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Liste der Straßen in Berlin-Rahnsdorf

Wikimedia-Liste
Übersichtskarte von Berlin-Rahnsdorf

Die Liste der Straßen in Berlin-Rahnsdorf beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteils Rahnsdorf mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

ÜberblickBearbeiten

Das StraßensystemBearbeiten

Rahnsdorf hat 9.495 Einwohner (Stand: 30. Juni 2019) und umfasst den Postleitzahlenbereich 12589. Die 126 Straßen im Ortsteil haben eine Gesamtlänge von 64,4 Kilometern, sechs Straßen setzen sich über die Ortsteilgrenze fort.

Das Straßensystem ist von Siedlungsstraßen geprägt. Die Entwicklung der Ortslagen findet sich in den Straßennamen wieder, das alte Fischerdorf Rahnsdorf mit Dorf- und Mühlenstraße, der Kolonie „Rahnsdorfer Mühle“, unterscheidet sich von dem als Kolonie Neu-Rahnsdorf angelegten Wilhelmshagen mit sternförmig um den zentralen Ring an der Taborkirche liegenden Straßen. Hier wurden ab 1892 auf Wilhelm I., den damaligen Kaiser, bezogene Namen (und Orte von preußischen Schlachtfeldern) für die Straßen gewählt. Südlich der Fürstenwalder Allee finden sich die Ortslagen Neu-Venedig mit nach Vögeln benannten Wegen zwischen Kanälen, meist vom Rialtoring abgehend,[1][2] sowie das östlich anschließende Hessenwinkel am Dämeritzsee. Nördlich der Fürstenwalder Allee bis zum (heutigen) Freienbrinker Saum entstand eine Siedlung, die vorzugsweise Straßenbezeichnungen nach Orten und Ortslagen aus der näheren Umgebung (Erkner, Königs Wusterhausen, Grünheide) besitzen.

 
Hegemeisterweg: Fuß- und Radweg im Wasserschutzgebiet

Andere Straßen wie der Hegemeisterweg – benannt nach den für Forst- und Jagdschutz zuständigen Beamten–, blieben unbebaut. Sie verloren den Status einer Siedlungsstraße und blieben Waldwege, doch das Straßenschild blieb erhalten.

Die Hauptstraße im Ortsteil in Ost-West-Richtung ist der Straßenzug (L 38) Fürstenwalder Damm / Fürstenwalder Allee. Wegen des brückenlosen Wasserlaufs der Müggelspree zwischen Dämeritzsee und Großem Müggelsee im Süden und der durchgehenden Waldfläche im Norden ist dies die Verbindung nach Köpenick und Friedrichshagen und ostwärts nach Erkner im Land Brandenburg. Ergänzt wird sie von der nach Norden führenden Straße nach Fichtenau, die zudem die Niederschlesisch-Märkische Bahn über den S-Bahnhof Rahnsdorf an das Rahnsdorfer Zentrum bringt, während der S-Bahnhof Wilhelmshagen die östlichen Ortslagen über die Schönblicker Straße nach Süden anbindet.

Ortsteilgrenzen nach StraßenBearbeiten

Die Ortsteilgrenzen von Rahnsdorf stimmen im Osten mit der Berliner Stadtgrenze überein. Rahnsdorf grenzt im Süden entlang der Müggelspree an Müggelheim, wobei der Kleine Müggelsee komplett zum Ortsteil gehört. Von der Landzunge am Müggelhort (schon) auf Köpenicker Seite führt die Begrenzung nordwestlich auf den Großen Müggelsee bis zum Tripelgrenzpunkt (Lage) mit Friedrichshagen und von da nach Nordost ans Müggelseenordufer, weiter nach Nord durch den Berliner Stadtforst über Fürstenwalder Damm und Schöneicher Landstraße. Die Ortsteilgrenze trifft (südlich der Münchehofer Heide) auf die Stadtgrenze zu Schöneiche und führt ostwärts an der Waldkante entlang wiederum zur Schöneicher Landstraße, grenzt dann den Alten Fischerweg gegen die Rahnsdorfer Straße in Schöneiche ab und folgt südwärts Am Alten Fließ der Begrenzung von Fichtenau (Schöneiche reicht hier als Zipfel herein) ostwärts und wieder nordwärts in einem Winkel, wo die Lübecker, Hamburger und Geschwister-Scholl-Straße zwischen Fichtenau und Grätzwalde durch den Ortsteil laufen.

Die Ortsteilgrenze folgt im Weiteren dem Waldsaum der Berliner Stadtforsten nach Südosten, wobei als Nachbarort an der Stadtgrenze Woltersdorf erreicht wird. Nördlich des NSG Wilhelmshagener-Woltersdorfer Dünenzug nach Osten bis zur Rahnsdorfer Straße in Woltersdorf, weiter zu einem Ortsteilzipfel mit Zugang zum Flakensee,[3] der nur durch die Straßenbreite der Woltersdorfer Landstraße erschlossen ist, führt die Stadtgrenze um einen Zipfel von Erkner herum am Waldrand entlang nach Südwesten. Der Wachtelschlag liegt außerhalb in Erkner, dessen Verlängerung nach Süden, Grenzweg, liegt im Ortsteil. An der Bahnanlage zum Bahnhof Erkner verläuft die Grenze nach Westen für 320 Meter nördlich, dann südlich der Bahnlinie. Ein Gebietsstreifen von 30 Meter Breite und 1300 Meter Länge ragt nach Rahnsdorf hinein. Hier liegt die Landjägerallee, die zu Erkner gehört. Im Weiteren nach Süden wird die Fürstenwalder Allee gekreuzt und dann das Nordufer des Dämeritzsees erreicht, der nach Südwest zu einer Landzunge am gegenüberliegenden Ufer von der Stadtgrenze überspannt wird. Am hiesigen Westufer des Dämeritzsees entlang der Landzunge führt die Ortsteilgrenze zu Müggelheim (an der Einfahrt des Gosener Grabens und Kanals) am Südufer des Alten Spreearms und geht in den Lauf der Müggelspree über.

Übersicht der StraßenBearbeiten

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße. Über den Link Lage kann die Straße auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutende ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist gegebenenfalls eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: weitere Informationen über anliegende Baudenkmale oder Institutionen, die Geschichte der Straße und historische Bezeichnungen.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Aalstieg

(Lage)

0330 Aal, Speisefisch 01. Juli 2008 Die Straße 565 wurde 2008 passend zu umgebenden Straßen umbenannt und liegt zwischen Hechtstraße und Am Stieggarten.  
Ahornstraße

(Lage)

0310 Ahorn, Straßenbaum um 1890 Die Ahornstraße liegt im Siedlungsgebiet Hessenwinkel südlich der Lindenstraße und schließt beiderseits an diese an. 1937 ist sie im Adressbuch[4] zwischen Linden- und Lutherstraße wiederum zur Lindenstraße aufgeführt. Die rechte Seite (gerade) ist fast vollständig bewohnt, auf der linken Seite liegen bis Grundstück Nr. 9 Parkanlagen, von den Grundstücken 9–27 (ungerade) sind nur drei bebaut und bewohnt, die anderen sind Baustellen oder existieren nicht.  
Alter Fischerweg

(Lage)

1450 Fischer aus Schöneiche benutzten diesen Weg zum Müggelsee (1967 eine symbolische Benennung) 12. Mai 1967 Bis 1967 hieß der Abschnitt hier Rahnsdorfer Straße gleichlautend wie die Weiterführung im Nachbarort. Die Straße mit den Grundstücken 1–5 führt durch Wald und liegt zwischen dem S-Bahnhof Rahnsdorf und der Stadtgrenze zu Schöneiche.  
Am Küstergarten

(Lage)

0170 Küstergarten, Flurname vor 1922 Die Straße liegt zwischen Dorfstraße und der Müggelspree gegenüber der Insel Schilfwall. Im Jahr 1922 sind im Adressbuch bereits vier Parzellen bebaut, die jedoch nach den Hauseigentümern benannt sind und noch nicht nummeriert.  
Am Mühlenfließ

(Lage)

0140 Fredersdorfer Mühlenfließ 20. Juli 1938 Die Straße ist eine Sackgasse westlich vom Woltersdorfer Weg bis zum Waldrand, sie wurde um 1900 als Königin-Luise-Straße angelegt. Die Rahnsdorfer Mühle (Schneidemühle) wurde 1654 nahe der Mündung dieses Fließes in den Müggelsee gebaut und bestand bis Ende des 19. Jahrhunderts.

Die hier entstandene Villenkolonie und die jetzige Ortslage erhielten die Bezeichnung „Rahnsdorfer Mühle“.

 

 

Am Schonungsberg

(Lage)

0570 Schonungsberg, hier liegende Erhebung mit ehemals jungem Baumbestand (Schonung) 16. Aug. 1928 Als Straße 5 eingerichtet, liegt sie zwischen Püttbergeweg und Fürstenwalder Allee.  
Am Stieggarten

(Lage)

0260 Stieg, Flurstück östlich der Straße 04. Nov. 1935 Sie liegt zwischen Mühlenweg und Dorfstraße und war die Straße 563 des Bebauungsplans in der Ortslage Rahnsdorfer Mühle.  
An den Bänken

(Lage)

0630 Die Bänke, Bucht zwischen östlichem Müggelsee und Entenwall an einem Ausfluss der Müggelspree um 1925 Die Straße liegt zwischen Müggelwerder- und Richard-Hörnke-Weg am Großen Bänkegraben. Noch 1925 war sie als Straße 19 geführt.  
Bachstelzenweg

(Lage)

0220 Bachstelze um 1958 Die Straße in Neu-Venedig zwischen Kanal III und IV ist eine östliche Stichstraße vom Rialtoring.  

