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Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Baumschulenweg

Wikimedia-Liste
Übersichtskarte von Berlin-Baumschulenweg

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Baumschulenweg beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Baumschulenweg mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze. Seit dem Groß-Berlin-Gesetz 1920 gehört Baumschulenweg offiziell zu Berlin.

ÜberblickBearbeiten

Baumschulenweg hat 18.508 Einwohner (Stand: 30. Juni 2018) und umfasst den Postleitzahlenbereich 12437. Die 52 amtlich gewidmeten Straßen haben eine Gesamtlänge von 27,9 Kilometer, dabei gehören 13 Straßen nur teilweise zum Ortsteil.

 
Die Gegend von Baumschulenweg (Meyers, 1894) zwischen „Neuem Krug“ und Britzer Wiesen, Rixdorf und Kolonie Johannisthal

Die Baumschulenstraße als Verbindung zwischen der von Franz Späth 1865 gegründeten Baumschule mit Späth-Arboretum und der Ablage an der Spree und mit dem Bahnhof Baumschulenweg an der Görlitzer Bahn war bedeutsam für die Herausbildung des Ortsteils. Durchfahrtsstraßen vor 1900 waren die Neue Krugallee (im Norden) und die Rixdorf-Canner Kreischaussee (im Süden). Bis zur Errichtung der Anschlussstelle Späthstraße an der Bundesautobahn 113 war der Berliner Ring von der Baumschulenstraße nur über die Köpenicker Landstraße als Teil der Bundesstraße 96a erreichbar. Seitdem besteht über diese Anschlussstelle eine direkte Autobahnverbindung zur Berliner Stadtautobahn (2004) und zur A 113 (2008). Querverbindungen mit Hauptstraßenfunktion durch den Ortsteil sind von der Innenstadt nach Schöneweide die B 96a (Köpenicker Landstraße), die Kiefholzstraße (Kreuzberg/TreptowJohannisthal), der Straßenzug Sonnenallee/Südostallee (NeuköllnKarlshorst und Schöneweide) und der Königsheideweg zur Johannisthaler Chaussee und zum Sterndamm. Östlich des Späthschen Arboretums wurden 1936 Straßen für die Siedlung Späthsfelde benannt, als diese Ortslage noch zu Britz im Bezirk Neukölln gehörte.

Die ersten Straßen wurden in Nähe des Bahnhofs durch Grundstücksgesellschaften angelegt, östlich der Baumschulenstraße ab 1904 durch Glanz und Scheibler. Westlich der Baumschulenstraße war die Berliner Baugesellschaft tätig. 1929 und 1930 wurden beidseits der Baumschulenstraße mehrere Straßen nach vormals deutschen (meist zweisprachigen) Orten benannt, die im Ergebnis des Ersten Weltkriegs nach dem Versailler Vertrag und einer Volksabstimmung unter alliierter Kontrolle im Jahre 1920/1921 zur Republik Polen kamen. In den 1960er Jahren erfolgte der Wohnungsbau mit Verkürzungen und Umlegungen entlang der Kiefholzstraße bis an die (damals schon befestigte) Grenze zu West-Berlin. Verblieben sind die Siedlungsflächen im Süden des Ortsteils, die vor dem Bau des Teltowkanals feuchte Niederungsflächen waren (siehe dazu die Karte aus Meyers Konversations-Lexikon von 1894). Obwohl zumeist noch Kleingartenanlagen, erfolgt auch hier die Bebauung mit Eigenheimen. Seit der Wende gab es Straßenerweiterungen und Neubenennungen wie Sperlings- und Ligusterweg. Die bislang letzte Änderung eines Straßennamens erfolgte am 13. August 2010 mit der Umbenennung der Britzer Allee in Chris-Gueffroy-Allee, dem letzten Opfer an der Berliner Mauer.

Übersicht der Straßen und PlätzeBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen und Plätze im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße oder des Platzes. Über den Link Lage kann die Straße oder der Platz auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutende ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist gegebenenfalls eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b für rechteckige Anlagen und für (ungefähr) dreieckige Anlagen als a × b × c mit a als längster Seite angegeben.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: weitere Informationen über anliegende Baudenkmale oder Institutionen, die Geschichte der Straße und historische Bezeichnungen.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Agavensteig

(Lage)

0950 Agave, Gattung der Amaryllisgewächse 24. Sep. 1936 Bis 1938 gehörte der Steig zu Britz, er liegt zwischen Alpenrosenweg und der Autobahn 113 und gehört zur Siedlung und Ortslage Späthsfelde.  
Alpenrosenweg

(Lage)

0710 Alpenrose, Zierpflanze 24. Sep. 1936 Als Straße 90 eingerichtet gehörte er bis 1938 zu Britz. Am 25. Mai 1999 wurde der Alpenrosenweg verlängert und liegt seither zwischen Mahonienweg und Johannisthaler Chaussee.  
Am Buckersberg

(Lage)

0600 anliegende KGA „Buckersberg“ 09. Aug. 1991 Die Grundstücke 1–14 an der Grenze zu Johannisthal liegen auf der östlichen Seite des Fahrweges, an die andere Seite grenzen Kleingartenanlagen. Der Weg liegt zwischen der Autobahn 113 und dem Kleinbauersweg in der KGA ,Lindenthal’.  
An der Kirche

(Lage)

0050 × 40 Evangelische Kirche Zum Vaterhaus, erstes Gotteshaus in Treptow 02. Mai 2011 Der Platz ist nicht amtlich gewidmet und wurde zum 100-jährigen Jubiläum der Gemeinde Baumschulenweg mit einem Festakt eingeweiht.[1]  
Aprikosensteig

(Lage)

0520 Aprikose, Steinobstart 24. Sep. 1936 Der Weg in der Ortslage Späthsfelde liegt zwischen Johannisthaler Chaussee und Thujaweg.  
Baumschulenstraße

(Lage)

1920 Späthsche Baumschule 1890 Sie liegt zwischen Königsheideweg und Kiehnwerderallee am Spreeufer an der Anlegestelle der Fähre F11. Die Grundstücke 56–60 (Ostseite) gehören zu Johannisthal, die Westseite zwischen Neuer Krugallee und dem Spreeufer gehört zu Plänterwald. Die Straße wurde seit 1842 als Ablageweg bezeichnet, er führte durch die Cöllnische Heide zur „südlichen Spreeablage“. Mit der Baumschule von Späth kam der Name Baumschulenweg auf, der für die Ortslage und bei der Einrichtung der Haltestelle Baumschulenweg genutzt wurde. Mit der von Späth initiierten Pflasterung wurde aus dem Weg die Baumschulen‚straße’. Baudenkmale: Siedlungsgesamtanlage Baumschulenstraße, Rodelbergweg, Köpenicker Landstraße nördlich der Bahnstrecke[2] sowie Nr. 79–83 Evangelische Kirche Zum Vaterhaus und Höhere Mädchenschule 1910–1912[3]  
Behringstraße

(Lage)

