Hauptmenü öffnen
Deutsche Regionaleisenbahn GmbH
Deutsche Regionaleisenbahn logo.svg
Basisinformationen
Unternehmenssitz Berlin
Webpräsenz regionaleisenbahn.de
Bezugsjahr 2013
Vorstand Gerhard J. Curth,
Georg Radke
Mitarbeiter 29
Umsatz 1,7 Mio. EUR[1]dep1
Länge Liniennetz
Eisenbahnlinien 765 Kilometer (12. Januar 2016)[2]dep1

Die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE, Sitz: Berlin) ist ein nichtbundeseigenes Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU), das nach der Streckenlänge das zweitgrößte Streckennetz nach der Deutschen Bahn in Deutschland betreibt. Sie wurde 1993 vom Deutschen Bahnkunden-Verband e. V. (DBV) gegründet. Die DRE agiert deutschlandweit, aber in einzelnen Bundesländern gibt es eigenständige Tochtergesellschaften wie die Unternehmensstruktur zeigt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und ZieleBearbeiten

Die Deutsche Regionaleisenbahn wurde 1993 vom Verein PRO BAHN e. V. (Hauptverband Ostdeutscher Länder) (dem späteren DBV) zunächst als gemeinnütziges Sondervermögen gegründet und 1996 in eine GmbH überführt. Diese war als EIU und auch als Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) zugelassen. Aufgrund des Beschlusses des DBV vom 27. November 2004 wurde die DRE an die Mitarbeiter-Holding Drebeg-Beteiligungsgesellschaft (EBEG) GbR verkauft, da ansonsten die Gemeinnützigkeit des DBV gefährdet gewesen wäre.[3] Anfang 2009 hat der DBV mit der DRE eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, die die bestehende Zusammenarbeit vertraglich absichert und die den DBV-Mitgliedsvereinen eine Meistbegünstigungsklausel einräumt.[4] Ende Oktober 2016 hat sich die Mitarbeiter-Beteiligungsgesellschaft EBEG aufgelöst und deren Mitglieder sind nunmehr direkte Gesellschafter der DRE geworden.[5]

Die DRE entstand zeitlich parallel zur Deutschen Bahn AG und benutzte zunächst den Kurznamen DR. Aus namensrechtlichen Gründen wurde dieser nach wenigen Monaten in DRE geändert.

Sie fühlt sich den satzungsgemäßen Zielen des DBV insbesondere hinsichtlich der Erhaltung der Eisenbahninfrastruktur und der Verhinderung der Stilllegung von Eisenbahnstrecken verbunden.[6] Dies geschieht entweder durch den Abschluss von Trassensicherungsverträgen mit dem bisherigen Eigentümer (vor allem DB Netz) oder durch Übernahme der Strecken mittels Pacht- oder Kaufvertrag. Zur Sicherung des Unternehmens wird bei Streckenübernahmen von anderen EIUs zunehmend deren wirtschaftliche Tragfähigkeit berücksichtigt.[7]

UnternehmensstrukturBearbeiten

Die DRE hat als Tochterunternehmen das EVU DRE Bahnverkehr GmbH (Sitz: Strehla), die Bayerische Regionaleisenbahn GmbH (BRE, Sitz: Weidenberg) und indirekt (über die Holdinggesellschaft) das Fahrzeugunternehmen Landeseisenbahn Braunschweig gGmbH (Sitz: Braunschweig).[3] Der Sperrminoritätsanteil an der Döllnitzbahn GmbH wurde 2007 veräußert. Die DRE Transport GmbH wurde am 13. Mai 2008 aus dem bis dahin bestehenden Infrastrukturinstandhaltungsbetrieb BahnInfrastrukturDienste GmbH (BID) (Sitz: Oschatz) umfirmiert.[8] Anlässlich einer Umstrukturierung erhielt diese Gesellschaft im Februar 2009 die Bezeichnung DRE Bahnverkehr GmbH; sie dient in der DRE-Gruppe als EVU.[9]