 

Baldurstraße

(Lage)

0120 Baldur, germanischer Gott der Sonne um 1913 Die Straße im Süden von Hessenwinkel liegt zwischen Triglaw- und Wodanstraße. 1937[4] ist die Straße in der gleichen Lage mit dem Haus auf Grundstück 1 (linke Seite) Ecke Triglawstraße bewohnt, außer einem Neubau sind alle anderen Grundstücke als Baustelle[5] bezeichnet.  
Bauernheideweg

(Lage)

0850 Bauernheide, gemeinsam genutzter Bauernwald an den Püttbergen 20. Juli 1938 Um 1900 in der Kolonie als Mittelstraße angelegt, liegt der Weg zwischen Hortwinkeler Weg und Hangelsberger Gang. Der Bauernwald wurde 1853 durch die Heide-Separationsachse unter die Interessenten aufgeteilt. Die Rahnsdorfer Fischer übereigneten ihren Besitz einer Terraingesellschaft.  
Beiersdorfer Weg

(Lage)

0470 Beiersdorf, Ortsteil der Gemeinde Beiersdorf-Freudenberg in Brandenburg 20. Juli 1938 Um 1900 wurde diese Straße als Prinz-Friedrich-Straße angelegt, war 1928 noch unbebaut und wurde 1938 umbenannt. Sie gehört zu den Querstraßen zwischen Püttbergeweg bis Freienbrinker Saum.  
Berghofer Weg

(Lage)

0430 Berghof, Wohnplatz der Gemeinde Rüdersdorf in Brandenburg; Richtung der Straße 14. Nov. 1935 Als Straße 461 eingerichtet, liegt sie zwischen Am Schonungsberg und Grünheider Weg.  
Biberpelzstraße

(Lage)

0590 Der Biberpelz, Drama von Gerhart Hauptmann 24. Jan. 1938 Die Spreestraße wurde mit der Kolonie Hessenwinkel angelegt. Im Jahr 1938 wurde aus dem vom Kanal verlaufenden Teil der Straße 520 und dem anschließenden Teil der Spreestraße bis zur Hohen Brücke die neu benannte Straße zwischen Rialtoring und Im Haselwinkel gebildet.  

 

Birkenstraße

(Lage)

0270 Birke, Laubbaum vor 1925 Sie liegt in Hessenwinkel zwischen Biberpelz- und Hubertusstraße. 1937[4] ist die Straße in der Lage Hubertus- / Spree- / Fahlenbergstraße angegeben. An der Spreestraße liegt der Kirchhof, außer zwei Sommerhäusern, einem Garten und Baustellen stehen acht bewohnte Häuser an den fortlaufend nummerierten Grundstücken.  
Blossiner Straße

(Lage)

0440 Blossin, Ortsteil der Gemeinde Heidesee in Brandenburg 20. Juli 1938 Die Straße wurde um 1900 als Residenzstraße angelegt und liegt zwischen Püttbergeweg und Freienbrinker Saum.  
Blumeslake

(Lage)

0300 Lake 29. Nov. 2005 Die Straße hieß bis 2005 Straße 549 und wurde auf Wunsch der Anwohner benannt. Sie liegt zwischen Schleiengang und Straße 546.  
Bogenstraße

(Lage)

0370 Bogen, nach der Straßenform vor 1925 Die Straße in Hessenwinkel liegt zwischen Wald- und Kanalstraße. Nach Adressbuch 1937[4] in gleicher Lage stehen auf den 28 Grundstücken in fortlaufender Nummerierung 14 Einfamilienhäuser, außerdem zwei Gärten und ein Sommerhaus.  
Brückenstraße

(Lage)

0190 Brücke über das Fredersdorfer Mühlenfließ vor 1922 Die Brückenstraße geht als Stichstraße nördlich von der Seestraße ab, eine Fußgängerbrücke über das Mühlenfließ führt in das Erlenbruch am Großen Müggelsee. Bereits im Jahr 1922 findet sich diese Straße mit drei Parzellen im Berliner Adressbuch.  
Buriger Weg

(Lage)

0440 Burig, Wohnplatz der Gemeinde Gosen-Neu Zittau in Brandenburg 20. Juli 1938 Die Straße wurde um 1900 als Parkstraße angelegt und liegt zwischen Freienbrinker Saum und Püttbergeweg.  
Dämeritzstraße

(Lage)

0210 Dämeritzsee vor 1925 Die Straße liegt zwischen der Waldstraße und dem Ufer des Dämeritzsees in der Ortslage Hessenwinkel. Nach Adressbuch 1937[4] in der Lage über die Lindenstraße aufgeführt sind das Willers’sche Haus, zwei Gärten, einer mit Garage und Sommerhäuser aufgeführt. Das Restaurant Gesellschaftshaus gehört zu Lindenstraße 44.  
Dannenreicher Pfad

(Lage)

0440 Dannenreich, Ortsteil der Gemeinde Heidesee in Brandenburg 20. Juli 1938 Er liegt zwischen Freienbrinker Saum und Püttbergeweg. Der Pfad diente als Hauptstraße der nach 1890 nördlich der Hohenzollernstraße angelegten Siedlung.  
Dorfstraße

(Lage)

0780 Siedlungsplatz des Fischerdorfes überliefert Sie liegt zwischen Mühlenweg und Kruggasse und bildet zwei Dorfanger, einen in Höhe des Lachsfangs und den zweiten in der eigentlichen Dorfmitte mit der Dorfkirche und weiteren gelisteten Baudenkmalen. Von hier führt die Kruggasse weiter zur Fähre F24 nach Berlin-Müggelheim. Die Bewohner Rahnsdorfs am Rand des Müggelsees lebten anfänglich ausschließlich vom Fischfang. Für das Jahr 1541 sind 18 Fischerstellen nachgewiesen.

 

Drosselweg

(Lage)

0440 Drossel, Singvogel um 1958 Der Drosselweg liegt in Neu-Venedig zwischen dem Kanal II und III und ist über den Kuckuckssteig zugänglich.  
Eichbergstraße

(Lage)

0640 Eichberg, Bodenerhebung nordöstlich von Wilhelmshagen 31. Mai 1951 Nach 1892 in Wilhelmshagen als Moltkestraße angelegt, erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg die Umbenennung der zwischen Erknerstraße und Langfuhrer Allee liegenden Straße.

Hier befinden sich das Pfarr- und Gemeindehaus der evangelischen Kirche Rahnsdorf.[6]

 

 

Eichenstraße

(Lage)

0160 Eiche, Waldbaum um 1900 Die Straße in Hessenwinkel liegt zwischen Wald- und Lindenstraße. Die Straße besitzt nach Adressbuch 1937[4] in gleicher Lage Hufeisennummerierung. Ecke Lindenstraße auf Grundstücke 1–1b steht ein Wohnhaus, ein Lagerplatz und das Baugeschäft. Die zehn Grundstücke sind bebaut und bewohnt (auf 6 ein Sommerhäuschen).  
Elsterweg

(Lage)

0320 Elster, Krähenvogel um 1958 Er liegt in Neu-Venedig südlich von Kanal V, geht östlich vom Rialtoring ab und wird vom Schwanenweg verlängert.  

 

Erknerstraße

(Lage)

0570 Erkner, angrenzende Stadt in Brandenburg 10. Mai 1951 Die Straße wurde aus der um 1892 eingerichteten Viktoriastraße unter Einschluss des Viktoriaplatzes 1951 benannt.  
Fahlenbergstraße

(Lage)

0790 Fahler Berg, Flurbezeichnung zwischen Gosener Graben und Gosener Kanal nahe der ehemaligen Försterei Fahlenberg 09. Nov. 1926 Sie liegt zwischen Hubertus- und Lasallestraße in Hessenwinkel. Die Straße wurde 1926 aus der nach 1902 angelegten Bülowstraße und deren Verlängerung, dem Schwarzen Weg, gebildet. Hier befindet sich das Elisabeth Diakonie-Seniorenzentrum, eine Einrichtung der Stephanus-Stiftung.  
Fangschleuser Weg

(Lage)

0210 Fangschleuse, Gemeindeteil der Gemeinde Grünheide in Brandenburg, Richtung der Straße 04. Nov. 1935 Der Weg, als Straße 462 angelegt, liegt zwischen Püttberge- und Berghofer Weg.  
Fichtenauer Straße

(Lage)

0340 Fichtenau, Wohnplatz der Nachbargemeinde Schöneiche in Brandenburg 09. Nov. 1926 Nach dem Bebauungsplan als Straße 8 angelegt, wurde sie danach als Amtsstraße bezeichnet. Die Straße liegt zwischen Püttbergeweg und Mühlenweg.  
Finkenweg

(Lage)

0590 Fink, Sperlingsvogel nach 1958 Er liegt in Neu-Venedig östlich vom Rialtoring abgehend zwischen Kanal I und II.  
Forellensprung

(Lage)

0200 Forelle, Süßwasserfisch 01. Juli 2008 Auf Wunsch der Bewohner wurde die Straße 566 im Jahr 2008 umbenannt. Sie liegt zwischen Quappenzeile und Aalstieg.  
Frankenbergstraße

(Lage)

0540 Friedrich von Frankenberg (1835–1897), preußischer Politiker um 1892 Sie liegt in der Ortslage Wilhelmshagen zwischen Hochland- und Fahlenbergstraße. Frankenberg gehörte, wie Moltke, zu den Gründern der „Deutschen Volksbaugesellschaft“, auf deren Aktivitäten unter anderem die Anlage der Kolonie „Neu-Rahnsdorf“ zurückgeht.  
Fredersdorfer Weg

(Lage)

0170 Fredersdorf, Gemeindeteil der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf in Brandenburg 10. Okt. 1936 Die Straße liegt zwischen Steinhöfeler und Kolpiner Weg und war im Bebauungsplan als Straße 454 und Straße 464 eingerichtet. Sie befindet sich in einem Gebiet mit Straßen nach Orten im Brandenburger Umland. Auf der Parzelle 22 steht die katholische Kirche Heilige Drei Könige.[7]  
Freienbrinker Saum

(Lage)

1380 Freienbrink, Gemeindeteil der Gemeinde Grünheide in Brandenburg 20. Juli 1938 Die Straße liegt zwischen Woltersdorfer und Kalkbergeweg und begrenzt (säumt) die Siedlung zwischen der Ortslage „Rahnsdorfer Mühle“ (Woltersdorfer Weg) und den Püttbergen nach Norden zum Forst hin. Im Jahr 1938 wurden die Straße 475 und die Grenzstraße zu Freienbrinker Saum zusammengefasst. Im Gebiet südlich bis zur Fürstenwalder Allee sind Straßen nach Brandenburger Orten aus der Umgebung benannt.  
Fürstenwalder Allee

(Lage)

4150 Fürstenwalde, Stadt in Brandenburg 21. Apr. 1932 Die Verbindungsstraße durch Friedrichshagen nach Fürstenwalde heißt ostwärts von Rahnsdorf ab Straße nach Fichtenau Fürstenwalder Allee. Bis 1932 war der Name Fürstenwalder Straße und vorher Fürstenwalder Chaussee üblich.  

 

Fürstenwalder Damm

(Lage)

1450
(im Ortsteil)
Fürstenwalde, Stadt in Brandenburg 21. Apr. 1932 Der Fürstenwalder Damm liegt zwischen Ortsteilgrenze und Straße nach Fichtenau und setzt sich westwärts nach Friedrichshagen und Köpenick fort. Die Straße von Köpenick nach Fürstenwalde gehörte auf Rahnsdorfer Gebiet vor der Umbenennung 1932 zur Fürstenwalder Chaussee, die westwärtigen Abschnitte waren Berliner Straße (Köpenick, um 1870–1958) und Cöpenicker Straße (Friedrichshagen, 1881–1932). Die Straßenbahnlinie 61 folgt dieser Straße von Friedrichshagen kommend und endet an der Haltestelle Rahnsdorf/Waldschänke vor der Straße nach Fichtenau. Hier befindet sich das Strandbad Müggelsee.  

 

Fußweg 475

(Lage)

0180 Nummer nach Bebauungsplan vor 1925 Der schmale Weg liegt zwischen Berghofer Weg und Mönchsheimer Straße westlich vom Schonungsberg mit den Grundstücken 1–5 (ungerade).[3]  
Fußweg 552

(Lage)

0160 Nummer nach Bebauungsplan vor 1925 Der Weg mit den Parzellen 1–16 liegt westlich vom Lachsfang und geht in den Richard-Hörnke-Weg über.[3]  
Geschwister-Scholl-Straße[3]

(Lage)

0350
(im Ortsteil)
Geschwister Scholl, Mitglieder der Weißen Rose, einer in ihrem Kern studentischen Münchener Gruppe im Widerstand gegen den Nationalsozialismus um 1958 Die Geschwister-Scholl-Straße führt im Ortsteil durch Waldgebiet und verbindet zwei Ortslagen von Schöneiche. Sie setzt sich im Osten als Rüdersdorfer Straße in Schöneiche fort. Ein westlicher Ast in Fichtenau nach Norden bis zur Lübecker Straße führt auf Rahnsdorfer Gebiet.[3] Auch die Stauffenbergstraße in Fichtenau endet östlich auf Rahnsdorfer Flur.[3] Im Schöneicher Ortsteil Fichtenau setzt diese Straße die aus Rahnsdorf kommende Straße nach Fichtenau fort.  

 

Grasehorstweg

(Lage)

0450 Grasehorst, Flurname, bewaldeter Wall in den Gosener Wiesen 20. Juli 1938 Er liegt zwischen Püttbergeweg und Freienbrinker Saum. Beim Anlegen der Kolonie Wilhelmshagen erhielt der Verkehrsweg die Bezeichnung Prinz-Albrecht-Straße.  
Grätzwalder Straße

(Lage)

0370 Grätzwalde, Wohnplatz der Nachbargemeinde Schöneiche in Brandenburg 08. März 1935 Die asphaltierte Straße mit beidseits Grünstreifen vor den Grundstücken mit Siedlungshäusern liegt zwischen Püttbergeweg und Fürstenwalder Allee.  
Grenzbergeweg

(Lage)

0390 Grenzberge, im Forst liegende Wilhelmshagener Erhebung 24. Mai 1951 Die Straße wurde um 1892 als Bismarckstraße angelegt. Sie liegt zwischen Erkner- und Lassallestraße, über die sie als Sackgasse noch weitergeht. Hier befindet sich eine Zufahrt zum Gelände der Stephanus-Stiftung.  

 

Grenzweg

(Lage)

0640 Grenze zwischen den Flächen des Ritterguts Rahnsdorf und den Wiesen der Fischer nach 1930 Der Grenzweg liegt zwischen Plutoweg und Müggelspree, westlich von Kanal I. Die Straße ist in ihrem südlichen Teil etwa identisch mit der alten Grenze des ehemaligen Ritterguts Rahnsdorf zu den gutsfreien Wiesen der Rahnsdorfer Fischer und bildet heute die westliche Grenze von Neu-Venedig.
Ein anderer Grenzweg im Ortsteil (nördlich des Bahnhofs Erkner) ist die inoffizielle Bezeichnung[3] des Weges in Verlängerung Am Wachtelschlag in Erkner, wo die Stadtgrenze auf die östliche Straßenseite wechselt, ehe diese an der Bahnlinie nach Westen führt.
 

 

Grünelinder Straße

(Lage)

0450 Grünelinde, Wohnplatz der Gemeinde Rüdersdorf in Brandenburg 31. Mai 1951 Im Jahr 1902 wurde der Verkehrsweg angelegt und Roonstraße benannt. Die Straße liegt zwischen Frankenbergstraße und Fürstenwalder Allee. Im Jahr 1951 wurde die Bezeichnung geändert und an die bereits vorhandenen Straßennamen von Rahnsdorf naheliegenden Orten angepasst.  
Grünheider Weg

(Lage)

1310 Grünheide, Gemeinde in Brandenburg 10. Apr. 1931 Der Weg, zuerst als Straße 470 angelegt, liegt zwischen Freienbrinker Saum und Fürstenwalder Allee. Im Jahr 1931 wurde sie in die Düppelstraße einbezogen und neu (passend zu umliegenden Straßen nach umliegenden Orten) benannt.  
Güttlander Straße

(Lage)

0330 Güttland, Ort in Westpreußen, seit 1945 Koźliny in Polen 09. Sep. 1931 Die als Straße 503 eingerichtete betonierte Straße mit beidseitigen Gehwegen mit Rasen und (teilweise) Bäumen liegt zwischen Hochland- und Schönblicker Straße, am zentralen Platz dieser Hauptstraße.  
Hamburger Straße

(Lage)

0600
(im Ortsteil)
Hamburg, Stadt in Norddeutschland 1996 Die Hamburger Straße führt im Ortsteil ohne Anliegergrundstücke durch Wald (Berliner Forsten, Jagen 239 und 242). Sie verbindet die Hamburger Straße der Schöneicher Ortslage Fichtenau und die Forststraße in der Ortslage Grätzwalde von Schöneiche.  
Hangelsberger Gang

(Lage)

0410 Hangelsberg, Ortsteil der Gemeinde Grünheide in Brandenburg 11. Mai 1938 Er liegt zwischen Freienbrinker Saum und Püttbergeweg und wurde um 1900 als Königgrätzer Straße angelegt.  
Hechtstraße

(Lage)

0610 Hecht, Süßwasserfisch 18. Feb. 1927 Die Straße 13a des Bebauungsplans wurde zum Fischerdorf passend benannt. Sie liegt zwischen Mühlenweg und An den Bänken, über die sie als Sackgasse fortführt.  
Heidelandstraße

(Lage)

0520 Bauernheide: gemeinsam bewirtschaftetes Waldstück der Rahnsdorfer Bauern 08. März 1935 Die Heidelandstraße wurde gemäß Bebauungsplan als Straße 458 angelegt. Sie verläuft zwischen Fürstenwalder Allee und Püttbergeweg. An ihr befindet sich ein Eingang zum Friedhof Rahnsdorf.  
Herzfelder Steig

(Lage)

0630 Herzfelde, Ortsteil der Gemeinde Rüdersdorf in Brandenburg 10. Apr. 1931 Der Steig wurde auf dem geplanten Straßenzug von Straße 473 und Fußweg 473a angelegt. Er geht nach Süden vom Kalkbergeweg ab und erreicht bei einem Bogen nach Westen den im Winkel laufenden Kalkbergeweg im Süden wieder.  
Hochlandstraße

(Lage)

1200 Püttberge, eine rund 50 Meter hohe Hügelkette 24. Mai 1951 Sie liegt zwischen Erknerstraße und Fürstenwalder Allee und wurde mit der Kolonie Wilhelmshagen um 1900 angelegt, die sie westlich zu den Püttbergen begrenzt. Sie trug bis 1951 den Namen Kaiserstraße.  

 

Hohenberger Steig

(Lage)

0330 Hohenberge, Wohnplatz der Nachbargemeinde Schöneiche in Brandenburg 10. Apr. 1931 Gebildet aus Straße 476 und Fußweg 476a liegt der Steig zwischen Kalkberge- und Waldweg.  
Hohenbinder Steig

(Lage)

0420 Hohenbinde, Wohnplatz der Stadt Erkner in Brandenburg 20. Juli 1938 Er liegt zwischen Freienbrinker Saum und Püttbergeweg und wurde um 1900 als Kaiser-Wilhelm-Straße angelegt.  
Hortwinkeler Weg

(Lage)

0430 Hortwinkel, Wohnplatz der Gemeinde Rüdersdorf in Brandenburg 24. Jan. 1938 Er liegt zwischen Freienbrinker Saum und Püttbergeweg und wurde um 1900 in der Siedlung nördlich der Fürstenwalder Allee als Kaiser-Friedrich-Straße angelegt.  
Hubertusstraße

(Lage)

0220 Hubertus von Lüttich (um 656–727), Schutzpatron der Jagd um 1910 Sie liegt zwischen Wald-/ Eichen- und Birkenstraße. In Hessenwinkel wurde sie als Forststraße angelegt, aber wegen der gleichnamigen Straße in der Nachbarkolonie umbenannt.  
Im Haselwinkel

(Lage)

0450 Flurname Hasselwinkel, der auch Hessenwinkel den Namen gab 24. Jan. 1938 Die Straße in der Ortslage Hessenwinkel verläuft zwischen Biberpelz- und Kanalstraße. Sie entstand 1938 aus der Zusammenfassung der Kastanien-, Insel- und des Teils der Spreestraße ab der „Hohen Brücke“.  

 

Im Winkel

(Lage)

0120 Lage um 1935 Der unbefestigte Fahrweg liegt zwischen Biberpelzstraße und Lagunenweg und erschließt (etwa) 75°-gewinkelt west-süd-gerichtet Grundstücke am Kanal I der Neu-Venedig bewässert.  
Ingeborg-Hunzinger-Straße

(Lage)

1120 Ingeborg Hunzinger (1915–2009), Bildhauerin mit einem Atelier in Rahnsdorf 19. Juli 2015 Die neu benannte Straße verläuft zwischen Fürstenwalder Damm und S-Bahnhof und war bis 2015 ein Abschnitt der Straße nach Fichtenau. Um den Anteil der nach Frauen benannten Straßen zu erhöhen, beschloss das Bezirksamt Treptow-Köpenick, einen Abschnitt dieser Straße umzubenennen.[8] Die Widmung erfolgte mit dem am 21. April 2015 gefassten Beschluss Nr. 363/15 des Bezirksamtes. Die Benennung nimmt Bezug auf den 100. Geburtstag der Künstlerin, wird jedoch aus Anlass ihres 6. Todestages vollzogen.[9][10]

Am südlichen Ende der Straße erreicht die Straßenbahnlinie 61 von Friedrichshagen entlang dem Fürstenwalder Damm kommend die Endhaltestelle Rahnsdorf/Waldschänke.

