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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Reichenow-Möglin führt kein Wappen
Reichenow-Möglin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Reichenow-Möglin hervorgehoben
Koordinaten: 52° 39′ N, 14° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Barnim-Oderbruch
Höhe: 60 m ü. NHN
Fläche: 22,82 km2
Einwohner: 550 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15345
Vorwahlen: 033437, 033456
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 417
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Freienwalder Straße 48
16269 Wriezen
Bürgermeister: Wolf-Dieter Hickstein (parteilos)
Lage der Gemeinde Reichenow-Möglin im Landkreis Märkisch-Oderland
AltlandsbergAlt TuchebandBad FreienwaldeBeiersdorf-FreudenbergBleyen-GenschmarBliesdorfBuckowFalkenbergFalkenhagenFichtenhöheFredersdorf-VogelsdorfGarzau-GarzinGolzowGusow-PlatkowHeckelberg-BrunowHöhenlandHoppegartenKüstriner VorlandLebusLetschinLietzenLindendorfMärkische HöheMünchebergNeuenhagen bei BerlinNeuhardenbergNeulewinNeutrebbinOberbarnimOderauePetershagen/EggersdorfPodelzigPrötzelRehfeldeReichenow-MöglinReitweinRüdersdorf bei BerlinSeelowStrausbergTreplinVierlindenWaldsieversdorfWriezenZechinZeschdorfBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Reichenow-Möglin ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und ist Teil des Amtes Barnim-Oderbruch.

Inhaltsverzeichnis

GemeindegliederungBearbeiten

Die ehemaligen Gemeinden Reichenow und Möglin bilden je einen Ortsteil. Ein weiterer bewohnter Gemeindeteil ist Herzhorn.[2]

GeschichteBearbeiten

Im Jahre 1412 wurden die von Pfuel mit dem Ort Reichenow durch Friedrich I. belehnt.[3] Im Ortsteil Möglin bestand das Rittergut Möglin; hier gründete Albrecht Daniel Thaer die Landwirtschaftliche Akademie Möglin. Möglin gehörte bis 1949 zu Schulzendorf (heute Ortsteil von Wriezen) und wurde dann selbstständig.[4]

Reichenow und Möglin gehörten seit 1817 zum Kreis Oberbarnim in der Provinz Brandenburg. Ab 1952 wurde Reichenow in den Kreis Strausberg, Möglin in den Kreis Bad Freienwalde im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder) eingegliedert. Seit 1993 liegen beide Orte im brandenburgischen Landkreis Märkisch Oderland.

Die Gemeinde Reichenow-Möglin entstand am 31. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der beiden bis dahin selbstständigen Gemeinden Reichenow und Möglin.[5]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Reichenow Möglin Jahr Reichenow-
Möglin
Jahr Reichenow-
Möglin
1875 556 - 1997 630 2015 549
1910 448 - 2000 667 2016 547
1939 482 - 2005 624 2017 536
1946 740 - 2010 595 2018 550
1950 859 298 2011 569
1971 646 252 2012 554
1990 455 179 2013 562
1995 450 167 2014 564
1996 458 168

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[6][7][8]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Reichenow-Möglin besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[9]

  • Wählergruppe Reichenow/Möglin: 8 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

  • seit 2003: Wolf-Dieter Hickstein[10]

Hickstein wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 84,4 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[11] gewählt.[12]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Schloss Reichenow

In der Liste der Baudenkmale in Reichenow-Möglin sind die unter Denkmalschutz stehenden Bauwerke verzeichnet.

  • Gedenkstätte für Albrecht Daniel Thaer, den Begründer der Agrarwissenschaft, in Möglin

VerkehrBearbeiten

Reichenow-Möglin liegt an der Landesstraße L 341 zwischen Schulzendorf (Ortsteil von Wriezen) und Reichenberg (Ortsteil von Märkische Höhe).

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Reichenow-Möglin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien