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Technische Hochschule Köln

Technische Hochschule, Köln

Die TH Köln (Technische Hochschule Köln, ehemals Fachhochschule Köln) ist mit 26.000 Studierenden und 430 Professoren die größte Fachhochschule in der Bundesrepublik Deutschland und hat ihren Hauptsitz am Römerpark in der Kölner Südstadt. Die TH Köln bietet insgesamt rund 90 Bachelor- und Masterstudiengänge in Voll-, Teilzeit und als duales Studium an.

TH Köln
Logo
Motto University of Technology, Arts, Sciences
Gründung 1971
Trägerschaft MKW NRW (staatlich)
Ort Köln, Gummersbach und Leverkusen
Bundesland Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Präsident Stefan Herzig[1]
Mitarbeiter 1.830 (2018)
davon Professoren 430 (2018)
Netzwerke EUA, UAS7
Website www.th-koeln.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
TH Köln – Campus Südstadt

Die Hochschule wurde am 1. August 1971 unter dem Namen Fachhochschule Köln gegründet und gehört somit zu den Fachhochschulen der ersten Gründungswelle in Deutschland und zu den ersten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Gründungsrektor war Johann Atrops. Wie damals üblich, wurden vorhandene Ausbildungseinrichtungen zu einer FH verbunden. Dies waren:

  • Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen Köln I und Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen Köln II|II
  • Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Köln (vormalige Baugewerkschule Köln)
  • Kölner Werkschulen
  • Höhere Fachschule für Sozialarbeit Köln
  • Höhere Wirtschaftsfachschule der Stadt Köln
  • Höhere Fachschule für Dolmetscher und Übersetzer Köln
  • Deutsche Versicherungsakademie Köln
  • Staatliche Höhere Fachschule für Photographie Köln
 
Zentrales Treppenhaus im Campus Südstadt

Einige Vorgänger-Einrichtungen lassen sich bis zur 1833 gegründeten „Königlichen Provinzial-Gewerbeschule“ zurückverfolgen.

Am 3. April 1995 wurde die Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen (bis 1982 „Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen“) als 22. Fachbereich „Bibliotheks- und Dokumentationswesen“ eingegliedert (heute in der „Fakultät 03“ integriert).

Zum Hauptgebäude und Sitz der Verwaltung wurde das repräsentative 1907 für die damalige Handelshochschule Köln errichtete Gebäude bestimmt, die 1919 in die Universität zu Köln aufging. Diese nutzte das Gebäude bis 1934. Danach zog hier die Gauleitung des Gaus Köln-Aachen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, ein. Nach dem Kriege hatte u. a. die Lufthansa hier bis 1969 ihren Deutschlandsitz. Das Gebäude steht seit 1985 unter Denkmalschutz.[2]

Am Eingang der TH Köln in der Claudiusstraße (Campus Südstadt, GWZ) befindet sich seit 2001 das Denkmal Namen der Autoren, eine Erinnerung an die Bücherverbrennung im Mai 1933 vor dem damaligen Universitätshauptgebäude, mit Namen von den Nazis verfemter Autoren, die mit Schrifteisen in Basaltlavaquader eingelassen sind und werden, eine Idee des Kunstkritikers Walter Vitt.

 
Ehemaliges Logo

Am 8. Oktober 2014 bestätigte Christian Averkamp, Dekan am Campus Gummersbach, die Namensänderung von Fachhochschule Köln in TH Köln, welche bereits im Februar 2014 im Gespräch war.[3] Der Name wurde im September 2014 durch eine Bekanntmachung in Technische Hochschule Köln geändert, genutzt wird der Name offiziell seit dem Wintersemester 2015/16, das am 1. September 2015 begann. Neben der Umbenennung erhielt auch das Corporate Design der Hochschule eine Überarbeitung und ein neues Logo. Die Hochschule hat weiterhin den Status einer Fachhochschule.[4]

Campus Gummersbach

Der Campus Gummersbach wurde ursprünglich als "Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen" unabhängig von der TH Köln im April 1963 gegründet und war seit 1971 ein Teil der Fachhochschule Siegen-Gummersbach (später Universität/Gesamthochschule Siegen, heute Universität Siegen).

Erst seit Juni 1983 wurde daraus der Campus Gummersbach der TH Köln.

Im August 2007 fand schließlich der Umzug in einen Neubau auf dem Gummersbacher Steinmüller-Gelände statt.[5]

Campus LeverkusenBearbeiten

Die TH Köln, die IHK Köln und die Stadt Leverkusen haben einen Antrag auf Errichtung eines neuen Campus in Leverkusen bei der Landesregierung NRW gestellt. Diesem Antrag hat das nordrhein-westfälische Kabinett zugestimmt.[6]

Damit entstanden zum Wintersemester 2009/2010 in den Studiengängen Technische und Pharmazeutischen Chemie neue Studienplätze. Diese Studiengänge waren bisher nicht im Angebot der TH Köln. Der neue Campus wird auf dem Gelände der neuen bahn stadt :opladen entstehen. Am 21. Juni 2014 übergab Minister Walter-Borjans den Forderbescheid, sodass mit dem Bau begonnen werden kann.[7] Bis zur Fertigstellung finden die Studienveranstaltungen im Chempark Leverkusen statt.[8]

Zur Gründungsdekanin für die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (F11) wurde Astrid Rehorek bestellt. Ihr folgte zum Wintersemester 2012/13 als erster gewählter Dekan Matthias Hochgürtel.[9]

Neubau Campus DeutzBearbeiten

 
Campus Deutz

Das Hauptgebäude des Campus Deutz ist grundsanierungsbedürftig. Eine Sanierung im laufenden Studienbetrieb ist nach den Erfahrungen des Altbaus (dieser wurde in den Jahren 2005–2008 kernsaniert) nur mit erheblichen Einschränkungen möglich.[10] Aufgrund der Umstellung des Abiturs von 13 auf 12 Jahre gibt es seit dem Jahr 2013 mehr Studienanfänger. Diese übersteigen die aktuellen Kapazitäten des Campus. Aus diesem Grund wurde über einen Neubau auf dem ehemaligen Gelände der Dom-Brauerei im Kölner Süden diskutiert. Dieser wäre dann in unmittelbarer Nachbarschaft zum Campus Südstadt, so dass ein einziger Campus in Köln entstehen würde.[11] Diese Pläne wurden jedoch verworfen. Stattdessen wurde beschlossen, das alte Hauptgebäude des Campus Deutz abzureißen, jedoch in unmittelbarer Nähe auf einem noch freiwerdenden Grundstück neu zu errichten.[12]

Ende 2016 gab die Hochschule bekannt, bis 2030 den Campus Deutz komplett neubauen zu wollen. Hierfür werden Kosten in Höhe von 320 Millionen Euro veranschlagt. Das Gelände wird nach den Plänen, die bereits seit 2012 existieren, rund 100.000 Quadratmeter umfassen. Ursprünglich war der Baubeginn bereits für 2015 geplant, durch Unstimmigkeiten mit den Eigentümern der umliegenden Grundstücke, die für den Neubau gekauft wurden, verzögert sich dieser voraussichtlich bis 2020. Für die Neubebauung sollen rund 80 Prozent der bisherigen Gebäude abgerissen werden, lediglich die Campusbibliothek, sowie der Altbau an der Deutz-Kalker-Straße sollen erhalten bleiben. Der Neubau wird in drei Bauabschnitte unterteilt. Bis 2022 soll ein neuer Hörsaal, sowie ein IT-Zentrum entstehen. Im zweiten Bauabschnitt soll eine neue Mensa sowie ein Lernzentrum für Elektrotechniker und Maschinenbauer entstehen. Der dritte Bauabschnitt, der ab 2024 geplant ist, sieht den Abriss des IWZ Hauptgebäudes vor. Der neue Campus ist für rund 8.500 Studierende angelegt. Der derzeitige Campus umfasst lediglich eine Kapazität von 5.000 Studierenden und ist mit bis zu 10.000 Studierenden entsprechen überlastet. Die genauen Gebäudeentwürfe sollen durch Architekten-Wettbewerbe entschieden werden, auf erneute Hochbauten mit mehr als sechs Stöcken will die Hochschule jedoch verzichten.[13]

StrukturBearbeiten

PräsidiumBearbeiten

Die TH Köln wird von einem hauptamtlichen Präsidium geleitet.[14]

  • Präsident seit 1. Mai 2018: Stefan Herzig
  • Vizepräsidenten
    • Vizepräsidentin für Lehre und Studium: Sylvia Heuchemer
    • Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer: Klaus Becker
    • Vizepräsident für Wirtschafts- und Personalverwaltung: Rüdiger Küchler

HochschulratBearbeiten

Der Hochschulrat der TH Köln wurde am 30. Januar 2008 von Forschungsminister Andreas Pinkwart berufen. Ihm gehören sechs externe Persönlichkeiten und zwei Hochschulangehörige an. Der Hochschulrat berät das Präsidium in strategischen Fragen und übt die Aufsicht über dessen Geschäftsführung aus. Die Mitglieder des Hochschulrats werden vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW für die Dauer von fünf Jahren ernannt. Sie üben ihre Arbeit ehrenamtlich aus.[15]

Mitglieder des neuen Hochschulrates sind seit dem 1. Februar 2018:[16]

SenatBearbeiten

Der Senat setzt sich aus Mitgliedern der Hochschule (Professoren, Mitarbeiter, Studierende) zusammen und unterstützt das Präsidium bei seinen Aufgaben. Er kommt zu regelmäßigen, hochschulöffentlichen Sitzungen zusammen.

FakultätenBearbeiten

Die organisatorischen Grundeinheiten der TH Köln bilden die elf Fakultäten mit ihren zahlreichen Instituten und das keiner Fakultät zugeordnete Institut für Technologie und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen. Die Fakultäten werden jeweils durch einen Fakultätsrat sowie einen Dekan oder ein Dekanat geleitet. Die Fakultäten bieten zurzeit insgesamt rund 90 Studiengänge an.

InstituteBearbeiten

Die Fakultäten bestehen wiederum aus Instituten, die nach fachlichen Gesichtspunkten gebildet wurden und jeweils von einer kleinen, mittleren oder auch großen Zahl von Professoren getragen werden. Dort sind auch bedarfsabhängig Mitarbeiter in Forschung und Lehre, Techniker und weiteres Fachpersonal angesiedelt. Jedes Institut wird von einem Gremium (Institutsvorstand mit Direktor) geleitet. Besonders die großen Institute – wie etwa das Institut für Informatik mit fast 30 Professuren – sind in der Regel noch in Labore unterteilt, die einzelne Kompetenzschwerpunkte repräsentieren und entsprechende Lehr- und Forschungsaktivitäten verantworten.[17]

Verwaltung und zentrale EinrichtungenBearbeiten

Die Verwaltung unterstützt alle Bereiche der Hochschule in der Erfüllung ihrer Aufgaben in Forschung und Lehre. Schwerpunktaufgaben sind hier etwa Studium und Lehre, beispielsweise Studierendensekretariat, Immatrikulation, Prüfungsordnungen, Forschungs- und Wissenstransfer, Kommunikation und Marketing, Internationale Angelegenheiten, Qualitätsmanagement, Personal, Finanzen, Planung und Controlling, Justiziariat, Arbeitssicherheit und Gebäudemanagement.[18]

Zentrale Einrichtungen ergänzen das interne Dienstleistungsangebot der Hochschule. Dazu gehören etwa die „Campus IT“ zur Bereitstellung von Informationstechniken und -diensten, verschiedene technische Werkstätten sowie die Hochschulbibliothek.

FakultätenBearbeiten

Das Lehrangebot der TH Köln wird in den Fakultäten realisiert. Hier sind auch vielfältige Forschungsaktivitäten angesiedelt. Die Fakultäten sind zunächst im September 2002 aus den früheren Fachbereichen hervorgegangen. Damals wurden zehn Fakultäten gebildet, zu denen 2009 eine elfte hinzugekommen ist:

Weitere Institute und EinrichtungenBearbeiten

KISD – Köln International School of DesignBearbeiten

Die KISD ist eine mehrfach ausgezeichnete Einrichtung der TH Köln, die Studiengänge im Design-Bereich anbietet.

CIAD – Cologne Institute for Architectural DesignBearbeiten

Das Institut für Gestaltung ist ein Institut innerhalb der Fakultät für Architektur an der TH Köln. Der Fokus des Instituts liegt auf dem Experimentellen Entwerfen, CAD/CAM, Corporate Architecture und der Gestaltung.

CGL – Cologne Game LabBearbeiten

Im Cologne Game Lab (CGL), das in Kooperation mit der Internationalen Filmschule Köln betrieben wird, finden Aus- und Weiterbildungen für den Bereich Games, Spieleentwickler und Game-Design statt.