 

 

 

Inselstraße

(Lage)

0040 Insel nach 1990[11] Die Inselstraße führt als Stichstraße von Im Haselwinkel zum Ufer der Müggelspree. Der Straße sind keine Grundstücke zugeordnet. Der Name der Straße verweist auf die im Südteil der „Kolonie Hessenwinkel“ durch die Spreebegradigung 1879 entstandene Insel. Für 1937[4] ist im Adressbuch die Inselstraße als unbebaut mit dem Anschluss an die Kastanienstraße aufgeführt. In der Länge parallel zum Ufer der Müggelspree wurde die Trasse 1938 in Im Haselwinkel eingebunden und der Name gelöscht. Im Straßenverzeichnis 1939 ist die Inselstraße in Hessenwinkel nicht aufgeführt.[12] Unter dem Namen Inselstraße wurde die kurze zum Ufer führende Straße wieder aufgenommen.[13] Sie ist im Berliner Straßenverzeichnis unter 09104 in der Ortslage Hessenwinkel (Rahnsdorf / 0912) genannt und liegt zwischen Im Haselwinkel 36 und 38 gegenüber von 37.  
Kageler Weg

(Lage)

0300 Kagel, Ortsteil der Gemeinde Grünheide in Brandenburg 10. Apr. 1931 Auf der Trasse von Straße 477 und Fußweg 477a wurde der Weg angelegt, der zwischen Püttberge- und Kalkbergeweg liegt.  
Kalkbergeweg

(Lage)

1040 Kalkberge, ehemaliger Ortsteil der Gemeinde Rüdersdorf in Brandenburg 10. Apr. 1931 Er liegt zwischen Grünheider und Waldweg, über letzteren hinaus als Sackgasse. Die Straße wurde nach 1900 als Sedanstraße angelegt. 1931 wurde diese mit den Straßen 471, 472 zusammengefasst und erhielt den heutigen Namen.  
Kanalstraße

(Lage)

0550 Der Kanal, seit 1879 ein Spreearm vor 1925 Die Straße liegt zwischen Lindenstraße und dem Kanal, der bei der Begradigung der Müggelspree im Jahr 1879 als künstlicher Spreearm entstand.  

 

 

Kirchstraße

(Lage)

0240 Taborkirche in Wilhelmshagen vor 1925 Sie liegt zwischen Schönblicker und Fahlenbergstraße, östlich der im Jahr 1911 eingeweihten Kirche.  
Kolpiner Weg

(Lage)

0130 Kolpin, Ortsteil der Gemeinde Reichenwalde in Brandenburg 10. Juli 1964 Er liegt zwischen Fredersdorfer Weg und Mönchsheimer Straße. Bei der Benennung wurden die Straßen 465, 468 und 469 des Bebauungsplans zusammengefasst und der Weg geschaffen. Am nördlichen Ende dieses Weges steht auf einem künstlichen Hügel das Kriegerdenkmal für die Verstorbenen aus Rahnsdorf in den beiden Weltkriegen. Das Monument wurde im 21. Jahrhundert frisch renoviert (unteres Bild).  

 

Kruggasse

(Lage)

0050 Dorfkrug, seit 1550 im Fischerdorf Rahnsdorf vorhanden vor 1930 Die Gasse geht nach Südost von der Dorfstraße zur Müggelspree mit dem Fähranleger der F 23 und der Ruderfähre F 24.

 

Kuckuckssteig

(Lage)

0280 Kuckuck, Vogelfamilie um 1964 Er liegt zwischen Fürstenwalder Allee und Drosselweg und erschließt über Kanal I und II Neu-Venedig.  
Küsterwiesen*

(Lage)

0065 Küster und Wiese, vermutlich – wie die Straße Am Küstergarten – nach dem überlieferten Flurnamen um 1964 Der Verkehrsweg, in der amtlichen Straßenliste nicht enthalten, ist eine Sackgasse und bildet die südwestliche Fortsetzung des Paul-Rahn-Wegs. Gleichzeitig ist er eine Querstraße von An den Bänken. Von hier aus führt ein Fußweg über den Großen Bänkegraben zur Feriensiedlung Küsterwiesen.
Kurze Straße

(Lage)

0050 geringe Länge der Straße um 1927 Der Fußweg liegt östlich der Kanalstraße an den Dämeritzsee heran.  
Lachsfang

(Lage)

0310 Lachs, Speisefisch 01. Juli 2008 Auf Anwohnerwunsch wurde die Straße 564 2008 benannt, sie liegt zwischen Quappenzeile und Dorfstraße. Der Name nimmt Bezug auf den Fischfang der Rahnsdorfer im Müggelsee.  
Lagunenweg

(Lage)

0650 Lagune, ortsbezogen auf die Kanalsituation von Neu-Venedig 20. Apr. 1948 Die Straße erschließt zwischen Fürstenwalder Allee und Biberpelzstraße den östlichen Zugang zur Siedlung Neu-Venedig, wobei der Bezug zur Lagune in Venedig auch durch den Rialtoring im Westen unterstrichen wird.  
Langewahler Weg

(Lage)

0180 Langewahl, Gemeinde in Brandenburg 10. Juli 1964 Der Weg, zuerst Straße 486, liegt zwischen Grünheider Weg und dem Waldrand der Püttberge.  
Langfuhrer Allee

(Lage)

0330 Langfuhr, Stadtteil von Danzig in Westpreußen, seit 1945 von Gdańsk in Polen 09. Sep. 1931 Als Straße 500 eingerichtet, wurde sie 1931 benannt und liegt zwischen Hochland- und Schönblicker Straße, am zentralen Platz mit der Taborkirche.  

 

Lassallestraße

(Lage)

0730 Ferdinand Lassalle (1825–1864), Politiker und Publizist 31. Mai 1951 Sie liegt zwischen Hochlandstraße und Forstmeisterweg am Waldrand und wurde in der Kolonie Neu-Rahnsdorf (Wilhelmshagen) als Pleßstraße angelegt. Im 1903 erbauten Haus Nummer 67 verstarb Clara Müller-Jahnke 1905.  
Lerchenweg

(Lage)

0230 Lerche, Singvogel um 1964 Er liegt zwischen Elster- und Schwanenweg in Neu-Venedig.  
Lindenstraße

(Lage)

1240 Linde, Laubbaum um 1890 Die Straße in Hessenwinkel liegt zwischen Eichenstraße und über die Ahornstraße hinaus durch das vormalige Kasernengelände wurde sie in den 2000er Jahren bis zur Fürstenwalder Allee verlängert. Zwei Gebäude in dieser Straße (Nummer 20 und 21) sind gelistete Baudenkmale.  

 

Lutherstraße

(Lage)

0450 Martin Luther (1483–1546), Reformator vor 1920 Die in Hessenwinkel liegende Straße verbindet die Fürstenwalder Allee mit der Müggelspree.  

 

Lübecker Straße[3]

(Lage)

0200 Lübeck, Stadt in Schleswig-Holstein vor 1993 Die Lübecker Straße führt durch Waldgebiet im Ortsteil und verbindet zwei Ortslagen von Schöneiche.  
Mariannensteig

(Lage)

0120 Marianne, weiblicher Vorname um 1964 Der Fußweg 532 wurde 1964 benannt. Er geht vom Finkenweg östlich ab und führt über Kanal I als Fußweg zum Lagunenweg.  
Mönchsheimer Straße

(Lage)

0740 Mönchsheim, Wohnplatz der Gemeinde Hoppegarten in Brandenburg 08. März 1935 Die im westlichen Bereich gepflasterte Straße hat Gehsteige, im östlichen Abschnitt ist lediglich die Fahrbahn asphaltiert, Gehwege sind nicht vorhanden. Sie entstand aus den 1910 angelegten Straße 457, Straße 463 sowie 463-2b. Der Verkehrsweg liegt zwischen Fichtenauer Straße und Berghofer Weg.  
Müggelspreeweg

(Lage)

0400 Müggelspree, Gewässer an der südlichen Ortsteilgrenze 23. Juli 2001 Der Müggelspreeweg, in Wilhelmshagen eine befestigte Anliegerstraße, liegt zwischen Lagunenweg und der in Hessenwinkel liegenden Wolfgang-Steinitz-Straße; sie sind beidseits mit Siedlungshäusern bebaut. Die östlichen in den 2010er Jahren erbauten Häuser wurden durch kurze Stichstraßen angeschlossen.  
Müggelwerderweg

(Lage)

0580 Müggelwerder, Insel in der Bucht Die Bänke des Großen Müggelsee vor 1925 Der Weg liegt zwischen Mühlenweg und Die Bänke, wo sich die Abfahrtsstelle der Fährlinie F 23 nach Müggelhort und Müggelheim und der Ruderfähre F 24[14] befindet.  
Mühlenweg

(Lage)

0970 Mühle am Fredersdorfer Mühlenfließ 17. Jhd. Der Mühlenweg liegt zwischen Seestraße/Fürstenwalder Allee und der Dorfstraße, parallel zur Allee. Die Rahnsdorfer Mühle war eine Schneidemühle die zwischen 1654 und Ende des 19. Jahrhunderts nahe der Mündung des Fließes in den Müggelsee bestand. Von dem Mühlengebäude sind die Mühlsteine erhalten und unter Denkmalschutz gestellt.  
Nickelswalder Straße

(Lage)

0310 Nickelswalde, Ort in Westpreußen an der Weichselmündung, seit 1945 Mikoszewo in Polen 09. Aug. 1929 Die Straße 506 wurde 1929 nach der Nachbarortschaft von Danzig benannt. Sie verläuft über den Platz an der Taborkirche zur Güttlander Straße gegenüber zwischen Schönblicker Straße und Fürstenwalder Allee.  
Paul-Rahn-Weg

(Lage)

0380 Paul Rahn (1934–2002), Fährmann und Rahnsdorfer Original 2010 Der Weg trug bis 2010 die Bezeichnung Straße 13a. Er geht südlich vom Aalstieg ab und führt am Großen Bänkegraben entlang zur Müggelspree.  
Petershagener Weg

(Lage)

0470 Petershagen, Ortsteil der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf in Brandenburg 20. Juli 1938 Er liegt zwischen Freienbrinker Saum und Püttbergeweg und wurde um 1900 als Kronprinzenstraße angelegt. Umliegende Straßen und Wege sind heute ebenfalls nach Orten aus der näheren Umgebung benannt.  
Plutoweg

(Lage)

0800 Pluto, griechischer Gott der Unterwelt 20. Apr. 1948 Er liegt zwischen Mühlenweg und Rialtoring und trug zuvor nach dem Bebauungsplan die Bezeichnung Straße 528.  

