich seit Längerem kleine Siedlungen mit Ferienhäusern. Auf dem Gelände des ehemaligen Schoddenhofs entsteht auf einer Fläche von 18 Hektar bis 2021 der „Marissa-Park“, eine Ferienparkanlage mit 478 Ferienhäusern und Apartments. Im Endausbau sollen 4000 Betten zur Verfügung stehen.[56][57] Im August 2019 wurden die ersten Wohnungen vermietet.[58] Der geplante Ferienpark ist das größte niedersächsische Tourismusprojekt des Jahres 2019. Durch die neue Anlage sollen zusätzlich zu den bisherigen Besuchern des Dümmers in den angrenzenden niedersächsischen Landkreisen, in Bremen und dem nordöstlichen Westfalen Gäste aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet, aus entfernter gelegenen Teilen Norddeutschlands, aber auch aus dem benachbarten Ausland und aus skandinavischen Ländern für einen Aufenthalt am Dümmer geworben werden.[59]

Bend Averbeck, Vorsitzender des NABU Dümmer, kritisiert das Projekt „Marissa-Park“ scharf: Der Druck auf geschützte Flächen werde zunehmen. Wassersportler könnten die Vögel vertreiben, Wanderer in die Brut- und Rastgebiete eindringen.[60] Die Landschaft werde „völlig entwertet“. Die „riesige Anlage“ mit vierstöckigen Gebäuden sehe außerdem hässlich aus. Es sei fraglich, ob wirklich die erwarteten Massen an Touristen an den Dümmer kommen. Averbeck verweist auf gescheiterte touristische Investitionen in der Vergangenheit und auf Leerstände. Wer sich wirklich für Natur interessiere, wolle eher nicht „in ein solches Ghetto ziehen“.[61] Holger Buschmann, Vorsitzender des NABU Niedersachsen, erklärte im November 2018, es sei nicht die Absicht des NABU, die touristischen Entwicklungen am Dümmer zu blockieren, das Gegenteil sei der Fall. Das „rechte Maß“ werde erst durch den Antrag auf Genehmigung des Kitesurfens auf dem Dümmer aufgegeben.[62]

SchutzgebieteBearbeiten

 
Beginn der Schutzzone in der Nordwestecke des Dümmers

Aufgrund der Bedeutung für den Arten-, Natur- und Landschaftsschutz sind sowohl der Dümmer als auch seine Umgebung durch verschiedene Instrumente geschützt.

NaturschutzgebieteBearbeiten

Bereiche um den Dümmer sind durch fünf Naturschutzgebiete geschützt. Das West- und das Südufer des Dümmers und ein Landstreifen dahinter liegen seit 17. Dezember 1961 im Naturschutzgebiet Dümmer.[4] Ein Streifen am Ostufer zwischen Hüde und Lembruch ist ebenfalls seit 2. September 1971 unter Naturschutz gestellt (Name des Naturschutzgebiets: Hohe Sieben). Die Zone zusammenhängender Naturschutzgebiete wird um Gebiete beiderseits der Hunte südlich und nördlich des Dümmers ergänzt (um die Naturschutzgebiete Westliche Dümmerniederung seit 20. Dezember 2007, Ochsenmoor seit 16. Februar 1995 und Huntebruch und Huntebruchwiesen seit 15. November 2007). Im Interesse des Naturschutzes ist der Randrundweg um den Dümmer herum im Bereich der oberen Hunteüberquerung deutlich nach Süden verschwenkt.

LandschaftsschutzgebietBearbeiten

Am 2. April 2015 wurden Flächen zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, die bislang noch keinen Schutzstatus hatten.

Fauna-Flora-Habitat-GebietBearbeiten

Das FFH-Gebiet Dümmer mit der Gebietsnummer 3415-301 hat eine Fläche von 2965 ha. Es ist ein großer Flachsee mit ausgedehnten naturnahen Verlandungszonen auf Niedermoor (u. a. Unterwasser-, Schwimmblatt- und Röhrichtvegetation, Röhrichte, Hochstaudenfluren, Seggenriede, Erlen-Eschenwald, Erlenbruchwald, Feuchtgrünland).[63]

Geschützt werden die Lebensraumtypen:

Geschützt werden die Anhang-II-Arten: Steinbeißer (Fisch), Schlammpeitzger, Fischotter, Kriechender Sellerie

Geschützt werden die Anhang-IV-Arten: Moorfrosch, Trauben-Trespe, Gewöhnliches Fleischfarbenes Knabenkraut, Gewöhnliches Breitblättriges Knabenkraut, Sumpf-Platterbse