Die DRE ist Mitglied im Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE) und im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Da die DRE in Sachsen eine Strecke betreibt, die an das benachbarte Ausland angrenzt, benötigt sie eine Sicherheitsgenehmigung (gemäß § 7c Allgemeines Eisenbahngesetz), die den Nachweis eines Sicherheitsmanagementsystems erfordert. Diese Genehmigung erteilte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) am 9. Juli 2009. Somit unterliegt die DRE hier direkt der Aufsicht des EBA. Anders als zuweilen dargestellt[10] bleibt die Zuständigkeit der Landeseisenbahnaufsichten für die anderen DRE-Strecken davon jedoch unberührt.[11]

InfrastrukturBearbeiten

StreckenBearbeiten

 
Schild am Anfang einer DRE-Strecke

Ende 2013 hatte das Infrastrukturnetz der DRE-Gruppe mit einer Gesamtlänge von 844 Kilometer seine größte Ausdehnung erreicht.[12] Seither ist festzustellen, dass nicht betriebsbereite Strecken zunehmend an Dritte abgegeben oder stillgelegt werden. Im Mai 2018 umfasst das Streckennetz noch 745 Kilometer, wovon 112 Kilometer von der Tochtergesellschaft BRE betrieben werden. Von der Gesamtstreckenlänge sind 387 Kilometer in Betrieb und für 378 Kilometer werden Chancen für eine mögliche Entwicklung gesehen.[2]

Nachfolgend sind die im Besitz der DRE-Gruppe befindlichen und die von ihr gepachteten Strecken, sortiert nach Bundesländern und Kursbuchstrecken (KBS), aufgeführt.[2]

BayernBearbeiten

BrandenburgBearbeiten

 
Elbe-Elster-Express in Schlieben am 30. Juni 2006 mit 798 01

NiedersachsenBearbeiten

SachsenBearbeiten

 
Elbe-Spreewald-Kurier am 1. Mai 2008 in Riesa mit Uerdinger Schienenbus VT 98

Sachsen und Sachsen-AnhaltBearbeiten

Sachsen und ThüringenBearbeiten

Sachsen-AnhaltBearbeiten

Sachsen-Anhalt und ThüringenBearbeiten

ThüringenBearbeiten

Legende

KBS – Kursbuchstrecke; (Ö) – Öffentliche Strecke gemäß § 6 oder 7 AEG; (A) – Anschlussbahn gemäß § 9 BOA; (S) – Stillgelegte Strecke gemäß § 11 AEG (Trassensicherung)

InfrastrukturmaßnahmenBearbeiten

Um den Bahnverkehr auf ihrem Streckennetz nach einer längeren, verkehrslosen Zeit wieder aufzunehmen oder zu verbessern, hat die DRE unter anderem folgende Infrastrukturmaßnahmen initiiert:

StreckenkonsolidierungBearbeiten

Streckenüberprüfungen und KonsequenzenBearbeiten

Die DRE teilt ihre Strecken in Verkehrsstrecken, die für den Schienenverkehr bereitgehalten werden, und Entwicklungsstrecken ein, die meist stillgelegt sind und deren Trassen mit dem Ziel gesichert werden sollen, sie auch zu Verkehrsstrecken zu machen. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen werden vor allem die Entwicklungsstrecken immer wieder hinsichtlich ihrer Nutzungsmöglichkeiten überprüft. Wenn diese nicht absehbar sind, werden gepachtete Strecken an den Eigentümer zurückgegeben oder eigene Strecken anderweitig verwertet. Für folgende Strecken ist dies geschehen:

  • Bahnstrecke Oberoderwitz–Löbau: Auf der 2007 von der DRE gepachteten Strecke konnte im Abschnitt Oberoderwitz–Niedercunnersdorf kein Verkehr entwickelt werden. Deswegen wurde dieser Streckenabschnitt Mitte 2012 wieder an den Eigentümer DB Netz zurückgegeben.[27]
  • Bahnstrecke Bretleben–Sondershausen: Auf der 2008 gepachteten Strecke konnte zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen kein Verkehr entwickelt werden, so dass dieser Abschnitt 2012 an die DB Netz zurückgegeben wurde. Hier ist inzwischen die Entwidmung im Gange.[28]

