Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lindendorf führt kein Wappen
Lindendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lindendorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 30′ N, 14° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Seelow-Land
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 40,13 km2
Einwohner: 1331 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15306
Vorwahlen: 03346, 033470, 033601, 033602
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 290
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Berliner Straße 31 a
15306 Seelow
Bürgermeister: Helmut Franz
Lage der Gemeinde Lindendorf im Landkreis Märkisch-Oderland
AltlandsbergAlt TuchebandBad FreienwaldeBeiersdorf-FreudenbergBleyen-GenschmarBliesdorfBuckowFalkenbergFalkenhagenFichtenhöheFredersdorf-VogelsdorfGarzau-GarzinGolzowGusow-PlatkowHeckelberg-BrunowHöhenlandHoppegartenKüstriner VorlandLebusLetschinLietzenLindendorfMärkische HöheMünchebergNeuenhagen bei BerlinNeuhardenbergNeulewinNeutrebbinOberbarnimOderauePetershagen/EggersdorfPodelzigPrötzelRehfeldeReichenow-MöglinReitweinRüdersdorf bei BerlinSeelowStrausbergTreplinVierlindenWaldsieversdorfWriezenZechinZeschdorfBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Lindendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Sie wird vom Amt Seelow-Land verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt am Rande des Oderbruchs, etwa 16 km nordwestlich von Frankfurt (Oder). Im Lindendorfer Ortsteil Dolgelin befand sich der geografische Mittelpunkt des Freistaates Preußen.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Dolgelin, Libbenichen, Neu Mahlisch und Sachsendorf. Als bewohnte Gemeindeteile sind Dolgelin, Friedenstal, Sachsendorf und Werder ausgewiesen. Hinzu kommen die Wohnplätze Sachsendorfer Loose und Wilhelmshöhe.[2]

GeschichteBearbeiten

Dolgelin, Libbenichen, Neu Mahlisch und Sachsendorf gehörten seit 1817 zum Kreis Lebus und ab 1952 zum Kreis Seelow im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder). Seit 1993 liegen die Orte im brandenburgischen Landkreis Märkisch Oderland.

Die Gemeinde entstand am 26. Oktober 2003 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Dolgelin, Libbenichen, Neu Mahlisch und Sachsendorf.[3]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
2003 1 603
2004 1 577
Jahr Einwohner
2005 1 560
2006 1 539
2007 1 517
2008 1 505
2009 1 483
Jahr Einwohner
2010 1 459
2011 1 418
2012 1 408
2013 1 406
2014 1 368
Jahr Einwohner
2015 1 354
2016 1 347
2017 1 348
2018 1 331

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[4][5][6]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Lindendorf besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

Partei / Wählergruppe Sitze
Bürgerliste Dolgelin/Neu Mahlisch 4
Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr und Feuerwehrverein Libbenichen 2
Wählergruppe Sachsendorf 2
Heimat, Kultur- und Sportverein 1
Einzelbewerberin Patricia Werner 1

BürgermeisterBearbeiten

  • 2003–2014: Wolfgang Wolter[8]
  • seit 2014: Helmut Franz (Bürgerliste Dolgelin/Neu Mahlisch)[9]

Franz wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 86,2 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[10] gewählt.[11]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Dorfkirche Libbenichen

In der Liste der Baudenkmale in Lindendorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

  • Die Dorfkirche Libbenichen entstand im Jahr 1736 auf den Resten eines mittelalterlichen Vorgängerbaus. Bei Instandsetzungenarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg legten Handwerker die Reste eine mittelalterlichen Ausmalung frei. Der Kanzelkorb stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • Die Kirchenruine Dolgelin entstand um 1300 und wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Ein Förderverein kümmert sich seit 2002 um den Wiederaufbau.

VerkehrBearbeiten

Durch die Gemeinde verläuft die Bundesstraße 167 von Bad Freienwalde nach Frankfurt (Oder).

Lindendorf liegt zwar an der Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder), die Haltepunkte Dolgelin und Libbenichen wurden aber 1994 geschlossen.

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lindendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Lindendorf
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 26–29
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  8. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 26
  9. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl vom 15. Juni 2014
  10. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  11. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019