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Liste der Straßen in Berlin-Falkenberg

Wikimedia-Liste
Übersichtskarte von Berlin-Falkenberg

Diese Liste der Straßen in Berlin-Falkenberg gibt eine vollständige Übersicht der Straßen im Berliner Ortsteil Falkenberg des Bezirks Lichtenberg. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

ÜberblickBearbeiten

Der Ortsteil ist neben Wartenberg und Malchow einer der drei dörflichen Ortsteile im Bezirk und mit knapp über 1000 Einwohnern auch einer der einwohnerschwächsten Ortsteile der Stadt. In seinen Grenzen bis 1979 umfasste er zusätzlich die Stadtrandsiedlung Marienaue (mit 83 Hausnummern von der Ahrensfelder Chaussee abgehend und seitdem ein Teil des Ortsteils Marzahn) sowie bis 2002 zudem den östlichen Rand des ausgegliederten Ortsteils Neu-Hohenschönhausen. Mittlerweile beschränkt sich das Gebiet von Falkenberg auf den Dorfkern entlang der Dorfstraße, die Siedlung am Gehrensee sowie die unbebauten Falkenberger Rieselfelder als Bestandteil des Naturparks Barnim.

Der Ortsteil entstand aus dem früheren Dorf Falkenberg und dem südlich anschließenden Gutsbezirk Falkenberg. Deshalb gab es bis zur Eingemeindung nach Berlin innerhalb des Verwaltungsbezirks Weißensee nur die amtliche Dorfstraße. Die davon abgehenden Verkehrswege waren eher als Wegmarkierungen zu verstehen, die die Dorfstraße kreuzten. Dazu gehörten: Weißenseer Chaussee, Weg nach Hohenschönhausen, Weg zum Bahnhof Ahrensfelde, Rieselfelder, Feldweg, Übergang zur Wriezener Bahn, Gutsweg, Kirche und Friedhof(sweg), Gemarkung Ahrensfelde.[1] Um 1930 kam als zweite offizielle Straßenbezeichnung Vorwerk Neu-Ahrensfelde hinzu.[2] Das Straßensystem blieb bis in die 1940er Jahre fast unverändert.

In den 2010er Jahren begann eine Erweiterung der Wohngebiete, das zuständige Bezirksamt Lichtenberg hat im Herbst 2016 zwei Bebauungspläne für die Falkenberger Wiese und Am Gehrensee (Bereichsentwicklungsplanung) verabschiedet (XXII-33 und XXII-39). Demnach entstehen bis 2019 völlig neue Straßen und vor allem Einfamilienhäuser nördlich der Ahrensfelder Chaussee, die dortigen Einwohnerzahlen werden sich fast verdreifachen.

Von den 26 Straßen, die auf Falkenberger Gebiet verlaufen, verlassen rund 20 den Ortsteil nicht. Die längsten Verbindungen stellen die Marie-Elisabeth-von-Humboldt-Straße mit rund 1,2 Kilometern, die Ahrensfelder Chaussee mit 1,5 Kilometern und der Hausvaterweg mit 1,7 Kilometern Länge dar. Die Ahrensfelder Chaussee verläuft dabei gleichermaßen in Falkenberg und dem benachbarten Ortsteil Marzahn. Beim Hausvaterweg ergibt sich die Länge aus der Summe diverser längerer Abzweigungen. Die kürzesten Straßen sind die Julius-Meyen-Straße mit 150 Metern und die Hellersdorfer Straße mit 240 Metern Länge.

Falkenberg hat 1.529 Einwohner (Stand: 30. Juni 2018) und umfasst die Postleitzahlenbereiche 12689 und 13057.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße. Über den Link Lage kann die Straße auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutende ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist gegebenenfalls eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: weitere Informationen über anliegende Baudenkmale oder Institutionen, die Geschichte der Straße und historische Bezeichnungen.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Ahrensfelder Chaussee

(Lage)