Streckenrückgaben und StilllegungenBearbeiten

Mitte 2012 wurden mehrere Strecken (Bad Belzig–Niemegk, Gochsheim (Ufr)–Kitzingen-Etwashausen, Mühlberg Abzw. Kieswerk–Mühlberg (Elbe), Pretzsch–Torgau (Elbe-Heide-Bahn), Probstzella–Ernstthal) einer Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen.[27] Als deren Ergebnis wurden 2013 bisher vier Streckenabschnitte mit einer Länge von 61,1 Kilometern zur Übernahme durch andere Eisenbahninfrastrukturunternehmen gemäß § 11 AEG ausgeschrieben und anschließend stillgelegt:[29]

In den Jahren danach gab es weitere Stilllegungen beziehungsweise bei gepachteten Strecken kam es zur Rückgabe an den Eigentümer DB Netz:

Streit um BetriebspflichtBearbeiten

Im April 2015 entschied das Verwaltungsgericht Magdeburg,[31] dass auf nicht betriebsbereiten Strecken eine Pflicht zur Betriebsaufnahme bestehe, solange diese nicht nach § 11 AEG förmlich stillgelegt seien. Das Gericht wies damit eine Klage der DRE gegen einen Bescheid der Landeseisenbahnaufsicht von Sachsen-Anhalt ab. Mit dem Bescheid war die DRE dafür belangt worden, dass sie eine von ihr übernommene Strecke trotz erteilter Betriebsgenehmigung nach § 6 AEG teilweise nicht betriebsbereit vorgehalten und außerdem keine Betriebsaufnahmeerlaubnis nach § 7f AEG beantragt hatte.[32]

Nach Ansicht des Gerichtes unterliege ein Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen ab Erteilung der Betriebsgenehmigung der eisenbahnrechtlichen Betriebspflicht, von der es sich auch nicht durch eine ausbleibende Beantragung der Betriebs­aufnahme­erlaubnis entziehen könne. Die DRE hat hiergegen Rechtsmittel eingelegt, zumal aufgrund der Entscheidung aus Sachsen-Anhalt womöglich auch Strecken der Unternehmensgruppe in anderen Bundesländern betroffen wären.[33] Weitere derartige Probleme sind jedoch bis zum späten Frühjahr 2018 nicht aufgetreten.

TrassenpreissystemBearbeiten

Das ab 1. März 2008 gültige Trassenpreissystem sieht für die öffentlichen Strecken vier Preiskategorien vor, die nach dem Zuggewicht für alle relevanten Streckenabschnitte differenziert sind. Zusätzlich wird ein Dampfzuschlag von 20 Prozent und ein Zuschlag für Lademaßüberschreitung von 50 Prozent erhoben. Für die Nutzung der Gleisinfrastruktur im GVZ Berlin Ost (Freienbrink) gibt es ein eigenes Trassenpreissystem, das auch die Abstellung von Eisenbahnfahrzeugen und Umschlagleistungen regelt.

BetriebsleitungBearbeiten

Die meisten DRE-Strecken werden im Zugleitbetrieb überwacht, einem vereinfachten Betriebsverfahren, bei dem auf Signale an den Strecken weitgehend verzichtet werden kann. Um den Aufwand für lokale Zugleitstellen zu reduzieren, wurde am 10. Dezember 2006 die Zentrale Zugleitstelle Pretzsch (ZZL) eingerichtet, in der Fahrdienstleiter den Betrieb auf allen Strecken bundesweit regeln.[34] Im Jahr 2013 betraf dies über 100 Züge täglich, wobei über die Hälfte Personenzüge waren, die auf den vier Strecken mit bestelltem SPNV verkehren.[35]

Zur Überwachung des sich vergrößernden Betriebes war es notwendig, am 1. Februar 2007 einen zweiten Oberbetriebsleiter einzusetzen. Die Oberbetriebsleitung Süd hat ihren Sitz in Hof (Saale) und ist für die Bundesländer Bayern und Thüringen zuständig. Die Oberbetriebsleitung Nord hat ihren Sitz in Oschatz; sie ist für die Strecken in Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zuständig.[36] Allerdings wurde die Oberbetriebsleitung Süd noch im gleichen Jahr wieder aufgelöst, da die Tochtergesellschaft Bayerische Regionaleisenbahn GmbH (BRE) (Sitz: Weidenberg) deren Aufgaben übernommen hatte.[37]

