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Fobello (piemontesisch Fobél oder Fobeli) ist eine italienische Gemeinde mit 191 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Vercelli (VC), Region Piemont und ist Träger der Bandiera Arancione des TCI.[2]

Fobello
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Fobello (Italien)
Fobello
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Vercelli (VC)
Koordinaten 45° 53′ N, 8° 10′ OKoordinaten: 45° 53′ 0″ N, 8° 10′ 0″ O
Höhe 880 m s.l.m.
Fläche 29 km²
Einwohner 191 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 7 Einw./km²
Postleitzahl 13025
Vorwahl 0163
ISTAT-Nummer 002057
Volksbezeichnung Fobellesi
Schutzpatron San Giacomo
Blick auf Fobello
Blick auf Fobello

GeographieBearbeiten

Der Ort liegt 80 km von der Provinzhauptstadt Vercelli entfernt in der Valsesia auf einer durchschnittlichen Höhe von 873 m ü. M. über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet, welches eine Fläche von 29,32 km² umfasst, erstreckt sich von circa 800 bis auf 1576 m ü. M. (Ortsteil Baghera) und Alpe di Baranca[3]. Die Nachbargemeinden sind Alto Sermenza, Bannio Anzino, Carcoforo, Cervatto, Cravagliana, Rimella und Rossa.

GeschichteBearbeiten

Der Ursprung des Ortes geht auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück, als die in diesem Gebiet lebenden Schäfer sesshaft wurden. Einer alten Legende nach stammt der Name Fobello, im örtlichen Dialekt Fubell oder auch Fo Bel, von den mächtigen Buchen (italienisch: faggio), die man in dieser Gegend findet. Die gesamte Region wurde im Mittelalter von Walsern besiedelt, die ihre Spuren im örtlichen Dialekt und durch typische Bauten hinterlassen haben.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In dem Ort finden sich einige Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit reich bemalten Fassaden. Ferner interessant ist die Pfarrkirche San Giuseppe und die Kapelle San Bernardo.

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

Fobello ist der Geburtsort von Vincenzo Lancia, einem der Gründer des Automobilunternehmens Lancia.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Bandiera Arancione. In: Bandierearancioni.it. Abgerufen am 9. Mai 2018 (italienisch).
  3. Alpe di Baranca auf ETHorama