VogelschutzgebietBearbeiten

 
Feuchtwiese in der Nähe des Westufers

Das Vogelschutzgebiet Dümmer mit der Gebietsnummer 3415-401 hat eine Fläche von 4630 ha. Es ist ein eutropher, eingedeichter Flachwassersee, Hauptzufluss ist die Hunte. Im Verlandungsbereich großflächig ausgebildete Röhrichte. Binnendeichs ausgedehnte Feuchtwiesenkomplexe im ehemaligen Überflutungsraum, zum Teil großflächig wiedervernässt. Für den Vogelschutz ist das Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung, größtes Rast- und Überwinterungsgebiet im niedersächsischen Binnenland für Entenvögel, Gänsesäger, Kiebitz, Kornweihe. National bedeutendes Brutgebiet für Vogelgemeinschaften der Feuchtwiesen, Röhrichten, Verlandungszonen.[64]

VerkehrsanbindungBearbeiten

Der Dümmer ist von der Bundesautobahn 1 (Anschlussstelle Holdorf) kommend erst auf der Bundesstraße 214 ostwärts bis Diepholz und dann noch wenige Kilometer nach Süden fahrend auf der östlich den See passierenden Bundesstraße 51 erreichbar. Der nächste Personenbahnhof liegt südöstlich des Sees am Westrand von Lemförde, fünf Straßenkilometer entfernt. Er wird von Regionalexpressen auf dem Abschnitt BremenOsnabrück der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg befahren.

LiteraturBearbeiten

  • Ernst Andreas Friedrich: Naturdenkmale Niedersachsens. Landbuch-Verlag, Hannover 1980, ISBN 3-7842-0227-6.
  • Wolfgang Friemerding: Struktur und Entwicklung des Fremdenverkehrs am Dümmer. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland. 1986 (1985), ZDB-ID 522409-3, S. 241–255.
  • Andreas J. Helbig, Jürgen Ludwig, Heinrich Belting: Die Vögel des Dümmer-Gebietes. Avifauna eines norddeutschen Flachsees und seiner Umgebung (= Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen. Bd. 21). Niedersächsisches Landesverwaltungsamt, Hannover 1990, ISBN 3-922321-51-8.
  • Werner Klohn: Probleme der Raumgestaltung in der Dümmerniederung (= Vechtaer Studien zur angewandten Geographie und Regionalwissenschaft. Bd. 3). Vechtaer Druckerei und Verlag, Vechta 1992, ISBN 3-88441-089-X.
  • Werner Klohn: Verbreitung, Struktur und Funktion der Kleinstwälder und Gehölze in der Dümmerniederung und ihren Randgebieten. Eine forstgeographische Untersuchung (= Vechtaer Arbeiten zur Geographie und Regionalwissenschaft. Bd. 3). Vechtaer Druckerei und Verlag, Vechta 1986, ISBN 3-88441-077-6 (Zugleich: Osnabrück, Universität, Dissertation, 1986).
  • Ulrike Klugmann, Ingeborg Villwock: Dümmer und Wiehengebirge (= Draußen. Heft 35). HB Verlags- und Vertriebs-Gesellschaft, Hamburg 1984, ISBN 3-616-06335-3.
  • Walter von Sanden-Guja: Der große Binsensee. Ein Jahreslauf. 2., erweiterte Auflage. Franckh, Stuttgart 1960.
  • Arno Schmidt: Seelandschaft mit Pocahontas. In: Texte und Zeichen. Eine literarische Zeitschrift. Bd. 1, 1955, ISSN 0563-3109, S. 9–53.
  • Klaus Seehafer: Der Dümmer See in Farbe. Ein Reiseführer für Naturfreunde. Franckh, Stuttgart 1980, ISBN 3-440-04887-X.
  • Jürgen Deichmüller, Ulrich Staesche: Der Mensch und die Tierwelt am Dümmer in vorgeschichtlicher Zeit. In: 118. Bericht der Naturhistorischen Gesellschaft zu Hannover (1974), S. 69–86.
  • Becker, Gunter / Klohn, Werner (2003): Die Siedlungsentwicklung und der Tourismus. In: Hunte-Wasserverband (Hrsg., 2003), S. 48–51.
  • Kossian, Rainer (2002): 15000 Jahre Menschheitsgeschichte am Dümmer – ein Überblick zur Archäologie der Dümmerregion. Vortrag: unveröffentlichtes Manuskript.
  • Kossian, Rainer (2003): The Neolithic settlement site "Hunte 1" near lake Dümmer in Diepholz District (Lower Saxony, Germany), a survey. In: Bauerochse/Haßmann (Hrsg., 2003), S. 79–88.
  • Becker, Gunter: Thematischer Tourismus: angewandt auf die Dümmerregion. Ein Konzept für die touristische Entwicklung ländlicher Räume. Berlin 2005, ISBN 3-86624-033-3