EisenbahnverkehrBearbeiten

Die DRE betreibt in den 2010er Jahren keinen Eisenbahnverkehr mehr selbstständig, da sie sich als Eisenbahn­infrastruktur­unternehmen versteht. Auf dem Schienennetz der DRE bedienen jedoch andere Eisenbahnverkehrsunternehmen mehrere Strecken im regelmäßigen Personenverkehr:

PersonenverkehrBearbeiten

 
DRE-Schienenbus in Lutherstadt Wittenberg
  • Personenverkehr wurde ab 2000 von der DRE selbst auf der Niederlausitzer Eisenbahn (NLE) als Wochenendverkehr im Sommerhalbjahr betrieben, zudem wurde zu verschiedensten besonderen Anlässen wie aus Anlass des Jubiläums 110 Jahre NLE, zum Schliebener Moienmarkt und zur Rochauer Waldweihnacht gefahren. Dort wurde erstmals der eigene MAN-Schienenbus 2000 zur Landesgartenschau von Lübben nach Luckau eingesetzt. Seit 2005 verkehrte der Uerdinger Schienenbus des kooperierenden DBV-Fördervereins Niederlausitzer Eisenbahn e. V. als Elbe-Elster-Express zwischen Schlieben und Falkenberg/Elster. Dabei handelte es sich um ein 2006 mit EU-Mitteln gefördertes Bürgerbahn-Modell, bei dem das Zugpersonal ehrenamtlich aus der Region gestellt wurde.[38] 2007 erfolgte die erstmalige Anbindung von Mühlberg/Elbe nach 46 Jahren, die 2008 an Samstagen bis zum 5. Juli fortgesetzt wurde. Mit dem Jahresfahrplan 2008 wurde am 1. Mai Riesa erstmals an Sonn- und Feiertagen[39] mit dem neuen Elbe-Spreewald-Kurier über die NLE mit dem Unterspreewald (zunächst bis Lübben und seit 1. Juni bis Groß Leuthen-Gröditsch) verbunden. Auch kam es gegen Ende der Fahrsaison zu vermehrten Ausfällen des DRE-Schienenbusses, so dass diese bereits am 3. Oktober vorzeitig beendet wurde. Die vorzeitige Einstellung des Elbe-Elster-Express am Ende des Fahrplanjahres 2008 wurde vom DBV mit der geringen Nachfrage[40] und der fehlenden finanziellen Unterstützung durch die betroffenen Kommunen und Regionen begründet, so dass kein kostendeckender Betrieb möglich gewesen sei. Seitdem findet kein Personenverkehr mehr auf der Strecke statt.
  • Personenverkehr findet auch auf der Elbe-Heide-Bahn statt. Nachdem das Land Sachsen-Anhalt den Schienenpersonennahverkehr Ende 2007 abbestellt hatte, konnte die DRE zusammen mit dem Land, dem Busunternehmen Vetter und dem Landkreis Wittenberg eine Lösung finden, so dass zwischen Lutherstadt Wittenberg und Bad Schmiedeberg ein vom Land teilfinanzierter, „bedarfsorientierter Verkehr“ (zunächst nur Montag bis Freitag), aufrechterhalten wird („Schmiedeberger Modell“).[41][42] Ende 2014 wurde dieser Verkehr eingestellt. Im Juli 2015 gab das Land Sachsen-Anhalt über die Servicegesellschaft NASA bekannt, die Leistungen für den touristischen Gelegenheitsverkehr zwischen Ostern und Oktober im Abschnitt Lutherstadt Wittenberg – Bad Schmiedeberg für die Jahre 2016 und 2017 an den Berlin-Anhaltische Bahn e. V. vergeben zu wollen.
 