1500
(im Ortsteil)
Ahrensfelde, Gemeinde in Brandenburg und Chaussee, eine gut ausgebaute Landstraße Anf. 19. Jhd. Die Ahrensfelder Chaussee bildet die Verbindung zwischen den Dorfkernen von Falkenberg und Ahrensfelde. Die Straße wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts zur Chaussee ausgebaut, womit sich der Name ergab. Eine amtliche Benennung vor dieser Zeit ist nicht nachgewiesen. Der Name wurde erstmals in das Berliner Adressbuch des Jahres 1936 aufgenommen.[3] Die Straße bildet gleichzeitig die Grenze zu Marzahn und damit zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Bis zur Wende war sie darüber hinaus Bestandteil der Fernstraße 158. Eine wichtige Einrichtung war in dieser Straße jahrzehntelang der Bahnhof Ahrensfelde der Wriezener Bahn. Der Bahnhof (Stationsgebäude) hatte die Adresse Ahrensfelder Chaussee 162. Dem waren weitere drei Häuser angeschlossen, die der Unterkunft des Bahnpersonals wie Güterabfertiger, Weichenwärter, Schrankenwärter und Aufsichtsbeamte dienten.[4]

Auf der lange unbebauten Seite der Chaussee entstand in den späten 1990er Jahren ein Schulneubau, der seit dem 9. Dezember 2014 offiziell „Barnim-Gymnasium“ heißt. Die Lehreinrichtung ist beispielgebend bezüglich der Inklusion in Berlin.[5] Auf dem Grundstück Ahrensfelder Chaussee 79–81 befindet sich die katholische Kirche St. Konrad von Parzham.[6]

 

 

Am Dörferweg

(Lage)

0425 Barnimer Dörferweg, Wanderweg im Norden Berlins 09. Jan. 2006 Die Straße Am Dörferweg wurde ab 2006 bei der Erweitertung der Siedlung am Gehrensee angelegt und erhielt ihren Namen nach dem Barnimer Dörferweg, der unter anderem entlang der Straße verläuft. Sie führt (wenn sie voll ausgebaut ist) von der Marie-Elisabeth-von-Humboldt-Straße bis hinter die Straße Am Gehrensee. Das Anschlussstück zur von-Humboldt-Straße ist ein Fuß- und Radweg.  
Am Gehrensee

(Lage)

0420 Gehrensee, Gewässer in Falkenberg um 1935[3] Die Straße Am Gehrensee führt von der Ahrensfelder Chaussee aus nach Norden und endet vor dem gleichnamigen Gewässer. Bis auf ein kurzes Stück im Süden, das als Zufahrt zu einem Einkaufszentrum dient, war die Straße als Fußweg ausgelegt. Im Rahmen der erweiterten Bebauung der Siedlung wird der Verkehrsweg als Straße ausgebaut (im September 2017 noch nicht fertig).  
An den Auen

(Lage)

Auen 09. Jan. 2006 Die Straße bildet den östlichen Abschluss eines neuen Wohngebietes in der Gehrenseesiedlung. Sie ist zwischen dem Schwanenblumenweg und dem Weidenröschenweg projektiert.[7]
BW
Christian-Dohm-Weg

(Lage)

280[8] Christian Dohm (1751–1820), preußischer Diplomat und Schriftsteller[9] 09. Sep. 2017 Der Verkehrsweg, von der Johann-Jacob-Engel-Straße bis zum David-Friedländer-Weg führend, entstand im Erweiterungsgebiet der Gehrensee-Siedlung, Wohngebiet Am Gehrensee, Falkenberg. Im Jahr 2016 hat das Bezirksamt Lichtenberg den Bebauungsplan entlang dieser Straße verabschiedet, der den Bau von 36 Einfamilienreihenhäusern in 4 Reihenhauszeilen mit 36 Pkw-Stellplätzen vorsieht. Die drei Querstraßen von Nord nach Süd gehend sollen: „Christian-Dohm-Weg“, „David-Friedländer-Weg“ und „Karl-Philipp-Moritz-Weg“ heißen.[10]
BW
David-Friedländer-Weg

(Lage)

330[11] David Friedländer, deutsch-jüdischer Seidenfabrikant und Schriftsteller 09. Sep. 2017 Der Verkehrsweg, von der Johann-Jacob-Engel-Straße bis zu Am Gehrensee führend, entstand im Erweiterungsgebiet der Gehrensee-Siedlung. Im Jahr 2016 hat das Bezirksamt Lichtenberg den Bebauungsplan für 46 Einfamilienhäuser in fünf Reihenhauszeilen und eine Technikzentrale mit Blockheizkraftwerk entlang dieser Straße verabschiedet.[12] Die drei Querstraßen von Nord nach Süd gehend sollen: „Christian-Dohm-Weg“, „David-Friedländer-Weg“ und „Karl-Philipp-Moritz-Weg“ heißen.[10]
BW
Dorfstraße