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dümmer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j k l m n o Dümmer (Leitfaden Maßnahmenplanung Oberflächengewässer), Wasserrahmenrichtlinie, Band 3 (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz; NLWKN), abgerufen am 17. Februar 2017 (PDF; 2,25 MB)
  2. Hermann Friedrich Jellinghaus: Die westfälischen Ortsnamen nach ihren Grundwörtern. 1847, S. 103. Artikel mar, mer (Digitalisat).
  3. Hermann Jelinghaus: Dorfnamen um Osnabrück, Osnabrück 1922, S. 10
  4. a b Naturschutzgebiet „Dümmer“ in der Datenbank des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
  5. Deichmüller/Staesche 1974, S. 71 f.
  6. a b Deichmüller/Staesche 1974, S. 72
  7. Kossian 2002, S. 6
  8. Naturlandschaft am Dümmer zu Luthers Zeiten. naturpark-duemmer.de. 2017
  9. Kulturlandschaft am Dümmer heute. naturpark-duemmer.de. 2017
  10. Die politischen Grenzen im Naturpark Dümmer: 2 Bundesländer, 4 Landkreise, 3 Bezirke. naturpark-duemmer.de. 2017
  11. a b Otwin Skrotzki: Dümmer See (Memento vom 10. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  12. Landschaftsschutzgebiet DH 14 (Dümmer) (Memento vom 17. Mai 2014 im Internet Archive), in Landschaftsrahmenplan Landkreis Diepholz (PDF; 12 kB)
  13. Der Dümmer und seine Niederung im Bereich konkurrierender Interessen von Naturschutz, Erholung und Landwirtschaft (Memento vom 7. März 2008 im Webarchiv archive.today) (Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems; BSH), Vortrag vom 26. September 2004 auf dem Kreisheimattag Diepholz, auf bsh-natur.de
  14. Flurbereinigungen zur Dümmersanierung (Memento vom 1. Juli 2004 im Internet Archive) (Land Niedersachsen), auf landentwicklung.de
  15. Dümmer-Beirat: Der Dümmer: Kranker See, was tun?. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). 2017
  16. Blaualgen: Sind Blaualgen im See gefährlich?. Bayerischer Rundfunk Radio Bayern 1. 12. Juli 2018
  17. a b Klaus Peter Lammert: Sanfter Tourismus ist unumkehrbar. In: Oldenburgische Volkszeitung, 2007
  18. Investitions- und Förderbank Niedersachsen GmbH: Nachhaltige Entwicklung. Abschnitt „Natur Erleben“. 2007
  19. Niedersächsischer Landtag: Stenografische Bericht: 108. Sitzung, 26. Oktober 2016. Tagesordnungspunkt 12: Anpassung der Dümmer und Steinhuder Meer Verordnung an die aktuellen touristischen und wirtschaftlichen Belange. Plenarprotokoll 17/108
  20. Melanie Russ: Ziel: Trendsport am Dümmer – Kiter setzen buntes Zeichen für ihren Sport. kreiszeitung.de. 22. Oktober 2018
  21. Melanie Russ: Störend oder bereichernd? Kitesurf-Befürworter und -Skeptiker argumentieren vor Umweltausschuss. kreiszeitung.de. 27. November 2018
  22. Dümmer-Beirat / Zeitplan (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen; NGLN), auf gll.niedersachsen.de
  23. a b Museum am Schölerberg Osnabrück: Der Dümmer – ein 10.000 Jahre altes Biotop (Memento vom 8. Juni 2009 im Internet Archive), auf museum-am-schoelerberg.de
  24. a b LIFE-Natur Projekt „Wiedervernässung der westlichen Dümmerniederung“ (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz; NLWKN)
  25. Naturschutz und Landschaftsplanung. Ausgabe 10/2009
  26. Markus Richter: Naturschutz am Dümmer. In: Norddeutsche Biotope. Schutz und Entwicklung 19. Dezember 2004 (PDF; 180 kB)
  27. Siemens liefert Onshore-Windturbinen für Repowering-Projekt Damme und Windpark Karlum. In: it-times.de. 28. Februar 2017, abgerufen am 7. April 2018.
  28. Windpark Borringhauser Moor westlich des Dümmer-See / Stadt Damme (NABU, Kreisgruppe Vechta)
  29. Naturschutzring Dümmer: Fischadler-Projekt und Laubfrosch-Projekt
