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Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Niederschöneweide

Wikimedia-Liste
Übersichtskarte von Berlin-Niederschöneweide

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Niederschöneweide beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteils Niederschöneweide mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

ÜberblickBearbeiten

Niederschöneweide hat 12.203 Einwohner (Stand: 30. Juni 2018) und umfasst die Postleitzahlenbereiche 12437 und 12439.

Übersicht der Straßen und PlätzeBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen und Plätze im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße oder des Platzes. Über den Link Lage kann die Straße oder der Platz auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutende ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist gegebenenfalls eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b für rechteckige Anlagen und für (ungefähr) dreieckige Anlagen als a × b × c mit a als längster Seite angegeben.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: weitere Informationen über anliegende Baudenkmale oder Institutionen, die Geschichte der Straße und historische Bezeichnungen.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Adlergestell
(Lage)
1020
(im Ortsteil)
„Gestell“ = alte Bezeichnung für eine Schneise zur Abtrennung von Forsten überliefert Die Straße war ursprünglich ein Weg, den Friedrich Wilhelm I. benutzte, um sein Schloss Königs Wusterhausen zu erreichen. Am Weg dienten auf Pfosten angebrachte Wappenadler als Wegweiser. – Die Straße ist nunmehr Teil der Bundesstraße 96a und führt von Adlershof in den Ortsteil, wo sie an der Überführung der Zweigbahn Schöneweide–Spindlersfeld in die Michael-Brückner-Straße übergeht.  
Alice-Archenhold-Weg

(Lage)

0060 Alice Archenhold (1874–1943), Astronomin 09. Feb. 2010
[1]
Die Straße bildet den Zugang vom Bruno-Bürgel-Weg zum S-Bahnhof Oberspree. Ursprünglich verlief sie bis ans Ufer der Spree, wurde aber durch einen Sportplatz überbaut. Der vorherige Name war Ostenderstraße[2] (auch verkürzt auf Ostendstraße), da hier zur damaligen Zeit die östliche Bebauung Niederschöneweides endete.  
Bärenlauchstraße

(Lage)

0300 Bärenlauch, ein Zwiebelgewächs 18. Okt. 1937 Verbindet die Oberspreestraße südwärts mit der Weiderich- und der Hartriegelstraße sowie mit dem Silbergrasweg. Vor ihrer Benennung wurde die Straße als Straße 10 bezeichnet.  
Britzer Straße

(Lage)

0450 Britz, Ortsteil im Bezirk Neukölln um 1897 Die Straße verläuft von der Kreuzung Michael-Brückner-Straße/Fennstraße bis zum Ufer der Spree. An ihr befindet sich das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide. Die ebenfalls in dieser Straße vorhandene Friedenskirche ist ein gelistetes Baudenkmal.  
Brückenstraße

(Lage)

0360 Treskowbrücke 1904 Die Straße führt von der Treskowbrücke an der Spree zur Schnellerstraße. Sie ist für den Durchgangsverkehr gesperrt, sodass die Lärmbelastung im Vergleich zu den umliegenden Straßen recht gering ausfällt.[3]  
Bruno-Bürgel-Weg

(Lage)

1650 Bruno Bürgel (1875–1948), Astronom 31. Mai 1951 Die Straße führt von der Schneller-/Oberspreestraße nördlich der Zweigbahn Schöneweide–Spindlersfeld bis zur Ortsteilgrenze zu Adlershof. Ihr vorheriger Name war Sedanstraße, benannt nach der Schlacht von Sedan im Jahr 1870.  
Cajamarcaplatz

(Lage)

0150 × 30 Cajamarca, Stadt in Peru, Partnerstadt des Bezirks Treptow-Köpenick[4][5] 04. Januar 2010 Nach dem Albineaplatz in Johannisthal erhielt auch der zuvor namenlose Vorplatz des Bahnhofs Schöneweide Anfang 2010 auf Anregung des Städtepartnerschaftsvereins „Partner Treptow-Köpenick e. V.“ einen Namen nach einer Partnerstadt des Bezirks Treptow-Köpenick. Der Platz befindet sich an der Ecke Sterndamm/Michael-Brückner-Straße nahe dem Bahnhof Schöneweide.  
Eisblumensteig

(Lage)

0300 Eisblume, ein Mittagsblumengewächs 18. Jan. 1936 Die Verbindung zwischen Oberspree- und Hartriegelstraße hieß zuvor Asternstraße.  
Erikastraße

(Lage)

0300 Erika, ein Heidekrautgewächs 1920 Verbindet Moos- und Oberspreestraße mit der Hartriegelstraße.  
Farnstraße

(Lage)