(Lage)

0890 Lage im Falkenberger Dorfkern 14. Jhd. Die Dorfstraße ist die älteste Straße Falkenbergs. Die Berliner Stadtgüter errichteten im beginnenden 20. Jahrhundert in der Dorfstraße 12 eine Pferdepension, auf den Parzellen 12 und 30–37 Unterkünfte für die Gutsarbeiter und Schnitter. Als Nummer 29 kam ein Rettungsheim in der Trägerschaft des „Vereins Erziehungsheim Falkenberg“ hinzu.[2] In den 1940er Jahren wurde das Haus zum „Mädchenheim ,Lerchennest’“ und als Betreiber wird der „Ev. Erziehungsverband“ genannt. Heute befindet sich an dieser Stelle eine Filiale der „FSE Lankwitzer Werkstätten gemeinnützige GmbH“. Schließlich etablierte sich im Gebäude Nummer 34 eine Polizeihilfsstelle.

Die Dorfstraße beginnt an der westlichen Ortsteilgrenze zu Neu-Hohenschönhausen, wo sie aus der Falkenberger Chaussee hervorgeht und endet nach Durchqueren des Dorfkerns an der Kreuzung Hohenschönhauser Straße. Dort geht sie in die Ahrensfelder Chaussee über. Bis zur Wende war die Straße Bestandteil der Fernstraße 158, zuvor bereits ein Abschnitt der Königschaussee, die eine Fernstraße von und nach Alt-Berlin darstellte. Am 8. Oktober 2013 wurde an der Humboldt-Begräbnisstätte auf dem Friedhof an dieser Straße eine Gedenktafel für Marie-Elisabeth von Humboldt enthüllt. Frau von Humboldt war Gutsherrin von Falkenberg und ist in der Gruft der Dorfkirche beigesetzt.[13]

 
Elisabeth-Schiemann-Straße

(Lage)

0530 Elisabeth Schiemann (1881–1972), Genetikerin, Botanikerin und Widerstandskämpferin 12. Aug. 2003 Die Elisabeth-Schiemann-Straße bildet den westlichen Abschluss der Siedlung am Gehrensee. Sie führt von der Ahrensfelder Chaussee nordostwärts bis zur Straße Am Dörferweg, weitestgehend parallel zur Marie-Elisabeth-von-Humboldt-Straße.  
Georg-Förster-Allee

(Lage)

>> Georg Förster (1615–1660), Verleger 09. Jan. 2006 Diese Straße erschließt das nördlich nahe dem Gehrensee entstandene und entstehende Einfamilienhaus-Siedlungsgebiet. Sie verläuft von der Ahrensfelder Chaussee nordwärts bis über Am Dörferweg hinweg.[7] Der ursprünglich geplante Name für die Siedlung wurde 2017 auf BVV-Beschluss durch Henriette-Hertz-Allee ersetzt.[10] Bezirksintern wurden seit den 2010er Jahren Straßennamen nach Frauen gefordert.
BW
Grüne Trift

(Lage)

0610
(im Ortsteil)
Trift, Weg für den Viehtrieb unbekannt Die Grüne Trift ist ein Fußweg, der von der Lindenberger Straße in Wartenberg kommend über die Siedlung Falkenhöhe bis zum Tierheim Berlin am Hausvaterweg führt. In keinen Adressbüchern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und auch in keinen Stadtplänen bis 1988 ist diese Straße vermerkt. So muss angenommen werden, dass sich eine bei den Einwohnern gebräuchliche Bezeichnung in das amtliche Straßenverzeichnis „eingeschlichen“ hat.  
Hausvaterweg

(Lage)

1670 Hausvater, altertümliche Bezeichnung für das Familienoberhaupt vor 1938 Der Hausvaterweg führt von der Dorfstraße nach Nordosten, dann über zwei Abzweige nach Südosten und anschließend wieder gemeinsam geführt nach Südwesten zur Ahrensfelder Chaussee. An der Straße befinden sich unter anderem das Tierheim Berlin, die Freiwillige Feuerwehr Falkenberg, die Sportplätze des Barnim-Gymnasiums sowie die Kleingartenanlage ,750 Jahre Berlin’.  
Hellersdorfer Straße