  30. „Schilfgürtel in schlechtem Zustand“ (Memento vom 23. Juni 2015 im Internet Archive) (PDF; 344 kB). In: Diepholzer Kreisblatt, 29. September 2009.
  31. NLWKN: Naturschutz vor Ort – Die Naturschutzstation Dümmer
  32. „Der Biber gehört als Charaktertier an Dümmer“. In: Diepholzer Kreisblatt, 2. Dezember 2008.
  33. Biber am Dümmer. Neue Osnabrücker Zeitung. 30. November 2009
  34. Zweiter Biberbau entdeckt. In: Diepholzer Kreisblatt. 7. Januar 2010
  35. Landkreis Diepholz: Biberbau am Dümmer. 26. November 2009
  36. NUVD: Biber am Dümmer! (Memento vom 26. Juli 2014 im Internet Archive)
  37. Kreiszeitung: Biber sind jetzt auch in Barnstorf. In: Diepholzer Kreisblatt 10. Februar 2010
  38. POL-DEL: Biber nach Unfall in Wildeshauser Innenstadt wohlauf (Memento vom 24. März 2010 im Internet Archive). 22. März 2010
  39. Zur Situation von Wildkatze und Biber in Niedersachsen. Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen, Heft 2/98
  40. Dümmersanierung, Naturraum Dümmerniederung e. V.
  41. Land Niedersachsen: LIFE-Natur Projekte zur Wiedervernässung der Dümmerniederung
  42. Anlage 2 zum Niedersächsischen Fischereigesetz zu § 18 Abs. 1 (PDF; 159 kB)
  43. Landkreis Diepholz: Tourismus im Landkreis
  44. Dümmer-Rund-Tour, abgerufen am 18. Februar 2017, auf duemmer.de
  45. Seglervereinigung Hüde (Memento vom 29. August 2005 im Internet Archive)
  46. Online-Hafenhandbuch Deutschland: Der Dümmer. In: Europäisches Segel-Informationssystem. Abgerufen am 20. Dezember 2018.
  47. Tausende Fische erstickten in der Lohne durch Blaualgen. In: Diepholzer Kreisblatt, 27. Juli 2009.
  48. Angeln In den Gewässern der Dümmerniederung. Tourist Information Dümmerland, abgerufen am 20. Dezember 2018.
  49. Dümmer Eiswette: Ein Spektakel für Tausende. HALLO LÜBBECKE, 10. Januar 2011, abgerufen am 20. Dezember 2018 (Pressemitteilung).
  50. 12. Eiswette Dümmer See (Memento vom 14. April 2011 im Internet Archive), Tourist Information Dammer Berge
  51. Dümmer-Kleeblatt – die vier naturkundlichen Einrichtungen rund um den See. Torist Information Dümmer See
  52. Diepholzer Skulpturenpfad eingeweiht. kreiszeitung.de. 23. Juni 2014
  53. Christa Bechtel: Steine statt Handtaschen im Riesen-Regal – „Ippenburg-Gitter“ am Diepholzer Skulpturenpfad eingeweiht. kreiszeitung.de. 4. Mai 2017
  54. See Sicht. Skulpturenpfad Dümmer See
  55. Hompepage der Veranstaltung „Der Dümmer brennt“
  56. Anke Seidel: 105 Besucher besichtigen Musterhäuser. 500.000 Übernachtungen pro Jahr: Große Pläne für den Marissa-Park. kreiszeitung.de. 13. Juni 2018
  57. Baufortschritt bei TVD-Versammlung erläutert. Marissa-Ferienpark: Erste Vermietungen ab Sommer. kreiszeitung.de. 5. März 2019
  58. Die ersten Gäste sind in den Marissa-Park eingezogen. Beachclub und Seesauna sollen im Herbst öffnen. kreiszeitung.de. 17. August 2019.
  59. Elmar Stephan: Dümmer lockt Touristen an. welt.de. 3. Januar 2019
  60. Ferienpark am Dümmer: Naturschützer befürchten Konflikte. sueddeutsche.de. 2. Januar 2019
  61. Investoren planen »Marissa-Ferienpark« – Nabu kritisiert Vorhaben Der Dümmer soll zur internationalen Urlaubsregion werden. westfalen-blatt.de. 2. Januar 2019
  62. NABU Niedersachsen: Kitesurfen entwertet Dümmer für Wasservögel. Naturverträgliche Tourismus-Offensive ja, Durchmarsch nein!. 26. November 2018
  63. Standardatenbögen/vollständige Gebietsdaten der FFH-Gebiete in Niedersachsen. Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, 26. November 2015, abgerufen am 7. April 2018.
  64. Standardatenbögen/vollständige Gebietsdaten der EU-Vogelschutzgebiete in Niedersachsen. Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, 28. Juli 2009, abgerufen am 7. April 2018.