0310 Emil von Behring (1854–1917), Bakteriologe und Serologe 1894 Die Straße liegt südlich des Bahnhofs Baumschulenweg und verläuft parallel zum Bahndamm zwischen Baumschulen- und Gondeker Straße. Sie wurde durch die gemeinnützige Berliner Baugenossenschaft angelegt und mit Ein- und Zweifamilienhäusern für kleine Beamte und Arbeiter bebaut. Die Reihenhäuser der Nummern 13–19 und 38–48 wurden ab 1893 bis 1896 vom Entwurfsbüro der Berliner Baugenossenschaft (Gabriel Wohlgemuth, Helbig, Syring) erstellt und stehen unter Denkmalschutz. Gleiches gilt für das Haus mit der Nummer 5, ein Mietshaus von Emil Grosser (1897–1898). Die gesamte Siedlung ist als Baudenkmalsanlage ausgewiesen.[4]
Berberitzenweg

(Lage)

0850 Berberitze, Sauerdorngewächs 24. Sep. 1936 Zunächst als Straße 93 (noch zu Britz gehörend) bezeichnet liegt er zwischen Alpenrosenweg und der Autobahn 113. Er gehört wie der Agavensteig zur Siedlung und Ortslage Späthsfelde.  
Bodelschwinghstraße

(Lage)

0130 Friedrich von Bodelschwingh (1831–1910), evangelischer Theologe, Abgeordneter des preußischen Landtags 18. Okt. 1910 Ursprünglich als Straße 6 bezeichnet liegt sie zwischen Rinkart- und Mörikestraße. 1910/11 wurde nach Entwürfen von Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth die erste gemeindeeigene evangelische „Kirche zum Vaterhaus“ und das anschließende Pfarr- und Gemeindehaus gebaut. Die Bodelschwinghstraße schließt sich westwärts an und wurde auf Initiative der Kirchengemeinde benannt.  
Chris-Gueffroy-Allee

(Lage)

1090 Chris Gueffroy (1968–1989), letztes Maueropfer 13. Aug. 2010 Am 29. Januar 1842 wurde der Weg nach Britz in Britzer Allee benannt. Zum 49. Jahrestag des Mauerbaus wurde sie zunächst im Ortsteil Baumschulenweg nach dem Maueropfer Chris Gueffroy umbenannt; am 3. September 2010 auch im Neuköllner Teil. Die Grundstücke 11–52 liegen im Ortsteil zwischen Späthstraße und der Britzer-Allee-Brücke. An der Straße liegen Kleingärten, sie geht am Südufer des Britzer Verbindungskanals nach Neukölln über.
Dornbrunner Straße

(Lage)

0310 Dornbrunn, Ort in der früheren Provinz Posen, Polen 17. Mai 1930 Als Straße 54 eingerichtet liegt sie zwischen Heidemühler Weg und Hallberger Zeile und verläuft dort als Einbahnstraße.  
Eichbuschallee

(Lage)

0280
(im Ortsteil)
in der Nähe lag der Eichbusch 29. Jan. 1842 Ein bestehender Gestellweg, d. h. eine durch die Cöllnische Heide gehauene Schneise zur Abtrennung der Forste wurde nach deren Abholzung (1829–1840) entlang des Eichbusches angelegt und im Zusammenhang mit einer königlichen Kabinettsorder benannt. Die Grundstücke 1–15 (ungerade) am östlichen Straßenrand zwischen Köpenicker Landstraße und Neuer Krugallee gehören zu Baumschulenweg. Die Straße setzt sich im Ortsteil Plänterwald fort.  
Ekkehardstraße

(Lage)

0200 Ekkehard IV. (um 980–nach 1057), Mönch in St.  Gallen, Dichter und Chronist[5] 08. Okt. 1909 Als Straße 24 eingerichtet liegt sie zwischen Baumschulen- und Mosischstraße. Der westliche Teil ist bebaut, am östlichen Rand befindet sich der Bahndamm der Görlitzer Bahn.  
Ernststraße

(Lage)

0190 Unterförster Ernst[6], einer der beiden Magistratsförstern, die die Abholzung der Cöllnschen Heide beaufsichtigten und erster Bewohner der 1794 erbauten Forsthauses 1894 Die Straße liegt zwischen Baumschulen- und Marientaler Straße, sie wurde 1894 von der Berliner Baugenossenschaft angelegt. Das Mietshaus Nr. 5 von Bruno Möhring aus dem Jahre 1895 steht unter Denkmalschutz.[7]  
Eschenbachstraße

(Lage)

0120 Wolfram von Eschenbach (um 1170/80–um 1220), Dichter 19. Okt. 1906 Als Straße 23a eingerichtet liegt sie zwischen Baumschulen- und Trojanstraße und verläuft dort als Einbahnstraße.  
Forsthausallee

(Lage)

0310
(im Ortsteil)
erstes Forsthaus des späteren Baumschulenwegs von 1794 13. Mai 1930 Im Ortsteil liegen die Grundstücke 1 (ungerade) und 2–36 (gerade) zwischen dem Ostufer des Heidkampgrabens und der Baumschulenstraße. Der Neuköllner Abschnitt als Teilstück der Rixdorfer-Canner-Kreischaussee wurde mit der königlichen Order vom 29. Januar 1842 benannt und noch 1930 ausgewiesen, ist aber heute überbaut. Der Treptower Teil wurde 1930 einbezogen. Der im Ortsteil östlich der Baumschulenstraße gelegene Teil der Forsthausallee bis zur Rixdorfer Straße wurde am 20. Oktober 1932 zusammen mit der damaligen (Johannisthaler) Kaiserstraße und dem westlich der Kaiserstraße liegenden Teil der Rixdorfer Straße in Südostallee umbenannt.  
Frauenlobstraße

(Lage)

0660 Heinrich von Meißen, genannt Frauenlob (1250/1260–1318), Dichter 19. Okt. 1906 Als Straße 7 eingerichtet wurde 1929 die Straße 55 einbezogen (und damit wesentlich verlängert), sie liegt zwischen Heidekampweg und Radenzer Straße.  
Glanzstraße

(Lage)

0370 Ernst Glanz (1843–1918), Chemiker und Grundstücksbesitzer, der nach dem Tode Scheiblers 1899 mit dessen Sohn Franz Scheibler einen Bebauungsplan für das Gebiet zwischen der S-Bahn-Linie, dem Teltowkanal und der Baumschulenstraße aufstellte 10. Feb. 1905 Als Straße 22 eingerichtet liegt sie entlang der Bahnstrecke zwischen Baumschulenstraße und Güldenhofer Ufer. Glanz hatte zusammen mit Scheibler Grundstücke erworben und um 1900 den Bebauungsplan für Baumschulenweg Ost aufgestellt. Anlage und Bebauung begannen 1904. Die Nordostseite mit Altbausubstanz und altem Baumbestand befindet sich gegenüber der Bahntrasse.  
Gondeker Straße

(Lage)

0190 Gondek, Ort (heute: Gądki) in der früheren Provinz Posen, Polen 09. Aug. 1929 Als Straße 67 eingerichtet liegt sie zwischen Behring- und Kiefholzstraße.  
Güldenhofer Ufer

(Lage)

0160 Güldenhof, Ort in der früheren Provinz Posen, Polen 09. Aug. 1929 Als Straße C eingerichtet liegt sie zwischen Köpenicker Land- und Glanzstraße am Westufer des Britzer Verbindungskanals. Die Siedlung Güldenhofer Ufer 8–12 wurde 1929 und 1930 von Wilhelm Oehme und A.E. Schneider errichtet und steht unter Denkmalschutz.  
Hallberger Zeile