0290 Farn, eine Klasse der Sporenpflanzen 1920 Sie ist eine Verbindung zwischen Moosstraße und Hartriegelstraße.  
Fennstraße

(Lage)

0400 Fenn, niederdeutsch für „Moor“ um 1904 Sie verbindet die Hasselwerderstraße über die Schnellerstraße mit der Michael-Brückner-Straße.  
Fließstraße

(Lage)

0300 ein vor der Bebauung vorhandenes Fließ zur Spree 09. Jan. 1912 Verbindet die Spreestraße und das Nordende der Flutstraße mit der Hasselwerder Straße.  
Flutstraße

(Lage)

0130 wechselnde Wasserstände vor der Bebauung des Geländes bzw. nach den Vorflutröhren der Fabrikabwässer, die unter der Straße verlegt wurden vor 1912 Sie bildet eine Verbindung zwischen Fließstraße und Schnellerstraße. In der Flutstraße 2 befand sich um 1914 das Postamt Niederschöneweide.  
Grimaustraße

(Lage)

0500 Julián Grimau (1911–1963), spanischer Politiker 18. Jan. 1963 Die Straße wurde im Rahmen des Wohnungsneubaus in diesem Gebiet angelegt. Ein Teil gehörte vorher zur Rudower Straße. Vor ihrer Benennung wurde die Straße als Neubaustraße A bezeichnet.  
Hainstraße

(Lage)

0290 Hain, ein kleiner Wald 1902 Sie verbindet den Nordteil der Hasselwerderstraße nach Süden mit der Schnellerstraße und der Britzer Straße.  
Hartriegelstraße

(Lage)

1080 Hartriegel, ein Hartriegelgewächs 18. Jan. 1936 Vor ihrer Benennung wurde die Straße als Straße 4 bezeichnet. Sie verbindet die Bärenlauchstraße mit der Rudower Straße.  
Hasselwerderstraße

(Lage)

0530 Hasselwerder, eine nicht mehr vorhandene Spreeinsel (nicht mit Insel im Tegeler See identisch) um 1883 Die Straße verläuft von der Michael-Brückner-Straße bis zum Kaisersteg, seit 2007 eine Fußgängerbrücke über die Spree, bis zur Zerstörung 1945 eine Straßenbrücke.  
Johanna-Tesch-Straße

(Lage)

0800 Johanna Tesch (1875–1945), Politikerin 01. Jan. 1992 Die Straße hieß zuvor Jenny-Matern-Straße, nach der Politikerin Jenny Matern. Sie zweigt von der Oberspreestraße in nördlicher Richtung ab.  
Karlshorster Straße

(Lage)

0360 Karlshorst, Ortsteil im Bezirk Lichtenberg um 1895 Die Straße führt von der Stubenrauchbrücke in den Ortsteil. Bis in die 1990er Jahre reichte sie nur bis zur Schnellerstraße, wurde jedoch über die Kreuzung hinaus bis zur Rixdorfer Straße verlängert, um den stark belasteten Kreuzungsbereich zu entlasten.  
Köllnische Straße

(Lage)

0790 Cölln, im Spätmittelalter Teil der Doppelstadt Berlin-Cölln aus der sich das heutige Berlin entwickelte um 1898 Sie verbindet die Britzer Straße nach Osten über die Rudower Straße mit der nördlich parallel verlaufenden Schnellerstraße.  
Köpenicker Landstraße

(Lage)

0240
(im Ortsteil)
Köpenick, Ortsteil von Berlin 1896 Die Straße ist Teil der Bundesstraße 96a und die nordwestliche Verlängerung der Schnellerstraße. Sie führt über die Marggraffbrücke weiter nach Baumschulenweg und Plänterwald.  
Michael-Brückner-Straße

(Lage)

1030 Michael Brückner (1939–1998), ehemaliger Treptower Bezirksbürgermeister 14. März 2004 Die Straße ist Teil der Bundesstraße 96a und bildet die Fortsetzung des Adlergestells in Richtung Nordwesten. Sie mündet im Bereich des Cajamarcaplatzes in die Schnellerstraße. Der vorherige Name war Grünauer Straße.  
Minna-Todenhagen-Straße

(Lage)

0350
(im Ortsteil)
Minna Todenhagen (1880–1950), Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt 2016 [6] Die Minna-Todenhagen-Straße verbindet die Köpenicker Landstraße über die Minna-Todenhagen-Brücke mit der Rummelsburger Landstraße/Rummelsburger Straße im Ortsteil Oberschöneweide.  
Moosstraße