(Lage)

0240 Hellersdorf, Ortsteil im Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin
zur Zeit der Namensgebung eigenständiges Dorf östlich von Berlin
um 1900[14] Die Hellersdorfer Straße führt von der Dorfstraße aus Richtung Südwesten und endet an der Hohenschönhauser Straße. Die Weiterführung erfolgt unmittelbar hinter der anschließenden Grenze zu Marzahn als Hellersdorfer Weg. Die Straße wird mitunter auf Grund ihrer geringen Länge mit dem Hellersdorfer Weg zusammengefasst.  
Henriette-Hertz-Allee

(Lage)

Henriette Hertz (1846–1913), Mäzenin und Kunstsammlerin[15] 21. Sep. 2017 Benennung von Straßen im Wohngebiet Am Gehrensee, Falkenberg: Die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Straße soll „Henriette-Hertz-Allee“ heißen.[10]
BW
Hohenschönhauser Straße

(Lage)

0305
(im Ortsteil)
Alt-Hohenschönhausen, Ortsteil im Bezirk Lichtenberg von Berlin um 1900 Die Hohenschönhauser Straße ist Teil der Verbindung zwischen Falkenberg und Alt-Hohenschönhausen. Die Straße begann ursprünglich an der Hellersdorfer Straße, wurde später aber verlegt, um eine direkte Durchbindung zur Ahrensfelder Chaussee zu ermöglichen. Die neue Trasse befindet sich in Falkenberg und bildet gleichzeitig die Grenze zu Marzahn. Zuvor wurde die Straße als Hohenschönhauser Weg bezeichnet.

Hier befindet sich das „Umspannwerk Rüsternweg“ im Eigentum von Vattenfall, auf dessen Gelände wegen Sanierung der Erdkabeltrasse 47 geschützte Bäume gefällt werden mussten, 22 Bäume davon gehörten zum Landschaftsschutzgebiet „Falkenberger Krugwiesen“. Es handelte sich um Eschen-Ahorne, Spitz-Ahorne, Weiden, Pappeln, Robinien und Traubenkirschen. Dazu heißt es wörtlich: „Auf den Flächen, auf denen keine neuen Leitungen wieder verlegt werden, pflanzt Vattenfall Hecken (hochwachsende Sträucher und Bäume) auf einer Länge von 180 m entsprechend der Festsetzung Nr. 9 des Bebauungsplans B–XXII-1a. – Auf Flächen, auf denen alte Leitungen ausgetauscht werden, wird Landschaftsrasen angelegt, da auf den Flächen mit Leitungsbestand (Erdkabel) keine neuen Bäume und Sträucher gepflanzt werden. […] Nach den entsprechenden naturschutzrechtlichen Regelungen und im gegenseitigen Einvernehmen zahlt Vattenfall eine Ausgleichsabgabe, die für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Landschaftsschutzgebiet „Falkenberger Krugwiesen“ eingesetzt werden soll.“[16]

 
Johann-Jacob-Engel-Straße

(Lage)

0380 Johann Jakob Engel (1741–1802), Schriftsteller und Philosoph 01. Apr. 2006 Die Johann-Jacob-Engel-Straße in der Siedlung am Gehrensee führt östlich parallel zur Marie-Elisabeth-von-Humboldt-Straße von der Ahrensfelder Chaussee bis zur Straße Am Dörferweg. Umfangreiche Neubauten, unter anderem 40 Einfamilienreihenhäuser in vier Reihenhauszeilen und eine Technikzentrale mit Blockheizkraftwerk, entstehen in den 2010er Jahren entlang dieser Straße.[12]  
Julius-Meyen-Straße

(Lage)

0150 Franz Julius Ferdinand Meyen (1804–1840), Mediziner, Botaniker und Professor 12. Aug. 2003 Die Julius-Meyen-Straße befindet sich in der Siedlung Am Gehrensee und führt von der Elisabeth-Schiemann- zur Marie-Elisabeth-von-Humboldt-Straße.  
Karl-Philipp-Moritz-Weg

(Lage)