(Lage)

0130 Hallberg, Ort (heute Ciazyn) in der früheren Provinz Posen, Polen 17. Mai 1930 Als Straße 59 eingerichtet liegt sie zwischen Dornbrunner und Radenzer Straße.  
Hänselstraße

(Lage)

0410
(im Ortsteil)
Hänsel, Gestalt aus Grimms Märchen Hänsel und Gretel[8] 14. Jul. 1961 Auf Neuköllner Gebiet als Straße 32 eingerichtet wurde sie 1928 angelegt. Eine Verlängerung in Baumschulenweg wurde durch Wohnungsneubau im Gebiet Kiefholzstraße / Heidekampweg angelegt. Durch den Mauerbau wurde der vorgesehene Verlauf unterbrochen. Nach 1990 kreuzt ein Fuß- und Radweg zwischen beiden Teilstücken den Mauerweg. Im Ortsteil liegt die Straße zwischen Kiefholzstraße und Heidekampweg.  
Heidekampweg

(Lage)

0420 östlich vom Heidekampgraben nach 1880 Der Weg liegt zwischen Sonnenallee und Hänselstraße. Er wurde um 1850 zwischen der Baumschulenstraße und der Kiefholzstraße als Separationsweg XI angelegt.[9] 1934 wurde die Alwin-Gerisch-Straße einbezogen. 1961 wurde der Heidekampweg zwischen Kiefholz- und Frauenlobstraße aufgehoben und in Richtung der damals stillgelegten S-Bahn-Trasse Baumschulenweg-Neukölln verschwenkt. in den 1960er Jahren entstand in diesem Abschnitt ein neues Wohnviertel.  
Heidemühler Weg

(Lage)

0230 Heidemühl, Ort der früheren Provinz Westpreußen, heute Borowy Mlyn im Kreis Chojnice, Polen 25. Aug. 1939 Sie liegt zwischen Radenzer und Dornbrunner Straße. Als Straße 49 eingerichtet wurde sie bereits 1929 als Brahnauer Straße angelegt. Dies erfolgte gemeinsam mit benachbarten Straßen, die nach deutschen Orten benannt wurden, die durch das Versailler Abkommen zu Polen gekommen waren.[10]  
Hohenbirker Weg

(Lage)

0120 Hohenbirken, oberschlesischer Ort, heute Stadtteil von Racibórz in Polen 20. Mrz. 1929 Die Straße wurde auf der Freifläche XIII angelegt und liegt zwischen Kiefholzstraße und Heidemühler Weg.  
Johannisthaler Chaussee

(Lage)

1160
(im Ortsteil)
Johannisthal, südöstlicher Nachbarort 1929 Im Ortsteil liegt sie südlich der Königsheide zwischen Königsheideweg und dem Nordufer des Teltowkanals an der Fanny-Zobel-Brücke mit den Grundstücken 3–85 (ungerade) und 4–102 (gerade). Die Johannisthaler Chaussee wurde schon vor 1911 zwischen Buckow und der Rudower Straße so benannt. Die Fortsetzung bis in den Bezirk Treptow erfolgte 1929.  

 

Kiefholzstraße

(Lage)

1880
(im Ortsteil)
vormals lag hier das Kiefholz, alte Bezeichnung für Kieferngehölz[11] 25. Nov. 1895 Im Ortsteil liegen die Grundstücke 148–289 (fortlaufend) zwischen der S-Bahnüberführung und der Rixdorfer Straße. Die Straße war schon im Bebauungsplan für Berlin und Umgebung von 1830 vorgesehen und wurde am 29. Januar 1842 als Kiefholzweg benannt, sein Ausbau begann 1848. Mit der Befestigung erfolgte 1895 die Benennung als „Straße“. Hier befindet sich das Krematorium Berlin-Baumschulenweg, eine Feuerbestattungsanlage mit Sakralgebäude, welches von den Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank entworfen wurde. Baudenkmal: Kiefholzstraße 274/ 275[12]

In einer kleinen Grünanlage an der Ecke Hohenbirker Weg stand seit 1975 die Bronzeskulptur Der Schwimmer, von der Künstlerin Gertrud Classen im Jahr 1966 gefertigt. Diese Figur wurde im Mai 2018 gestohlen. Sie tauchte nach intensiven polizeilichen Ermittlungen auf dem Hof eines Altmetall-Händlers auf, da war sie bereits in 10 Teile zersägt. Die Teile erhielt das Bezirksamt zurück und lagert sie in einem Depot. Eine Restaurierung und Wiederaufstellung ist nicht ausgeschlossen, jedoch fehlt vorerst eine finanzielle Grundlage. Der Tatverdächtige konnte ebenfalls ermittelt werden.[13]

Königsheideweg

(Lage)

1750
(im Ortsteil)
anliegende Königsheide 20. Okt. 1932 Im Ortsteil liegt sie zwischen Baumschulen-/Späthstraße und Ostweg an der KGA „Gemütliches Heim“, wobei die Königsheide am nördlichen Straßenrand zu Johannisthal gehört. Im Straßenzug der Johannisthaler Chaussee (um 1908 benannt) befand sich die historische Verbindung von Berlin nach Johannisthal, die später auch Teil der Kreisstraße Rixdorf–Johannisthal wurde. Der Königsheideweg wurde 1932 aus dem (bis 1938 zu Britz gehörenden) Teil der Johannisthaler Chaussee ab Baumschulenstraße und in Johannisthal liegenden Straßen (Stubenrauch- und Parkstraße) gebildet.  
Köpenicker Landstraße

(Lage)

0760
(im Ortsteil)
Verbindungsweg von Berlin zur damals selbstständigen Stadt Köpenick um 1896 Der Köpenicker Weg wird seit 1842 erwähnt. Zur Gewerbeausstellung 1896 übernahm Berlin die Befestigung, Instandsetzung und Chaussierung. Im Ortsteil liegt die Straße zwischen Eichbuschallee und der Marggraff-Brücke am Ostufer des Britzer Verbindungskanals mit den Grundstücken 153–277 (ungerade) und 186–276 (gerade). Die Straße setzt sich westwärts im Ortsteil Plänterwald fort. Gartendenkmal: Freiflächen im Vorgartenbereich der Köpenicker Landstraße 78–148.[14]  
Lakegrund

(Lage)

0190 Kannenlake, vormalige dortige moorige Stelle; in einer Forstkarte von 1793 erscheint die Straße als Kannenlake 04. April 1934 Er liegt zwischen Köpenicker Landstraße und Neuer Krugallee und ist ein Fußweg in einem 40 Meter breiten Grünstreifen mit beiderseitiger Bebauung mit Mehrfamilienhäusern. Er ist nicht im (amtlichen) LOR-System aufgenommen und namensgebend für die hiesige Kleingartenanlage.  
Ligusterweg

(Lage)

1130 Liguster, Zierstrauch 01. Okt. 1996 Als Straße 19 eingerichtet wurde er nichtamtlich als Interessentweg bezeichnet; vorgesehen war eine Benennung als Elisabeth-Schiemann-Straße. Er liegt zwischen Späthstraße und Johannisthaler Chaussee.  
Ludwig-Klapp-Straße