(Lage)

0650 Moos, eine Abteilung der Sporenpflanzen 1920 Sie verbindet den Westteil der Hartriegelstraße nach Nordosten mit der Oberspreestraße.  
Oberspreestraße

(Lage)

1400
(im Ortsteil)
Oberspree, eine Ortslage im Osten von Niederschöneweide 1920 Die Straße führt von Köpenick über Adlershof durch die Ortslage Oberspree. Am Abzweig Bruno-Bürgel-Weg geht sie in die Schnellerstraße über. Die Straße war zuvor Teil der Berliner Straße.[2]  
Ostritzer Straße

(Lage)

0400 Ostritz, Stadt im Landkreis Görlitz in Sachsen 01. März 1994 Die Straße ist Teil der Ortsteilgrenze. Sie verbindet den Bruno-Bürgel-Weg mit der Oberspreestraße. Da die Straße nur auf der östlichen Seite mit Wohnhäusern bebaut ist, leben die Anwohner nicht in Niederschöneweide, sondern im Ortsteil Adlershof.  
Rixdorfer Straße

(Lage)

0150
(im Ortsteil)
Rixdorf, ehemaliger Name des heutigen Berliner Ortsteils Neukölln um 1900 Die Straße führt von Baumschulenweg in den Ortsteil bis zur Schnellerstraße.  
Rudower Straße

(Lage)

0350 Rudow, Ortsteil im Bezirk Neukölln um 1900 Die Straße verlief ursprünglich vom Spreeufer bis zur Grünauer Straße (heute Michael-Brückner-Straße). Der südliche Teil wurde 1959/1960 durch ein Neubaugebiet überbaut und ist heute teilweise in die Grimaustraße einbezogen. Ein Teil der ehemaligen Glienicker Straße wurde daraufhin in die Rudower Straße einbezogen.  
Sanddornstraße

(Lage)

0240 Sanddorn, ein Ölweidengewächs 17. Apr. 1964 Vor ihrer Benennung wurde die Straße als Straße 402 bezeichnet. Sie verbindet die Moosstraße mit der Hartriegelstraße.  
Schnellerstraße

(Lage)

2940 Ernst Schneller (1890–1944), Politiker 31. Juli 1947 Die Straße bildet die Fortsetzung der Oberspreestraße Richtung Westen. Zwischen der Spreestraße und der Brückenstraße ist sie für den Fahrzeugverkehr gesperrt. An der Kreuzung mit der Brückenstraße mündet auch die Michael-Brückner-Straße ein. Ab hier ist die Straße Teil der Bundesstraße 96a. Von etwa 1885 bis zu ihrer Umbenennung hieß sie Berliner Straße.[2] Ihre nordwestliche Verlängerung ist die Köpenicker Landstraße.  
Silbergrasweg

(Lage)

0330 Silbergras, eine zu den Süßgräsern gehörende Pionierpflanze 18. Okt. 1937 Der Weg bildet eine Verbindung zwischen Bärenlauch-, Weiderich- und Oberspreestraße. Vor ihrer Benennung hießen die Teile Straße 21 und Straße 22.  
Spreestraße

(Lage)

0390 Spree, die die Nordgrenze des Ortsteils bildet vor 1904 Die stark lärmbelastete Einbahnstraße[3] führt von der Michael-Brückner-Straße in Richtung Norden, wo sie zur parallel verlaufenden Brückenstraße schwenkt und den Durchgangsverkehr in Richtung Oberschöneweide zur Treskowbrücke leitet.  
Sterndamm

(Lage)

0130
(im Ortsteil)
Sternplatz in Johannisthal um 1914 Auf dem ehemaligen Sternplatz, an dem mehrere Waldwege sternförmig zusammenliefen, befindet sich heute die Kreuzung Sterndamm/Südostallee/Groß-Berliner Damm. Die Straße führt von Johannisthal in den Ortsteil und wird dabei von der Görlitzer Bahn östlich vom Bahnhof Schöneweide überführt.  
Weiderichplatz

(Lage)

0040 × 25 Weiderichgewächse, eine Pflanzenfamilie 18. Okt. 1937 Die U-förmige Anlage an der Weiderichstraße wurde vor ihrer Benennung als Platz C bezeichnet.  
Weiderichstraße

(Lage)

0160 Weiderichgewächse, eine Pflanzenfamilie 18. Okt. 1937 Sie verbindet die Bärenlauchstraße mit dem Silbergrasweg. Vor ihrer Benennung wurde die Straße als Straße 20 bezeichnet.  