430[8] Karl Philipp Moritz (1756–1793) Schriftsteller des Sturm und Drang, der Berliner Aufklärung und der Weimarer Klassik[17] 09. Sep. 2017 Der Weg liegt zwischen der Johann-Jacob-Engel-Straße über die Henriette-Hertz-Allee an die östlich abschließende Straße Am Gehrensee. Die drei Querstraßen der zentralen Allee von Nord nach Süd gehend sollen: „Christian-Dohm-Weg“, „David-Friedländer-Weg“ und „Karl-Philipp-Moritz-Weg“ heißen.[10]
BW
Kundtanger

(Lage)

0280 Gottlob Johann Christian Kunth (1757–1829), Politiker und Pädagoge 09. Jan. 2006 Der Kundtanger (Kundt-Anger) führt innerhalb der Siedlung am Gehrensee in einem Bogen von der Straße Am Dörferweg Richtung Norden ab und umrundet ein kleines Feuchtbiotop.  
Labkrautweg

(Lage)

Labkraut, ein Rötegewächs 09. Jan. 2006 Der Weg befindet sich in der neuen Wohnsiedlung Gehrensee. Er verbindet Am Gehrensee mit An den Auen und besitzt einen Stummel, der eine Sackgasse ist.[7]
BW
Löffleranger

(Lage)

Löffler, Schreitvogel in Feuchtgebieten 09. Jan. 2006 Der Verkehrsweg, wegen seiner geschlossenen Form als Anger bezeichnet, entstand im Erweiterungsgebiet der Gehrensee-Siedlung. Er geht nordwärts von Am Dörferweg ab.[7]
BW
Marie-Elisabeth-von-Humboldt-Straße

(Lage)

1195 Marie-Elisabeth von Humboldt (1741–1796), Gutsbesitzerin von Falkenberg sowie Mutter von Wilhelm und Alexander von Humboldt 01. März 2000 Die Marie-Elisabeth-von-Humboldt-Straße ist die zentrale Nord-Süd-Verbindung der Siedlung am Gehrensee. Sie führt von der Ahrensfelder Chaussee nach Ahrensfelde und geht an der Stadtgrenze in die Heinestraße über. Um 1938 erschien sie als Straße 2 im Bebauungsplan, um 1939 kam ein Abschnitt zu Am Gehrensee.[18]  
Markus-Herz-Weg

(Lage)

Markus Herz (1747–1803), Arzt und Philosoph 09. Jan. 2006 Der Verkehrsweg, von der Straße Am Gehrensee bis zu An den Auen führend, entstand im Erweiterungsgebiet der Gehrensee-Siedlung.[7]
BW
Pfennigkrautweg

(Lage)

Pfennigkraut, ein Primelgewächs 09. Jan. 2006 Der Verkehrsweg, von der Straße Am Gehrensee bis zu An den Auen führend, entstand im Erweiterungsgebiet der Gehrensee-Siedlung.[7]
BW
Schilfanger

(Lage)

Schilf 09. Jan. 2006 Der Verkehrsweg, als Anger wegen seiner geschlossenen Form bezeichnet, entstand im Erweiterungsgebiet der Gehrensee-Siedlung. Er geht nordwärts von Schwanenblumenweg ab.[7]
BW
Schwanenblumenweg

(Lage)

Schwanenblume, eine Sumpfpflanze 09. Jan. 2006 Der Verkehrsweg wird die Straße Am Gehrensee mit An den Auen verbinden. Der Weg wurde im Erweiterungsgebiet der Gehrensee-Siedlung projektiert. Er bildet die nordostwärts führende Fortsetzung der Straße Am Dörferweg.[7]
BW
Stegeweg

(Lage)

0570 Steg, schmale Fußgängerbrücke vor 1932 Der Stegeweg führt von der Dorfstraße im östlichen Dorfkern aus nach Norden und endet an der Grünen Trift. Der Name ergab sich auf Grund seiner Lage in den Falkenberger Rieselfeldern, die dieser in Form eines Steges überquerte.  
Weidenanger

(Lage)

Weiden 09. Jan. 2006 Der Verkehrsweg, wegen seiner geschlossenen Form als Anger bezeichnet, entstand im Erweiterungsgebiet der Gehrensee-Siedlung. Er geht nordwärts von Schwanenblumenweg ab.[7]
BW
Weidenröschenweg

(Lage)

Weidenröschen 09. Jan. 2006 Er ist die nordöstliche Fortsetzung des Markus-Herz-Wegs und verbindet Am Gehrensee mit An den Auen.[7]
BW

Einstige oder geplante StraßenBearbeiten

Die mit (*) gekennzeichneten Straßen sind durch spätere Veränderungen der Ortsteilgrenzen im 21. Jahrhundert im Ortsteil Berlin-Marzahn zu finden. Sie erhielten zeitgleich ihren Namen am 9. November 1936.

