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Arjun Maini

indischer Automobilrennfahrer

KarriereBearbeiten

Maini begann seine Motorsportkarriere 2003 im Kartsport, in dem er bis 2013 aktiv blieb.[1] Unter anderem gewann er 2011 die indische Juniorenmeisterschaft. Maini nahm 2011 an dem von Force India organisierten Wettbewerb One From a Billion (deutsch: Einer aus einer Milliarde) teil. Force India suchte bei dem Wettbewerb nach einem talentierten, jungen Inder, der in den nächsten Jahren von dem Formel-1-Rennstall gefördert werden sollte. Maini gewann den Wettbewerb und nahm in Folge dessen an europäischen Kartrennen teil.[2]

2013 wechselte Maini in den Formelsport. Er startete für Meritus in der AsiaCup Series. Mit vier Podest-Platzierungen beendete er die Saison auf dem vierten Rang. 2014 trat Maini für Lanan Racing in der BRDC F4 Championship an. Maini gewann vier Rennen und ging als Meisterschaftsführender in das letzte Rennwochenende. Maini wurde Fünfter, während sein Teamkollege George Russell siegte und den Titel für sich entschied.[3] Maini wurde mit drei Punkten Rückstand Gesamtzweiter.[4]

Anfang 2015 nahm Maini an der Toyota Racing Series in Indien teil.[5] Für M2 Competition startend gewann er zwei Rennen und stand insgesamt fünfmal auf dem Podium. Die Saison schloss er auf dem vierten Platz ab. Anschließend trat Maini 2015 für Van Amersfoort Racing in der europäischen Formel-3-Meisterschaft an.[6] Mit einem vierten Platz als bestem Ergebnis wurde er 18. in der Fahrerwertung. 2016 wechselte Maini innerhalb der europäischen Formel-3-Meisterschaft zu Threebond with T-Sport.[7] Er verließ die Rennserie nach dem vierten Rennwochenende und lag am Saisonende auf Gesamtplatz 21. Er wechselte stattdessen zu Jenzer Motorsport in die GP3-Serie. Dort erreichte er mit einem zweiten Platz als bestem Ergebnis den zehnten Platz im Gesamtklassement. In der GP3-Serie 2017 blieb Maini bei Jenzer Motorsport.[8] Er gewann ein Rennen und stand als Dritter ein weiteres Mal auf dem Siegerpodest. In der Meisterschaft belegte er den neunten Platz.

2018 startete er für Trident in der FIA-Formel-2-Meisterschaft.[9] Er belegte den 16. Platz in der Meisterschaftswertung.

PersönlichesBearbeiten

Mainis Vater Gautam Maini und sein Bruder Kuss Maini sind ebenfalls Automobilrennfahrer.[1]

StatistikBearbeiten

KarrierestationenBearbeiten

Einzelergebnisse in der europäischen Formel-3-MeisterschaftBearbeiten

Jahr Team Motor 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 Punkte Rang
2015 Van Amersfoort Racing Volkswagen Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  HO1 Frankreich  PAU Italien  MNZ Belgien  SPA Deutschland  NOR Niederlande  ZAN Osterreich  SPI Portugal  POR Deutschland  NÜR Deutschland  HO2 27 18.
DNF 14 16 15 DNF 13 12 4 5 10 20 20 17 23 16 DNF 14 17 13 15 17 21 15 22 28 24 16 8 12 16 29 14 17
2016 Threebond with T-Sport ThreeBond
Neil Brown Engineering
Frankreich  LEC Ungarn  HUN Frankreich  PAU Osterreich  SPI Deutschland  NOR Niederlande  ZAN Belgien  SPA Deutschland  NÜR Italien  IMO Deutschland  HOC       3 21.
DNF 13 16 14 15 15 18 10 9 DNF DNF 18                                          

Einzelergebnisse in der GP3-SerieBearbeiten

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Punkte Rang
2016 Jenzer Motorsport Spanien  ESP Osterreich  AUT Vereinigtes Konigreich  GBR Ungarn  HUN Deutschland  GER Belgien  BEL Italien  ITA Malaysia  MAS Vereinigte Arabische Emirate  UAE 50 10.
        8 19 8 2 7 5 DNF 16 14 6 4 7 14 14
2017 Jenzer Motorsport Spanien  ESP Osterreich  AUT Vereinigtes Konigreich  GBR Ungarn  HUN Belgien  BEL Italien  ITA Spanien  ESP Vereinigte Arabische Emirate  UAE     72 9.
7 1 10 16 6 5 DNF 8 4 6 16* C 17 12 3 6    

Einzelergebnisse in der FIA-Formel-2-MeisterschaftBearbeiten

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Punkte Rang
2018 Trident Bahrain  BRN Aserbaidschan  AZE Spanien  ESP Monaco  MON Frankreich  FRA Osterreich  AUT Vereinigtes Konigreich  GBR Ungarn  HUN Belgien  BEL Italien  ITA Russland  RUS Vereinigte Arabische Emirate  UAE 24 16.
15 14 DNF 5 DNF 13 5 5 10 13 14 10 14 13 12 14 14 8 DNF 9 15 15 DNF DNS
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2019 Vereinigtes Konigreich  RLR Msport Tower Events Oreca 07 Vereinigtes Konigreich  John Farano Frankreich  Norman Nato nicht klassiert

WeblinksBearbeiten

  Commons: Arjun Maini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Binoy Parikh: F4 Racer Arjun Maini Is Truly One From A Billion. redbull.com, 26. März 2014, abgerufen am 10. März 2015 (englisch).
  2. Sven Haidinger: 14-Jähriger gewinnt Mallyas Nachwuchssichtung. Motorsport-Total.com, 28. Oktober 2011, abgerufen am 10. März 2015.
  3. Peter Allen: George Russell wins BRDC F4 title decider to steal crown. paddockscout.com, 26. Oktober 2014, abgerufen am 8. März 2015 (englisch).
  4. Sakshi Gupta: F1 is Just Around the Corner for India’s Arjun Maini. newindianexpress.com, 29. Oktober 2014, abgerufen am 10. März 2015 (englisch).
  5. Peter Lampp: India's Arjun Maini, France's Brandon Maisano prepared for NZ Grand Prix. stuff.co.nz, 14. Februar 2015, abgerufen am 10. März 2015 (englisch).
  6. Valentin Khorounzhiy: Arjun Maini chooses Van Amersfoort for F3 move. paddockscout.com, 24. Februar 2015, abgerufen am 7. März 2015 (englisch).
  7. Peter Allen: Arjun Maini to continue with T-Sport for 2016 European F3 season. paddockscout.com, 21. Dezember 2015, abgerufen am 3. Januar 2016 (englisch).
  8. Darshan Chokhani: Maini sticks with Jenzer for full-time GP3 move. motorsport.com, 28. Februar 2017, abgerufen am 28. Februar 2017 (englisch).
  9. Peter Allen: Trident signs Haas juniors Ferrucci and Maini for F2. formulascout.com, 21. Februar 2018, abgerufen am 30. April 2018 (englisch).