Volker Staab

deutscher Architekt

Volker Staab (* 25. Dezember 1957 in Heidelberg) ist ein deutscher Architekt.

Volker Staab, 2018
Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

LebenBearbeiten

Volker Staab studierte von 1977 bis 1983 Architektur an der ETH Zürich (Diplom-Architekt ETH). Von 1985 bis 1990 folgte eine freie Mitarbeit im Büro Bangert, Jansen, Scholz und Schultes in Berlin. Im selben Jahr arbeitete er am Entwurf für das Kunstmuseum Bonn mit.

Seit 1990 ist er freiberuflicher Architekt. 1991 gründete er das Architekturbüro Volker Staab. Seit 1996 arbeitet er partnerschaftlich mit Alfred Nieuwenhuizen zusammen unter Staab Architekten, seit 2007 als Staab Architekten GmbH.

2002–2004 übernahm Staab eine Gastprofessur an der Technischen Universität Berlin. 2002 erhielt er auch einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2005 wurde er als Gastprofessor bei der FH Münster und lehrte dort bis 2007. Von 2008 bis 2009 nahm Staab die Lehrstuhlvertretung Architektur/öffentliche Räume und Bauten an der ABK Stuttgart wahr. Seit 2012 hat er die Professur für Entwerfen und Raumkomposition an der TU Braunschweig inne.[1]

MitgliedschaftenBearbeiten

Staab ist Mitglied des Bund Deutscher Architekten BDA (seit 1997), Mitglied der Akademie der Künste in Berlin (seit 2005) und des Beirats der Bundesstiftung Baukultur in Potsdam (seit 2007).[2] Seit 2013 ist er Kuratoriumsmitglied der IBA Heidelberg und seit 2014 Mitglied des Landesdenkmalrates von Berlin.[3][4]

BautenBearbeiten

 
Treppenhaus, Museum Georg Schäfer
 
Kunstmuseum, Ahrenshoop
 
LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster
 
Visualisierung des Deutschen Museums, Nürnberg
 
Neues Museum, Nürnberg

Auszeichnungen und PreiseBearbeiten

EhrungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Volker Staab – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Volker Staab (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive), Technische Universität Braunschweig, abgerufen am 25. Oktober 2013.
  2. Beirat, Bundesstiftung Baukultur, abgerufen am 1. Dezember 2015.
  3. IBA Heidelberg: Kuratorium. Abgerufen am 6. Oktober 2020.
  4. Berlin.de: Mitglieder Landesdenkmalrat. Abgerufen am 6. Oktober 2020.
  5. Endlich mal ein Blickfang. In: FAZ. 23. Oktober 2012, S. 27.
  6. Das Haus mit den zwei Adressen in FAZ vom 2. September 2014, Seite 13
  7. Neue Baubronze huldigt dem alten Reetdach in FAZ vom 3. September 2013, Seite 29
  8. Stuttgarts langer Jammer. In: FAZ. 29. Mai 2013, S. 37.
  9. Referenzen | Urbanes Leben am Papierbach QI, B1. Abgerufen am 24. Februar 2021.
  10. Süddeutsche Zeitung: Ideenschmiede statt Waffenkammer. Abgerufen am 6. Oktober 2020.
  11. mittelbayerische.de: EINBLICKE IN DIE REGENSBURGER SYNAGOGE
  12. Haus des neuen Anfangs abgerufen am 5. März 2019
  13. Architektur des neuen jüdischen Museums. Jüdisches Museum Frankfurt, abgerufen am 22. Oktober 2020.
  14. Respekt in der Augsburger Altstadt - Evangelisches Zentrum von Staab Architekten. Abgerufen am 22. November 2020.
  15. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 157 vom 10. Juli 2018, S. 14