Nur geplante oder nicht mehr vorhandene StraßenBearbeiten

Die Straßensituation des Vororts von 1914 findet sich auf der Karte im Adressbuch.[7]

Name; ggf. Bild Namensherkunft von bis heute
Link auf den aktuellen Namen
Anmerkungen
Adlershofer Straße

(Lage)

Adlershof, Richtung um 1900 3. Sep. 1997[8]  → Bruno-Bürgel-Weg (Teilstück) Die Straße findet sich erstmals im Adressbuch des Jahres 1914, soll aber ihren Namen schon zuvor getragen haben. Sie war 1914 unbebaut und ging von der Sedanstraße ab.[2] Sie ist heute ein Teilstück des →Bruno-Bürgel-Wegs, von dem sie südlich abzweigte. Der Name Adlershofer Straße besteht noch in Köpenick.
Bahnstraße

(Lage)

Bahnhof Niederschöneweide-Johannisthal 1885 5. Januar 1950  → Sterndamm (Teilstück) Sie verlief zwischen dem Bahnhof und der Berliner Straße und hatte nur zwei Parzellen.[2]
Berliner Straße (Durchgangs-)Straße nach Berlin  → Schnellerstraße Sie verlief zwischen dem Bahnhof und der Berliner Straße und hatte nur zwei Parzellen.[2]
Gartenstraße Gärten vor 1907 22. Feb. 1927[9] Sie ging von der Berliner Straße (heute → Schnellerstraße) ab. Ein Drittel der neun Parzellen nahm das Kohlensäurewerk Oberspree GmbH ein. Andere Anlieger waren 1914 nicht präsent.[2]
Glienicker Straße

(Lage)

Straße nach Glienicke vor 1920 eingegliedert in → Rudower Straße Die Straße verlief von der Rudower Straße in Richtung Südosten. Im Rahmen des Wohnungsneubaus in diesem Gebiet wurde sie ab 15. Juli 1961[10] der → Rudower Straße zugeschlagen. Von Osten her wurde die Hartriegelstraße bis hierher verlängert.
Wasserstraße Richtung zur Spree vor 1907 nach 1914 Sie verlief zwischen Berliner Straße und der Spree mit sechs Parzellen. Direkt am Ufer befand sich das Gelände der Schultheiß-Brauerei.[2]
Wiesenstraße Wiesen, Grünland vor 1914 unbekannt Sie findet sich im Adressbuch von 1914.[2]

Weitere Örtlichkeiten in NiederschöneweideBearbeiten

In der Ortslage Oberspree befinden sich drei Kleingartenanlagen, die im Kleingartenentwicklungsplan[11] als KGA aufgenommen sind und den Randbedingungen das Bundeskleingartengesetzes unterliegen. Nach der Karte von 1914[7] befindet sich auf diesen Flächen Wald mit Waldwegen.

  • „KGA (Kolonie) Am Freibad Oberspree“ (Lage) Sie ist im Kleingartenentwicklungsplan unter Nummer 09006 (Straßennummer: 44115) mit der Adresse Bruno-Bürgel-Weg 149 aufgenommen und als dauerhaft gesicherte Anlage ausgewiesen.[12][13] Es bestehen 53 Parzellen auf 19.813 m² landeseigenem Pachtland. Die Kolonie liegt am Spreeufer, an dem der Teltower Dörferweg entlang führt.
  • „KGA Niederschöneweide“ (Schnellerstr. 85, Lage, 44312) liegt nördlich der S-Bahn-Strecke zum Bruno-Bürgelweg[14] östlich vom S-Bahnhof Oberspree. Die Anlage ist im Kleingartenentwicklungsplan (9062) als zeitlich gesichert[15] fiktive Dauerkleingärten[13] aufgenommen. Diese 18 Parzellen liegen auf 7789 m² landeseigenem Pachtland.
  • „KGA Waldland 1917“ (Oberspreestraße 61b, Lage, Straßennummer 44433) Die Anlage liegt im Ostzipfel des Ortsteils (an Adlershof grenzend) zwischen der Spindlersfelder S-Bahn-Strecke, Johanna-Tesch-, Oberspreestraße und westlich angrenzend an die Fläche des Bundeswehrzentrums/ Kreiswehrersatzamt und der vormaligen Abteilung XX des Ministeriums für Staatssicherheit an der Ostritzer Straße Diese Kleingartenanlage ist mit 144 Parzellen (Kleingartenentwicklungsplan: 9089a) auf 69.488 m² landeseigenem Pachtland als fiktive Dauerkleingartenanlage anerkannt.[12] Weitere 31 Parzellen 11.645 m² privatem Pachtland (Kleingartenentwicklungsplan: 9089b) an der (eingleisigen) S-Bahn-Strecke entlang sind dagegen ungesichert.[16] Durch die Anlage führt der Teltower Dörferweg (Weg 15) der 20 grünen Hauptwege, der hier zwischen Köllnischer Heide und der S-Bahn-Brücke an der Ostritzer Straße liegt. Zur Gartenanlage gehören die folgenden Anlagenwege: Ringweg (als Hauptweg in NW-SO-Richtung) und am nordöstlichen Rand der bahnnahe Obere Weg. Diese werden (jeweils Nordwest nach Südost) gekreuzt von Astern-, Rosen-, Haupt-, Dahlien-, Resedaweg (westlich vom Ringweg) und Petunien-, Haupt-, Nelkenweg (östlich vom Ringweg).