 

Püttbergeweg

(Lage)

1760 Püttberge, Anhöhen zwischen Rahnsdorf und Wilhelmshagen 20. Juli 1938 Der Weg verläuft von der Kreuzung Fürstenwalder Allee/ Seestraße geradewegs ostwärts direkt auf die namensgebende Hügelkette zu. Bis zur Herzfelder Straße ist er ein für Kraftfahrzeuge benutzbarer Weg, darüber hinaus nur ein Fuß- und Radweg. Er endet am Kageler Weg bzw. dem Waldweg. Mit der Kolonie Wilhelmshagen als Hohenzollernstraße angelegt, erfolgte 1938 die Umbenennung von mehrfach gleichen Straßennamen seit der Bildung der Gemeinde Groß-Berlin.

Erwähnenswert ist das kirchliche Gebäude ‚Wichernraum‘, das den evangelischen Kindergarten „Arche Noah“ beherbergt (unteres Bild).[6]

 

 

 

Quappenzeile

(Lage)

0280 Quappe, Süßwasserfisch 01. Aug. 2008 Die Straße 562 wurde auf Anwohnerwunsch 2008 umbenannt, die Zeile liegt östlich der Hechtstraße und von ihr gehen Forellensprung und Lachsfang nach Süden ab.  
Rhedaer Weg

(Lage)

0150 Rheda, Stadt in Westpreußen, seit 1945 Reda in Polen 10. Apr. 1931 Er liegt zwischen Nickelswalder und Grünelinder Straße in Wilhelmshagen und hieß vorher Straße 505.  
Rialtoring

(Lage)

1250 Rialto, Stadtgebiet von Venedig in Italien, bekannt vor allem durch die Rialtobrücke 20. Apr. 1948 Nach dem Bebauungsplan als Straße 520 und 526 angelegt, wurde sie 1948 zusammengefasst und benannt. Der Ring verläuft L-förmig zwischen Fürstenwalder Allee und Lagunenweg.

Im Jahr 1926 wurde ein Wiesengelände des Gutes Rahnsdorf durch Kanäle trockengelegt und eine Wassersportkolonie gegründet. Diese erhielt die Bezeichnung Neu-Venedig. Der Straßenname nimmt wie das Wohnviertel Bezug auf die italienische Stadt und dessen bekanntes Bauwerk, die Rialtobrücke.

 

 

 

Richard-Hilliges-Weg

(Lage)

160 Richard Hilliges (1889–1970), Fährmann in Rahnsdorf 20. Dez. 2010 Im Jahr 2010 erfolgte die Umbenennung der Straße 567a. Der Hilliges-Weg liegt zwischen Aalstieg und Richard-Hörnke-Weg. Hilliges richtete um 1911 mit einer Ruderfähre den Fährbetrieb zwischen dem Ortskern von Rahnsdorf und den Müggelheimer Wiesen ein und betrieb diesen bis 1942 selbst, danach bis 1945 zusammen mit seiner Frau im Familienbetrieb.[15]  
Richard-Hörnke-Weg

(Lage)

390 Richard Hörnke, (1900–1985), Fährmann in Rahnsdorf 20. Dez. 2010 Ein Teil vom Fußweg 552 wurde 2010 benannt. Der Hörnke-Weg liegt zwischen An den Bänken und Lachsfang. Das nach Norden abgehende Teilstück behielt die vorherige Bezeichnung. Hörnke war nach Richard Hilliges der Fährmann nach Müggelheim und Müggelhort.[16]  
Rotkehlchenweg

(Lage)

280 Rotkehlchen, Singvogel um 1958 Er liegt in Neu-Venedig als Sackgasse östlich vom Rialtoring zwischen Kanal IV und V.  
Saarower Weg

(Lage)

0280 Bad Saarow, Gemeinde in Brandenburg 10. Juni 1964 Er umfasst die Parzellen 2–51 und ist die östliche Fortsetzung vom Grünheider Weg, abgehend zum Waldrand der Püttberge. Nach dem Bebauungsplan hieß er zuerst Straße 487. Am Saarower Weg liegt das „Wilhelm-Fahle-Sportstadion“. Gegenüber dem Haus 51 steht ein Granitfindling zum Gedenken an die Dichterin Clara Müller-Jahnke. (Bild)

Entlang dieses Weges (Parzelle 51) erstreckt sich der evangelische Friedhof Rahnsdorf.[6]

 

 

 

Schettkatstraße

(Lage)

0210 Albert Schettkat (1902–1945), Politiker, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime[17] 31. Mai 1951 Der erste Name war Stolbergstraße (1902–1951). Sie liegt zwischen Hochland-/Lassalle- und Erknerstraße.  
Schleiengang

(Lage)

0480 Schleie, Karpfenfisch 31. Mai 1951 Bis 2008 trug er den offiziellen Namen Straße 538, er liegt zwischen Plutoweg und als Sackgasse über Blumeslake hinaus.  

 

Schönblicker Straße

(Lage)

0550 + 320 Schönblick, Wohnplatz der Nachbargemeinde Woltersdorf in Brandenburg 10. Mai 1951 Im Jahr 1892 als Wilhelmstraße und Nord-Süd-Achse in der Siedlung Wilhelmshagen angelegt, wurde sie 1951 umbenannt. Sie bildet noch immer die Haupt- und Geschäftsstraße zwischen Erknerstraße und Fürstenwalder Allee. Sie verläuft vom Bahnhof Berlin-Wilhelmshagen zur Fürstenwalder Allee. In der Mitte vom Kreuzungsbereich mit der Langfuhrer Straße (ehemals Wilhelmplatz) steht die evangelische Taborkirche.[6]  

 

 

Schöneicher Landstraße

(Lage)

0800
(im Ortsteil)
Schöneiche, Nachbargemeinde in Brandenburg um 1919 Die Straße setzt sich in Friedrichshagen unter gleicher Berliner Straßenbezeichnung fort. Sie führt durch den Forst bis an die Stadtgrenze zu Schöneiche, wo sie jedoch einen anderen Namen trägt.  
Schonungsweg

(Lage)

0100 Schonungsberg, benachbarte Erhebung 17. Mai 1930 Er liegt zwischen Fredersdorfer und Grünheider Weg, entstanden aus Straße 468 des Bebauungsplanes und dem anschließenden Fußweg. Fredersdorf ist über eine Treppenanlage angeschlossen.  
Schwanenweg

(Lage)

0220 Schwan, Entenvogel um 1964 Parallel zum Kanal I liegt er zwischen Rialtoring und Elsterweg in Neu-Venedig.  
Seestraße

(Lage)

0730 Müggelsee, Richtung der Straße um 1895 Die Straße liegt zwischen Fürstenwalder Allee und Wiesenstraße, über die sie als Sackgasse bis an den Müggelsee und als Weg auf die Insel Müggelwerder führt.  
Seidenbienenweg

(Lage)

0160 Seidenbienen, Gattung der Bienen 01. Okt. 2009 Der Seidenbienenweg mit seinen Grundstücken 2–14 (gerade) hieß bis 2009 Straße 523. Er liegt (als Weg nicht durchgehend) zwischen Birkenstraße und Wolfgang-Steinitz-Straße.  
Springeberger Weg

(Lage)

0180 Springeberg, Wohnplatz der Nachbargemeinde Woltersdorf in Brandenburg 20. Juli 1938 Der Weg liegt zwischen Püttberge- und Woltersdorfer Weg. Er wurde um 1900 angelegt und erhielt den Namen Adalbertstraße. Auf den Grundstücken 8 und 10 befinden sich zwei Kupferhäuser (gelistete Baudenkmale)  

 

Steinfurther Weg

(Lage)

0110 Steinfurt, Gemeindeteil der Gemeinde Gosen-Neu Zittau in Brandenburg 20. Juli 1938 Er liegt zwischen Waldschützpfad und Buriger Weg. Er ist der östliche Teil der 1900 angelegten Mittelstraße, die in der Mitte längs durch das Koloniegelände geplant war, von der jedoch ein östlich anschließender Abschnitt überbaut wurde. An der Ecke mit dem Waldschützpfad ist ein frisch renoviertes zweistöckiges Wohnhaus erhalten, das die Jahreszahl 1912 trägt. Es ist jedoch nicht als Baudenkmal ausgewiesen.  
Steinhöfeler Weg

(Lage)

0230 Steinhöfel, Gemeinde in Brandenburg 04. Nov. 1935 Er liegt zwischen Fredersdorfer Weg und Mönchsheimer Straße, über die er sich als Sackgasse nach Norden fortsetzt. Er wurde 1935 aus Straße 469 und Straße 460a zusammengefasst.  
Straße 5d

(Lage)

0140 nummeriert nach Bebauungsplan vor 1920 Diese inoffizielle Bezeichnung[3] verlängert den Fredersdorfer Weg vom Kolpiner zum Grünheider Weg und erschließt anliegende Hintergrundstücke. Die Straßenbezeichnung ist im Adressbuch von 1922 als Querstraße vermerkt.
Straße 545

(Lage)

0170 nummeriert nach Bebauungsplan vor 1925 Die Grundstücke 6–10 auf der Ostseite und westlich die Kleingartenanlage werden durch die Straße nördlich der Blumeslake erschlossen.[3]  
Straße 546

(Lage)

0180 nummeriert nach Bebauungsplan vor 1925 Die Straße am westlichen Ende der Blumeslake[3] erschließt neu angelegte Grundstücke auf dem Gebiet der ehemaligen Kleingartenanlage am Stichkanal oder Altarm genannten nördlichen Abzweig der Müggelspree  
Straße 567

(Lage)

0160 nummeriert nach Bebauungsplan vor 1925 Die Straße mit den Grundstücken 1–5 und 15[3] führt nur als Hinterstraße durch die vorherige Kleingartenanlage zwischen Aalstieg und Richard-Hörnke-Weg.  
Straße 574

(Lage)

0310 nummeriert nach Bebauungsplan vor 1925 Die Straße 574[3] liegt östlich der Dorfstraße in Richtung Schleiengang, endet aber am querliegenden Grundstück 1.  
Straße nach Fichtenau

(Lage)

0840 Fichtenau, Wohnplatz der Nachbargemeinde Schöneiche in Brandenburg nach 1930 Die Straße führt vom S-Bahnhof Rahnsdorf nordostwärts zur Stadtgrenze nach Fichtenau, wo sie in die Geschwister-Scholl-Straße übergeht. Parallel neben einem Abschnitt der Straße fährt die Straßenbahnlinie 87 vom S-Bahnhof Rahnsdorf nach Woltersdorf. Der südliche Abschnitt der Straße[8] wurde 2015 in Ingeborg-Hunziger-Straße benannt. Zur Straße nach Fichtenau gehören die Grundstücke 1 und 3. Sie liegen nördlich der Bahnstrecke (S-Bahnhof Rahnsdorf) im Nordostwinkel und mit dem Alten Fischerweg 4 befindet sich darauf die Revierförsterei Rahnsdorf.  
Triglawstraße

(Lage)

0410 Triglaw, in der slawischen Mythologie höchste Gottheit über Himmel, Erde und Unterwelt um 1912 Die Straße zwischen Im Haselwinkel und Wodanstraße bildet über die Triglawbrücke den Zugang zu der Insel im Süden von Hessenwinkel, die beim Anlegen des Spreekanals durch Begradigung 1879 entstand. Auf den Müggelbergen soll sich eine slawische Opfer- und Orakelstätte mit dem Bild dieses dreiköpfigen Gottes Triglaw befunden haben.  

 

 

Ukeleipfad

(Lage)

0170 Ukelei, Karpfenfisch 09. Sep. 1931 Die zwischen Fürstenwalder Allee und Mühlenweg liegende Straße 554 wurde 1931 benannt.  
Vogelsdorfer Steig

(Lage)

0450 Gemeindeteil der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf in Brandenburg 20. Juli 1938 Der Steig zwischen Püttbergeweg bis Freienbrinker Saum ist bereits um 1900 in der Kolonie westlich von Neu-Rahnsdorf als Prinz-Heinrich-Straße geplant und angelegt worden, war aber bei der Umbenennung 1938 noch unbebaut.  
Waldschützpfad

(Lage)

0400 Waldschütz, poetisch für Jäger 20. Juli 1938 Die Straße, um 1900 mit der „Kolonie Rahnsdorfer Mühle“ eingerichtet, war hier schon vorher als Forststraße vorhanden. Sie verläuft zwischen Püttbergeweg und Freienbrinker Saum.

In dieser Straße sind einige ältere gut renovierte Wohnhäuser erhalten, darunter auch ein Fachwerkhaus, die jedoch keine Baudenkmale sind.

 
Waldstraße

(Lage)

1030 am Waldrand verlaufend vor 1925 Die Straße liegt zwischen Lutherstraße und Im Haselwinkel in Hessenwinkel. Die Bebauung mit den Grundstücken 1–42 (fortlaufend) liegt seeseitig, die nördliche Straßenseite zieht sich am Wald lang. Hier befindet sich die Waldkapelle der evangelischen Kirchgemeinde Rahnsdorf.  

 

Waldweg

(Lage)

0260 Waldgebiet des nördlichen Teils der Püttberge vor 1930 Der Weg im östlichen Teil der hier liegenden Siedlung liegt zwischen Kalkberge- und Püttbergeweg. Das einzige bebaute Grundstück Nummer 14 liegt an der Westseite, an der anderen Straßenseite befindet sich der Wald.  
Weichselmünder Weg

(Lage)

0350 Weichselmünde, Ort und Festung in Westpreußen, seit 1945 Gdańsk-Wisłoujście in Polen 09. Aug. 1929 Diese Querstraße, vorher Straße 507 des Bebauungsplans, im Süden von Wilhelmshagen, liegt zwischen Schönblicker und Grünelinder Straße.  
Wiebelskircher Weg

(Lage)

0600 Wiebelskirchen, Stadtteil von Neunkirchen im Saarland 05. Juli 1935 Die Straße liegt im Siedlungsgebiet Wilhelmshagen zwischen Schettkatstraße und Grenzbergeweg. Die Namensgebung der im Jahr 1892 angelegten Dernburgstraße erfolgte beim Anschluss des Saargebietes 1935.[18]  
Wiesenstraße

(Lage)

0470 Keilwiese, vormals hiesiges Flurstück vor 1925 Die acht Meter breite Straße hat zumeist auf beiden Seiten Rasenbankett und liegt zwischen See- und Hechtstraße in der Ortslage „Rahnsdorfer Mühle“.  
Wodanstraße

(Lage)

0330 Wodan, Hauptgott der nordischen Mythologie um 1912 Die Straße im Osten der Hessenwinkler Südinsel liegt zwischen der Baldur- und der Triglawstraße und erschließt beidseits als Sackgasse die Grundstücke am Ufer des Dämeritzsee. Der Name des germanischen Wodan ergänzt Triglaw, den slawischen Hauptgott.  
Wolfgang-Steinitz-Straße

(Lage)

0400 Wolfgang Steinitz (1905–1967), Linguist und Volkskundler 01. März 2007 Die Straße 522 erhielt 2007 ihren Namen. Sie liegt in Hessenwinkel zwischen Biberpelz- und Fahlenbergstraße.  
Woltersdorfer Landstraße

(Lage)

0710
(im Ortsteil)
Woltersdorf, Nachbargemeinde in Brandenburg überliefert Diese Straße liegt im Ortsteil von der Stadtgrenze zu Woltersdorf im Norden und führt am Jagen 205 mit 520 Meter an der Stadtgrenze zum östlich gelegenen Woltersdorf an der Ostseite der Straße. 150 Meter südlich schließt sich zudem noch an der Westseite die Stadtgrenze zu Erkner an, in einer Länge von 550 Metern. Somit bildet nur die Straße selbst den Zugang zu einem Rahnsdorfer Waldstück am Flakensee. Nach Süden setzt sich die Straße gleichnamig in Erkner fort.  
Woltersdorfer Weg

(Lage)

0440 Woltersdorf, Nachbargemeinde in Brandenburg um 1925 Er liegt zwischen Fürstenwalder Allee und Freienbrinker Saum. Die Straße wurde um 1900 als Bahnhofstraße eingerichtet, da über den Hegemeisterweg der Bahnhof Berlin-Rahnsdorf erreichbar ist. Der letztere blieb im Ausbauzustand eines Waldweges.  

 

Zeesener Weg

(Lage)

0300 Zeesen, Ortsteil der Stadt Königs Wusterhausen in Brandenburg 10. Juli 1964 Der Zeesener Weg ist eine schmale Siedlungsstraße mit Asphaltdecke, aber unbefestigten Randstreifen ohne Straßenentwässerung und geht östlich vom Grünheider Weg ab. Er führt als Fahrweg zum Waldrand an den Püttbergen und geht dort in einen Forstweg über.  

Ehemalige und geplante StraßenBearbeiten

Im Adressbuch 1922[19] sind außer den in der folgenden Übersicht enthaltenen Straßen weitere Verkehrswege und zwei Plätze mit ihren Plannummern aufgeführt. Die Straßen von Rahnsdorf und Wilhelmshagen liegen dabei in getrennten Kapiteln:
1a, 2, 4, 5, 5b, 6, 7, 8, 8a, 8b, 9a, 10b, 11, 13b, 16, 17, 19, 20, 21, 23, 27, 29, 29a, 31, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 41, 42, 43 sowie die Plätze C und II.