(Lage)

0180 Ludwig Klapp (1865–1921), Kommunalpolitiker und Landvermesser, Vorsitzender des „Treptower Kommunalvereins“, wurde als Mitglied der Treptower Gemeindevertretung bei der Bildung von Groß-Berlin 1920 auch Stadtverordneter in Berlin 09. Nov. 1926 Als Straße 61 eingerichtet wurde sie zunächst zwischen Görlitzer Bahn und Kiefholzstraße angelegt. Durch Bebauungen in den 1950er Jahren liegt sie nunmehr als abwinkelnde Stichstraße südlich der Ekkardstraße.  
Mahonienweg

(Lage)

0560 Mahonie, Zierstrauch 24. Sep. 1936 Als Straße 91 eingerichtet gehörte die Straße in der Siedlung Späthsfelde bis 1938 noch zu Britz. Er lag zwischen Johannisthaler Chaussee und Thujaweg und wurde am 25. Mai 1999 bei einer weiteren Bebauung - nach Norden abbiegend – bis zum Königsheideweg verlängert.  
Marientaler Straße

(Lage)

0200 Mariental, ehemaliges Gut am südwestlichen Ende von Baumschulenweg (vormals zu Britz gehörend) 1896 Die Straße zwischen Bahnstrecke und Kiefholzstraße wurde 1894 von der sich an Schulze-Delitzsch orientierenden Berliner Baugenossenschaft angelegt. Im selben Jahr wurde mit der Bebauung begonnen. Das Gut Mariental ist um 1840 nach Abholzung der Köllnischen Heide aus dem vormaligen Forsthaus entstanden und gehörte zu Rixdorf.  
Mörikestraße

(Lage)

0340 Eduard Mörike (1804–1875), Lyriker, Erzähler und Übersetzer 09. Sep. 1904 Als Straße 12 eingerichtet wurde sie anfangs bis zur Wohlgemuthstraße angelegt. Durch die Überbauung in den 1960er Jahren liegt sie nur noch zwischen Kiefholz- und Frauenlobstraße.  
Mosischstraße

(Lage)

0240 Eduard Mosisch (1814–1884), Kunstgärtner und erster Gemeindevorsteher von Treptow bzw. ab 1784 erster Amtsvorsteher, 1880 trat er zu Gunsten seines Sohnes Richard zurück, Kommunalpolitiker 28. Okt. 1899 Die Straße liegt zwischen Kiefholz- und Ekkehardstraße. Als Straße 16 eingerichtet wurde sie zwischen Görlitzer Bahn und Heidekampweg angelegt. Durch die Bebauung um 1960 wurde das südliche Teilstück aufgehoben. In Anerkennung der Verdienste der beiden ersten Treptower Bürgermeister wurde auf Beschluss der Treptower Gemeindevertreter die Mosischstraße 1899 benannt.  
Neue Krugallee

(Lage)

0990
(im Ortsteil)
Gasthaus „Neuer Krug“ nahe Schöneweide lag an dieser Chaussee 29. Jan. 1842 Im Ortsteil liegt sie zwischen Eichbuschallee und Rodelbergweg. Der Plänterwald am nördlichen Straßenrand gehört zum gleichnamigen Ortsteil. Der „Neue Krug“ war vormals der letzte Haltepunkt der Postverbindung von Schlesien nach Berlin vor dem Erreichen der Stadt. Die Straße war schon vor 1842 in einem Plan vorgesehen und teilweise als Zugangsstraße zur Ablage am Spreeufer vorhanden.  
Neue Späthstraße

(Lage)

0500
(im Ortsteil)
Franz Späth (1839–1913), Gärtner und Botaniker 01. Aug. 2004 Im Ortsteil liegt sie zwischen Späthstraße und dem Nordufer des Teltowkanals. Nach dem Bau der Bundesautobahn 113 mit der Anschlussstelle Späthstraße war die alte (jetzt stillgelegte) Späthstraßenbrücke nach Britz dem Verkehr nicht mehr gewachsen. Mit der Fertigstellung der neuen Brücke über Teltowkanal und Autobahn wurde eine neue Straßenführung erforderlich, woraus die Namensgebung sich erschließt.  
Radenzer Straße

(Lage)

0430 Radenz, Ort in der früheren Provinz Posen, Polen 17. Mai 1930 Als Straße 50 angelegt liegt die Straße zwischen Heidemühler Weg und Südostallee.  
Rinkartstraße

(Lage)

0400 Martin Rinkart[15] (1586–1649), Theologe, Lieddichter. 18. Okt. 1910 Als Straße 9 eingerichtet liegt sie zwischen Kiefholzstraße und Heidekampweg. An der Ecke Rinkart-/Bodelschwinghstraße befindet sich eine Bronzeskulptur von Karl-Heinz Schamal mit dem Titel „Der Gärtner“ (1962/1966).
Rixdorfer Straße

(Lage)

0500
(im Ortsteil)
Rixdorf, nördlicher Nachbarort um 1900 Im Ortsteil liegt sie zwischen Kiefholzstraße und Südseite der Brücke über die Görlitzer Bahn. Sie war Teil der alten Wegverbindung zwischen Rixdorf und Köpenick sowie Königs Wusterhausen. Um 1910 wurde ein Teil der Rixdorf-Canner-Kreischaussee einbezogen, so führte sie von der heutigen Schnellerstraße zum Teltowkanal. Am 20. Oktober 1932 wurde ein Teil der Rixdorfer Straße in die Südostallee einbezogen.  
Rodelbergweg

(Lage)

0250 Zwischen 1923 und 1929 wurde der Rodelberg als besondere Attraktion für Berlin angelegt 04. Apr. 1934 Er liegt zwischen Glanzstraße und Neuer Krugallee. Als Straße 4 eingerichtet wurde 1905 die Cecilienstraße zwischen dem Bahndamm an der Glanzstraße und der Köpenicker Landstraße angelegt. 1931 wurde die Straße 95 einbezogen und als Braunweg benannt, der 1934 in Rodelbergweg umbenannt wurde.  
Scheiblerstraße

(Lage)

0360 Carl Scheibler (1827–1899), Chemiker und Förderer der deutschen Zuckerindustrie. Scheibler erwarb 1852 mehrere Grundstücke in Baumschulenweg, um dort eine Zuckerfabrik zu errichten, die jedoch nicht realisiert wurde. 10. Feb. 1905 Als Straße 23 eingerichtet liegt die Wohnstraße mit altem Baumbestand zwischen Baumschulenstraße und Güldenhofer Ufer. Scheibler hatte zusammen mit Glanz Grundstücke erworben und um 1900 den Bebauungsplan für Baumschulenweg Ost aufgestellt. Sie begannen 1904 mit der Anlage und Bebauung. Das Haus Ecke Scheiblerstraße 6 / Rodelbergweg 10 wurde 1910 und 1911 von C. Kaun & G. Krajewski erbaut und steht unter Denkmalschutz.
Schöntaler Weg

(Lage)

0120 Schöntal, Ort in der früheren Provinz Westpreußen, Polen 20. Mrz. 1929 Als Straße 213 eingerichtet liegt er als Stichstraße nördlich der Mosischstraße. Der geplante Verlauf zur Kiefholzstraße wurde nicht umgesetzt; hier liegt die Kleingartenanlage „Zur Linde“.  
Schraderstraße