Forschungsinstitut STEPsBearbeiten

Das Forschungsinstitut STEPS ist das erste Forschungsinstitut der TH Köln. Das Institut hat es sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Technologien für Umwelt und Produktion zu entwickeln. In interdisziplinären Projekten wird nach umweltgerechten, aber dennoch wirtschaftlichen Lösungen für Produktentwicklung und Verfahrensoptimierung geforscht. Ein weiteres Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung ZBIWBearbeiten

Das ZBIW ist ein Fortbildungsanbieter für Beschäftigte Öffentlicher und Wissenschaftlicher Bibliotheken und anderer Informationseinrichtungen. Die Angebote richten sich an Beschäftigte, die sich berufsbegleitend weiterqualifizieren möchten, sowie an Organisationen und Firmen. Das ZBIW ist Teil des Instituts für Informationswissenschaft der TH Köln.[19]

ForschungBearbeiten

ForschungsschwerpunkteBearbeiten

In Forschung und Entwicklung hat sich die Hochschule folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Analyse, Bewertung und Behandlung von Belastungen in Kanalisationen, Kläranlagen und Gewässern (ANABEL)
  • Baudenkmalpflege und -dokumentation
  • Business Transactions in Mobile Environments (BTME)
  • Corporate Architecture
  • Computational Services in Automation (COSA)
  • Innovative Digital Signal Processing and Applications (DiSPA)
  • Excellence in Automotive Systems Engineering – Interdisziplinäre Fahrzeugsystementwicklung
  • Interkulturelle Kompetenz durch Personal- und Organisationsentwicklung
  • Medizintechnik: Hochfrequenz- und Lasertechnik
  • Next Generation Services in Heterogeneous Network Infrastructures (NEGSIT)
  • Smart Building
  • Software-Qualität
  • Sozialraum-Management
  • Verteilte und mobile Applikationen
  • Sicherheit in verteilten Systemen
  • Sicherheit Service-Orientierter Architekturen
  • Sicherheit REST-basierter Systeme
  • Sicherheit in Webanwendungen
  • Sicherheit für massiv-skalierbare Softwaresysteme (engl. Ultra Large Scale Systems (ULS))
  • Gebrauchstaugliche Informationssicherheit
  • Kölner Forschungsstelle für Medienrecht
  • Wirkung virtueller Welten
  • Wissensmanagement

Weitere KompetenzfelderBearbeiten

Weitere Forschungsbereiche und Kompetenzschwerpunkte:

StandorteBearbeiten

 
Campus Südstadt
 
Campus Deutz
 
Campus Gummersbach

Die TH Köln verteilt sich auf fünf Standorte in drei Städten:

KölnBearbeiten

  • Campus Südstadt (Geisteswissenschaftliches Zentrum, GWZ)
    • Adressen: Claudiusstraße 1, Ubierring 40 und Ubierring 48. Köln-Südstadt
    • Fakultäten: F01, F02, F03, F04
    • Der Verwaltungssitz der TH Köln befindet sich in der Claudiusstraße.
  • Campus Deutz (Ingenieurwissenschaftliches Zentrum, IWZ)
    • Adresse: Betzdorfer Straße 2, Köln-Deutz
    • Fakultäten: F05, F06, F07, F08, F09, ITT
  • Standort Mülheim
    • Adresse: Schanzenstr. 28, Köln-Mülheim
    • Fakultät: F02, Cologne Game Lab

GummersbachBearbeiten

Über 5.500 Studierende im SS17[20]

  • Campus Gummersbach (CGM)
    • Adresse: Steinmüllerallee 1, Gummersbach
    • Fakultät: F10

LeverkusenBearbeiten

Etwa 730 Studierende im SS17[6]

InternationalBearbeiten

Der internationale Name der Hochschule lautet TH Köln – University of Applied Sciences. Das International Office bietet vielfältige Austauschmöglichkeiten mit 352 Partnerhochschulen in 94 Ländern auf allen Kontinenten. Des Weiteren ist die TH Köln eins von sieben Mitgliedern des Hochschulverbundes UAS7, dessen Ziel es ist, sieben führende deutsche Universities of Applied Sciences international zu vertreten.

Auszeichnungen/RankingBearbeiten

Im CHE-Hochschulranking rangiert die TH Köln (Stand 2017) im Mittelfeld aller bewerteten Fachhochschulen. Für betriebswirtschaftliche Studiengänge landete die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (F04) im Jahr 2015 bundesweit auf dem dritten Platz.[21] Nach einer 2012 durchgeführten Umfrage unter Personalberatern liegt Betriebswirtschaftslehre an der TH Köln unter den drei besten Hochschulen, bei Elektrotechnik und Wirtschaftsinformatik unter den Top Fünf.[22] Im Universum Hochschulranking 2016 erreichte die TH Köln im Bereich Maschinenbau unter den Fachhochschulen den achten Platz.[23]

2009 wurde die TH beim Wettbewerb für Exzellenz in der Lehre, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Kultusministerkonferenz ausgelobt hatte, unter 108 Hochschulen für die Umsetzung ihres Konzepts Educational Diversity mit einer Million Euro ausgezeichnet. Hier werden den Studierenden auf einer Online-Plattform individuellere Lernmaterialien zur Verfügung gestellt.