Ursprünglicher Name von bis umbenannt Anmerkung
Adalbertstraße nach 1900 20. Juli 1938 Springeberger Weg Adalbert (1811–1873), Prinz von Preußen, Generalinspekteur der preußischen Marine
1922 zwischen Hohenzollernstraße und Woltersdorfer Weg[19] vermerkt.
Amtsstraße um 1913 09. Nov. 1926 Fichtenauer Straße 1922 ist sie zwischen Fürstenwalder Straße, Hohenzollernstraße und Straße 9a[19] nach Bebauungsplan als Straße 8 angegeben. An der Kreuzung zur Fürstenwalder Straße (Chaussee) befand sich die Ortsamtsstelle der Gemeinde Rahnsdorf.
Bahnhofstraße
Am Bahnhof
um 1900 um 1925 Woltersdorfer Weg Der heutige Woltersdorfer Weg fortgesetzt durch den Hegemeisterweg führte zum Bahnhof Rahnsdorf. Die Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn hatte 1879 in der Nähe des Fredersdorfer Fließes einen Haltepunkt eingerichtet. 1901 wurde das Bahnhofsgebäude eingeweiht und am 1. Mai 1902 der Vorortverkehr nach Erkner aufgenommen. Der Verlauf von Am Bahnhof wurde 1922 angegeben zwischen Rahnsdorf, über den Weg zum Freibad, den Hegemeisterweg, die Berliner Vorort-Eisenbahn, den Weg nach Fichtenau bis zur Gemarkung Fichtenau.[19]
Bismarckstraße um 1892 24. Mai 1951 Grenzbergeweg Bismarck, bis 1890 Reichskanzler
Bülowstraße um 1902 09. Nov. 1926 Fahlenbergstraße Bernhard Ernst von Bülow (1815–1879), Staatssekretär im Auswärtigen Amt
Zuerst war sie die Straße 13. Im Jahr 1926 wurde sie in den Schwarzen Weg einbezogen.
Dernburgstraße um 1892 05. Juli 1935 Wiebelskircher Weg Bernhard Dernburg (1865–1937), Politiker und Bankier.
Die Umbenennung erfolgte nach dem Erfolg der Volksabstimmung zum Anschluss des Saargebiets von 1935.
Der Entenwall vor 1922 ? als gesonderte Grünfläche ausgewiesen. Enten. Laut Adressbucheintrag des Jahres 1922 lag dieser Weg zwischen Die Bänke und Kleinem Müggelsee und war unbebaut.[19]
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße vor 1989 vor 1993 Lübecker Straße Wilhelm Külz (1875–1948), Politiker (DDP, LDP), 1945 bis 1948 Vorsitzender der LDP.
Düppelstraße um 1900 10. Apr. 1931 Grünheider Weg Sie verbindet die Grenz- mit der ehemaligen Hohenzollernstraße.[19] Sie wurde um 1900 nach Düppel (heute Dybbøl, Dänemark) benannt, dem Ort der Düppeler Schanzen, im Deutsch-Dänischen Krieg 1864.
Forststraße (2) vor 1900 20. Juli 1938 Waldschützpfad Die Straße entstand mit der Anlage der „Kolonie Rahnsdorfer Mühle“ und wurde wegen der Richtung zum ehemaligen königlichen Forst benannt. Die Umbenennung erfolgte 1938 zur Verringerung gleichnamiger Straßen im Zusammenschluss zu Groß-Berlin. Im Jahr 1922 ist der Verlauf zwischen Hohenzollern-, Mittel- und Grenzstraße angegeben.[19]
Forststraße (1) überliefert um 1910 Hubertusstraße Die Straße entstand mit der Anlage der „Kolonie Hessenwinkel“ und lag neben der Waldstraße am Forst entlang, wegen der gleichnamigen Straße in der benachbarten Villenkolonie wurde sie bereits 1910 umbenannt.
Fürstenwalder Straße 19. Jhd. 21. Apr. 1932 Fürstenwalder Allee
Fürstenwalder Damm
Das Adressbuch 1922 gibt den Verlauf der Fürstenwalder Straße zwischen der Chaussee nach Friedrichshagen und der Gemarkung Wilhelmshagen, zurück bis zum Weg zum Bahnhof Rahnsdorf, an. Einige der Nebenstraßen tragen noch ihre Plannummern wie 8a, 7, 6, 5, 5b und 4. Bei der Umbenennung erfolgte eine Aufteilung in Allee und Chaussee.[19]
Grenzstraße um 1900 20. Juli 1938 Freienbrinker Saum Die Straße bildete die nördliche Begrenzung der Bebauung des nach 1890 nördlich der Hohenzollernstraße angelegten Siedlungsgebiets zum Berliner Stadtforst hin. Unter Verlängerung mit der Straße 475 wurde der Begriff (Wald-)Saum bei der Umbenennung in Freienbrinker Saum gewählt.
Hauptstraße um 1900 20. Juli 1938 Dannenreicher Pfad Die Benennung der Straße verweist auf ihre zentrale Lage (also Hauptstraße) im nach 1890 nördlich der Hohenzollernstraße angelegten Siedlungsgebiet. 1938 erfolgte die Bereinigung von in Groß-Berlin mehrfach vorhandenen Straßennamen.
Hegemeisterweg um 1900 20. Juli 1938 → Wanderweg durch den Wald Als Hegemeister wurde ein Beamter, zuständig für Forst- und Jagdschutz, bezeichnet, was in etwa einem heutigen Förster entspricht. Im Jahr 1922 ist der Hegemeisterweg als unbebaute Straße zwischen Grenzstraße und Bahnhof Rahnsdorf genannt.[19] Im Jahr 1943 ist als einzige Bebauung die „Gaststätte Waldklause“ (zum Bahnhof gehörig) an der Straße vermerkt.[20] Der ortsnahe Endpunkt liegt am Waldschützpfad/Freienbrinker Saum. Derzeit (Stand: 2014) hat der Hegemeisterweg den Status eines Wanderweges durch den Berliner Forst, der Name ist nicht amtlich eingetragen.
Hohenzollernstraße um 1900 20. Juli 1938 Püttbergeweg Hohenzollern, deutsches Herrschergeschlecht, insbesondere (um 1900) des Kaiserhauses (brandenburgisch-preußische Linie). Seit der Bildung von Groß-Berlin gab es in der Stadt Berlin mehrfach gleichnamige Straßen, die 1938 umbenannt wurden.
Inselstraße nach 1890 24. Jan. 1938 gelöscht
Im Haselwinkel
Die Spreebegradigung im Jahr 1879 führte zur Entstehung einer Insel im Südteil der Kolonie Hessenwinkel, die für die Straße namensgebend war. Die Straßenbezeichnung wurde 1938 gelöscht, die anliegenden Grundstücke in die Nummerierung der Straße Im Haselwinkel einbezogen.
Kaiser-Friedrich-Straße um 1900 24. Jan. 1938 Hortwinkeler Weg Friedrich III. (1831–1888), König von Preußen, „99-Tage-Kaiser“
Kaiserstraße nach 1905 24. Mai 1951 Hochlandstraße Zum Zeitpunkt des Anlegens der Straße in der Kolonie ‚Wilhelms‘hagen war Wilhelm II. Deutscher Kaiser. Im Jahr 1951 wurden Straßennamen nach frühere Herrschern umbenannt.
Kaiser-Wilhelm-Straße um 1900 20. Juli 1938 Hohenbinder Steig Wilhelm I. (1797–1888), König von Preußen, Deutscher Kaiser. Die Straße in Wilhelmshagen wurde wegen der mehrfach vorhandenen gleichnamigen in Groß-Berlin umbenannt.
Kastanienstraße um 1890 24. Jan. 1938 gelöscht
Im Haselwinkel
Kastanie, Buchengewächs. Die Straßenbezeichnung wurde 1938 gelöscht, die anliegenden Grundstücke in die Nummerierung der Straße Im Haselwinkel einbezogen.
Königgrätzer Straße um 1900 11. Mai 1938 Hangelsberger Gang Königgrätz, heute Hradec Králové in Tschechien, steht synonym für die Schlacht bei Königgrätz, in der preußische Truppen siegten.
Königin-Luise-Straße um 1900 20. Juli 1938 Am Mühlenfließ Die im Volk beliebte Luise (1776–1810), Königin von Preußen, war namensgebend. Die Straße wurde 1938 umbenannt, da es durch die Bildung von Groß-Berlin mehrere Straßen gleichen Namens gab.
Kronprinzenstraße um 1900 20. Juli 1938 Petershagener Weg Kronprinzen sind die Thronfolger in direkter Linie. Insbesondere war Prinz Wilhelm der erste Sohn (Kronprinz) von Kaiser Wilhelm II. und Auguste Victoria zum Zeitpunkt der Straßenbenennung.
Mittelstraße um 1900 20. Juli 1938 Bauernheideweg
Steinfurther Weg
Die Straße war in der Mitte als West-Ost-Achse des nach 1890 nördlich der Hohenzollernstraße angelegten Siedlungsgebietes geplant und wurde durch die Bebauung unterbrochen. So wurde 1938 der westliche Teil zwischen Waldschützpfad und Buriger Weg in Steinfurther Weg, der größere Teil zwischen Hortwinkler Weg und Hangelsberger Gang in Bauernheideweg umbenannt.
Moltkestraße um 1892 31. Mai 1951 Eichbergstraße Moltke (1800–1891) hatte den Vorsitz in einem „Fürstenkonzern“, der um 1890 die „Deutsche Volksbaugesellschaft“ mit dem Ziel ins Leben rief, ärmeren Schichten der Bevölkerung preiswertes Wohnen auf dem Lande zu ermöglichen. Auch die Siedlung Neu-Rahnsdorf (heute Wilhelmshagen) geht darauf zurück, ebenso die Straßennamen nach den Fürsten Pleß und Stolberg-Wernigerode sowie Graf Frankenberg.
Parkstraße um 1900 20. Juli 1938 Buriger Weg Die Straße im westlichen Teil der Siedlung nördlich von der Fürstenwalder Allee sollte wohl im Namen den Parkcharakter, abgrenzend zur (waldnahen) Forststraße aufnehmen.
Pleßstraße um 1892 31. Mai 1951 Lassallestraße Hochberg-Pleß (1833–1907) war wie Moltke an der „Deutschen Volksbaugesellschaft“ beteiligt, auf die auch Wilhelmshagen (Neu-Rahnsdorf) zurückgeht. Im Jahr 1951 wurde sie wie andere nach Fürsten benannte Straßen umbenannt.
Prinz-Albrecht-Straße um 1900 20. Juli 1938 Grasehorstweg Prinz Albrecht (1837–1906), Militär. Die Straße ging von der Hohenzollernstraße ab und war 1922 noch unbebaut.
Prinz-Friedrich-Karl-Straße um 1900 20. Juli 1938 Beiersdorfer Weg Prinz Friedrich Karl (1828–1885), Militär, Neffe von Kaiser Wilhelm I. Die Straße ging von der Hohenzollernstraße ab und war 1922 noch unbebaut.
Prinz-Heinrich-Straße um 1900 20. Jul. 1938 Vogelsdorfer Steig Die 1922 noch unbebaute Straße wurde nach Prinz Heinrich (1862–1929), dem jüngeren Bruder des Kaisers Wilhelm II. benannt. Die Straße ging von der Hohenzollernstraße ab.
Rahnsdorfer Straße * überliefert 12. Mai 1967 Alter Fischerweg Straße nach Rahnsdorf von Schöneiche her. Im Adressbuch von 1922[19] wie dem von 1943[20] ist sie nicht aufgeführt.
Residenzstraße um 1900 20. Juli 1938 Blossiner Straße Die Residenz ist der Wohn- und Amtssitz von Landesherren, der Begriff steht in Rahnsdorf/Wilhelmshagen im Zusammenhang mit Straßenbenennungen nach dem Hause Hohenzollern in diesem Gebiet um die damalige Hohenzollernstraße.
Roonstraße 1902 31. Mai 1951 Grünelinder Straße Albrecht von Roon (1803–1879), preußischer General und 1859–1879 Kriegsminister unter Bismarck.
Schöneicher Chaussee nach 1883 nach 1919 Schöneicher Landstraße Im Jahr 1922 ist sie (für Friedrichshagen) als Chaussee, im Jahr 1943 als Landstraße notiert.[19][20]
Sedanstraße um 1900 10. Apr. 1931 Kalkbergeweg Schlacht bei Sedan im Jahr 1870 während des Deutsch-Französischen Krieges. Die Sedanstraße (1922 noch unbebaut[19]) verlor bei der Zusammenfassung mit den Straßen 471 und 472 zum Kalkbergeweg ihren Namen.
Spreestraße um 1890 24. Jan. 1938 Biberpelzstraße
Im Haselwinkel
Die Straße verlief parallel zur Spree und wurde 1938 geteilt und umbenannt, da es mehrere gleichnamige Straßen nach der Bildung von Groß-Berlin gab. Der Teil der Straße 520 vom Kanal I (Neu-Venedig) und der anschließende Teil der Spreestraße bis zur Hohen Brücke wurden in Biberpelzstraße, der von der Hohen Brücke verlaufende Teil der Spreestraße und die sich anschließende Kastanien- und Inselstraße in Im Haselwinkel umbenannt.
Stolbergstraße 1902 31. Mai 1951 Schettkatstraße Stolberg-Wernigerode (1837–1896), Politiker und Militär. Er war 1884–1894 Oberstkämmerer und von 1885 bis 1888 Minister des königlichen Hauses, neben Moltke war er an der um 1890 errichteten Deutschen Volksbaugesellschaft beteiligt, auf die Neu-Rahnsdorf (Wilhelmshagen) zurückgeht.
Viktoriaplatz um 1892 10. Mai 1951 Erknerstraße
Schönblicker Straße
Der nach Victoria (1840–1901) benannte und als Schmuckplatz angelegte Wilhelmshagener Bahnhofsvorplatz wurde 1951 aufgehoben und in die Schönblicker (nach Südwest) und Erknerstraße (Nordwest/Südost) einbezogen.
Viktoriastraße um 1892 10. Mai 1951 Erknerstraße Victoria (1840–1901), deutsche Kaiserin, Königin von Preußen. Die Straße kreuzte am Victoriaplatz vor dem Bahnhof die Wilhelmstraße.
Wilhelmplatz um 1900 10. Mai 1951 Schönblicker Straße Wilhelm II. (1859–1941), letzter Deutscher Kaiser, 1918 abgedankt. Der zentrale Platz um die Kirche[21] wurde bei der Umbenennung der Wilhelmstraße einbezogen. Im Jahr 1943 ist er im Adressbuch bereits nicht mehr enthalten.[20]
Wilhelmstraße um 1892 10. Mai 1951 Schönblicker Straße Die nach dem Kaiser Wilhelm II. (1859–1941) benannte Nord-Süd-Achse durch Wilhelmshagen wurde mit den verbliebenen nach Mitgliedern des Hauses Hohenzollern benannten Straßen umbenannt.