(Lage)

0210 Karl Schrader (1834–1913), Politiker, Mitbegründer der Bbg Berliner Baugenossenschaft 09. Sep. 1904 Als Straße 10 eingerichtet liegt sie zwischen Baumschulenstraße und Heidekampweg, über den sie sich als Sackgasse fortsetzt.  
Sonnenallee

(Lage)

0290
(im Ortsteil)
Sonne 16. Aug. 1928 Im Ortsteil liegen die Grundstücke 372–416 zwischen dem Ostufer des Heidekampgrabens und der Baumschulenstraße, der größere Teil liegt in Neukölln. Die Kaiser-Friedrich-Straße in Neukölln wurde 1920 in Sonnenallee umbenannt. 1928 wurde die als Straße 85 eingerichtete Verlängerung bis Baumschulenweg einbezogen. Am 11. Mai 1938 wurde der Straßenzug unter Einbeziehung der verbliebenen Kaiser-Friedrich-Straße in Braunauer Straße umbenannt. Die Straße wurde am 31. Juli 1947 wieder in Sonnenallee rückbenannt. Zwischen Baumschulenweg und Neukölln befand sich 1961 bis 1990 der Grenzübergang Sonnenallee zwischen Ost- und West-Berlin. Im Adressbuch 1943 ist die Braunauer Straße im Ortsteil Treptow (Baumschulenweg ist nicht getrennt als Ortsteil benannt) mit den Grundstücken 371–399 (ungerade, linksseitig) und 372–402 (gerade, rechtsseitig) aufgenommen. Außer der Tankstelle Braunauer Straße 400 (Eigentümer: Deutsch=Amerikan. Petroleum=Ges., Tankwart A. Wasikowski) und für 399 „geh. zu Baumschulenstr. 65 n. Heidekampweg 1“ sind die anderen Grundstücke mit ‚Baustelle‘ benannt[16].  
Späthsfelder Weg

(Lage)

0940 führt durch die Siedlung Späthsfelde 24. Sep. 1936 Als Straße 94 eingerichtet liegt er zwischen Königsheideweg und der Bundesautobahn 113. Das Gelände wurde 1932 parzelliert.  
Späthstraße

(Lage)

0760
(im Ortsteil)
Franz Späth (1839–1913), Besitzer der seinerzeit weltgrößten Baumschule mit Gärtnerei und Kommunalpolitiker 03. Aug. 1903 Als Straße 12 eingerichtet wurde sie um 1864 angelegt und 1903 mit dem südlich anschließenden Teil der Britzer Allee benannt. Die gesamte Lage Späthsfelde gehörte zu dieser Zeit noch zur Gemarkung Britz und wurde 1938 östlich des 1908 fertiggestellten Teltowkanals dem Bezirk Treptow und dem Ortsteil Baumschulenweg zugeordnet. In Baumschulenweg liegt die Straße zwischen dem Ufer des Teltowkanals und dem Königsheideweg. Die gesamte Anlage und Einzelobjekte der Späth’schen Baumschulen sowie des angeschlossenen und für Besucher während der Sommermonate geöffnete Späth-Arboretums sind als Baudenkmal ausgewiesen.[17]  
Sperlingsweg

(Lage)

0550 Sperling, Singvogel 01. Sep. 1999 Der unbefestigte, teils betonierte schmale Fahrweg verläuft parallel zur Bundesautobahn 113 zwischen Späthstraße und Kleingartengelände und dann im Bogen zum Ligusterweg.  
Stormstraße

(Lage)

0130 Theodor Storm (1817–1888), Schriftsteller und Lyriker 19. Okt. 1906 Als Straße 22a eingerichtet liegt sie am Bahndamm der Görlitzer Bahn zwischen Baumschulen- und Trojanstraße.  
Straße 16

(Lage)

0140 nicht gewidmete, nummerierte Straße in der Kleingartenanlage vor 1912 Die Straße 16 ist eine kurze und schmale Erschließungsstraße, die am Mauerweg endet. Die Straßen 4, 7, 11, 16, 17, 19, 20 und 21 sind nicht gewidmete Privatstraßen in den Kleingartenanlagen „Siedlung Daheim“ (Postleitzahl 12437) und „Siedlung X“. Die Gärten im westlichen Bereich der Siedlung wurden beim Bau der A 113 teilweise beräumt. Diese Siedlung, auch „Kleingartenanlage Späthstraße“, mit den genannten Straßen liegt zwischen Teltowkanal, Britzer Verbindungskanal, Chris-Gueffroy-Allee und Späthstraße. Die Straße 16 erschließt die Kleingartenanlagen „Harmonie“ und „Holunderbusch“ und endete zu DDR-Zeiten direkt an der Grenze zu West-Berlin. Noch immer markieren zwei mächtige Betonblöcke den Übergang zum ehemaligen Todesstreifen am Britzer Verbindungskanal. Im Gegensatz zu den Kleingartenanlagen östlich der Späthstraße sind die hiesigen weder als Straße noch als KGA im Adressverzeichnis für die lebensweltlich orientierten Räume (PDF; 480 kB) aufgeführt, auch im Kleingartenentwicklungsplan Berlins bleiben sie unerwähnt. Das Gebiet gehörte bis zur Berliner Gebietsreform 1938 zum Bezirk Neukölln, Ortsteil Britz.  
Straße 17

(Lage)

0460 nicht gewidmete, nummerierte Straße in der Kleingartenanlage vor 1912 Die Straße beginnt im Westen an der Kreuzung Straße 16 / Straße 19 und führt im Osten bis zur Chris-Gueffroy-Allee. Sie erschließt somit gemeinsam mit der Straße 16 die Kleingartenanlage.  
Straße 19

(Lage)

0325 nicht gewidmete, nummerierte Straße in der Kleingartenanlage vor 1912 Die Straße 19 verlängert die Straße 16 an der Kreuzung mit der Straße 17 in südlicher Richtung und endet in einer Sackgasse.  
Straße 20

(Lage)

0155 nicht gewidmete, nummerierte Straße in der Kleingartenanlage vor 1912 Der Weg zweigt im südlichen Teil der Straße 19 ab und verläuft parallel zur Straße 2 in West-Ost-Richtung.  
Straße 21

(Lage)

0310 nicht gewidmete, nummerierte Straße in der Kleingartenanlage vor 1912 Die Straße zweigt von der Straße 17 ab und verläuft in südlicher Richtung. Dort trifft sie im rechten Winkel auf die Straße 20.  
Südostallee

(Lage)

1140
(im Ortsteil)
liegt im Südosten von Berlin 20. Okt. 1932 Im Ortsteil liegt sie zwischen Baumschulen- und Rixdorfer Straße mit den Grundstücken 2–4 (gerade) und 3–55 (ungerade). Der südliche Straßenrand östlich vom Britzer Zweigkanal mit Kleingartenanlagen und der Königsheide gehört zum Ortsteil Johannisthal. Bei der Benennung 1932 wurde die seit 1900 so benannte Johannisthaler Kaiserstraße (von 1910 bis 1920 Königschaussee) und der östlich der Baumschulenstraße liegende Teil der Forsthausallee zusammengefasst. Letztere gehörte zum Zeitpunkt der Benennung noch zum Bezirk Neukölln (Ortsteil Britz) und wurde von 1902 bis 1910 als Teil der Rixdorf-Canner-Kreischaussee geführt. Die Südostallee wird für die Anfahrt an das Kellergeschoss des Krematoriums Baumschulenweg genutzt.  
Thujaweg