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Straßenumbenennung in Niederschöneweide. Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, abgerufen am 6. April 2010.
  2. a b c d e f g h i Nieder-Schöneweide. In: Berliner Adreßbuch, 1914, Teil V., S. 192.
  3. a b Lärmminderungsplan für Berlin - Bericht zum Konzeptgebiet Ober- Und Niederschöneweide. (PDF; 1,4 MB) Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, abgerufen am 6. April 2010.
  4. Information zur Namensgebung des Cajamarcaplatzes in Johannisthal (Memento vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive)
  5. Einweihung Cajamarcaplatz. (Nicht mehr online verfügbar.) Sonja Eichmann, Koordinatorin für Europa- und internationale Angelegenheiten des Bezirksamts Treptow-Köpenick, archiviert vom Original am 25. September 2010; abgerufen am 6. April 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europabeauftragte-treptow-koepenick.de
  6. Beschluss 15/16 des Bezirksamts Treptow-Köpenick vom 20. Dezember 2016
  7. a b Berlin-Niederschöneweide (Kreis Teltow). In: Berliner Adreßbuch, 1914, Teil V., S. 192. „Karte des Vororts“.
  8. Adlershofer in Niederschöneweide auf www.berlingeschichte.de
  9. Gartenstraße in Niederschöneweide auf www.berlingeschichte.de
  10. Glienicker Straße in Niederschöneweide auf www.stadtgeschichte.de
  11. stadtentwicklung.berlin.de: Kleingartenentwicklungsplan
  12. a b Stufe V b: Fiktive Dauerkleingärten gemäß §§ 16 und 20 a BKleingG. Die fiktiven Dauerkleingärten werden durch die Darstellung im FNP als Grünfläche - Kleingärten zusätzlich geschützt.
  13. a b Dauerkleingärten sind nur Kleingärten auf einer Fläche, die im Bebauungsplan für Dauerkleingärten festgesetzt sind. Darüber hinaus wird in den Überleitungsvorschriften des BKleingG bestimmt, dass vor Inkrafttreten des Gesetzes bzw. vor Wirksamwerden des Beitritts geschlossene Pachtverträge über Kleingärten wie Verträge über Dauerkleingärten zu behandeln sind, wenn die Gemeinde Eigentümerin der Grundstücke ist. Es handelt sich dann um sogenannte „Fiktive Dauerkleingärten“.Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Kleingartenentwicklungsplan Textteil 2004.pdf,  Seite 8 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtentwicklung.berlin.de
  14. FIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe)- Soldner Berlin Y=13927,94 X=33986,17
  15. Stufe III a: Fiktive Dauerkleingärten, die nach den Darstellungen des FNP einer anderen Nutzung zugeführt werden sollen. Hier besteht eine Schutzfrist bis 2014. Hierunter können auch Kleingartenflächen < 3 ha fallen, für die bereits Bebauungspläne zur Sicherung als Dauerkleingärten eingeleitet wurden, da sie aus den Darstellungen des FNP entwickelbar sind. Da die BPläne jedoch erst mit ihrer Festsetzung verbindlich werden, ist für diese Flächen eine Schutzfrist bis 2014 als zusätzlicher Schutz vorgesehen. Mit Festsetzung der B-Pläne handelt es sich dann um Dauerkleingärten, die in die Sicherungsstufe V a – Dauerkleingärten – eingeordnet werden.
  16. Stufe I a: Kleingärten auf privaten Flächen, die nach den Darstellungen des FNP für eine andere Nutzung vorgesehen sind. Eine Kündigung ist unter Beachtung der kleingartenrechtlichen Bestimmungen jederzeit möglich.