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Beiersdorf-Freudenberg

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Beiersdorf-Freudenberg führt kein Wappen
Beiersdorf-Freudenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Beiersdorf-Freudenberg hervorgehoben
Koordinaten: 52° 42′ N, 13° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Falkenberg-Höhe
Höhe: 85 m ü. NHN
Fläche: 25,35 km2
Einwohner: 604 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16259
Vorwahl: 033451
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 053
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Marx-Str. 2
16259 Falkenberg
Bürgermeister: Willi Huwe
Lage der Gemeinde Beiersdorf-Freudenberg im Landkreis Märkisch-Oderland
AltlandsbergAlt TuchebandBad FreienwaldeBeiersdorf-FreudenbergBleyen-GenschmarBliesdorfBuckowFalkenbergFalkenhagenFichtenhöheFredersdorf-VogelsdorfGarzau-GarzinGolzowGusow-PlatkowHeckelberg-BrunowHöhenlandHoppegartenKüstriner VorlandLebusLetschinLietzenLindendorfMärkische HöheMünchebergNeuenhagen bei BerlinNeuhardenbergNeulewinNeutrebbinOberbarnimOderauePetershagen/EggersdorfPodelzigPrötzelRehfeldeReichenow-MöglinReitweinRüdersdorf bei BerlinSeelowStrausbergTreplinVierlindenWaldsieversdorfWriezenZechinZeschdorfBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Beiersdorf-Freudenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und ein Teil des Amtes Falkenberg-Höhe.

Beiersdorf von Norden

Inhaltsverzeichnis

GemeindegliederungBearbeiten

Die ehemals selbstständigen Gemeinden Beiersdorf und Freudenberg bilden je einen Ortsteil. Hinzu kommt der Wohnplatz Beiersdorf Ausbau.[2]

GeschichteBearbeiten

Beiersdorf und Freudenberg gehörten seit 1817 zum Kreis Oberbarnim in der Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Bad Freienwalde im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder). Seit 1993 liegen beide Orte im brandenburgischen Landkreis Märkisch Oderland.

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin eigenständigen Gemeinden Beiersdorf und Freudenberg.[3]

Bei Freudenberg befand sich bis 1990 der Hauptsitz der sogenannten Dienststelle Blumberg des Ministeriums des Innern der DDR mit einer aus drei durch Gänge verbundenen Bunkern bestehenden Bunkeranlage.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Beiersdorf Freudenberg Jahr Beiersdorf-
Freudenberg
Jahr Beiersdorf-
Freudenberg
1875 524 536 2001 643 2015 593
1910 573 587 2005 631 2016 604
1939 483 464 2010 566 2017 606
1946 542 496 2011 569 2018 604
1950 585 516 2012 574
1971 516 395 2013 594
1990 377 310 2014 598
1995 371 315
2000 372 282

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[4][5][6]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Beiersdorf-Freudenberg besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

Wählergruppe Sitze
WIR gemeinsam für Beiersdorf-Freudenberg 2
Wählergruppe Neue Impulse für Beiersdorf-Freudenberg 1
Einzelbewerber Ronald Buchholz: 1 Sitz 1
Einzelbewerber Wilfried Böttcher: 1 Sitz 1
Einzelbewerberin Simone Urbach: 1 Sitz 1
Einzelbewerberin Miriam Hollstein: 1 Sitz 1
Einzelbewerberin Victoria Petry: 1 Sitz 1

BürgermeisterBearbeiten

  • seit 2003: Willi Huwe[8]

Huwe wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 90,5 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[9] gewählt.[10]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Baudenkmale in Beiersdorf-Freudenberg stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

 
Kirche in Beiersdorf

VerkehrBearbeiten

Beiersdorf-Freudenberg liegt an der Landesstraße L 236 zwischen Schönfeld (Ortsteil von Werneuchen) und Leuenberg (Ortsteil von Höhenland). Die Bundesstraße B 168 EberswaldeMüncheberg durchquert das Gemeindegebiet.

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Beiersdorf-Freudenberg
  3. Namens- und Grenzänderungen der Gemeinden. (XLS 169 KB) 2001: 01. Januar bis 31. Dezember. (Nicht mehr online verfügbar.) Statistisches Bundesamt, archiviert vom Original am 14. November 2010; abgerufen am 3. Oktober 2011.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.destatis.de
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 18–21
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  8. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 25
  9. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  10. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019

WeblinksBearbeiten

  Commons: Beiersdorf-Freudenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien