Stiftung Lesen

deutsche Organisation

kein Stifter angegeben

Stiftung Lesen
Das Logo der Stiftung
Zweck: Förderung der Lese- und Medienkompetenz
Vorsitz: Joerg Pfuhl (Vorstandsvorsitzender)

Barbara Schleihagen (Stellvertretende Vorsitzende)

Bestehen:
Stiftungskapital: 9,24 Mio. Euro Einnahmen (2018)[1]
Mitarbeiterzahl: 43 Vollzeitäquivalenten
Sitz: Mainz, DeutschlandDeutschland Deutschland
Website: www.stiftunglesen.de

Die Stiftung Lesen ist eine deutsche Stiftung aus Mainz, die zur Förderung von Lesefreude und Lesekompetenz 1988 gegründet wurde.

Ziele und ZweckBearbeiten

Die Stiftung Lesen fördert Lesekompetenz und Zugänge zum Lesen für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen in allen Medien.[2] Als operative und bundesweit tätige Stiftung führt sie in enger Zusammenarbeit mit Partnern – Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen – Forschungs- und Modellprojekte sowie breitenwirksame Programme durch. Dabei geht sie von einer Gleichwertigkeit aller Lese- und Hörmedien aus. In einer multimedialen Welt sind Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Internet, Filme und Hörmedien miteinander verbunden und verweisen aufeinander.

Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des jeweiligen Bundespräsidenten[3] und finanziert sich größtenteils aus Zuwendungen der Stifterratsmitglieder und Spender sowie Geldern der öffentlichen Hand, die in die Projekt- und Programmarbeit fließen.[4]

Programme und ProjekteBearbeiten

Neben Forschungs- und Modellprojekten für Bund und Länder liegt der Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung Lesen auf breitenwirksamen Projekten. Die Programme und Projekte richten sich dabei an unterschiedlichste Zielgruppen und Altersstufen wie beispielsweise Familie, Kita, Schule sowie außerschulische Leseförderung. Zu den großen Initiativen und Programmen der Stiftung Lesen gehören unter anderem der Bundesweite Vorlesetag, der Welttag des Buches sowie das bundesweite frühkindliche Leseförderprogramm „Lesestart 1-2-3“.

Bundesweiter VorlesetagBearbeiten

Der Bundesweite Vorlesetag wird seit 2004 jedes Jahr im November veranstaltet. Er ist eine gemeinsame Initiative von Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen vor.[5] 2019 nahmen am Bundesweiten Vorlesetag rund 700.000 Vorleser teil, darunter auch zahlreiche Politiker und Prominente.

Welttag des BuchesBearbeiten

Die Stiftung Lesen begleitet den UNESCO-Welttag des Buches am 23. April mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen. Im Mittelpunkt der Welttags-Aktionen steht die Initiative „Ich schenk dir eine Geschichte“ von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, cbj Kinderbücher Verlag, Deutsche Post AG sowie dem ZDF.[6]

Das Verschenkbuch zum Welttag des Buches aus der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“ erscheint mit einer jährlichen Auflage von 1,2 Millionen Exemplaren. Damit ist es die größte Erstauflage eines Kinder- und Jugendbuches in Deutschland. Über 1 Mio.Kinder der Klassenstufen 4 und 5 erhielten 2019 das Welttags-Buch über eine Buch-Gutschein-Aktion kostenlos in teilnehmenden Buchhandlungen vor Ort. Ziel der Initiative ist es, Kinder mit Geschichten, die ihre Interessen widerspiegeln, für das Lesen zu begeistern und so ihre Lesekompetenz zu stärken.[6]

Lesestart 1-2-3Bearbeiten

„Lesestart 1-2-3“ ist ein bundesweites frühkindliches Leseförderprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und seit Ende 2019 von der Stiftung Lesen durchgeführt wird. Im Rahmen des Programms erhalten Eltern dreimal ein Lesestart-Set mit Alltagstipps rund ums Vorlesen und einem Buchgeschenk für ihre Kinder, wenn diese ein, zwei und drei Jahre alt sind. Begleitet wird Lesestart außerdem von zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen am Ort.

Die ersten beiden Sets erhalten die Eltern bei den U-Vorsorgeuntersuchungen in Kinderarztpraxen, das dritte geben teilnehmende Bibliotheken aus. Das Programm ist der Nachfolger von „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“. Es wurde von 2011 bis Mitte 2019 von der Stiftung Lesen durchgeführt. Während dieses Zeitraums wurden insgesamt rund 4,5 Millionen Lesestart-Sets an Eltern und ihre Kinder übergeben.