Zug in Laineck, 2015
  • Auf dem kurzen Streckenabschnitt zwischen Seifhennersdorf und Seifhennersdorf Bundesgrenze verkehrten bis März 2015 im Zwei-Stunden-Takt die Trilex-Züge der Länderbahn. Seither ist dieser Abschnitt wegen „betriebsrechtlicher Probleme im grenzüberschreitenden Verkehr“ gesperrt, Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.[43][44]
  • Auf der Unstrutbahn führt die Abellio Rail Mitteldeutschland zwischen Nebra und Wangen (Unstrut) täglich im Stundentakt den SPNV durch; die Züge verkehren weiter bis nach Naumburg Ost. Der Streckenabschnitt wurde vor allem für die Besucher der Arche Nebra (Himmelsscheibe von Nebra) reaktiviert.
  • Auf der Bahnstrecke Bayreuth–Warmensteinach findet zwischen Bayreuth und Weidenberg täglich ein vom Land bestellter SPNV im Stundentakt statt. Seit dem 12. Juni 2011 betreibt die agilis Verkehrsgesellschaft mbH diesen Verkehr.

StationenBearbeiten

Für Sonderzüge auf nicht regelmäßig im Schienenpersonenverkehr betriebenen Strecken besteht häufig das Problem, dass die Bahnsteige an den Stationen weiterhin zu DB Station&Service gehören, so dass dort nicht gehalten werden kann und deswegen alternative Haltestandorte gefunden werden müssen. Seit 1. August 2013 hat sich dies auf der Unstrutbahn durch Anpachtung der Bahnsteige in Roßleben, Donndorf und Gehofen sowie auf der Wisentatalbahn derjenigen in Mühltroff, Langenbuch, Lössau und Wüstendittersdorf geändert.[45]

GüterverkehrBearbeiten

Die DRE hat im Schienengüterverkehr als EVU im Rahmen des Sanierungsprogramms MORA C am 1. Januar 2002 die Bedienung von sechs Gütertarifpunkten auf der ihr gehörenden Niederlausitzer Eisenbahn von der damaligen DB Cargo AG übernommen.[46] Sie führte den Einzelwagenverkehr mit einem schleppfähigen MAN-Schienenbus[47] bzw. einer in Lübben (Spreewald) stationierten Rangierdiesellok bis ca. 2007 durch, dann kam dieser Verkehr zum Erliegen. Seither wird der Betrieb nur noch im wirtschaftlicheren Ganzzugverkehr (überwiegend Holz) ausschließlich durch andere Privatbahnen betrieben.

