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Der Bahnhof Nürnberg Ost (auch Nürnberg Ostbahnhof) liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Cheb sowie dem Ringbahn-Abzweig Richtung Dutzendteich und befindet sich im Osten der Stadt im Stadtteil St. Jobst. Er ist in die Bahnhofskategorie 5 eingeteilt und verfügt heute über fünf Durchgangsgleise, wovon vier an zwei je 332 m lange und 38 cm hohe Mittelbahnsteige angeschlossen sind. Bedient wird der Bahnhof nur noch von den Regionalbahnlinien R3 (Nürnberg – Neuhaus) und R31 (Nürnberg – Simmelsdorf-Hüttenbach), der Güterverkehr wurde Ende der 1990er Jahre eingestellt. Außerdem besteht Anschluss an die Straßenbahnlinie 8.[3]

Nürnberg Ost
Ostbahnhof (2018)
Ostbahnhof (2018)
Daten
Betriebsstellenart Durchgangsbahnhof
Lage im Netz Kreuzungsbahnhof
Bahnsteiggleise 4
Abkürzung NNO
IBNR 8004471
Kategorie 5
Eröffnung 15. Juli 1877
Webadresse Stationssteckbrief der BEG
Profil auf Bahnhof.de Nuernberg_Ost
Lage
Stadt/Gemeinde Nürnberg
Ort/Ortsteil St. Jobst
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 27′ 50″ N, 11° 7′ 16″ OKoordinaten: 49° 27′ 50″ N, 11° 7′ 16″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Bayern

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Station wurde am 15. Juli 1877 unter dem Namen St. Jobst (Umbenennung 1885 in Nürnberg Ost) durch die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen zusammen mit dem Streckenabschnitt Nürnberg – Schnabelwaid der heutigen Bahnstrecke Nürnberg–Cheb eröffnet. Von Anfang an gab es eine Güterabfertigung, die durch die Eröffnung der Ringbahn-Abzweige nach Nürnberg Nord (1. Juli 1899) und Nürnberg-Dutzendteich (1. Mai 1900) weiter ausgebaut wurde. Das südlich der Gleise gelegene Stationsgebäude des Güterbahnhofes von 1877, ein dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit einem Walmdach, steht unter Denkmalschutz.[4] Beim Luftangriff vom 2. Januar 1945 wurde das nördliche Empfangsgebäude vollständig zerstört und später durch einen Betonzweckbau ersetzt. 1985 war im Bahnhof ein Teil der Veranstaltungen zum Jubiläum 150 Jahre Deutsche Eisenbahn. Ende der 1990er Jahre wurde der Güterverkehr in Nürnberg Ost aufgegeben und die Güteranlagen zurückgebaut. Von den einst neun Güteranschlüssen ist heute nur noch der nicht mehr genutzte Anschluss zur Nürnberger Dienststelle der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein vorhanden.[5]

VerbindungsübersichtBearbeiten

  Nürnberg Hauptbahnhof – Bayreuth Hauptbahnhof
  Nürnberg Hauptbahnhof – Simmelsdorf-Hüttenbach
  Erlenstegen – Doku-Zentrum

BilderBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. Fließtext vom Artikel Liste der Bahnhöfe in Nürnberg (Stand: 6. August 2017 um 18:34) in diesen Artikel verschoben.
  2. Bayerischer Denkmal-Atlas, abgerufen am 22. August 2017.
  3. Fließtext vom Artikel Liste der Bahnhöfe in Nürnberg (Stand: 6. August 2017 um 18:34) in diesen Artikel verschoben.