GeschäftsführungBearbeiten

  • Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer
  • Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme
  • Andrea Bartl, Kaufmännische Geschäftsführerin

Gremien und NetzwerkeBearbeiten

Zu den Gremien der Stiftung Lesen zählen der Vorstand, der Stifterrat und der Stiftungsrat. Ein Kuratorium, eine wissenschaftliche Beratergruppe und ein Qualitätsbeirat stehen der Stiftung Lesen beratend zur Seite. Die Geschäftsführung liegt in den Händen des Hauptgeschäftsführers, des Kaufmännischen Geschäftsführers und der Geschäftsführerin Programme und Projekte.

VorstandBearbeiten

  • Joerg Pfuhl (Vors.), Holtzbrinck Publishing Group
  • Barbara Schleihagen (stellv. Vors.), Deutscher Bibliotheksverband e.V., dbv
  • Udo Beckmann, Verband Bildung und Erziehung, VBE
  • Richard Lutz, Deutsche Bahn AG
  • Gerd Landsberg, Deutscher Städte- und Gemeindebund
  • Renate Reichstein, Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V., avj
  • Stephan Scherzer, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, VDZ
  • Walter Scheurle, für Deutsche Post DHL[7]

StifterratBearbeiten

StiftungsratBearbeiten

KuratoriumBearbeiten

  • Vorsitzender: Thomas Bellut, Intendant des ZDF
  • stellvertretende Vorsitzende: Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Stellvertretende Vorsitzende: Andreas Schleicher, Director for the Directorate of Education and Skills der OECD
  • Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin
  • Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales
  • Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments
  • Nicola Beer, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments
  • Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
  • Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen
  • Kirsten Boie, Kinderbuchautorin
  • Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe
  • Karl Graf zu Eltz
  • Patrick Alexander Graf von Faber-Castell, TACSY GmbH
  • Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport
  • Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz
  • Oliver Kaczmarek, Mitglied des Deutschen Bundestags, Bildungs-, Schul- und Forschungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
  • Florian Langenscheidt, Autor, Verleger und Gesellschafter bei der Langenscheidt-Verlagsgruppe
  • Manfred Lautenschläger, Mitglied des Aufsichtsrats der MLP AG und Stifter der Manfred Lautenschläger-Stiftung
  • Melanie Leonhard, Hamburger Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
  • Ralph Alexander Lorz, Hessischer Staatsminister für Kultus
  • Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg
  • Caren Marks, Mitglied des Deutschen Bundestags, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Lutz Marmor, Intendant des NDR
  • Michelle Müntefering, Mitglied des Deutschen Bundestags, Staatsministerin im Bundesministerium des Auswärtigen
  • Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft
  • Thomas Oppermann, Mitglied des Deutschen Bundestags, Vizepräsident des Deutschen Bundestags
  • Christian Piwarz, Sächsischer Staatsminister für Kultus
  • Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
  • Bianca-Amalia Prinzessin von Preußen
  • Thomas Rachel, Mitglied des Deutschen Bundestags, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung
  • Jochen Rausch, Programmchef 1LIVE, WDR2, WDR4
  • Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin
  • Kerstin Schreyer, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales des Freistaats Bayern
  • Petra Sitte, Mitglied des Deutschen Bundestags, Forschungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE
  • Margit Stumpp, Mitglied des Deutschen Bundestags, Bildungs-, Schul- und Medienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Anabel Ternès von Hattburg, Unternehmerin, Autorin, Speaker
  • Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur
  • Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin a. D., Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
  • Marco Tullner, Minister für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt
  • Klaus Wehmeier, Vorsitzender des Stiftungsrates der Körber-Stiftung, Vorsitzender des Kuratoriums der Allianz Umweltstiftung
  • Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz

Sowie ein Vertreter des Bundespräsidialamtes.