(Lage)

0440 Thuja, Lebensbaum, Ziergewächs 24. Sep. 1936 Als Straße 95 eingerichtet gehörte er bei seiner Benennung in Späthsfelde noch zu Britz im Bezirk Neukölln. Der Weg liegt zwischen Alpenrosenweg und Aprikosensteig.  
Trojanstraße

(Lage)

0170 Johannes Trojan (1837–1915), Schriftsteller 19. Okt. 1906 Als Straße 16 eingerichtet liegt sie zwischen Köpenicker Land- und Stormstraße.  
Wohlgemuthstraße

(Lage)

0330 Gabriel Wohlgemuth (1850–1898), Architekt, Vorstandsmitglied der bbg, auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee bestattet. Er erwarb mehrere Grundstücke in Baumschulenweg und wollte dort Häuser im Jugendstil errichten. Die Fertigstellung erlebte er auf Grund seines plötzlichen Todes nicht mehr. 09. Sep. 1904 Als Straße 13 eingerichtet liegt sie zwischen Baumschulenstraße und Heidekampweg, über den sie sich als Sackgasse fortsetzt. Die Berliner Baugenossenschaft bbg bebaute nach dem Tode Wohlgemuths ab 1904 das Gebiet westlich der Baumschulenstraße. Zwischen 1940 und 1947 war sie als Lauerzeile benannt.

Geplante und einstige StraßenBearbeiten

Im Adressbuch 1943 ist Baumschulenweg in den Ortsteil Treptow eingeschlossen.[18]

Aufstellung von Straßen, die vorher oder vorübergehend andere Namen trugen[19]
Name von bis benannt in Anmerkungen
Ablageweg 29. Jan. 1842 um 1880 - Baumschulenweg Die Ablage war der Ankerplatz an der Spree vor Erreichen von Berlin.
Alwin-Gerisch-Straße 09. Nov. 1926 04. Apr. 1934  → Heidekampweg Alwin Gerisch (1857–1922), Vorsitzender der SPD, Reichstagsabgeordneter. Als Zusatzschild am Heidekampweg wurde am 8. August 2012 eine Tafel zum Gedenken an Alwin Gerisch angebracht.[20]
Baumschulenweg um 1890 04. März 1905  → Baumschulenstraße nach Späths Baumschule
Brahnauer Straße 09. Aug. 1929 25. Aug. 1939  → Heidemühler Weg Brahnau, Ort in der früheren Provinz Posen (Polen)[10]
Braunauer Straße 11. Mai 1938 31. Juli 1947  → Sonnenallee Braunau am Inn, Bezirksstadt in Oberösterreich.
Braunweg 23. Jan. 1931 04. Apr. 1934  → Rodelbergweg Lily Braun (1865–1916), Schriftstellerin, Frauenrechtlerin
Britzer Allee 29. Jan. 1842 13. Aug. 2010  → Chris-Gueffroy-Allee als Straße auch in Neukölln
Verbindung zum südwestlichen Nachbarort
Cecilienstraße 10. Feb. 1905 23. Jan. 1931 - Braunweg Auf Beschluss der Gemeindevertretung Treptow nach der Kronprinzessin Cecilie benannt.
Elisabeth-Schiemann-Straße vorgesehen nicht ausgeführt  → Ligusterweg Elisabeth Schiemann (1881–1972), Kulturpflanzenforscherin und Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime
Freifläche XIII Plan 20. März 1929  → Hohenbirker Weg Angabe im Bebauungsplan
Gestellweg um 1810 29. Jan. 1842  → Eichbuschallee Gestell: alte Bezeichnung für eine Schneise. Gestellwege teilten den Wald in Jagen oder Schläge ein.
Interessentenweg vor 1960 01. Okt. 1996  → Ligusterweg Weg für Interessierte an Koloniegelände
Johannisthaler Chaussee nach 1912 20. Okt. 1932  → Königsheideweg Chaussee zum östlichen Nachbarort
Johannisthaler Chaussee (Britz) vor 1911 20. Okt. 1932  → Königsheideweg Chaussee zum Nachbarort, vor dem Bau des Teltowkanals bis 1938 grenzte Britz weiter östlich
Kaiserstraße (Teil) 14. März 1905 20. Okt. 1932  → Südostallee zumeist in Johannisthal
Wilhelm I (1797–1888), Deutscher Kaiser, König von Preußen
Kiefholzweg 29. Jan. 1842 25. Nov. 1895  → Kiefholzstraße Kiefholz, hiesiges Waldstück
Kiehnwerderallee 29. Jan. 1842 24. Sep. 1997 - als Straße aufgehoben Ortsteil Plänterwald
Köpenicker Weg 29. Jan. 1842 um 1896  → Köpenicker Landstraße Verbindungsweg nach Köpenick
Lauerzeile 11. Dez. 1940 31. Juli 1947  → Wohlgemuthstraße Gustav von Lauer (1808–1889), Mediziner
Parkstraße (Johannisthal) 1892 20. Oktober 1932  → Königsheideweg Johannisthal
Rixdorf-Canner-Kreischaussee 29. Jan. 1842 13. Mai 1930  → Forsthausallee auch in Neukölln gelegen, Verbindung zum historischen Forsthaus Canne
Separationsweg XI um 1850 nach 1880  → Heidekampweg Separation – Vorformen der heutigen Flurbereinigung
Straße 4 Plan 19. März 1905 - Cecilienstraße östlich der Baumschulenstraße
Straße 6 Plan 18. Okt. 2010  → Bodelschwinghstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 7 Plan 19. Okt. 1909  → Frauenlobstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 9 Plan 17. Mai 1930  → Rinkartstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 10 Plan 09. Sep. 1904  → Schraderstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 12 Plan 09. Sep. 1904  → Mörikestraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 12 Plan 03. Aug. 1903  → Späthstraße Späthsfelde gehörte bis 1938 zum Bezirk Neukölln
Straße 13 Plan 09. Sep. 1904  → Wohlgemuthstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 16 Plan 28. Okt. 1899  → Mosischstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 16 Plan 19. Okt. 1906  → Trojanstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 19 Plan 01. Okt. 1996  → Ligusterweg Siedlung Späthsfelde
Straße 22 Plan 10. Feb. 1905  → Glanzstraße östlich der Baumschulenstraße
Straße 22a Plan 19. Okt. 1906  → Stormstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 23 Plan 10. Feb. 1905  → Scheiblerstraße östlich der Baumschulenstraße
Straße 23a Plan 19. Okt. 1906  → Eschenbachstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 24 Plan 08. Okt. 1909  → Ekkehardstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 32 Plan 16. Aug. 1928  → Hänselstraße Eine Hänselstraße wurde schon vorher in Neukölln angelegt.
Straße 49 Plan 12. Apr. 1905 - Brahnauer Straße
Straße 50 Plan 17. Mai 1930  → Radenzer Straße
Straße 54 Plan 17. Mai 1930  → Dornbrunner Straße
Straße 55 Plan 12. Apr. 1905  → Frauenlobstraße westlich der Baumschulenstraße
Straße 59 Plan 17. Mai 1930  → Hallberger Zeile
Straße 61 Plan 09. Nov. 1926  → Ludwig-Klapp-Straße westlich der Baumschulenstraße
Straße 65 Plan um 1935 zwischen der Sonnenallee und der Forsthausallee eingetragen
Straße 67 Plan 09. Aug. 1929  → Gondeker Straße
Straße 80 um 1935 nach 1943 zwischen Sonnenallee und einem (heutigen) westlichen Arm des Heidekampwegs gelegen. 1943 ist sie als linksseitige Querstraße der Braunauer Straße Ecke Grundstück 371 (somit zu Baumschulenweg gehörig) zwischen »Gemarkung Neukölln« und dem Heidekampweg aufgeführt.[18] Gegenüber ist die Straße 86 rechts von der Braunauer Straße abgehend zwischen Braunauer Straße 378 und 382 notiert.[18]
Straße 85 Plan 16. Aug. 1928  → Sonnenallee
Straße 90 Plan 24. Sep. 1936  → Alpenrosenweg Späthsfelde gehörte bis 1938 zum Bezirk Neukölln
Straße 91 Plan 24. Sep. 1936  → Mahonienweg Späthsfelde gehörte bis 1938 zum Bezirk Neukölln
Straße 93 Plan 24. Sep. 1936  → Berberitzenweg Späthsfelde gehörte bis 1938 zum Bezirk Neukölln
Straße 94 Plan 24. Sep. 1936  → Späthsfelder Weg Späthsfelde gehörte bis 1938 zum Bezirk Neukölln
Straße 95 Plan 24. Sep. 1936  → Thujaweg Späthsfelde gehörte bis 1938 zum Bezirk Neukölln
Straße 213 Plan 20. März 1929  → Schöntaler Weg
Straße C Plan 09. Aug. 1929  → Güldenhofer Ufer Uferstraße am Britzer Kanal
 
