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Liste der Straßen in Berlin-Märkisches Viertel

Wikimedia-Liste
Übersichtskarte von Berlin-Märkisches Viertel

Die Liste der Straßen in Berlin-Märkisches Viertel stellt die im Berliner Ortsteil Märkisches Viertel liegenden Straßen mit ihren historischen Bezügen dar. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

ÜberblickBearbeiten

StraßensystemBearbeiten

In der Berliner Straßenliste sind 35 Straßen mit einer Gesamtlänge von 22,2 Kilometer aufgenommen, Plätze sind nicht benannt. Fünf dieser Straßenzüge führen unter gleichem Namen über den Ortsteil hinaus. Zum Berliner System übergeordneter Straßenverbindungen gehört der Wilhelmsruher Damm als zentrale Ost-West-Achse und die Schorfheidestraße südlich abgehend zur (vorgesehenen) Nordtangente (Am Nordgraben). Ergänzend zudem zur B 96, die nicht durch den Ortsteil führt. Weitere, im Straßensystem als Ergänzungsstraßen klassifizierte Verkehrswege sind:

  • Dannenwalder Weg (Erschließung des südlichen und nordöstlichen Teils),
  • Finsterwalder Straße (Nordwesten)
  • Quickborner Straße (Osten)
  • Der Eichhorster Weg nach Norden über den Wilhelmsruher Damm als Ergänzung der Schorfheider Straße hinweg hat für das Berliner Straßennetz eine geringere Bedeutung und bleibt als Hauptverkehrsstraße in der Liste ohne Kategorisierung.
  • Der Senftenberger Ring, der keine Hauptverkehrsstraße ist, umringt nördlich vom Wilhelmsruher Damm (nahe Einkaufspassagenzentrum) abgehend Siedlungen mit blockhaftem Charakter und um Innenhöfe gruppierte Gebäudeketten. Diese flächenhafte Bebauung ohne Randbebauung rund um das Mittelfeldbecken (Packereigraben) entspricht den planerischen Konzepten der 1960er Jahre. Er teilt sich nach 350 Metern und bildet einen Ring mit einem Durchmesser von rund 500 Metern, der nur an zwei Stellen (Calauer und Wesendorfer Straße) Verbindung nach außen hat.

OrtslageBearbeiten

Der Ortsteil war die erste Neubausiedlung im damaligen West-Berlin. Er entstand nach dem Mauerbau von 1961 auf vorherigen Ackerflächen, Gärtnereien und Gelände von Kleingartenkolonien.[1] Von Anfang an als Stadtlandschaft projektiert entstanden die Straßenzüge mit dem Bau der Wohnungen zwischen 1964 und der vorerst letzte Neubauten 1974. Seit 1999 wurde die Großsiedlung mit den anliegenden Grünflächen vom Bezirk als 10. Ortsteil erklärt.[2] Die Straßennamen bezeichnen Orte in der ehemaligen Mark Brandenburg und erklären die Herkunft des Namens der (in einem engen Zeitraum errichteten) Großsiedlung. Ausnahmen hiervon bilden bereits vor dem Bau des Märkischen Viertels bestehende Straßenzüge: der nach dem nahegelegenen Ortsteil Wilhelmsruh des Bezirks Pankow benannte Wilhelmsruher Damm und die Quickborner Straße.[3]

Das Märkische Viertel hat 39.756 Einwohner (Stand: 30. Juni 2018) und umfasst die Postleitzahlenbereiche 13435 und 13439.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße. Über den Link Lage kann die Straße auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutende ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist gegebenenfalls eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: weitere Informationen über anliegende Baudenkmale oder Institutionen, die Geschichte der Straße und historische Bezeichnungen.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Birkenwerderstraße

(Lage)

0460 Birkenwerder, Gemeinde in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 130.  
Borgsdorfer Straße

(Lage)

0460 Borgsdorf, Stadtteil von Hohen Neuendorf in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 129.  
Calauer Straße

(Lage)

0110 Calau, Stadt in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 432.  
Dannenwalder Weg

(Lage)

1600 Dannenwalde, Ortsteil der Stadt Gransee in Brandenburg 20. Feb. 1933 Der vorherige Name war Straße 5 des Bebauungsplans. Der Dannenwalder Weg verlief von der Wittenauer Straße (heute Wilhelmsruher Damm) bis Tornower Weg. Am 1. Dezember 1936 erhielt die Verlängerung, die Straße 116, ebenfalls diesen Namen, sodass er nun bogenförmig an der Wittenauer Straße lag. Am 1. April 1967 wurde auch die Straße 439 so benannt.  

 

Drebkauer Straße

(Lage)

0140 Drebkau, Stadt in Brandenburg. 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 120.  
Eichhorster Weg

(Lage)

0560
(im Ortsteil)
Eichhorst, Ortsteil von Finowfurt in Brandenburg 06. Aug. 1937 Die Straße verlief ursprünglich vom Wilhelmsruher Damm bis zur Oranienburger Straße, wurde durch Überbauung bis Lübarser Weg verkürzt. Am 1. April 1967 wurde seine nördliche Verlängerung vom Lübarser Weg bis Wittenauer Straße, die Straße 427, in den Eichhorster Weg einbezogen. Ein Teil der Straße verläuft in Wittenau  

 

Finsterwalder Straße

(Lage)

1560
(im Ortsteil)
Finsterwalde, Stadt in Brandenburg 01. Apr. 1967 Die vorherigen Namen waren Straße 123 und Straße 431. Ein Teil der Straße verläuft in Lübars.  
Gandenitzer Weg

(Lage)

