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dänische Musikerin, Sängerin und Songwriterin
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MØ (2016)

(* 13. August 1988 in Odense, Dänemark; eigentlich Karen Marie Ørsted) ist eine dänische Singer-Songwriterin und steht bei Sony Music Entertainment unter Vertrag. MØ, dänisch für „junge Frau, Mädchen“, außerdem auch Kurzform von Marie Ørsted, wurde in der Vergangenheit mit Elektropop-Künstlern wie Grimes und Twin Shadow verglichen.[1]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Karen Marie Ørsted wuchs in Ubberud auf, einem Dorf in der Nähe von Odense. Ihr Interesse an einer Karriere als Musikerin wurde durch das 1996 erschienene Album Spice der Spice Girls geweckt.[2] Sie lernte Klavier und spielte in verschiedenen Schulbands. Später absolvierte sie eine fünfjährige Ausbildung an der Kunstakademie in Odense (Det Fynske Kunstakademi), die sie im Mai 2013 abschloss.[3]

2007 gründete sie mit Josefine Struckmann in Odense die Electropunk-Band MOR und hatte erste öffentliche Auftritte. 2009 brachte die Band ihre Debüt-EP Fisse i dit fjæs bei Luk Røven/Mastermind Records heraus, 2011 folgte die EP Vanvidstimer.[4] 2009 begann Karen Marie Ørsted gleichzeitig eine Solokarriere unter dem Künstlernamen MØ.[5]

2012 lernte sie den Musiker und Produzenten Ronni Vindahl kennen, mit dem sie seitdem zusammenarbeitet. MØs von ihm produzierte Single Pilgrim stieg im März 2013 in die dänischen Charts ein und erreichte dort Platz 11.[6] Sie erschien auch als Schallplatte mit dem Song Maiden als B-Seite. Im Oktober kam Møs Debüt-Solo-EP Bikini Daze bei Chess Club/RCA Victor heraus. Sie traf auf überwiegend positive Kritiken, so lobte die New Musical Express Møs markante Stimme und Persönlichkeit, mit der sie sich aus der Masse der skandinavischen Elektropop-Musiker hervorhebe.[7] Die EP enthält unter anderem den von Diplo produzierten Song XXX 88, der kurz darauf als Single ausgekoppelt wurde. Das dazugehörige in Los Angeles gedrehte Musikvideo erzielte auf Youtube rund 876.000 Klicks.[8] MØ war außerdem an Aviciis Song Dear Boy (Album True) beteiligt, der im Oktober 2013 Platz 18 der schwedischen Charts erreichte.[9]

Im Herbst 2013 war MØ, unter anderem als Supporting Act von AlunaGeorge und Diplos Musikprojekt Major Lazer, auf Europatour.[10]

MØ, die gegenwärtig in Kopenhagen lebt, nahm dort mit Vindahl ihr Debüt-Album No Mythologies to Follow auf. Es erschien 2014 bei Chess Club/RCA Victor und erreichte Platz 2 der dänischen Charts.[11] Dafür wurde sie im selben Jahr mit dem European Border Breakers Award ausgezeichnet. Bei den Danish Music Awards 2014 gewann sie in den vier Kategorien bester dänischer Solokünstler, Newcomer, bestes Album und Musikvideo.[12]

MØ steuerte den Gesang zu dem am 2. März 2015 veröffentlichten Track Lean On von Major Lazer bei, an dem auch DJ Snake beteiligt war.[13] Es handelte sich um eine Vorab-Auskopplung aus Major Lazers drittem Album Peace is the Mission, das im Juni erschien. Der Song platzierte sich international in den Charts. In Dänemark, Schweiz, Niederlande, Finnland und Australien wurde er ein Nummer-eins-Hit, in Deutschland erreichte er Platz 4.[6] Außerdem ist MØ zusammen mit Justin Bieber an Major Lazers Lied Cold Water beteiligt.