Weitere Örtlichkeiten in RahnsdorfBearbeiten

Kleingartenanlagen (KGA)Bearbeiten

Im Ortsteil befinden sich Kleingärten zumeist auf dem Gelände südlich der Dorfstraße zur Müggelspree.[22][23]

  • KGA Blumeslake (Lage):
    Blumeslake/Straße 549 Nr. 18–22, mit 5.405 m² und acht Parzellen auf Privatgelände mit dem Status „sollen nach Darstellung des FNP erhalten bleiben“.
  • KGA Kleiner Müggelfleck (Lage):
    Hechtstraße/Straße 552/567/565 mit 16.300 m² für 23 Parzellen, fiktive Dauerkleingärten gemäß §§ 16 und 20a BKleingG auf landeseigenem Grund.
  • KGA Kuckucksnest (Lage):
    Straße 549, nach FNP erhaltenswerte Kleingärten auf 16.514 m² privatem Pachtland für 33 Parzellen.
  • KGA Müggelspreeufer (Lage):
    Grenzweg/Müggelspree, auf 13.000 m² privatem Pachtland mit 28 Parzellen, die nach FNP als Kleingärten erhalten werden sollen.
  • KGA Mühlenwiese-Finkenheerd (Lage)::
    Dorfstraße 123–20, 52 Parzellen auf 35.422 m² landeseigenem Pachtland sind fiktive Dauergärten laut Bundeskleingartengesetz, weitere 99 Parzellen auf 38.838 m² privatem Pachtland sollen nach FNP erhalten bleiben.
  • KGA Rahnsdorf-Süd (Lage):
    Fürstenwalder Straße, acht Parzellen auf 4.362 m² landeseigenem Pachtland sind fiktive Dauerkleingärten.
  • KGA Schulzendienstwiese (Lage):
    Straße 538/Grenzweg, 13 Parzellen 5.699 m² landeseigen gelten als fiktive Kleingärten und weitere sieben Parzellen auf 2.662 m² privatem Pachtland sollen durch den FNP erhalten bleiben.
  • Siedlung am Walde (Lage):
    Fürstenwalder/Langfuhrer Allee, die 113 Parzellen mit 63.896 m² um das ehemalige Schützenwäldchen sind als fiktive Dauerkleingärten auf landeseigenem Grundstück im Entwicklungsplan aufgenommen, laut FNP jedoch für landschaftlich geprägte Wohnbebauung vorgesehen.[24][25]
  • KGA Wittigwiesen:
    27 Parzellen auf stadteigenem Land. Die Anlage ist „bis nach 2025“ dauerhaft gesichert, danach sollen auf der Fläche Wohnhäuser entstehen.[26]

Grünflächen, InselnBearbeiten

 
Müggelspree am Kleinen Müggelsee (1964)

Zum Ortsteil Rahnsdorf mit seinen Ortslagen gehören große Teile der Berliner Forsten.

  • (ehemaliges) Schützenwäldchen (Lage)
  • Erlenbruch (Lage)
  • Grenzberge (Lage)
  • Schutzgebiete[27]
  • LSG Müggelspree[29] auf einer Fläche von 128,57 Hektar am Südrand des Ortsteils
  • Schonungsberg (Lage)
  • Fried- und Kirchhöfe[30]
    • Landeseigener Friedhof Hessenwinkel (Lage), Biberpelzstr. 29, 5.445 Quadratmeter
    • Friedhof Püttberge (Lage), an der Hochlandstraße
    • Landeseigener Friedhof Rahnsdorf (Lage), Fürstenwalder Allee 93, 10.153 Quadratmeter
  • Inseln am Übergang der Müggelspree zum Großen Müggelsee, Bucht „Die Bänke“; alle Inseln dieser Gruppe bilden ein Landschaftsschutzgebiet
    • Dreibock (Lage)
      Dreibock, eine kleine Nachbarinsel vom Entenwall, entwickelte sich aus einer Sandbank im Lauf der Müggelspree. Sie ist nicht bewohnt oder bebaut.[31]
    • Entenwall (Lage)
      Die als Der Entenwall bezeichnete Insel wurde auf Karten des Jahres 1724 erstmals eingetragen. Aber noch im Berliner Adressbuch von 1922 ist sie als unbebaut ausgewiesen. Sie ist zwischen Die Bänke und dem Kleinen Müggelsee enthalten.[19]
      Die gesamte Insel liegt im Natura 2000-Gebiet Müggelsee–Müggelspree. Die größere Fläche der Insel (19.521 ), mit Laubbäumen, vor allem Erlen bewachsen, davon 900 m² an einen Wochenendnutzer verpachtet, sollte am 22. März 2018 mit einem Mindestgebot von 125.000 Euro versteigert werden.[31]
      Nun wurde die Auktion nach Einspruch der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz abgesagt, weil die Grundstücke „naturschutzfachlich besonders wertvoll sind“.[32]
    • Kelchsecke (auch Kelchs Ecke)(Lage) mit einer Siedlungskolonie
      Kelchs Ecke ist eine erst im 18. Jahrhundert vom Müggelheimer Festland abgetrennte kleine unbebaute Insel. Zwischen ihr und der Insel Entenwall verläuft inzwischen ein schmaler Kanal.[31]
    • Müggelwerder (Lage), Zufahrt von der Seestraße
    • Schilfwall (Lage)
  • Strandbad Müggelsee

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Straßen in Berlin-Rahnsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bebauungsplan XVI-21
  2. Sondergebiet mit der Zweckbestimmung ‚Wochenendhausgebiet‘ (Memento des Originals vom 23. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tk.gis-broker.de (PDF-Datei; 1,66 MB)
  3. a b c d e f g h i j k l m FIS-Broker Kartenanzeige FIS-Broker-Vorschau-Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe)
  4. a b c d e f g Straßen in Hessenwinkel. In: Berliner Adreßbuch, 1937, Teil IV, S. 2080.
  5. Als Baustelle werden im Adressbuch Grundstücke vermerkt, für die dieses erworben und eingetragen ist. Eine Bebauung muss nicht stattfinden.
  6. a b c d Homepage Ev. Kirche Rahnsdorf
  7. Liste von Kirchen (Memento des Originals vom 27. August 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heilige-dreikoenige.de nach den Hl. drei Königen in Deutschland.
  8. a b Drucksache VII/0994 Umbenennung eines Abschnitts der öffentlichen Straße nach Fichtenau in "Ingeborg-Hunzinger-Straße"
  9. berlin.de/ba-treptow-koepenick: Ingeborg Hunzinger zum 100. Geburtstag
  10. Nachruf auf Ingeborg Hunzinger in Pressemitteilung vom 22. Juli 2009
  11. Stadtplan Berlin. Verlag VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig 1987 / 4.Auflage.@1@2Vorlage:Toter Link/www.alt-berlin.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. Inselstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1939, Teil IV, S. IX (Im Adressbuch 1939 ist eine Inselstraße lediglich für C 2 (S. 402) und Schwanenwerder (S. 1440) in aufgeführt.).
  13. Stadtplan Berlin 1961
  14. F23: Rahnsdorf–Kruggasse, F24: Rahnsdorf–Müggelheiem Die Fähren von Rahnsdorf; neu abgerufen am 7. Februar 2016.
  15. Zur Person Hilliges
  16. Zur Person Hörnke
  17. Zur Person Albert Schettkat
  18. Zum Anlass der Umbenennung
  19. a b c d e f g h i j k l m Berliner Adressbuch 1922: Verwaltungsbezirk Cöpenick > Grünau, Hessenwinkel, Hirschgarten, Müggelheim, Rahnsdorf, Rauchfangswerder, Schmöckwitz, Wilhelmshagen. Teil IV, Seite 1687 ff.
  20. a b c d Adressbuch 1943: Verwaltungsbezirk Köpenick> Müggelheim, Oberschöneweide, Rahnsdorf mit Rahnsdorfer Mühle. Teil IV., Seite 2191 ff.
  21. Adressbuch 1928 (Teil IV. Straßen und Häuser von Berlin): Verwaltungsbezirk Cöpenick > Müggelheim, Rahnsdorf mit Rahnsdorfer Mühle, Rauchfangswerder, Schmöckwitz, Wilhelmshagen. Seite 1980 ff.
  22. Kleingartenbestand im Bezirk Treptow-Köpenick (Memento des Originals vom 29. September 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtentwicklung.berlin.de (PDF; 38 kB)
  23. FNP Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 12. November 2009 (ABl. S. 2666), zuletzt geändert am 9. Juni 2011 (ABl. S. 2343).
  24. Legende zum Flächennutzungsplan Berlin (PDF; 2,0 MB)
  25. Aktueller FNP der Senatsverwaltung (Memento des Originals vom 7. September 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtentwicklung.berlin.de (PDF; 6,7 MB)
  26. Das Grundstück, Journal des VDGN, 11/12-2016, S. 07.
  27. Übersicht der Landschaftsschutzgebiete
  28. NATURA-2000: Wilhelmshagen-Woltersdorfer Dünenzug
  29. Sachdaten zum LSG Müggelspree
  30. Liste Berliner Friedhöfe (einschließlich Umland) (PDF; 84 kB)
  31. a b c Maike Schultz: Reif für die Insel. In: Berliner Zeitung, 27. Februar 2018, S. 9.
  32. Frauke Hinrichsen: Entenwall wird nicht versteigert. In: Berliner Zeitung, 21. März 2018, S. 13.