0500 Gandenitz, Ortsteil von Templin in Brandenburg 15. Apr. 1982 Der vorherige Name war Straße 492.  
Germendorfer Straße

(Lage)

0640 Germendorf, Ortsteil von Oranienburg in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 128. Am 1. November 1968 wurde ihre Verlängerung, die Straße 460, ebenfalls Germendorfer Straße benannt.  
Guhlener Zeile

(Lage)

0240 Guhlen, Ortsteil der brandenburgischen Gemeinde Schwielochsee 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 124.  
Königshorster Straße

(Lage)

0220 Königshorst, Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 447.  
Krangener Weg

(Lage)

0100 Krangen, Ortsteil von Neuruppin in Brandenburg 01. Nov. 1968 Der vorherige Name war Straße 403.  
Lieberoser Straße

(Lage)

0390 Lieberose, Stadt in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 118.  
Markendorfer Straße

(Lage)

0520 Markendorf, Ortsteil von Frankfurt (Oder) in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 117.  
Märkische Zeile

(Lage)

0070 nach der Mark Brandenburg um 1976 Die Märkische Zeile ist ein Fußweg im Einkaufszentrum „Märkisches Zentrum“ zwischen Senftenberger Ring und Brunnenplatz.  
Mehrower Zeile

(Lage)

0260 Mehrow, Ortsteil von Ahrensfelde in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 126.  
Quickborner Straße

(Lage)

0760
(im Ortsteil)
Quickborn, Stadt in Schleswig-Holstein. Möglich ist auch Quickborn als alte Bezeichnung für Jungbrunnen. 11. Dez. 1936 Die vorherigen Namen waren Lübarser Weg (vor 1913 bis 1936), Lübarser Straße (vor 1913 bis 1936) und Rosenthaler Weg (vor 1922 bis 1936). Teile der Straße verlaufen in Lübars und Rosenthal  
Sagritzer Weg

(Lage)

0200 Sagritz, Ortsteil von Golßen in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 430.  
Sallgaster Straße

(Lage)

0260 Sallgast, Ort in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 119.  
Schorfheidestraße

(Lage)

0600
(im Ortsteil)
Schorfheide, Waldgebiet in Brandenburg 01. Apr. 1967 Dien vorherigen Namen waren Straße 426 und Straße 121. Ein Teil der Straße verläuft in Wittenau  

 

Senftenberger Ring

(Lage)

2400 Senftenberg, Stadt in Brandenburg 01. Apr. 1967 Die Straße ist ein wesentlicher Teil der Erschließung des Märkischen Viertels. Sie bildet einen Ring mit einem Durchmesser von rund 500 Metern.  

 

Senziger Zeile

(Lage)

0260 Senzig, Ortsteil von Königs Wusterhausen in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 125.  
Steinkirchener Straße

(Lage)

0480 Steinkirchen, Ortsteil von Lübben (Spreewald) in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 127.  
Straupitzer Steig

(Lage)

0160 Straupitz, Ort in Brandenburg 01. Juli 1976 Der vorherige Name war Straße 485.  
Teschendorfer Weg

(Lage)

0240 Teschendorf, Ortsteil der Gemeinde Löwenberger Land in Brandenburg 01. Juli 1976 Die Straße verzweigt sich in kleinere Anliegerstraßen.  
Tiefenseer Straße

(Lage)

0200 Tiefensee, Ortsteil von Werneuchen im Landkreis Barnim in Brandenburg vor 1971  
Tornower Weg

(Lage)

0340 Tornow, Ortsteil von Fürstenberg/Havel in Brandenburg 30. Jan. 1933 Der vorherige Name war Straße 2.  
Tramper Weg

(Lage)

0120 Trampe, Ortsteil von Breydin in Brandenburg 01. Juli 1976 Der vorherige Name war Straße 441.  
Treuenbrietzener Straße

(Lage)

0860 Treuenbrietzen, Stadt in Brandenburg 01. Juli 1976 Der vorherige Name war Straße 437.

 


Welzower Steig

(Lage)

1200 Welzow, Stadt in Brandenburg 15. Apr. 1982  
Wentowsteig

(Lage)

0260 Großer Wentowsee, Gewässer im Landkreis Oberhavel in Brandenburg 30. Jan. 1933 Der vorherige Name war Straße 3.  
Wesendorfer Straße

(Lage)

0170 Wesendorf, Ortsteil von Zehdenick in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 438.  
Wilhelmsruher Damm

(Lage)

2090
(im Ortsteil)
Wilhelmsruh, Ortsteil des Bezirks Pankow 20. Mai 1937 Die vorherigen Namen waren Rosenthaler Straße (vor 1902 bis 1937), Wittenauer Weg (1905 bis um 1929) und Wittenauer Straße (vor 1912 bis 1937). Teile der Straße verlaufen in Wittenau und in Rosenthal.  

 

Zerpenschleuser Ring

(Lage)

0590 Zerpenschleuse, Ortsteil von Wandlitz in Brandenburg 01. Apr. 1967 Der vorherige Name war Straße 456.  

Weitere Örtlichkeiten im Märkischen ViertelBearbeiten

Kleingartenanlagen (Kolonien)Bearbeiten

  • Kolonie Am Seggeluchbecken (Lage)
  • Kolonie Fechner (Lage)

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landeskartenwerk Blatt 4434 (Stadtplan von Berlin) liegt aus den Jahren 1928 bis 1986 online vor (Memento des Originals vom 16. November 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.histomapberlin.de
  2. Bezirksamt Reinickendorf: Ortsteile - Mäerkisches Viertel
  3. Karte von 1954@1@2Vorlage:Toter Link/www.alt-berlin.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.