Ehrenkurator: Markus Schächter, ehemaliger Intendant des ZDF

Wissenschaftliche BeratergruppeBearbeiten

  • Cordula Artelt, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Instituts für internationale pädagogische Forschung, Mitglied der Jahresversammlung und des Netzwerkausschusses des Nationalen Bildungspanels (NEPS) im Leibniz-Institut für Bildungsverläufe an der Universität Bamberg
  • Silke Borgstedt, Direktorin Sozialforschung Sinus Sociovision Markt- und Sozialforschung GmbH, Heidelberg
  • Wilfried Bos, Wissenschaftliche Leitung der Internationalen Grundschul-Lese-untersuchung IGLU | Institut für Schulentwicklungsforschung TU Dortmund
  • Sabine Feierabend, Verantwortliche für Konzeption und Durchführung der KIM-, JIM und FIM-Studien, Referentin Medienforschung SWF/SWR, Stuttgart
  • Andreas Gold, Leiter des Fachbereichs Pädagogische Psychologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Norbert Groeben, Honorarprofessor für Allgemeine und Empirische Literaturwissenschaft an der Universität Mannheim und der Universität Heidelberg
  • Anke Grotlüschen, Professorin für Erwachsenenbildung, Universität Hamburg, Verantwortliche Leiterin der Level-One-Studie zur Alphabetisierung
  • Arthur M. Jacobs, Professor für Allgemeine Psychologie, Freie Universität Berlin
  • Thomas Rauschenbach, Direktor Deutsches Jugendinstitut München, Mitglied im Autorenteam des Nationalen Bildungsberichts
  • Renate Schulz-Zander, Institut für Schulentwicklungsforschung TU Dortmund, Expertin für Digitale Medien im Bildungsbereich
  • Rudolf Tippelt, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Steuerungsgruppe zur Bildungsforschung der KMK und des BMBF, Professor für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung, LMU München
  • Renate Valtin, Vorsitzende der europäischen Lesegesellschaften (IDEC)
  • Renate Zimmer, Direktorin des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung an der Universität Osnabrück, Expertin für frühkindliche Bildung und Entwicklung

Außerhalb der Wissenschaftlichen Beratergruppe steht zur Verfügung:

  • Klaus Hurrelmann, Public Health and Education, Hertie School of Governance, Berlin. Mitglied der Expertenteams nationaler und internationaler Studie im Bildungs- und Erziehungsbereich, u. a. Shell-Studie.

Institut für Lese- und MedienforschungBearbeiten

Die Initiativen und Projekte der Stiftung Lesen werden vom Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen in Mainz wissenschaftlich begleitet. Das Institut wurde 2006 gegründet und veröffentlicht Publikationen zu selbst entwickelten Forschungsthemen im Bereich der Lese- und Medienforschung.[8]

Akademie für Leseförderung NiedersachsenBearbeiten

Die Akademie für Leseförderung Niedersachsen ist eine gemeinsame Einrichtung der Stiftung Lesen und des Landes Niedersachsen mit Sitz an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover. Seit 2004 widmet sie sich dem Ziel, die regionalen Voraussetzungen für die Förderung der Lesekompetenz und Lesefreude von Kindern und Jugendlichen im Bundesland Niedersachsen zu verbessern. Ihr Veranstaltungs- und Fortbildungsangebot für Erziehende, Lehrkräfte, Bibliothekare und andere Multiplikatoren vermittelt ganzjährig Methoden der Leseförderung. Die Finanzierung der Akademie für Leseförderung erfolgt durch das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.[9]

Netzwerk VorlesenBearbeiten

Das „Netzwerk Vorlesen“ der Stiftung Lesen möchte unter dem Motto „Wir unterstützen ehrenamtliches Vorlesen in Deutschland“ alle ehrenamtlich Vorlesenden bundesweit in ihrem Ehrenamt unterstützen. Herzstück des neuen Netzwerk Vorlesen ist die Online-Plattform netzwerkvorlesen.de, die am 1. April 2014 an den Start ging. Hier erhalten alle ehrenamtlichen Vorleser sowie die Organisatoren und Betreuer von lokalen und regionalen Vorlese-Initiativen vielfältige Unterstützung zum Beispiel in Form von Informationen, Lese-Empfehlungen, Schulungsmaterialien und Kontaktadressen. Ziel ist es, ehrenamtliche Vorleser zu aktivieren, zu qualifizieren und sie damit in ihrem Engagement zu stärken.[10]

LehrerclubBearbeiten

Der Lehrerclub der Stiftung Lesen stellt seinen Mitgliedern für ihre Leseförderungsarbeit kostenlos fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien, methodisch-didaktische Anleitungen sowie Informationen zu den Projekten und Programmen der Stiftung Lesen zur Verfügung. Der Lehrerclub hat inzwischen bundesweit rund 40.000 Mitglieder und verfügt über ein breites Netzwerk aus Multiplikatoren der Leseförderung.[11]