KleingartenanlagenBearbeiten

  • KGA ,750 Jahre Berlin’ am Hausvaterweg 30:
    1987 gegründet, umfasst 199 Parzellen auf insgesamt 77.000 Quadratmeter[20]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Anke Huschner: Hohenschönhausen. In: Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 15. Stapp Verlag, 1995, ISBN 3-86134-532-3.
  • Hans-Jürgen Mende (Hrsg.): Lexikon alle Berliner Straßen und Plätze. Von der Gründung bis zur Gegenwart. 2. Band. Neues Leben / Edition Luisenstadt, Berlin 1998, ISBN 3-355-01491-5.
  • Walter Püschel: Spaziergänge in Hohenschönhausen. Haude & Spener, Berlin 1995, ISBN 3-7759-0398-4.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Straßen in Berlin-Falkenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Falkenberg. In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil IV, S. 1758.
  2. a b Falkenberg. In: Berliner Adreßbuch, 1930, Teil IV, S. 2098.
  3. a b Falkenberg. In: Berliner Adreßbuch, 1936, Teil IV, S. 2199.
  4. Aus den Berliner Adressbüchern der 1930er/1940er Jahre.
  5. Monika Arnold: Inklusion – kein leeres Wort am Barnim-Gymnasium; in: Berliner Morgenpost online; 10. Oktober 2013 (Memento vom 9. Dezember 2014 im Internet Archive)
  6. Erzbistum Berlin mit Adresse St. Konrad von Parzham@1@2Vorlage:Toter Link/www.erzbistumberlin.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. a b c d e f g h i j Berlin. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Umweltatlas. Karte 06.09.2 Grundflächenzahl mit Straßennamen (4,2 MB; vergrößern auf 1200 Prozent), abgerufen am 17. September 2016.
  8. a b Lageplan Am Gehrensee
  9. Seine Schrift ‚Über die bürgerliche Verbesserung der Juden‘ wies die Richtung zur Jüdischen Emanzipation.
  10. a b c d e Drucksache - DS/0352/VIII
  11. Karte von Berlin 1:5000: Am Gehrensee
  12. a b Pressemitteilung der BVV Lichtenberg, September 2016, abgerufen am 17. September 2016.
  13. Neue Gedenktafel, in: Rathausnachrichten vom 5. Oktober 2013
  14. In der Aufstellung des Luisenstädtischen Bildungsvereins/Kaupert findet sich keine Jahresangabe. Wenn die hier dargestellte Hohenschönhauser Straße „ursprünglich an der Hellersdorfer Straße begann“, muss dieser Verkehrsweg bereits existiert haben und so genannt worden sein.
  15. Aus der Begründung zur Straßenbenennung: „Henriette Hertz, geborene de Lemos (* 1764 in Berlin, + 1847 in Berlin) war Schriftstellerin und eine der führenden Berliner Salonièren; sie führte 1780-1803 einen berühmtgewordenen literarischen Salon, in dem die Berliner Geistesgrößen verkehrten. Ihr Mann, der Arzt und Philosoph Markus Hertz, war Mit-Gastgeber. In die deutsche Geistesgeschichte ging aber vor allem Henriette Hertz ein.“
  16. Baumfällungen und Ersatzpflanzungen auf dem Gelände des „Umspannwerk Rüsternweg“. Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg vom 1. Februar 2016.
  17. Ab 1778 lehrte er am Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster. Berühmt wurde er insbesondere durch seinen Roman ‚Anton Reiser‘.
  18. Falkenberg > Am Gehrensee „s. Straße 2“. In: Berliner Adreßbuch, 1939, Teil IV, S. 2311.
  19. Berliner Stadtplan 1943@1@2Vorlage:Toter Link/www.alt-berlin.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.:Bürknersfelder S. in die Marzahner S. einmündend.
  20. Info vom Bezirksverband der Kleingärtner Hohenschönhausen
  Diese Seite wurde am 21. April 2010 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.