Änderung der Ortsteilgrenzen 1938

Weitere Örtlichkeiten in BaumschulenwegBearbeiten

KleingartenanlagenBearbeiten

Die Wege der Kleingärten sind meist Wege, die das Kriterien Straße nicht erfüllen oder als Privatstraßen nicht öffentlich gewidmet sind. Andererseits sind oft Wege in Kleingartenanlagen postalische Adressen. In Baumschulenweg, südlich der Königsheide und im Winkel zwischen Britzer Zweigkanal und Teltowkanal (ersterer hier und der andere auf voller Länge nicht im Ortsteil) gibt es Gartenkolonien, die durch das Berliner Kleingartengesetz (fiktive) Dauernutzungskolonien sind.[21] Andererseits wurden beim Bau der Bundesautobahn 113 mit der Anschlussstelle 2 (Späthstraße) und ihren Ausgleichsanlagen, die im anliegenden Autobahnabschnitt auf Baumschulenweger Flur liegen, die Interessen der Allgemeinheit höher bewertet als der Besitzstand eines Kleingartens.[22][23] Im Ortsteil befinden sich zwölf Prozent der Kleingärten des Bezirks.

Kleingartenanlage, Kolonie, Siedlung Fläche
Hektar
Anzahl
Parzellen[24]
Bestandsstatus[25][26] Anmerkungen Gründungs­jahr[27]
Aprikosensteig

(Lage)

00014.405 00030 kein Dauerbestand privat
Baumfreunde

(Lage)

00008.723 00018 fiktive Dauerkleingärten landeseigen
dazu Straße 16
1987
Blumenhain

(Lage)

00019.378 00042 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, ein Dauernutzer
Britzer Allee

(Lage)

00049.527 00127 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, ein Dauernutzer 1912
Buckersberg

(Lage)

00035.467 00075 fiktive Dauerkleingärten landeseigen
Eigene Scholle

(Lage)

00018.235 ??
Eintracht

(Lage)

00023.018 ??
Felsenfest

(Lage)

00008.113 00011 ??
Formosa

(Lage)

00015.538 00014 ??
KGA Forsthausallee

(Lage)

00016.580 00043 Die Anlage ist bis nach 2025 dauerhaft gesichert, danach soll eine Wohnbebauung erfolgen.[28] landeseigen
Frohsinn

(Lage)

00038.467 00067 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, 4 Dauernutzer
Gemütliches Heim[29]

(Lage)

00090.624 00188 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, 22 Dauernutzer 1919
Gemütlichkeit III[30]

(Lage)

00057.083 00136 kein Dauerbestand landeseigen
aber 28 Parzellen auf 10.631 m² privat
5 Dauernutzer
dazu Straße 16
1902
Goldweide

(Lage)

00055.306 000118 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, 11 Dauernutzer
Harmonie

(Lage)

00030945 00076 kein Dauerbestand landeseigen
aber 26 Parzellen auf 9.310 m² privat
dazu Straße 16
Heide am Wasser

(Lage)

0017.1513 00267 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, 19 Dauernutzer
Nach dem Bau des Teltowkanals ist hier der Wasserstand niedriger.
Heimatscholle

(Lage)

00018162 00046 ??
Hermannsruh

(Lage)

00047.033 00090 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, 7 Dauernutzer
KGA Holderbusch

(Lage)

00018.162 00009 ??
KGA Holunderbusch

(Lage)

00087.746 00159 ?? dazu Straße 16
KGA Immergrün

(Lage)

00016.882 00029 ??
KGA Kuckucksheim II

(Lage)

00034.005 00076 ??
dazu Straße 16
1922
KGA Lakegrund

(Lage)

00010.900 00034 Die Anlage ist bis nach 2025 dauerhaft gesichert, danach soll eine Wohnbebauung erfolgen.[28] landeseigen
KGA Lerchenhöhe

(Lage)

00017.107 00052 kein Dauerbestand landeseigen, 3 Dauernutzer
dazu Straße 16
KGA Lindental (Oase)

(Lage)

00048.255 00079 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, 4 Dauernutzer 1922
KGA Mariengrund[31]

(Lage)

00028.972 00082 Die Anlage ist bis nach 2025 dauerhaft gesichert, danach soll eine Wohnbebauung erfolgen.[28] landeseigen
aber 12 Parzellen auf 6.106 m² privat
1919
KGA Meran (Einigkeit)

(Lage)

00011.352 00030 ??
KGA Morgensonne

(Lage)

00025.460 00053 ?? 1927
KGA Naturfreunde

(Lage)

00005.485 00016 kein Dauerbestand landeseigen
KGA Neu-Seeland

(Lage)

00038.633 00070 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, 3 Dauernutzer 1897
KGA Oberer Damm

(Lage)

00054.059 00113 ?? landeseigen
KGA Silberlinde[32]

(Lage)

00027.006 00078 fiktive Dauerkleingärten landeseigen 1910
KGA Späthstraße

(Lage)

00014.347 00030 ?? landeseigen 1932
KGA Späthswalde[33]

(Lage)

00058.395 00113 fiktive Dauerkleingärten landeseigen, 9 Dauernutzer
KGA Treidelweg

(Lage)