LesebotschafterBearbeiten

Die Lesebotschafter der Stiftung Lesen sind prominente Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Medien, Kultur und Sport, die Initiativen und Ziele der Stiftung Lesen öffentlich und längerfristig unterstützen.[12]

PreiseBearbeiten

Dietrich Oppenberg-MedienpreisBearbeiten

Der Dietrich Oppenberg-Medienpreis wird seit 2001 von der Stiftung Lesen und der Stiftung Presse-Haus NRZ vergeben. Ausgezeichnet werden Beiträge, die sich mit den sich ändernden Rahmenbedingungen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft auseinandersetzen und dem Lesen im öffentlichen Bewusstsein Raum geben.

Deutscher LesepreisBearbeiten

Gemeinsam mit der Commerzbank-Stiftung vergibt die Stiftung Lesen seit 2013 den Deutschen Lesepreis. Dieser zeichnet individuelle Leistungen und Projekte im Bereich der Leseförderungsmaßnahmen aus, die dazu beitragen, „eine Kultur des Lesens zu erhalten und zu fördern“. Der Deutsche Lesepreis wird in sechs Kategorien vergeben:

  • Herausragendes individuelles Engagement in der Leseförderung
  • Herausragendes kommunales Engagement in der Leseförderung
  • Herausragende Sprach- und Leseförderung in Kitas
  • Herausragende Leseförderung an Schulen
  • Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien
  • Sonderpreis der Commerzbank-Stiftung für prominentes Engagement

Leipziger LesekompassBearbeiten

Dieser Preis wird seit 2012 gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse verliehen. Mit ihm werden Bücher und andere Medien prämiert, die Lesespaß mit einem lesefördernden Ansatz verbinden. Ausgewählt werden sie von einer Jury aus unabhängigen Fachleuten der Bereiche Kita, Schule, Bibliothek und Buchhandel, aber auch jugendlichen Lesern und Bloggern. Der Preis wird an je zehn Werke in drei Kategorien vergeben:

  • für Kinder von zwei bis sechs Jahren
  • für Kinder von sechs bis zehn Jahren
  • für Kinder von zehn bis 14 Jahren[13]

KritikBearbeiten

Der deutsche Philologenverband warf der Stiftung 2011 vor, es Firmen zu ermöglichen, mit als Unterrichtsmaterial getarnter Werbung gezielt Image- und Lobbyarbeit zu betreiben.[14]

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) entschied nach Prüfung der Vorwürfe kein Verfahren gegen die Stiftung Lesen und die beteiligten Unternehmen einzuleiten, da die betroffenen Unterrichtsmaterialien nicht als Schleichwerbung einzuordnen seien.[15]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stiftunglesen.de: Jahresbericht 2016, S. 30
  2. Stiftung Lesen | Porträt. Abgerufen am 28. September 2017.
  3. Stiftung Lesen | Gremien und Beiräte. Abgerufen am 28. September 2017.
  4. Es fängt mit Lesen an. Bericht der Stiftung Lesen für das Jahr 2016. Stiftung Lesen, S. 30, abgerufen am 28. September 2017.
  5. Stiftung Lesen | Bundesweiter Vorlesetag. Abgerufen am 28. September 2017.
  6. a b Stiftung Lesen Jahresbericht 2015: Berichtszeitraum 01.01.2015 – 31.12.2015. Stiftung Lesen, S. 16, abgerufen am 28. September 2017.
  7. Stiftung Lesen | Vorstand. Abgerufen am 28. September 2017.
  8. Stiftung Lesen | Forschung. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  9. Die Akademie | Akademie für Leseförderung Niedersachsen. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  10. Netzwerk Vorlesen | Über das Netzwerk Vorlesen. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  11. Der Lehrerclub. Abgerufen am 7. Oktober 2017.
  12. Stiftung Lesen | Prominente Lesebotschafter. Abgerufen am 7. Oktober 2017.
  13. https://www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen/leipziger-lesekompass/
  14. Deutscher Philologenverband: Stiftung Lesen verdeckte Werbung an Schulen vom 9. Mai 2011 auf der Internetpräsenz der Sendung Report Mainz, abgerufen am 9. Mai 2011.
  15. Presseinformation des Deutschen Rats für Public Relations (PDF; 72 kB) vom 24. August 2011, abgerufen am 9. März 2012.