SonstigesBearbeiten

Die TH Köln besitzt ein eigenes Motorsport-Rennteam, das 2006 als FH Köln Motorsport e.V. gegründet wurde. Als einziges studentisches Rennteam wird ein Tourenwagen eingesetzt. Kooperationen bestehen mit Honda, Ford und Audi, mit deren Wagen man auch an der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring teilnimmt.

Studiengebühren und SemesterticketBearbeiten

Mit der Abschaffung von Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen erhebt die Technische Hochschule Köln seit dem Wintersemester 2011/12 keine Studiengebühren mehr. Es ist jedoch ein Semesterbeitrag in Höhe von ca. 274 Euro (2019) zu bezahlen. In diesem Beitrag ist das Semesterticket bereits inklusive, das zu unbegrenzten Fahrten im ÖPNV in ganz Nordrhein-Westfalen berechtigt. Zusätzlich können abends und am Wochenende ein Fahrrad und eine weitere Person kostenfrei im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) mitgenommen werden. Durch eine Kooperation mit den Kölner Verkehrs-Betrieben kann das Leihradangebot KVB-Rad 30 Minuten pro Fahrt kostenfrei genutzt werden. Der restliche Teil des Semesterbeitrags wird für die Betreuung der Studierenden durch das Kölner Studierendenwerk verwendet.

Bekannte AbsolventenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: TH Köln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. TH Köln Pressemitteilung vom 24. Januar 2018: Prof. Dr. Stefan Herzig wird neuer Präsident der TH Köln, abgerufen am 1. Mai 2018
  2. Beschreibung von Bau und Geschichte bei Bilderbuch Köln
  3. Technische Hochschule - FH Köln beschließt Umbenennung. 8. Oktober 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  4. § 1 Abs. 2 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen.
  5. Geschichte des Campus Gummersbach. Abgerufen am 23. Juli 2017.
  6. a b https://www.th-koeln.de/hochschule/grosse-freude-bei-allen-beteiligten-bau-des-campus-leverkusen-der-th-koeln-beginnt_42946.php
  7. Die Region Köln/Bonn trifft sich in der Neuen Bahnstadt Opladen in Leverkusen
  8. fh-koeln.de: Pressemitteilung 15 2009 (PDF; 52 kB)
  9. Professor Matthias Hochgürtel bei Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn
  10. Pressemitteilung 96 2008 (PDF; 44 kB) 8. Dezember 2008. Abgerufen am 10. Dezember 2016.
  11. Pressemitteilung 98 2008. 11. Dezember 2008. Abgerufen am 10. Dezember 2016.
  12. Fachhochschule Köln fordert Standortentscheidung (PDF; 51 kB) 12. Juli 2011. Abgerufen am 10. Dezember 2016.
  13. Dirk Riße: TH Köln: Deutzer Campus wird für zehn Jahre zur Baustelle. 10. Dezember 2016. Abgerufen am 10. Dezember 2016.
  14. Hochschulleitung - TH Köln. Abgerufen am 1. September 2015.
  15. Hochschulrat – TH Köln. Abgerufen am 1. September 2015.
  16. Neuer Hochschulrat für die TH Köln. Abgerufen am 1. Februar 2018.
  17. Institut für Informatik der TH Köln. Abgerufen am 1. September 2015.
  18. fh-koeln.de: Verwaltung der Fachhochschule Köln
  19. ZBIW – TH Köln. In: th-koeln.de. Abgerufen am 15. Januar 2017.
  20. Studierendenrekord am Campus in Gummersbach. 5. April 2017. Abgerufen am 23. Juli 2017.
  21. Hochschule Pforzheim, Die Reputation und Rankingergebnisse
  22. Ranking der besten Unis und Fachhochschulen
  23. Universum Hochschulranking 2016. Abschnitt Fachhochschulen - Maschinenbau. In: universumglobal.com. Abgerufen am 27. Juni 2019.

Koordinaten: 50° 55′ 11,7″ N, 6° 58′ 2,2″ O