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel
Musiklabel
Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Danemark  DK
2014 No Mythologies to Follow
RCA Victor
300! 300! 300! 58
(1 Wo.)
300! 2
 Platin

(38 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. März 2014
2018 Forever Neverland
Columbia
300! 300! 300! 300! 300! 1
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2018

EPsBearbeiten

Jahr Titel
Musiklabel
Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Danemark  DK
2013 Bikini Daze
Chess Club, RCA Victor
300! 300! 300! 300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 18. Oktober 2013
2017 When I Was Young
Chess Club, RCA Victor
300! 300! 300! 300! 300! 8
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Oktober 2017

SinglesBearbeiten

Chartplatzierungen

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Danemark  DK
2013 Pilgrim
No Mythologies to Follow
300! 300! 300! 300! 300! 11
 Platin

(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. März 2013
Walk This Way
No Mythologies to Follow
300! 300! 300! 300! 300! 33
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. März 2013
2014 Don’t Wanna Dance
No Mythologies to Follow
300! 300! 300! 300! 300! 25
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Januar 2014
2015 Kamikaze
300! 300! 300! 300! 300! 16
 Platin

(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2015
2016 Final Song
16
 Platin

(24 Wo.)
11
 Gold

(26 Wo.)
26
(22 Wo.)
14
 Platin

(20 Wo.)
300!
 Gold
4
 Doppelplatin

(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2016
Drum
300! 300! 300! 300! 300! 21
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2016
2017 Don’t Leave
84
(4 Wo.)
62
(3 Wo.)
78
(7 Wo.)
27
 Silber

(12 Wo.)
300! 11
 Platin

(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2017
mit Snakehips
Nights with You
300! 300! 81
(1 Wo.)
300! 300! 21
 Gold

(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. April 2017
When I Was Young
When I Was Young
300! 300! 300! 300! 300! 37
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2017
2018 Sun in Our Eyes
300! 300! 300! 300! 300! 36
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Juli 2018
mit Diplo

Weitere Singleveröffentlichungen

  • 2013: Glass
  • 2013: Waste of Time
  • 2013: XXX 88 (feat. Diplo)
  • 2014: Say You’ll Be There
  • 2018: Nostalgia
  • 2018: Way Down
  • 2018: Imaginary Friend
  • 2018: Blur (feat. Foster the People)

Als GastmusikerinBearbeiten

Chartplatzierungen

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Danemark  DK
2014 Beg for It
Reclassified
300! 300! 300! 300! 27
 Platin

(16 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 24. Oktober 2014
Iggy Azalea feat. MØ
2015 Lean On
Peace Is the Mission
4
 Doppelplatin

(68 Wo.)
3
 Platin

(58 Wo.)
1
 Doppelplatin

(65 Wo.)
2
 Dreifachplatin

(79 Wo.)
4
 Vierfachplatin

(48 Wo.)
1
 Vierfachplatin

(48 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. März 2015
Major Lazer & DJ Snake feat. MØ
2016 Cold Water
Music Is the Weapon
2
 Platin

(30 Wo.)
1
 Platin

(28 Wo.)
1
 Platin

(31 Wo.)
1
 Doppelplatin

(32 Wo.)
2
 Vierfachplatin

(27 Wo.)
2
 Dreifachplatin

(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juli 2016
Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ
2018 Your Lovin’
300! 300! 300! 47
 Silber

(11 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: 14. Juni 2018
Steel Banglez feat. MØ & Yxng Bane
 
MØ beim Utopia Island (2015)

Weitere Veröffentlichungen als Gastmusikerin

  • 2013: Dear Boy (Avicii feat. MØ)
  • 2014: One More (Elliphant feat. MØ)
  • 2015: Lost (Major Lazer feat. MØ)
  • 2017: 9 (After Coachella) (Cashmere Cat feat. MØ & Sophie)
  • 2017: Get It Right (Diplo feat. MØ)
  • 2018: We Are… (Noah Cyrus feat. MØ)
  • 2018: Stay Open (Diplo feat. MØ)

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Goldene Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2017: für die Single Nights With You

Platin-Schallplatte

  • Frankreich  Frankreich
    • 2017: für die Single Final Song
  • Italien  Italien
    • 2016: für die Single Final Song
  • Polen  Polen
    • 2016: für die Single Lean On
  • Schweden  Schweden
    • 2016: für die Single Final Song

2× Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2017: für die Single Don’t Leave
  • Belgien  Belgien
    • 2017: für die Single Cold Water
  • Kanada  Kanada
    • 2015: für die Single Lean On

3× Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2017: für die Single Final Song
  • Belgien  Belgien
    • 2016: für die Single Lean On
  • Kanada  Kanada
    • 2016: für die Single Cold Water
  • Norwegen  Norwegen
    • 2015: für die Single Lean On

5× Platin-Schallplatte

  • Italien  Italien
    • 2018: für die Single Cold Water

6× Platin-Schallplatte

  • Schweden  Schweden
    • 2015: für die Single Lean On

7× Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2018: für die Single Lean On
    • 2018: für die Single Cold Water
  • Italien  Italien
    • 2017: für die Single Lean On

Diamantene Schallplatte

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region   Silber   Gold   Platin   Diamant Verkäufe Quellen
Australien  Australien (ARIA) 0! S 1 19 0! D 1.365.000 aria.com.au
Belgien  Belgien (BEA) 0! S 0! G 5 0! D 150.000 ultratop.be
Danemark  Dänemark (IFPI) 0! S 1 13 0! D 830.000 ifpi.dk
Deutschland  Deutschland (BVMI) 0! S 0! G 4 0! D 1.600.000 musikindustrie.de
Frankreich  Frankreich (SNEP) 0! S 0! G 1 1 400.000 snepmusique.com
Italien  Italien (FIMI) 0! S 0! G 13 0! D 650.000 fimi.it
Kanada  Kanada (MC) 0! S 0! G 5 0! D 400.000 musiccanada.com
Norwegen  Norwegen (IFPI) 0! S 0! G 3 0! D 30.000 ifpi.no
Osterreich  Österreich (IFPI) 0! S 1 2 0! D 75.000 ifpi.at
Polen  Polen (ZPAV) 0! S 0! G 1 0! D 20.000 bestsellery.zpav.pl
Schweden  Schweden (IFPI) 0! S 0! G 7 0! D 280.000 sverigetopplistan.se
Schweiz  Schweiz (IFPI) 0! S 0! G 3 0! D 90.000 hitparade.ch
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S 1 9 0! D 9.500.000 riaa.com
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI) 2 0! G 6 0! D 4.000.000 bpi.co.uk
Insgesamt 2 4 91 1

QuellenBearbeiten

  1. Paul Lester: New band of the day: MØ (No 1,371) (englisch) In: The Guardian. theguardian.com. 12. Oktober 2012. Abgerufen am 8. April 2014.
  2. Forvandlingskuglen fra Ubberud simonstaun.dk. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  3. Afgang 2013@1@2Vorlage:Toter Link/detfynskekunstakademi.dk (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. detfynskekunstakademi.dk. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  4. MOR (Memento des Originals vom 27. Juni 2014 im Webarchiv archive.is)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nakkefestival.dk nakkefestival.dk. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  5. Anna Ullmann: ’Det værste er at forsøge at skjule hvem du er’. In: Dagbladet Information, 12. März 2014. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  6. a b c d e f Chartquellen: UK1 UK2 DK DE, AT, CH
  7. Nick Levine: MØ - "Bikini Daze" EP. In: New Musical Express, 28. Oktober 2013. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  8. New single "Don't Wanna Dance" is one of the young year's most delectable pop singles. billboard.com. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  9. Avicii Dear Boy swedishcharts.com. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  10. Luke Morgan Britton: MØ to support AlunaGeorge on October tour. thelineofbestfit.com, 16. September 2013. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  11. Charts Mø danishcharts.com. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  12. MØ vinder stort ved Danish Music Awards. dr.dk 8. November 2014. Abgerufen am 11. Juni 2015.
  13. Sean Stanley: Major Lazer shares new track ‘Lean On’, featuring MØ. In: DIY Magazine. 2. März 2015. Abgerufen am 19. März 2015.

WeblinksBearbeiten

  Commons: MØ – Sammlung von Bildern