LiteraturBearbeiten

  • Von Bahnkunden – für Bahnkunden. Hrsg. v. d. Deutsche Regionaleisenbahn GmbH. Berlin 2006.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013. In: Bundesanzeiger. Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, 10. Juni 2015, abgerufen am 15. August 2015.
  2. a b c Eisenbahninfrastruktur der DRE-Gruppe (Gesamtübersicht). (PDF) Deutsche Regionaleisenbahn, 18. Mai 2018, abgerufen am 6. Juni 2018.
  3. a b DRE – Neue Struktur. in: Bahn-Report. Hrsg. v. d. Interessengemeinschaft Schienenverkehr e. V. Nr. 2. Chemnitz 2005, S. 33. ISSN 0178-4528
  4. DBV, Kooperationsvereinbarung DBV/DRE. in: Signal. Nr. 1. Berlin 2009, S. 24. ISSN 0723-7499
  5. Post der Deutschen Regionaleisenbahn Gruppe. In: Facebook. 16. November 2016, abgerufen am 16. November 2016.
  6. Deutscher Bahnkunden-Verband e. V., Bundessatzung, § 2, Abs. 10. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) 10. April 2010, ehemals im Original; abgerufen am 31. August 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bahnkunden.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  7. DRE setzt 2009 auf Konsolidierung der Strecken und mehr Verkehre. (PDF) In: DRE-Pressemeldung. 6. Januar 2009, abgerufen am 17. Januar 2009.
  8. Vgl. Bahn-Report, Chemnitz, Nr. 4/2008, S. 31. ISSN 0178-4528
  9. DRE Bahnverkehr – Umstrukturierung vollzogen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: eurailpress.de. 13. Februar 2009, archiviert vom Original am 16. Februar 2009; abgerufen am 16. Februar 2009.
  10. Vgl. Bahn-Report, Chemnitz, Nr. 2/2010, S. 31. ISSN 0178-4528
  11. Liste EIU BRD – Liste der nach § 6 AEG genehmigungspflichtigen Infrastrukturunternehmen. (Nicht mehr online verfügbar.) 1. Februar 2016, archiviert vom Original am 4. Februar 2016; abgerufen am 4. Februar 2016.
  12. Eisenbahninfrastruktur der DRE-Gruppe. (PDF; 556 kB) Deutsche Regionaleisenbahn, 23. September 2013, archiviert vom Original am 3. Dezember 2013; abgerufen am 1. Dezember 2013.
  13. Güterverkehrszentrum Berlin Ost (Freienbrink), Verkehrsanbindung. (Nicht mehr online verfügbar.) IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH, 1. Januar 2012, archiviert vom Original am 12. Dezember 2012; abgerufen am 31. August 2012.
  14. Neue Aufgaben für die Wisentatalbahn. Regelmäßiger touristischer Zugverkehr auf der Eisenbahnstrecke Schönberg – Schleiz West. Projektbeschreibung. (PDF; 5,0 MB) Förderverein Wisentatalbahn e. V., 20. Dezember 2011, abgerufen am 31. August 2012.
  15. In drei Jahren Verdopplung der Bioethanol-Transporte auf der Zuckerbahn von Blumenberg nach Klein Wanzleben. (Nicht mehr online verfügbar.) stockwatch.de, 21. Februar 2011, archiviert vom Original am 23. Februar 2016; abgerufen am 31. August 2012.
  16. Informationen zu DRE-Strecken, siehe: Strecke 6814 Zeitz – Tröglitz. Deutsche Regionaleisenbahn, 28. Juni 2013, abgerufen am 22. Juli 2013.
  17. DRE pachtet Eisenbahnstrecke Nebra – Artern von DB Netz. (Nicht mehr online verfügbar.) In: DRE-Pressemeldung auf eisenbahn-webkatalog.de. 21. Mai 2008, archiviert vom Original am 3. Juni 2008; abgerufen am 21. Mai 2008.
  18. Kieswerk Laußig. (Nicht mehr online verfügbar.) Mitteldeutsche Baustoffe GmbH, archiviert vom Original am 11. Februar 2013; abgerufen am 20. September 2009.
  19. Verladestation Laußig – Erstverladung eines Güterzuges. (Nicht mehr online verfügbar.) In: eurailpress.de. 5. November 2008, ehemals im Original; abgerufen am 20. September 2009.@1@2Vorlage:Toter Link/www.eurailpress.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  20. 14.07.2010 Eröffnung Haltepunkt Bad Schmiedeberg. (Nicht mehr online verfügbar.) Deutscher Bahnkundenverband e. V., 19. Juli 2010, archiviert vom Original am 12. Dezember 2012; abgerufen am 13. September 2010.
  21. Vgl. Deutsche Regionaleisenbahn, Pressemitteilung 06/2011 vom 30. Juni 2011: Kieswerk bei Eilenburg kann wieder mit der Bahn elektrisch angefahren werden.