00012.674 00015 ?? Hier verlief bis um 1944 eine Treidelbahn am Teltowkanal entlang.[31] 1927
KGA Zur Linde

(Lage)

00060.800 00145 Die Anlage ist bis 2025 dauerhaft gesichert, danach soll eine Wohnbebauung erfolgen.[28] landeseigen
aber 15 Parzellen auf 3.012 m² privatem Land
1887
 
Britzer Verbindungskanal

FreiflächenBearbeiten

VerkehrsflächenBearbeiten

Bundesautobahn 113 im Ortsteil nach den Angaben im Regionalen Bezugssystem[35][36]
(AD: Autobahndreieck; AS: Anschlussstelle; ZB: Zubringer)
Straßen-
nummer
Bezeichnung Fahrbahn Ortsangabe
Richtung
Stufe StEP
Straßenverbindung
Klasse
OKSTRA
Länge (m)
99457 ZB Dresden AS Späthstraße Hauptfahrbahn > Süd I: großräumig A 0630
99458 ZB Dresden AS Späthstraße Hauptfahrbahn > Nord I: großräumig A 0620
99459 ZB Dresden Hauptfahrbahn AS Späthstraße und AS Johannisthaler Chaussee I: großräumig A 1200
99460 ZB Dresden Hauptfahrbahn AS Johannisthaler Chaussee und AS Späthstraße I: großräumig A 1140
99463 ZB Dresden AS Johannisthaler Chaussee Hauptfahrbahn > Süd I: großräumig A 0510
99464 ZB Dresden AS Johannisthaler Chaussee Hauptfahrbahn > Nord I: großräumig A 0560
99467 ZB Dresden Hauptfahrbahn AS Johannisthal Chaussee und AS Stubenrauchstraße I: großräumig A 0530
99462 ZB Dresden AS Johannisthaler Chaussee Einfahrt von Johannisthal Chaussee Ost II: übergeordnet A 0330
99453 ZB Dresden AS Späthstraße Ausfahrt nach Späthstraße West II: übergeordnet A 0330
99454 ZB Dresden AS Späthstraße Einfahrt von Späthstraße Ost II: übergeordnet A 0330
99455 ZB Dresden AS Späthstraße Ausfahrt nach Späthstraße Ost II: übergeordnet A 0300
99456 ZB Dresden AS Späthstraße Einfahrt von Späthstraße West II: übergeordnet A 0310
99461 ZB Dresden AS Johannisthaler Chaussee Ausfahrt nach Johannisthaler Chaussee West II: übergeordnet A 0280

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Baumschulenweg in Wort und Bild, Ergänzte Ausgabe 2008, zusammengestellt von Jürgen Krämer, Treptower Stadtbezirkschronist von 1971 bis 1988

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Platz „An der Kirche“ feierlich eingeweiht Webseite der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Baumschulenweg, abgerufen am 28. Juni 2012.
  2. Gesamtanlage der Siedlung Rodelbergweg/Baumschulenstraße 245-259 (ungerade) von 1929/1930
  3. Kirche Zum Vaterhaus: Schule, Kirche, Lehrerwohnhaus, Gemeinde- und Pfarrhaus
  4. Reihenhaussiedlung Behring-, Ernst-, Marientaler Straße
  5. Nach Kauperts.de ist diese Benennung die wahrscheinlichste und kann mit der nahegelegenen Eschenbachstraße gestützt werden.
  6. Nähere Angaben zu den Magistratsförstern namens Ernst
  7. Ernststraße 5: Mietshaus von Möhring
  8. Die Gretelstraße liegt im Ortsteil Neukölln.
  9. In einem Lageplan von Baumschulenweg von 1880 ist der Straßenzug des Heidekampgrabens als Separationsweg XI bezeichnet.
  10. a b Brahnau: heute Stadtteil von Bydgoszcz (Polen), am 11. Mai 1938 war die Sonnenallee in Braunauer Straße, nach dem Geburtsort von Adolf Hitler, benannt worden. Am 11. Mai 1938 wurden die Kaiser-Friedrich-Straße und die Sonnenallee in Braunauer Straße umbenannt. Im Jahre 1947 erhielt die gesamte Trasse der Braunauer Straße den Namen Sonnenallee. Die Benennung der Straße sollte eine Würdigung Adolf Hitlers, der in Braunau geboren wurde, anlässlich seines 50. Geburtstages sein. siehe dazu bei Kaupert.de
  11. Das Kiefholz wurde in einer Akte des Berliner Magistrats von 1714 als dessen Eigentum erwähnt.
  12. Gesamtanlage Gemeindeschule Baumschulenweg, Schule und Lehrerwohnhaus von 1900–1901
  13. Katrin Bischoff: Gestohlen, zersägt, verkauft. In: Berliner Zeitung (Printausgabe), 14. Januar 2019, S. 22.
  14. Gartendenkmal der Freiflächen von 1930/1939 im Vorgartenbereich der Köpenicker Landstraße 78–148
  15. Näheres zur Person Ernst Rinkart
  16. In den Berliner Adressbüchern sind alle vergebenen, aber noch nicht bebauten oder genutzten Grundstücke als Baustelle bezeichnet.
  17. Ensemble Baumschule Späth
  18. a b c Berliner Adressbuch 1943 > Haushaltungsvorstände, handelsgerichtlich eingetragene Firmen und Gewerbebetriebe nach Straßen geordnet > Verwaltungsbezirk Treptow > Treptow
  19. unter Beachtung von www.alt-berlin.info/seiten
  20. Pressemitteilung Schild für Alwin Gerisch auf berlin.de
  21. Senat für Stadtentwicklung Berlin: Kleingartenbestand im Bezirk (Memento des Originals vom 29. September 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtentwicklung.berlin.de (PDF; 26 kB)
  22. Gartenfreunde Treptow, Übersicht der angeschlossenen Vereine (Memento vom 9. April 2008 im Internet Archive)
  23. Auswirkungen der Verlaengerung A100 (Memento vom 21. Juli 2013 im Internet Archive)
  24. gartenfreunde-berlin.de: Kolonien in Treptow-Köpenick
  25. KGA-Daten Treptow-Köpenick (Memento des Originals vom 29. September 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtentwicklung.berlin.de (PDF; 38 kB) abgerufen 12. Juni 2012.
  26. Mit ?? sind Kolonien markiert, für die noch Klärungsbedarf durch vor-Ort-Besichtigung besteht.
  27. Gartenfreunde Treptow: Jubiläen (Memento vom 8. Februar 2015 im Internet Archive)
  28. a b c d Das Grundstück, Journal des VDGN, 11/12-2016, S. 07.
  29. Chronik der KGA Gemütliches Heim
  30. Webseite gemuetlichkeit3.de.to/
  31. a b Geschichte der KGA Mariengrund (Memento des Originals vom 1. Dezember 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kga-mariengrund.de
  32. Lage der KGA Silberlinde
  33. Geschichte der KGA Spaethswalde (Memento des Originals vom 19. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kga-spaethswalde.de
  34. Rodeln in Berlin – Treptow-Köpenick
  35. FIS Broker Detailnetz (Regionales Bezugssystem)
  36. Lageklärungen auf der Karte 1:5000, hergestellt durch die bezirklichen Vermessungsämter (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)