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Thomas Rachel

deutscher Politiker, MdB
Thomas Rachel (2014)
Video-Vorstellung (2014)

Thomas Rachel (* 17. Mai 1962 in Düren) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er ist seit 2005 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Inhaltsverzeichnis

Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Abitur 1982 am Städtischen Gymnasium am Wirteltor in Düren absolvierte Rachel ein Studium der Politologie, der Geschichte und des Staatsrechts an der Universität Bonn, welches er 1992 als Magister Artium beendete. Während des Studiums arbeitete er von 1986 bis 1987 als Assistent des Bundestagsabgeordneten Matthias Wissmann.

Nach Abschluss seines Studiums übernahm er 1992 die Leitung des Bonner Büros der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Von 1994 bis 2004 war er dann stellvertretender Leiter der Abteilung Grundsatzfragen und Außenhandel der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. Im November 2015 wurde Rachel als Mitglied in den Rat der EKD gewählt.[1]

Thomas Rachel ist verheiratet und hat eine Tochter.

ParteiBearbeiten

Rachel war von 1989 bis 2012 stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Düren-Jülich und seit 1991 Mitglied des CDU-Landesvorstandes in Nordrhein-Westfalen. Seit dem 16. März 2012 ist er Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Düren-Jülich.

Er gehört seit 1995 dem Bundesvorstand des Evangelischen Arbeitskreises der CDU an und ist seit 2003 Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von CDU/CSU.

Von 1995 bis 2001 gehörte Rachel außerdem dem Bundesvorstand der CDU/CSU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung an. Seit November 2010 ist er Beisitzer im Landesvorstand NRW der CDU.

AbgeordneterBearbeiten

Seit 1994 ist Rachel Mitglied des Deutschen Bundestages und war hier von 1998 bis 2005 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Bildung- und Forschung.

Von 1999 bis 2002 war er stellvertretender Vorsitzender der Enquête-Kommission Globalisierung der Weltwirtschaft und von 2003 bis 2005 Sprecher der CDU/CSU-Fraktion in der Enquête-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin.

Thomas Rachel ist 1998 und 2002 über die Landesliste Nordrhein-Westfalen und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Düren in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er hier 46,37 % der Erststimmen, bei der Bundestagswahl 2013 insgesamt 50,33 % der Stimmen und bei der Bundestagswahl 2017 nur noch 41,9 % der Stimmen.[2]

Öffentliche ÄmterBearbeiten

Am 22. November 2005 wurde Rachel als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführte Bundesregierung berufen. Er gehörte den Kabinetten Merkel I, Merkel II und Merkel III an und bekleidet dieses Amt auch im Kabinett Merkel IV.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Thomas Rachel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. EKD.de: Evangelische Kirche hat einen neuen Rat
  2. http://www.aachener-zeitung.de/lokales/kreis-dueren/kreis-dueren-mit-vier-abgeordneten-nach-berlin-1.1723375