  22. Pelletproduktion in Rothenburg startet Anfang 2009. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Lausitzer Rundschau. 6. November 2008, archiviert vom Original am 6. Februar 2013; abgerufen am 20. September 2009.
  23. Landkreis Dahme-Spree, Industriegebiet Alteno-Luckau. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 17. August 2009; abgerufen am 6. November 2008.
  24. Oberlandbahn: Eisenbahnbrücke bei Moßbach bleibt stehen. In: hoellentalbahn.net. 27. März 2008, abgerufen am 3. November 2014.
  25. Deutsche Regionaleisenbahn GmbH - DEGES und DRE unterzeichnen Kreuzungsvertrag über Eisenbahnbrücke. (pdf; 59 kB) In: sormitztalbahn.de. 31. Oktober 2008, abgerufen am 20. September 2009.
  26. Haltepunkt Wangen eingeweiht. In: Kyffhäuser Nachrichten. 10. April 2009, abgerufen am 12. April 2009.
  27. a b Signal, Aktuelles vom DRE-„Streckenprüfstand“, Heft 3/2012, S. 31, GVE-Verlag Berlin, ISSN 0723-7499
  28. Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Erfurt: Öffentliche Bekanntmachung gemäß § 23 Absatz 2 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes – Freistellung von Bahnbetriebszwecken betreffend Flurstücke in Bad Frankenhausen, Rottleben, Bendeleben, Göllingen, Hachelbich und Sondershausen, BAnz AT 04.12.2012 B4
  29. Abgabe von Eisenbahninfrastruktur der DRE-Gruppe. Deutsche Regionaleisenbahn, 29. März 2013, abgerufen am 9. Mai 2013.
  30. Bahnstrecke Schweinfurt – Kitzingen. Deutsche Regionaleisenbahn Gruppe, 29. Januar 2016, abgerufen am 25. März 2016.
  31. VG Magdeburg, Urteil vom 30. April 2015, Aktenzeichen 3 A 250/12.MD
  32. Pflicht zur Betriebsaufnahme. in: Bahn-Report. Hrsg. v. d. Interessengemeinschaft Schienenverkehr e. V. Nr. 6. Chemnitz 2015, S. 15. ISSN 0178-4528
  33. Chancen und Risiken einer neuen Stilllegungswelle. in: Bahn-Report. Hrsg. v. d. Interessengemeinschaft Schienenverkehr e. V. Nr. 1. Chemnitz 2016, S. 82–83. ISSN 0178-4528
  34. Signal. Nr. 1. Berlin 2007, S. 31. ISSN 0723-7499
  35. Stellenangebot studentische/r Mitarbeiter/in. (PDF; 785 kB) Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, Oktober 2013, archiviert vom Original am 13. Oktober 2013; abgerufen am 3. November 2013.
  36. Signal. Nr. 2. Berlin 2007, S. 29. ISSN 0723-7499
  37. Signal. Nr. 3. Berlin 2007, S. 29. ISSN 0723-7499
  38. Bürgerbahnprojekt „Elbe-Elster-Express“. (Memento vom 2. Dezember 2007 im Internet Archive) in: Deutsche Vernetzungsstellen Leader+, Leader+ in Deutschland. Ausgewählte Projekte. Bonn 2006, S. 82 f. ISSN 1439-8419
  39. Aufgrund hoher Stellwerkskosten fällt sonntäglicher Elbe-Elster-Express weg. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Pressemeldung des DBV-Förderverein Elbe-Elster-Express auf eisenbahn-webkatalog.de. 27. Mai 2008, archiviert vom Original am 26. August 2014; abgerufen am 20. September 2009.
  40. Zukünftig kein Samstagsverkehr des Elbe-Elster-Express mehr. (PDF; 1,9 MB) In: Amtsblatt für die Stadt Falkenberg/Elster. 25. Juli 2008, abgerufen am 31. August 2012.
  41. Vgl. DRE-Flyer: Es geht weiter auf der Heidebahn Lutherstadt Wittenberg und Bad Schmiedeberg, Fahrplan vom 10. Dezember 2007 bis 22. August 2008.
  42. Aktuelle DRE-Fahrplanseite. Abgerufen am 30. April 2008.
  43. Fahrplanänderungen: Linie TL70: zwischen Varnsdorf pivovar Kocour und Seifhennersdorf weiterhin nur Busse unterwegs. 15.06.-31.10.2015. (Nicht mehr online verfügbar.) Trilex, archiviert vom Original am 4. Juli 2015; abgerufen am 11. September 2015.
  44. Fahrplanänderungen: Linie L7: zwischen Varnsdorf pivovar Kocour und Seifhennersdorf weiterhin nur Busse unterwegs. Trilex, abgerufen am 6. Juni 2018.
  45. Deutsche Regionaleisenbahn GmbH in: Bahn-Report. Hrsg. v. d. Interessengemeinschaft Schienenverkehr e. V. Nr. 1, Chemnitz 2014, S. 57. ISSN 0178-4528
  46. Vgl. railfan.de: MORA C-Kooperationen zwischen DB Cargo und Privatbahnen. Abgerufen am 20. Dezember 2010.
  47. Siehe Foto des VT11 bei www.privatbahn.de. Abgerufen am 6. November 2008.